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Veröffentlicht am 02.01.2026

Erfolg oder Liebe?

One Date to Gold
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Voller Fokus auf die olympischen Winterspiele in Mailand! Das ist das Motto der Snowboarderin Amie. Zumindest so lange, bis sie Hunter kennen lernt und der Eishockey-Star sie als seine Fake-Freundin auswählt. ...

Voller Fokus auf die olympischen Winterspiele in Mailand! Das ist das Motto der Snowboarderin Amie. Zumindest so lange, bis sie Hunter kennen lernt und der Eishockey-Star sie als seine Fake-Freundin auswählt.
Doch ist es wirklich nur Fake? Und was bedeutet das für die Wettbewerbe?

Meine Meinung:
Das Cover ist richtig schön gestaltet und gefällt mir gut. Die gezeichnet Figuren erinnern mich sehr an Amie und Hunter, auch der Farbeschnitt passt perfekt dazu.

Amie ist eine lustige, empathische Snowboarderin, die hart für ihre Teilnahme an den olympischen Winterspielen gearbeitet hat. Deshalb ist sie gar nicht begeistert, als Hunter ihr eine Fake-Beziehung vorschlägt. Der zurückgezogene, etwas mürrische Eishockey-Kapitän muss an seinem guten Image arbeiten und sieht so seine Chance bei Amie.
Als diese schließlich zustimmt, merken sie schnell, dass einiges nicht gespielt ist. Doch der Ehrgeiz und die olympischen Spiele stehen ihnen immer wieder im Weg. Trotzdem war die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden sehr harmonisch, mit witzigen Momenten und einem sehr angenehmen Tempo.
Ich fand es schön, wie aufmerksam und zuvorkommend Hunter Amie gegenüber war und mir hat seine Entwicklung zu einem offenen und interessierten Mann sehr gefallen.
Amie mochte ich zwar auch gerne, aber irgendwie blieb sie für mich immer etwas flach und unzugänglich.
Sie hat keine wirkliche Entwicklung durchgemacht, auch wenn ihre Selbstzweifel es ihr berechtigterweise schwer gemacht haben.

Richtig gut hat mir die Beschreibung der olympischen Winterspielen und die Details dazu gefallen. Auch die Sportart wurden toll integriert und haben richtig Lust aufs Zuschauen gemacht!

Die behandelten Themen, wie Erfolgsdruck, Ängste und Medikamentenabhängigkeit wurden gut umgesetzt, auch wenn es immer Mal wieder lose Enden gab.

Das Ende hat mir gut gefallen, es war sehr süß und hat zur Handlung gepasst. Der Epilog war mir jedoch zu viel und zu übertrieben. Das hat den Abschluss etwas getrübt.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das Lust auf die olympischen Winterspiele macht!
Fake Dating und Sport wurden gut umgesetzt, auch wenn es ein paar kleine Schwächen gab.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2025

Ein aufsteigender Stern der Rennbahn

Off to the Races
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Vaughn muss sowohl das Familienunternehmen, als auch seinen Rennstall aus der Krise befreien. Helfen soll ihm dabei Billie, die das Pferd DD zum Sieger trainieren soll. Doch die Trainerin und der Geschäftsmann ...

Vaughn muss sowohl das Familienunternehmen, als auch seinen Rennstall aus der Krise befreien. Helfen soll ihm dabei Billie, die das Pferd DD zum Sieger trainieren soll. Doch die Trainerin und der Geschäftsmann kommen sich immer näher und die Grenzen verschwimmen immer mehr.

Meine Meinung:
Ich liebe das Cover! Es ist wunderschön gestaltet und auch der Farbeschnitt passt perfekt dazu. Besonders Sicht die Briefoptik und der Titel heraus.
Aber auch der Schreibstil von Elsie Silver ist ist toll! Das Buch liest sich flüssig, ist spannend und gefühlvoll. Das hat mir gut gefallen.

Die Protagonistin Billie habe ich schon nach den ersten Kapiteln und Herz geschlossen. Mit ihrer toughen und sarkastischen Art, war sie mir direkt sympathisch und das hat sich im Laufe der Handlung auch nicht geändert.
Dafür hatte ich bis zum Ende meine Probleme mit Vaughn. Er ist mir durch unqualifizierte Kommentaren direkt negativ aufgefallen. Das hat sich zwar gebessert, aber er ist mir bis zum Schluss zu unreflektiert und unsympathisch geblieben.

