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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2025

stark begonnen, aber zu vorhersehbar

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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A Fate Inked in Blood startet mit einer spannenden Idee und verspricht eine Welt, die von nordischer Mythologie inspiriert ist – genau das hat mich neugierig gemacht. Danielle L. Jensens Schreibstil ist ...

A Fate Inked in Blood startet mit einer spannenden Idee und verspricht eine Welt, die von nordischer Mythologie inspiriert ist – genau das hat mich neugierig gemacht. Danielle L. Jensens Schreibstil ist angenehm zu lesen, und Freya als Hauptfigur bietet eine starke Grundlage, um tief in ihre Geschichte einzutauchen.

Leider hat sich das Buch für mich nicht so entfaltet, wie ich es mir erhofft hatte. Ich hätte mir deutlich mehr Fantasy-Elemente gewünscht. Stattdessen bekam die Geschichte mit der Zeit einen eher steinzeitlich geprägten Touch, der das anfangs angelegte Wikinger-Flair etwas verblassen ließ. Das Setting fühlte sich dadurch weniger magisch und weniger kraftvoll an, als ich es von einer nordisch inspirierten Fantasy erwartet hatte.

Auch die Handlung entwickelte sich recht vorhersehbar: Es war schnell klar, wohin sich alles bewegen würde, und neue, aufregende Wendungen oder frische Ansätze in der Story fehlten leider. Gerade bei nordischer Mythologie wäre eine neue, mutige Umsetzung so willkommen gewesen – das Potenzial dafür war da, wurde aber nicht ganz genutzt.

Trotzdem bleibt A Fate Inked in Blood eine solide Geschichte mit sympathischen Charakteren und schöner Atmosphäre, die besonders für Leserinnen und Leser spannend ist, die eine ruhigere, charakterfokussierte Entwicklung mögen.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

eher ein Mystery Thriller

A Study in Drowning
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A Study in Drowning entführt die Leser:innen in eine düstere, geheimnisvolle Welt voller Legenden, Literatur und Wahnsinn. Das Setting ist ohne Zweifel eine der größten Stärken des Buches – eine nebelverhangene ...

A Study in Drowning entführt die Leser:innen in eine düstere, geheimnisvolle Welt voller Legenden, Literatur und Wahnsinn. Das Setting ist ohne Zweifel eine der größten Stärken des Buches – eine nebelverhangene Küste, ein zerfallendes Herrenhaus und die ständige Präsenz einer unheilvollen Bedrohung verleihen der Geschichte eine mystische, fast traumartige Atmosphäre.

Doch genau hier liegt für mich auch die Schwierigkeit: Während das Hörbuch durch seine dichte, poetische Sprache beeindruckt, fiel es mir schwer, den roten Faden durchgehend zu behalten. Die Geschichte gibt viele Informationen preis, doch nicht alle lassen sich sofort einordnen, was das Zuhören manchmal verwirrend macht. Der Roman wird oft als Fantasy beworben, doch für mich fühlte er sich stärker wie ein Mystery-Thriller an – voller Rätsel, dunkler Geheimnisse und psychologischer Spannungen.

Wer sich von einer atmosphärischen Erzählweise und unterschwelliger Bedrohung fesseln lässt, wird hier auf seine Kosten kommen. Doch wer eine stringente Handlung erwartet, könnte sich in den nebligen Schichten der Geschichte verlieren.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Verwirrend, aber mit Potenzial

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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Ich habe lange gebraucht, um To Kill A Shadow zu beenden – nicht, weil es schlecht geschrieben wäre, sondern weil die Geschichte für mich schwer verständlich war. Mehrmals habe ich das Buch unterbrochen, ...

Ich habe lange gebraucht, um To Kill A Shadow zu beenden – nicht, weil es schlecht geschrieben wäre, sondern weil die Geschichte für mich schwer verständlich war. Mehrmals habe ich das Buch unterbrochen, da ich den Faden verloren habe. Die Namen der Charaktere und Orte wirkten auf mich nicht harmonisch in einem Universum angesiedelt, was es mir schwer machte, in die Welt einzutauchen.

Spätestens als die Handlung mit Halluzinationen arbeitete, wurde es für mein Verständnis zu kompliziert. Dabei erinnerte mich das Buch stark an die One Dark Window-Dilogie, sowohl in der düsteren Atmosphäre als auch im Stil der Fantasy-Welt. Der Schreibstil ist allerdings angenehm flüssig, und die Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch. Besonders gefallen hat mir die Slow Burn-Liebesgeschichte, die sich über das Buch hinweg aufbaut.

