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Veröffentlicht am 01.08.2025

Gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen

The One I Stood Beside
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Nach wenigen Seiten bin ich sofort wieder im Geschehen auf der Plain Daisy Ranch in Willowbrooks drin. Dieses Mal findet der älteste Bruder Jude sein Liebesglück. Die Beziehung zwischen ihm und Sadie wurde ...

Nach wenigen Seiten bin ich sofort wieder im Geschehen auf der Plain Daisy Ranch in Willowbrooks drin. Dieses Mal findet der älteste Bruder Jude sein Liebesglück. Die Beziehung zwischen ihm und Sadie wurde gut dargestellt. Gerade ihr freundschaftliches Verhältnis, welches über die Jahre sehr innig ist und die Gefühle, die sich im Verlauf ändern kommen besonders zum Tragen. Der Beginn der Geschichte ist sehr emotional und komplett aus dem Leben gegriffen und somit sehr nahbar. Die Idee mit der Hochzeit ist gewiss nicht neu, wurde aber unterhaltsam untermalt. Letztlich hat mich eher gestört, dass sich ihre Gefühle aufgrund der Umstände von jetzt auf gleich geändert haben. Das kam doch recht plötzlich, da beide vorher sehr rumgeeiert haben. Der Konflikt am Ende wirkt zu aufgesetzt und überzogen und passt überhaupt nicht zu Sadies Charakter. Bens Auftritt hat mich ebenso etwas schockiert. Er verhält sich hier wie ein verzogener, reicher Bengel und hat mit dem Ben aus Band 1 mal so gar nichts gemein.

The one I stood beside ist eine gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen. Ernste Themen werden sensibel angegangen, die Dialoge sind humorvoll und die Charaktere wachsen einem noch mehr ans Herz. Trotz der kleinen Kritikpunkte habe ich mich beim Lesen unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Sehr gefühlvoll, aber erneut sehr in die Länge gezogen

Wild Eyes
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Auch der zweite Band beinhaltet eine Menge gefühlvolle Szenen und Gedanken. Weston, der liebevolle Vater und Freund, sowie Skylar, die weltberühmte Sängerin durchleben eine Achterbahnfahrt der Gefühle. ...

Auch der zweite Band beinhaltet eine Menge gefühlvolle Szenen und Gedanken. Weston, der liebevolle Vater und Freund, sowie Skylar, die weltberühmte Sängerin durchleben eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Leider muss ich auch hier sagen: An vielen Stellen war es mir zu viel Gefühl. Die Gedanken der beiden haben sich ständig wiederholt, wenn auch in anderer Wortform und doch hat sich die Geschichte dadurch enorm gezogen. Das Neandertaler Verhalten von West am Ende fand ich ebenso wenig anziehend und die Kosenamen zwischen ihnen haben einfach nur genervt. Selbst die Sexszenen sind sehr seltsam geraten und waren nicht ansatzweise romantisch angehaucht. Die Wandlung der beiden konnte ich allerdings gut nachvollziehen und fand sie berührend. Emmy und Ollie sind so süß und peppen die Handlung auf. Das harmonische Patchwork Leben ist ebenfalls authentisch erzählt. Die ernsten Themen haben mir gefallen und haben der Geschichte eine gewisse Tiefe verliehen. Schade, dass die Sache am Ende (ich will nicht spoilern) zu schnell und ohne einen wirklichen Abschluss abgehandelt wurde. Der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen der Szenerien wirkt lebendig und aufrichtig.

Wild Eyes ist eine gefühlvolle Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren und ernsten Themen. Es gibt humorvolle und romantische Dialoge und Situationen. Leider sind die Sexszenen für mich zu krass und passen weder zu den Charakteren, noch zum Rest der Geschichte, die zudem erneut ein paar Längen aufweist.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Heiß und wild, aber auch mit ernsten Themen behaftet

Moonlit Thorns
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Das ist meine erste Dark Romance von dem Autorinnenduo. Ich finde es erfrischend, mal etwas anderes der beiden zu lesen. Ihre Erklärungen am Ende des Buches sind witzig und genau so hat es sich beim Lesen ...

Das ist meine erste Dark Romance von dem Autorinnenduo. Ich finde es erfrischend, mal etwas anderes der beiden zu lesen. Ihre Erklärungen am Ende des Buches sind witzig und genau so hat es sich beim Lesen auch angefühlt. Asher und seinen Brüdern fehlt es an nichts, außer an der Liebe. Dass sie traumatische Erlebnisse in ihrer Kindheit erfahren haben, gibt dem Buch tiefe, aber auch Verständnis für manche ihrer Handlungen. Anabelle ist gerade zu Beginn das süße schüchterne Mädchen, ihre Wandlung geht mir zu schnell, zumal sie aus der Sicht von Asher erfolgt. Das passt nicht zu ihren vorherigen Gedankengängen. Der Altersunterschied passt für mich auch nicht zusammen. Asher ist im Grunde einfach nicht der Typ für eine junge Frau und hat mich bis zum Schluss nicht überzeugt. Es gibt zum Ende hin Spannung und vor allem Geheimnisse, die in weiteren Büchern gelüftet werden. Die Sprache ist typisch vulgär und die Erotikszenen gehen von heiß bis unrealistisch. Die Gewaltszenen halten sich in Grenzen und werden nicht ausgeschlachtet. Die Übersetzung ist leider grauenhaft und zieht sich fast durch jede Seite (fehlende Endungen oder gar ganze Wörter).

