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Veröffentlicht am 21.05.2024

Nicht meins

Der Nachtläufer
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In einer norwegischen Kleinstadt werden vor allem ältere Menschen überfallen. Nachts steht plötzlich ein Mensch an ihrem Bett und bedroht sie mit einer Waffe. Bisher bleibt es bei den Drohungen, denn der ...

In einer norwegischen Kleinstadt werden vor allem ältere Menschen überfallen. Nachts steht plötzlich ein Mensch an ihrem Bett und bedroht sie mit einer Waffe. Bisher bleibt es bei den Drohungen, denn der Nachtläufer - wie er genannt wird- unternimmt nichts weiter und erschreckt nur die Menschen. Doch dann wird eine junge Frau getötet...

Das Buch hat mich ziemlich enttäuscht. Ja, es ist eine Art Kriminalfall. Aber es ist komplett spannungslos. Anfangs hatte ich mit dem Täter noch Mitgefühl, doch mir erklärte es sich nicht wirklich, warum er viele seiner Sachen machte. Für mich erschien vieles ziemlich schwer und grundlos. Auch die Ermittlungen und der Ermittler waren für mich eigenartig. Alles wurde immer nur angedeutet oder quasi ausgedacht und ich konnte mich nicht in den Fall hineinversetzen und habe mich über weite Strecken direkt gelangweilt. Von daher möchte ich keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Absolut nein

VONG
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Ein jüngeres Familienmitglied hat mir dieses Buch geborgt und fand es lustig. Ich hatte vorher nie von VONG gehört und dachte mir, es kann ja nicht schaden, sich auch mal in dieser Richtung weiterzubilden. ...

Ein jüngeres Familienmitglied hat mir dieses Buch geborgt und fand es lustig. Ich hatte vorher nie von VONG gehört und dachte mir, es kann ja nicht schaden, sich auch mal in dieser Richtung weiterzubilden. Zum Glück hatte das Buch gerade mal etwas mehr als 100 Seiten und so war ich schnell durch. Gelesen würde ich das nicht nennen, was ich mir da antun musste. Bin ich wirklich zu alt für so was? Ich fand es nicht lustig, nicht mal ansatzweise witzig. Unsere Sprache wird im Alltag schon so stark verhunzt, jetzt werden noch Bücher dazu gedruckt. Zumal ich rein inhaltlich auch nicht überzeugt wurde. Eine Art Begriffsbeschreibung (wenige Begriffe, für mich auch eher wahllos ausgesucht), ein Interview mit dem Autor (langweilig), ein paar gähnend langweilige Sprüche und Wünsche (die ich nie jemanden schicken würde), eine Art Tagebuch des Autors … ich könnte jetzt die Aufzählung noch etwas fortführen, aber ehrlich gesagt, ich will mich mit diesem Quatsch nicht mehr beschäftigen. Es ist echt schade um jeden Euro, der dafür ausgegeben wurde. Absolut ein Ding, das die Welt wirklich nicht braucht. Leider kann ich keine Minuspunkte vergeben.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Schade um meine Zeit

Projekt Rahanna
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Die Insel Bornholm wird überfallen von Wikingern. Sie schlachten das Vieh, verbrennen die Häuser ... und das alles passiert nicht vor Hunderten von Jahren, sondern jetzt. Ein paar Leute wollen eine Herrschaft ...

Die Insel Bornholm wird überfallen von Wikingern. Sie schlachten das Vieh, verbrennen die Häuser ... und das alles passiert nicht vor Hunderten von Jahren, sondern jetzt. Ein paar Leute wollen eine Herrschaft nach Wikinger-Art wieder einführen.