Die beiden als paar habe ich am Anfang gar nicht gefühlt, das hat sich jedoch im Laufe der Handlung gebessert und es wurde mehr als gutes Aussehen und gegenseitige Anziehung.
Was ich besser fand, war die Freundschaft zwischen Billie und Violet, das wirkte auf mich natürlicher.

Besonders gut gefallen hat mir das Setting und die Einbindung der Pferde. Die Szenen auf der Rennbahn waren toll geschrieben und DD hat einen wichtigen Part über die gesamte Handlung hinweg gespielt. Das war sehr gelungen.

Das Ende war mir etwas zu viel Drama und hat mir nochmal gezeigt, weshalb Vaughn nicht mein Fall ist. Es hat die Geschichte aber gut abgeschlossen und auch schon Lust auf den zweiten Band der Reihe gemacht.

Mein Fazit:
So sehr ich Billie geliebt habe, hatte ich meine Probleme mit Vaughn. Die Geschichte der beiden hat mir vor allem wegen dem Setting und den Pferden gut gefallen, deshalb werde ich die Reihe auch weiterverfolgen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 20.09.2025

Ein Ehevertrag mit aber

Die büchersüchtige Braut des Earls
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Amelia will eigentlich nur in Ruhe ihre Bücher schreiben, doch ihr Andrew, der Earl of Longley Avancen macht, ändert sich alles.
Doch mit einem Ehevertrag können beide ihre Ziele erreichen. Mit Amelias ...

Amelia will eigentlich nur in Ruhe ihre Bücher schreiben, doch ihr Andrew, der Earl of Longley Avancen macht, ändert sich alles.
Doch mit einem Ehevertrag können beide ihre Ziele erreichen. Mit Amelias Mitgift kann Andrew die Finanzierung seiner Familie sichern, doch ist es wirklich nur eine Zweckehe?

Meine Meinung:
Das Cover ist passend gestaltet und gefällt mir gut. Der Titel hätte etwas besser gewählt werden können, für mich passt er nicht ganz zur Handlung.

Amelia ist eine sympathische, clevere und etwas zurückgezogene Frau, deren Familie Geld aber keinen Titel hat.
Genau das Gegenteil trifft auf Andrew zu, dessen Berater den Earl in den Ruin getrieben hat.
Doch der empathische, weitsichte Mann lässt sich davon nicht abhalten und sieht in der Hochzeit mit Amelia seine Rettung.
Ich mag es, wie die beiden immer mehr zu einander finden und wie sie sich auf den jeweils anderen einlassen.
Allerdings gibt es viele Missverständnisse und Andrew ignoriert diese lieber, als mit Amelia zu sprechen. Das hat mich sehr gestört und nahm irgendwann überhand.

Das Ende war mir zu viel Drama und es gab zu viele offene Themen, doch der Epilog hat mich ein bisschen besänftigt.

Mein Fazit:
Eine süße Geschichte mit viel Drama und Misskommunikation, was irgendwann überhand genommen hat.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 13.09.2025

Die Hexe und der Dämon

Spookily Yours
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Die Hexe Willow will eigentlich nur in Ruhe in ihrem Café arbeiten, als ein schwarzer Kater in ihr Leben gestolpert kommt.
Als sie herausfindet, dass Damien eigentlich gar kein Kater sondern ein Dämon ...

Die Hexe Willow will eigentlich nur in Ruhe in ihrem Café arbeiten, als ein schwarzer Kater in ihr Leben gestolpert kommt.
Als sie herausfindet, dass Damien eigentlich gar kein Kater sondern ein Dämon ist, löst sie seinen Fluch und lernt ihn näher kennen. Doch Damien verfolgt seine eigenen Ziele, kann Willow ihm trauen?

Meine Meinung:
Ich liebe das bunte und herbstliche Cover und den dazu passenden Farbeschnitt. Die Grafik passt perfekt zu Willow und Damien und gefällt mir sehr.
Der Schreibstil von Jennifer Chapman ist angenehm zu lesen, aber auch etwas flach und mit einigen Wiederholungen.

Willow ist eine empatische junge Frau, die sehr zurückgezogen lebt und keine großen Ambitionen hat.
Als Damien, der freundliche und kluge Dämon auftaucht, bringt er alles durcheinander.
Er hat einen Auftrag von seinem Bruder erhalten und soll dessen Braut in die Unterwelt bringen. Doch eigentlich merkt er schnell, dass ihm Willow wichtiger ist als sein Auftrag.
Mir hat seine Entwicklung gut gefallen, denn ich habe gemerkt, wie ernst er die Situation nimmt und Willow nichts vormacht.