Moonlit Thornes ist eine erotische Liebesgeschichte mit packender, aber vorhersehbarer Handlung. Die Sexszenen sind heiß, düster und wild. Das Setting ist ebenfalls kalt und die Themen ernst und teilweise mystisch. Eine perfekte Lektüre zum Abschalten.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Eine ernstere, aber nicht weniger gefühlvolle Seite von Emily Henry

Great Big Beautiful Life
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Ich bin zwiegespalten, was die Geschichte betrifft. Anfangs ist es mir schwergefallen, überhaupt einen Zugang zu Alice‘ oder Margarets Leben aufzubauen. Alice ist sehr ehrgeizig, was ihre journalistische ...

Ich bin zwiegespalten, was die Geschichte betrifft. Anfangs ist es mir schwergefallen, überhaupt einen Zugang zu Alice‘ oder Margarets Leben aufzubauen. Alice ist sehr ehrgeizig, was ihre journalistische Arbeit betrifft. Der Schreibstil ist sehr lebendig und ich konnte mich gut in die jeweiligen Erzählweisen und Zeiten hineinversetzen. Margarets Leben wird sehr ausschweifend geschildert, das zieht sich doch oft in die Länge. Doch auch hier bin ich beeindruckt, wie detailliert Emily Henry die Biografie um eine berühmte Familie gesponnen hat. Hayden bleibt für mich leider sehr blass. Er harmonisiert mit Alice, gar keine Frage, aber seine Motive oder Erfahrungen gehen oft unter. Das Buch unterscheidet sich sehr von Emily Henrys bisherigen Werken. Ich finde es weniger beschwingt und heiter. Die Fröhlichkeit wirkt oft erzwungen. Wie das Thema Liebe in den einzelnen Szenen aufgearbeitet wird, ist für mich Weltklasse. Das Ende hat mich so sehr berührt und zu Tränen gerührt, da ich mit dieser Wendung überhaupt nicht gerechnet habe. Das hat für mich die stellenweise Langatmigkeit wettgemacht und die Zusammenhänge besser verstehen lassen. Leider fand ich die Übersetzung an manchen Stellen merkwürdig, wobei Sätze oft schlichtweg keinen Sinn ergeben haben.


Mit Great Big Beautiful Life lernen wir eine ernstere, aber nicht weniger gefühlvolle Seite von Emily Henry kennen. Ja, die Geschichte hat längen und die Figur des Hayden kommt etwas zu kurz, doch das Ende entschädigt allemal für die eventuell auftauchenden Fragezeichen.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Humorvolle Liebesgeschichte, die sich etwas in die Länge zieht

Wild Love
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Ich liebe die Geschichte von Rosie und Ford! Die beiden haben von Anfang bis Ende eine unglaubliche Chemie. Ihre Dialoge sind stets witzig und werden stellenweise auch heiß und frech. Langweilig wird es ...

Ich liebe die Geschichte von Rosie und Ford! Die beiden haben von Anfang bis Ende eine unglaubliche Chemie. Ihre Dialoge sind stets witzig und werden stellenweise auch heiß und frech. Langweilig wird es mit den beiden nie. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Die Beschreibungen sind lebhaft und realistisch dargestellt. Selbst die Nebencharaktere, wie Wes und Cora, fügen sich in die Handlung nahtlos ein. Diese positive Bewertung schließt allerdings nicht die letzten 60 Seiten ein, denn die fand ich zu absurd und kitschig. Fords Handlungen, um Rosie zu beschützen, passen überhaupt nicht zu seinem bisherigen Charakter und wurden in seinen Gedanken nie kommuniziert. Wann soll er also all das iniziiert haben? Letztlich diente dieser Schachzug nur, um noch etwas Spannung einzubauen. Doch auch hier muss ich zugeben, dass es mir der gesamten Geschichte an überraschenden Wendungen gefehlt hat. Die Handlung plätschert vorhersehbar und langatmig vor sich hin. Cora hat eine große Klappe und ist supersüß und doch hätte man gerade mit ihr mehr kleine Eckpunkte einbauen können. Für ihr Alter und ihre neue Lebenssituation ist sie viel zu cool und erwachsen.

Wild Love ist eine unterhaltsame und humorvolle Liebesgeschichte und ein insgesamt gelungener Reihenauftakt. Die Protagonisten wachsen einem sofort ans Herz und das Setting ist idyllisch. Ich hoffe, da wird es in den weiteren Büchern ein bisschen mehr Zwist geben, auch wenn meine Kritikpunkte den Lesegenuss nicht geschmälert haben.

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