Das Ganze ist eine gute Idee, aber leider war es das für mich auch schon. Polizisten die sich mehr über Filme unterhalten und Bruce Willis spielen, Einheimische zwischen blöd und ganz blöd. Sogenannte Wikinger, die nur Fäkalsprache können. Falls das alles als Karikatur angelegt sein sollte, habe ich den Witz nicht verstanden. Stattdessen habe ich mich gelangweilt, wurde dann immer wütender und habe mich bis auf ungefähr 2/3 der Seiten durchgequält. Dann war Schluss. Vergeudung meiner Lebens- und Lesezeit.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Abgebrochen

Clockers
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In dem Buch "Clockers" geht es um schwarze Dealer und weiße Polizisten, vor allem um Strike und Rocco.
Ich bekam das Buch geschenkt und habe es entnervt nach 200 Seiten aufgegeben. Die auf der Rückseite ...

In dem Buch "Clockers" geht es um schwarze Dealer und weiße Polizisten, vor allem um Strike und Rocco.
Ich bekam das Buch geschenkt und habe es entnervt nach 200 Seiten aufgegeben. Die auf der Rückseite angepriesene Spannung könnte ich nie finden. Statt dessen kämpfte ich mich durch den Slang, aber noch viel mehr durch die vielen Nebensächlichkeiten neben der Haupthandlung. Bei denen ich mich immer fragte, was es eigentlich soll. Sie brachten die Handlung in keiner Weise voran. Statt dessen wurden eigentlich alle Figuren von Seite zu Seite unsympathischer. Und ich immer unzufriedener. Das Milieu von Drogen, Gewalt und Slums mag treffend beschrieben sein, aber es ist nicht meins und ich will es in dieser Breite auch nicht kennenlernen. Schade um meine Lesezeit.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Morgenland

Morgenland
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Lilya Wasserfall lebt in Palästina. Ihre Eltern sind aus Deutschland geflohen und sie sieht sich im Widerstand gegen die englischen Besatzer. Sie bereitet sich auf einen großen Kampfeinsatz vor und wird ...

Lilya Wasserfall lebt in Palästina. Ihre Eltern sind aus Deutschland geflohen und sie sieht sich im Widerstand gegen die englischen Besatzer. Sie bereitet sich auf einen großen Kampfeinsatz vor und wird enttäuscht, denn sie erhält den Befehl, sich in Deutschland nach einem angeblich toten Wissenschaftler umzusehen. Elisas Lind glaubt nicht, dass sein Bruder Raphael Lind in Deutschland gestorben ist. Und so muss Lilya ihren Plan von einem bewaffneten Widerstand gegen England vergessen. Statt dessen fliegt sie 1946 über London nach Deutschland auf der Suche nach einem (vielleicht) Toten.

Ich hatte mich auf das Buch gefreut. Die Zeit 1946 hat mich sehr interessiert. Die Situation der Juden in Palästina, in Europa und vor allem in Deutschland war für mich von großem Interesse. Doch das Buch hat mich letztendlich enttäuscht. Ich bin ganz schwer in die Geschichte reingekommen. Dabei kann ich nicht mal einen konkreten Grund nennen, doch die Figuren – allen vor allem Lilya – blieben für mich einfach blass. Ich hatte nicht einmal das Gefühl einer ungefähren Vorstellung der Menschen. Sie blieben irgendwie kalt. Statt dessen bin ich mehrfach beim Lesen eingeschlafen und mehr und mehr machte sich Langeweile und Enttäuschung breit. Ich kämpfte mich buchstäblich weiter – immer in der Hoffnung, dass ich irgendwie in die Geschichte reinkommen werde. Aber genau das passierte nicht. Irgendwann habe ich aufgegeben und nach etwas mehr als der Hälfte des Buches mit dem Lesen aufgehört. Das ist mir sehr lange nicht mehr passiert. Doch ich habe dazwischen noch ein nicht sehr interessantes Sachbuch gelesen, das mich mehr angesprochen hat, als dieser Roman. Aus diesem Grund habe ich mich letztendlich entschieden, meine Zeit nicht mehr mit diesem Buch zu verbringen.

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