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Veröffentlicht am 14.08.2025

Unverständlich

Weit weg von Verona
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Jessica ist 13 und lebt in einem englischen Badeort mitten im 2. Weltkrieg. Sie fährt in eine Mädchenschule. Sie sagt immer die Wahrheit und hat dadurch keine Freunde.

Mir ist der Hype um das Buch und ...

Jessica ist 13 und lebt in einem englischen Badeort mitten im 2. Weltkrieg. Sie fährt in eine Mädchenschule. Sie sagt immer die Wahrheit und hat dadurch keine Freunde.

Mir ist der Hype um das Buch und die Schriftstellerin unverständlich. Ich konnte mit dem Buch nichts anfangen. Der Klappentext spricht von Jessica als eine junge Frau. Ein 13-jähriges Mädchen als junge Frau zu bezeichnen, finde ich absurd. Und den größten Teil der Geschichte auch. Ich habe mich immer gefragt, was es für eine Bedeutung hat. Die sogenannte Wahrheit, die Jessica spricht, war für mich eher die teils naive, teils freche und teils einfach ohne nachzudenken ausgesprochene Meinung eines normalen Teenagers (auch wenn das sicher zu der Zeit nicht so üblich war wie heute). Warum das zu etwas Besonderem hochstilisiert wurde, verstehe ich nicht – denn Jessicas Elternhaus ist eher unkonventionell. Auch die eingebildete Gabe, dass sie Gedanken lesen kann... ich habe immer weiter gelesen, weil ich dachte, da kommt noch etwas, aber ich wurde enttäuscht. Das war definitiv kein Buch für mich.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Sehr zäh

Alchimie einer Mordnacht
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Christian Stern ist ein junger Wissenschaftler und kommt Ende 1599 nach Prag. Am ersten Abend trinkt er im Wirtshaus zu viel und auf dem Heimweg stolpert er über die Leiche einer jungen Frau. Erst wird ...

Christian Stern ist ein junger Wissenschaftler und kommt Ende 1599 nach Prag. Am ersten Abend trinkt er im Wirtshaus zu viel und auf dem Heimweg stolpert er über die Leiche einer jungen Frau. Erst wird er als Mörder verhaftet, doch durch wundersame Umstände steigt er in der Gunst des Kaisers ganz hoch und wird mit der Aufklärung des Mordes beauftragt. Und es bleibt nicht bei dem einen Mord...

Ich mag Krimis. Ich mag historische Romane. Ich liebe Prag. Also freute ich mich sehr auf diese Verbindung und das Buch. Doch es wurde eine große Enttäuschung. Es hat sich furchtbar zäh gelesen und ich musste mich jeden Moment zum Weiterlesen zwingen. Alles wurde ausführlich breitgetreten und beschrieben. Doch mit einem Krimi und entsprechenden Ermittlungen hatte es gar nichts zu tun. Stattdessen viele philosophische Ausführungen, Bettszenen, ganz wenig Prag und ein so langweiliger Stil, dass ich nach 2/3 quergelesen habe, um überhaupt bis zum Ende zu kommen. Das war definitiv nicht mein Buch.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Enttäuscht

The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum
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Die Geschichte wird aus der Sicht einer jungen Frau erzählt. Sie fährt mit ihrem Freund Jake das erste Mal zu seinen Eltern. Mitten im Winter bei Kälte und schlechten Straßenverhältnissen. Unterwegs überlegt ...

Die Geschichte wird aus der Sicht einer jungen Frau erzählt. Sie fährt mit ihrem Freund Jake das erste Mal zu seinen Eltern. Mitten im Winter bei Kälte und schlechten Straßenverhältnissen. Unterwegs überlegt sich die Frau, die im ganzen Buch nicht einmal mit Namen benannt wird, dass sie eigentlich mit Jake Schluss machen will. Warum, erschließt sich mir nicht wirklich. Außerdem belästigt sie noch ständig ein Stalker per Telefon. Und Jakes Eltern sind ebenfalls sehr komisch...

