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Veröffentlicht am 19.08.2025

Einfache Rezeptideen, die definitiv Lust auf Einmachen machen

Landlust Einmachen
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Das Buch ist auf den ersten Blick sehr hochwertig. Die Seiten sind glänzend und ein Lesebändchen erleichtert das Merken für das jeweilige Rezept. Zu Beginn gibt es eine ausführliche Einleitung der benötigten ...

Das Buch ist auf den ersten Blick sehr hochwertig. Die Seiten sind glänzend und ein Lesebändchen erleichtert das Merken für das jeweilige Rezept. Zu Beginn gibt es eine ausführliche Einleitung der benötigten Utensilien für die jeweilige Methode des haltbar machens. Das Buch ist in Jahreszeiten unterteilt. Somit hat man gleich einen groben Überblick, wann welches Obst und Gemüse reif oder verwertet werden kann. Die Rezepte sind einfach und man benötigt nur wenige Zutaten, die nicht gerade im Haushalt verfügbar sind. Letztlich kann man auch jedes Rezept auf seinen Geschmack anpassen. Dazu gibt es ansehnliche Bilder, die die Lust aufs Einmachen wecken. Neben Obst und Gemüse werden auch Ideen für Säfte, Sirups oder Pestos vorgestellt. In jeder Jahreszeitrubrik gibt es dazu noch eine kleine Reportage in die z.B. Ernte von Bärlauch oder das Produzieren von Wurst. Ein informativer Einblick hinter die Kulissen sozusagen. Der Saisonkalender rundet das Bild ab. Einzig, dass das Buch mit einem Hardcover ausgestattet ist, finde ich sehr unhandlich. Gerade wenn man das Buch in der Küche verstauen will. Aber da hat jeder ein anderes Empfinden für.

Landlust Einmachen macht definitiv Lust auf das haltbar machen der eigenen Ernte. Die Rezepte sind einfach und die Bebilderung macht das Ausprobieren zudem schmackhaft. Natürlich wird nicht jedes Obst oder Gemüse (z.B. Spinat, Blumenkohl) erwähnt, aber ich denke, dass das auch kaum möglich ist. Letztlich kann man die hier gezeigten Methoden auch auf andere Arten anwenden und sich noch mal zusätzlich informieren.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Ungewöhnlich packendes Geschehen, dem es aber an erwachsenem Verhalten mangelt

Not Quite Dead Yet
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Natürlich fesselt einen zuerst der Klapptext und ich war gespannt, wie die Umsetzung erfolgt. Ich wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte wird aus der Sicht von Jet erzählt. Jet ist quasi stets eine Tagträumerin ...

Natürlich fesselt einen zuerst der Klapptext und ich war gespannt, wie die Umsetzung erfolgt. Ich wurde nicht enttäuscht! Die Geschichte wird aus der Sicht von Jet erzählt. Jet ist quasi stets eine Tagträumerin und man merkt, wie das Schicksal ihren Charakter verändert hat. Ihr schwarzer Humor in vielen Situationen hat die Geschichte aufgelockert und ab und an blitzte auch eine verzweifelte Jet durch. Billys Entwicklung ist ebenfalls beachtlich. Vom süßen, kleinen Billy hat er sich in einer Woche zu einer verlässlichen Stütze für Jet entwickelt und sich selbst kennengelernt. Ich habe ihm jeden einzelnen Handlungsweg abgenommen. Das Ende hat mich emotional zerstört und ich hatte Tränen in den Augen. Die Auflösung von Jets Mord ist schlüssig und überraschend, aber der letzte Absatz hat mich noch mehr schockiert. Ein Kritikpunkt hat sich aber leider durchs ganze Buch gezogen. Jet und Billy haben viel zu oft wie Teenager agiert und gedacht. Dass sie Ende zwanzig sind, wird erwähnt, kommt aber nie zum Tragen. Holly Jackson hat es nicht geschafft, aus ihren Jugendcharakteren herauszukommen, und das hat mich doch gestört, denn dann wäre das Buch für mich perfekt gewesen.

Not quite dead yet ist ein packender Thriller, dessen Ende man zwar schon unweigerlich kennt, aber der Weg voller überraschender Wendungen gepflastert ist. Ich kann inhaltlich nichts Negatives sagen, aber Holly Jackson muss ihren Charakteren einen erwachseneren Anstrich verleihen, sonst kehrt man stets zu ihren Jugendbücherhelden zurück.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen

The One I Stood Beside
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Nach wenigen Seiten bin ich sofort wieder im Geschehen auf der Plain Daisy Ranch in Willowbrooks drin. Dieses Mal findet der älteste Bruder Jude sein Liebesglück. Die Beziehung zwischen ihm und Sadie wurde ...