Was ich dagegen sehr schade fand, war das Willow sich überhaupt keine Gedanken gemacht und scheinbar nicht selbstbestimmt gehandelt hat. Es kam keine Tiefe in die Handlung und die spicy Szenen Namen irgendwann überhand.

Das Ende war in Ordnung, aber hat mich etwas enttäuscht zurück gelassen. Einiges an Potential wurde verschenkt, aber die herbstliche Stimmung hat mir gut gefallen.

Mein Fazit:
Leider etwas zu flach und ohne Spannung. Trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen und mochte besonders die Herbst Vibes.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2025

Footballdrama bei den LA Vipers!

My Idea of No. 14
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Sam wird als letzte Person im Draft gewählt, doch Leah sieht das Potenzial des Quarterbacks der Los Angeles Vipers sofort.
Die Anziehung zwischen dem Football Spieler und Leah, die als Coach für den Verein ...

Sam wird als letzte Person im Draft gewählt, doch Leah sieht das Potenzial des Quarterbacks der Los Angeles Vipers sofort.
Die Anziehung zwischen dem Football Spieler und Leah, die als Coach für den Verein arbeitet ist sofort da. Doch eine Beziehung zwischen ihnen darf es nicht geben und ihre Vergangenheit bedroht die beiden zusätzlich. Können sie es schaffen oder werden sie scheitern?

Meine Meinung:
Ich liebe das Cover mit den gezeichneten Personen und der Farbkombinationen und finde den Farbeschnitt wunderschön.
Der Schreibstil von Alicia Sommer ist angenehm und macht beim Lesen viel Spaß. Auch das Setting in LA und das American Football Team, sind einfach toll eingearbeitet und ergeben einen runden und interessanten Rahmen für die Handlung.

Leahs Traum ist es, als Coach in der NFL zu arbeiten, dafür macht die clevere, engagierte junge Frau ein Praktikum bei den LA Vipers, für die auch ihr Das arbeitet.
Sam hat es gerade so in die NFL geschafft und muss hart kämpfen, um spielen zu dürfen.
Leah sieht das Potential des einsilbigen und etwas zurückgezogenen Quarterbacks und schafft es, ihn zu in den richtigen Situationen zu unterstützen. Die Spannung zwischen den beiden ist vom ersten Moment an da, aber es geht insgesamt sehr schnell.
Obwohl sie sich nicht als Paar erwischen lassen dürfen, sind sie fahrlässig und begeben sich oft in gefährliche Situationen.
Das hat mich an manchen Stellen richtig aufgeregt, denn so wirkt vor allem Leah sehr inkonsequent und naiv. Den vor allem ihre Karriere ist dadurch in Gefahr. Sie wirkte auf mich sehr getrieben, aber ohne Blick auf ihr Ziel und ich konnte die nicht richtig greifen.
Sam dagegen wird immer nahbarer und sympathischer. Er hatte eine schwierige Kindheit und muss für das Erreichen seiner Ziele härter kämpfen als andere.

Was mich zusätzlich gestört hat, war die fehlende, bzw. auch die Misskommunikation, die sich durch das gesamte Buch gezogen hat und bis zum Ende anhielt.
Für mich hat es dadurch so gewirkt, als ob Sam und Leah gegeneinander arbeiten und nicht miteinander, was ich sehr schade fand.

Das hat sich auch auf die Entwicklung der beiden ausgewirkt, denn so kam keine richtige Beziehung zu Stande und auch die persönliche Entwicklung wurde stark davon beeinflusst. Ich konnte die beiden als Paar leider nicht richtig fühlen, mir haben richtige Gespräche und Aussprachen gefehlt.

Was ich dagegen toll fand, waren die Einblicke ins Footballleben und vor allem die Nebencharaktere Kayce und Erin. Die beiden sind mit schnell ans Herz gewachsen und haben Leah und Sam immer wieder auf die richtige Bahn gebracht.

Das Ende war sehr schnell, hat aber zu Leah und Sam gepasst und war ein guter Abschluss des Buchs.

Meine Meinung:
Ich mochte die Football-Atmosphäre und Sam richtig gerne. Leah war war für mich leider nicht greifbar und die ständige Misskommunikation hat mich gestört.
Ich mochte das Buch, aber einiges an Potential wurde verschenkt. Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Teil und die Geschichte von Kayce!

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