Das Ende habe ich nur noch überflogen, doch ich habe das Gefühl, dass die Geschichte viel Potenzial hat. Wer sich auf eine anspruchsvolle, dichte Fantasy-Welt mit komplexen Elementen einlassen kann, wird hier vielleicht fündig. Für mich persönlich war es eine eher schwierige Lektüre, aber mit einigen schönen Aspekten.

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Veröffentlicht am 23.11.2024

Großartige Storyline, aber holprige Umsetzung

Godkiller
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Hannah Kaners Godkiller bietet eine faszinierende Prämisse und spannende Wendungen, aber die Umsetzung lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig.

Das Buch entführt die Leserinnen in eine komplexe Welt ...

Hannah Kaners Godkiller bietet eine faszinierende Prämisse und spannende Wendungen, aber die Umsetzung lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig.

Das Buch entführt die Leserinnen in eine komplexe Welt voller Mythologie, Intrigen und Geheimnisse. Die Grundidee hinter der Geschichte ist beeindruckend und hält interessante Überraschungen bereit, die den Plot vorantreiben und fesseln können. Kaner schafft es, eine spannende Atmosphäre aufzubauen und gelegentlich tiefere moralische Fragen zu stellen, die der Handlung eine gewisse Tiefe verleihen.

Allerdings gibt es einige Stolpersteine, die den Lesegenuss beeinträchtigen. Die Vielzahl an Figuren mit teils sehr komplizierten Namen sorgt immer wieder für Verwirrung. Es fiel mir schwer, den Überblick zu behalten, und es dauerte lange, bis ich wirklich in die Welt und ihre Dynamiken eintauchen konnte. Zudem wirkte das Buch in manchen Passagen zu gedrängt. Die Handlung hätte von mehr "Raum" profitieren können – sei es durch ausführlichere Erklärungen, intensivere Charakterentwicklung oder einen langsameren Spannungsaufbau.

Trotz dieser Schwächen bleibt die Geschichte spannend, und die Wendungen schaffen es, das Interesse aufrechtzuerhalten. Mit einer etwas klareren Struktur und einer entschlackten Figurenlandschaft hätte
Godkiller das Potenzial für eine herausragende Bewertung gehabt. Leider bleibt es für mich bei drei Sternen: eine solide Geschichte mit vielversprechendem Kern, aber auch einigen Mängeln in der Umsetzung.

Fazit:* Ein ambitioniertes Werk mit einer faszinierenden Idee, das jedoch unter einer zu komplexen Erzählweise leidet. Fans von epischen Fantasygeschichten könnten dennoch Gefallen daran finden – Geduld beim Einstieg vorausgesetzt!

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Veröffentlicht am 31.10.2020

Achterbahnfahrt der Gefühle

Things We Never Said – Geheime Berührungen
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"Things We Never Said - Geheime Berührungen" war mein erstes Buch von Samantha Young. Allerdings hab ich unwisstentlich mitten in einer Reihe gestartet, was vielleicht dazu führte, dass mir der Einstieg ...

"Things We Never Said - Geheime Berührungen" war mein erstes Buch von Samantha Young. Allerdings hab ich unwisstentlich mitten in einer Reihe gestartet, was vielleicht dazu führte, dass mir der Einstieg ins Buch nicht sonderlich leicht viel. Es könnte aber auch an der langen Anfangs-Sequenz liegen, in der noch nicht viel passiert und die aufkommende Dramatik schon vorprogrammiert war.

Bei den Charakteren, vor allem der Hauptprotaginistin Dahlia, fühlt man sich gleich wohl. Man kann sich mit ihnen identifizieren, sie sind nicht perfekt und "menschlich" dargestellt, was vor allem die Sympathien für die steigerte.
Auch die emotionale Ebene erreichte mich als Leser: Die Mischung aus Konflikten, Schuld, Schmerz und dann endlich die Liebe breitete sich im Buch immer mehr aus.

Die Sichtweise wechselt fast zwischen jedem Kapitel. Bei Dahlia ist sie in der ICH-Perspektive geschrieben, bei Michael jedoch aus der dritten Person (was mich persönlich jedes Mal wieder total verwirrt hat).


Wer vielleicht mit dem ersten Buch der Reihe startet und den Schreibstil der Autorin ansprechend findet, dem könnte dieses Buch mehr zusagen als mir.
Für ein paar Stunden zum Abschalten und sich in eine andere Person reinzufühlen ist dieser Band trotzdem sehr empfehlenswert und startet eine gefühlsvolle Achterbahn.

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