Die Geschichte beginnt eher langsam mit vielen Gesprächen und psychologischen Anmerkungen, vielen schlauen und guten Gedanken. Das liest sich gut weg, ich kam schnell vorwärts und war interessiert. Auch wenn mich mit der Zeit diese Sachen etwas langweilten für einen Psychothriller. Vieles war für mich nicht logisch – die plötzliche Idee der Trennung z. B.. Erst im Elternhaus von Jake baut sich sowas wie eine Art Spannung auf, die jedoch auf dem Heimweg wieder kaputtgemacht wurde durch so viele absurde Begebenheiten, dass ich mich regelrecht durch das Buch "frass" - aber nicht, weil es so spannend war, sondern weil ich einfach nur zu einem Ende kommen wollte. Leider war das dann für mich das schlimmste am ganzen Buch, weil so weit vorhersehbar und ohne Überraschung.
Das Buch hat viele Vorschusslorbeeren bekommen, aber ich konnte damit nicht wirklich viel anfangen und bin sehr enttäuscht. Einen Vergleich mit King oder Hitchcock auf Augenhöhe - ich sehe ihn nicht.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

The other girl

The other Girl
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Lois und Carly May sind 12, als sie in das Auto eines Mannes steigen. Der bringt sie zu einer Hütte im Wald und hält sie mehrere Wochen gefangen. Bei der Befreiung der Mädchen erschießt er sich. Die Eltern ...

Lois und Carly May sind 12, als sie in das Auto eines Mannes steigen. Der bringt sie zu einer Hütte im Wald und hält sie mehrere Wochen gefangen. Bei der Befreiung der Mädchen erschießt er sich. Die Eltern wollen nicht, dass beide Mädchen weiter miteinander Kontakt haben und so kommt es, dass sie viele Jahre nichts mehr voneinander hören.
20 Jahre später arbeitet Lois als Literaturprofessorin und hat unter Pseudonym ein Buch über die damaligen Geschehnisse geschrieben. Carly May nennt sich Chloe und ist eine eher unbedeutende Schauspielerin. Das Buch soll verfilmt werden und Chloe darin eine Polizistin spielen. So treffen sich beide wieder.

Das beste am Buch war für mich das Cover. Ansonsten war es eine einzige Enttäuschung. Was als tolle Story für einen Roman oder Thriller ausgehen könnte, versandet völlig in große Langeweile. Das erste Kapitel erzählt wechselseitig aus Sicht von Lois und Chloe Dabei wechseln sich nicht nur die Sichtweisen ab, es wird auch fröhlich zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her gewechselt und dabei auch Kleinigkeiten mehr als breiten Raum eingeräumt. Der 2. Teil ist ein großer Ausschnitt aus dem Buch von Lois, danach beginnen wieder diese Wechsel. Als wird lang und breit erzählt. Es kam mir vor wie ein Stück Blech, das nochmals und nochmals ausgewalzt wird und dabei immer dünner wird. Genau so war es hier. Die Geschichte wird immer dünner und ist komplett spannungslos. Falls doch mal ein spannender Moment aufflackert, stand für meine Begriffe die Autorin mit einer großen Gießkanne daneben, um diese Aufflackern sofort zu löschen. Das ganze wurde nur noch langweilig und ich musste mich schon nach 100 Seiten wirklich quälen und zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Für mich ein absoluter Fehlgriff.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

In Liebe, Layla

In Liebe, Layla
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Layla ist die Tochter eines vermögenden Senators und musste noch nie in ihrem Leben arbeiten. Sie amüsiert sich, besucht eine Party nach der anderen und flirtet. Als sie sich weigert, den vom Vater ausgesuchten ...

Layla ist die Tochter eines vermögenden Senators und musste noch nie in ihrem Leben arbeiten. Sie amüsiert sich, besucht eine Party nach der anderen und flirtet. Als sie sich weigert, den vom Vater ausgesuchten Verlobten zu heiraten, kommt es zu einem Streit, bei dem der Vater ihr die finanzielle Unterstützung entzieht und sie zum Arbeiten zwingt. Über einen Onkel kommt sie in ein Projekt und in die Kleinstadt Macedonia in West Virginia. Dort soll sie anlässlich der 150-Jahr-Feier ein Buch über die Geschichte der Stadt schreiben. Anfangs findet sie alles grauenvoll und fühlt sich in der Familie, in der sie zur Untermiete wohnt, einfach nur unwohl. Doch dann lernt sie Felix kennen...

Mich hat das Buch nicht überzeugt. Den dauernden Wechsel der Erzähler fand ich anstrengend und anfangs auch verwirrend. Am besten gefielen mir die Teile, die als Brief geschrieben waren. Und die Teile, die die Buchkapitel der Stadtgeschichte waren, die waren sehr humorvoll. Ansonsten habe ich mich 400 der 600 Seiten teilweise durchgequält und oft gelangweilt. Alles wurde so breit gezogen und ausgewalzt. Hier hätte für meine Begriffe eine Straffung gut getan. Erst im letzten Drittel kam ein wenig Spannung auf und ich konnte flüssiger lesen. Das Ende wiederum fand ich nicht überzeugend. Keine der Figuren mit Ausnahme von Emmet war mir besonders sympathisch oder nähergehend. Am Schluss war ich einfach nur froh, dass das Buch zu Ende war.

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