Nach wenigen Seiten bin ich sofort wieder im Geschehen auf der Plain Daisy Ranch in Willowbrooks drin. Dieses Mal findet der älteste Bruder Jude sein Liebesglück. Die Beziehung zwischen ihm und Sadie wurde gut dargestellt. Gerade ihr freundschaftliches Verhältnis, welches über die Jahre sehr innig ist und die Gefühle, die sich im Verlauf ändern kommen besonders zum Tragen. Der Beginn der Geschichte ist sehr emotional und komplett aus dem Leben gegriffen und somit sehr nahbar. Die Idee mit der Hochzeit ist gewiss nicht neu, wurde aber unterhaltsam untermalt. Letztlich hat mich eher gestört, dass sich ihre Gefühle aufgrund der Umstände von jetzt auf gleich geändert haben. Das kam doch recht plötzlich, da beide vorher sehr rumgeeiert haben. Der Konflikt am Ende wirkt zu aufgesetzt und überzogen und passt überhaupt nicht zu Sadies Charakter. Bens Auftritt hat mich ebenso etwas schockiert. Er verhält sich hier wie ein verzogener, reicher Bengel und hat mit dem Ben aus Band 1 mal so gar nichts gemein.

The one I stood beside ist eine gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen. Ernste Themen werden sensibel angegangen, die Dialoge sind humorvoll und die Charaktere wachsen einem noch mehr ans Herz. Trotz der kleinen Kritikpunkte habe ich mich beim Lesen unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Sehr gefühlvoll, aber erneut sehr in die Länge gezogen

Wild Eyes
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Auch der zweite Band beinhaltet eine Menge gefühlvolle Szenen und Gedanken. Weston, der liebevolle Vater und Freund, sowie Skylar, die weltberühmte Sängerin durchleben eine Achterbahnfahrt der Gefühle. ...

Auch der zweite Band beinhaltet eine Menge gefühlvolle Szenen und Gedanken. Weston, der liebevolle Vater und Freund, sowie Skylar, die weltberühmte Sängerin durchleben eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Leider muss ich auch hier sagen: An vielen Stellen war es mir zu viel Gefühl. Die Gedanken der beiden haben sich ständig wiederholt, wenn auch in anderer Wortform und doch hat sich die Geschichte dadurch enorm gezogen. Das Neandertaler Verhalten von West am Ende fand ich ebenso wenig anziehend und die Kosenamen zwischen ihnen haben einfach nur genervt. Selbst die Sexszenen sind sehr seltsam geraten und waren nicht ansatzweise romantisch angehaucht. Die Wandlung der beiden konnte ich allerdings gut nachvollziehen und fand sie berührend. Emmy und Ollie sind so süß und peppen die Handlung auf. Das harmonische Patchwork Leben ist ebenfalls authentisch erzählt. Die ernsten Themen haben mir gefallen und haben der Geschichte eine gewisse Tiefe verliehen. Schade, dass die Sache am Ende (ich will nicht spoilern) zu schnell und ohne einen wirklichen Abschluss abgehandelt wurde. Der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibungen der Szenerien wirkt lebendig und aufrichtig.

Wild Eyes ist eine gefühlvolle Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren und ernsten Themen. Es gibt humorvolle und romantische Dialoge und Situationen. Leider sind die Sexszenen für mich zu krass und passen weder zu den Charakteren, noch zum Rest der Geschichte, die zudem erneut ein paar Längen aufweist.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Heiß und wild, aber auch mit ernsten Themen behaftet

Moonlit Thorns
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Das ist meine erste Dark Romance von dem Autorinnenduo. Ich finde es erfrischend, mal etwas anderes der beiden zu lesen. Ihre Erklärungen am Ende des Buches sind witzig und genau so hat es sich beim Lesen ...

Das ist meine erste Dark Romance von dem Autorinnenduo. Ich finde es erfrischend, mal etwas anderes der beiden zu lesen. Ihre Erklärungen am Ende des Buches sind witzig und genau so hat es sich beim Lesen auch angefühlt. Asher und seinen Brüdern fehlt es an nichts, außer an der Liebe. Dass sie traumatische Erlebnisse in ihrer Kindheit erfahren haben, gibt dem Buch tiefe, aber auch Verständnis für manche ihrer Handlungen. Anabelle ist gerade zu Beginn das süße schüchterne Mädchen, ihre Wandlung geht mir zu schnell, zumal sie aus der Sicht von Asher erfolgt. Das passt nicht zu ihren vorherigen Gedankengängen. Der Altersunterschied passt für mich auch nicht zusammen. Asher ist im Grunde einfach nicht der Typ für eine junge Frau und hat mich bis zum Schluss nicht überzeugt. Es gibt zum Ende hin Spannung und vor allem Geheimnisse, die in weiteren Büchern gelüftet werden. Die Sprache ist typisch vulgär und die Erotikszenen gehen von heiß bis unrealistisch. Die Gewaltszenen halten sich in Grenzen und werden nicht ausgeschlachtet. Die Übersetzung ist leider grauenhaft und zieht sich fast durch jede Seite (fehlende Endungen oder gar ganze Wörter).

Moonlit Thornes ist eine erotische Liebesgeschichte mit packender, aber vorhersehbarer Handlung. Die Sexszenen sind heiß, düster und wild. Das Setting ist ebenfalls kalt und die Themen ernst und teilweise mystisch. Eine perfekte Lektüre zum Abschalten.

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