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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2025

Lässt am Ende zu viele Fragen offen

Eislotus. Wasser findet seinen Weg
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Mit was für einer Vorfreude bin ich an diese Geschichte herangegangen, ist die Art der Magie mit den Seelenbüchern etwas Neues und Spannendes. Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen, aber dieser ...

Mit was für einer Vorfreude bin ich an diese Geschichte herangegangen, ist die Art der Magie mit den Seelenbüchern etwas Neues und Spannendes. Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen, aber dieser Auftaktband hat sie leider nicht vollends erfüllen können. Schon die Aufmachung des Buches ist wunderschön und eben sehr passend zur Thematik der Seelenbücher.
Kurz mehr zur Story:
Nara ist eine Mondgebundene mit dem Element Wasser. Ihre Magie erhält sie von ihrem Seelenbuch, dem ein Buchbinder seine besondere Macht eingehaucht hat. Daher sind diese besonders wertvoll. Als die Auswahl für das Ritual des Lichts getroffen wird, muss sie in die Hauptstadt Lort und sich in der Akademie beweisen. Doch dort läuft es anders als erwartet.

Nachdem ich mich mit der kleinen Schrift angefreundet habe und auch mal aufs Hörbuch ausgewichen bin, bin ich richtig gut vorwärts gekommen. Das Buch ist nicht ohne, sind es doch viele Seiten, wobei man leider meines Empfindens nach zu wenig über die vorherrschende Magie und die Welt, in der Nara und Katso leben, erfährt. Die groben Informationen machen auf jeden Fall neugierig und ich hoffe einfach in der Fortsetzung werden noch einige Dinge er- und aufgeklärt. So sitzt man gerade am Ende etwas sprachlos vor dem Buch und fragt sich, ob es das schon war. Gerade das Ende ist ein riesiger Cliffhanger und hat mich mit vielen Fragen zurück gelassen.
Etwas wenig fand ich die Aufgaben oder Prüfungen in der Akademie, doch wenn es da mal etwas gab, war ich umso faszinierter über die Fähigkeiten. Und doch hat sich mir der ganze Sinn der Akademie nicht erschlossen. Wieso wird dort gekämpft und es müssen Menschen sterben? Man merkt also, das ich noch viel über die Geschichte nachdenke und mir zu wenige Punkte abgeschlossen sind. Gerade am Ende hätte es noch einige Informationen gebraucht, damit man wenigstens stellenweise zufrieden ist.

Sehr vielversprechend und doch fehlen mir so einige Informationen, damit die Geschichte ein rundum gelungenes Gesamtpaket ergibt.

Veröffentlicht am 29.04.2025

Konnte uns nicht vollends überzeugen

Detektivagentur Christie & Agatha – Ein Beweisstück verschwindet
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Schon beim Lesen des Titels musste ich schmunzeln. Agatha (&) Christie und dann ein Fall, den es zu lösen gilt. Außerdem im Klappentext noch Sir Conan Doyle. Wobei Kinder mit den Namen wohl eher wenig ...

Schon beim Lesen des Titels musste ich schmunzeln. Agatha (&) Christie und dann ein Fall, den es zu lösen gilt. Außerdem im Klappentext noch Sir Conan Doyle. Wobei Kinder mit den Namen wohl eher wenig anfangen dürften, doch hier gibt es am Ende noch ein paar Informationen zu den entsprechenden Vorbildern.
Christie und Agatha sind Zwillingsschwestern, wobei sie charakterlich nicht unterschiedlicher sein könnten. Doch eins haben sie gemeinsam: die Liebe zum Rätsel lösen! Als dann Agatha vermeintlich ein Missgeschick passiert, ermitteln sie zusammen in ihrem ersten Fall.

Vorab muss ich sagen, dass ich es für Leseanfänger nicht ganz geeignet halte. Mein Sohn liest viel und hat damit nicht so große Probleme, aber auch für ihn war das Buch schon umfangreicher als üblich. Gerade bei neueren oder schwächeren Lesern kann das durchaus die Motivation senken, wenn man dann so eine lange und teils komplizierte Geschichte liest. Auch wenn ich als Erwachsene den historischen Teil sehr interessant fand, war mir das Gesamtpaket nicht rund genug. Gerade die schwierigen Namen erleichtern das Lesen nicht gerade.
Ansonsten fand ich gerade die Auflösung lustig, denke aber die heutigen Kinder können mit den Gegebenheiten der damaligen Zeit nicht so viel anfangen.

Für Lesestarter nur bedingt geeignet, aber die Story an sich ist lustig.

Veröffentlicht am 12.04.2025

Solider Abschluss (Hörbuch-Rezension)

Die Legende des Phönix, Band 2: Schicksalsfeder (SPIEGEL-Bestseller)
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Den ersten Teil der Dilogie hatte ich vor knapp zwei Jahren bei Erscheinen gelesen und mich hat schon interessiert, was Eden im zweiten Band erwartet, aber nicht so sehr, als das ich es sofort lesen muss. ...

Den ersten Teil der Dilogie hatte ich vor knapp zwei Jahren bei Erscheinen gelesen und mich hat schon interessiert, was Eden im zweiten Band erwartet, aber nicht so sehr, als das ich es sofort lesen muss. Trotz der großen Zeitspanne konnte ich mich recht gut an den Vorgänger, vor allem an die letzten Kapitel erinnern. Die Vorgeschichte blieb mir nicht so gut im Kopf, was aber sicherlich auch daran lag, dass es dauert bis der erste Band an Fahrt aufnimmt.
Kann Spoiler enthalten, da es sich um den zweiten Band handelt!
Eden trauert sehr um ihren Verlust beim Angllriff der Rogues auf das Hauptquartier und auch Kanes Verrat hat sie tief getroffen. Um alles zu vergessen, will sie unbedingt die Feder des Phönix finden, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Auch dieser Band zieht sich etwas, so wie auch der erste Teil. Die Idee mit den Phönixkriegern und den verschiedenen Fähigkeiten fand ich auch hier wieder faszinierend, die Umsetzung so semi gut. Dennoch fand ich die "Disney-Gang" lustig und auch ein paar andere Punkte haben mich überzeugt. Zum Ende hin wurde es aber immer vorhersehbarer und mir war schnell klar, wer hinter alldem steckt und wer Alpha ist. Sehr gut fand ich auch die wechselnde Perspektive zwischen Eden und Kane, so bekommt man einen umfassenderen Überblick.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse etwas und ich fand es etwas zu viel des Guten und sehr rosarote Brille.
An sich ein solider Abschluss, der braucht bis er an Fahrt aufnimmt und am Ende recht schnell abgehandelt ist. Die Idee mit Phönix und seinen Kriegern hat mir hingegen sehr gefallen!

Veröffentlicht am 18.02.2025

Lässt noch Luft nach oben, läuft vieles zu unproblematisch

Love will find you
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Bei diesem Buch bin ich etwas unentschlossen, wie ich es bewerten soll. Aber zuerst mal ein paar Informationen zum Buch. Es ist der erste Band der Mountain Dreams Reihe, in der die drei Brüder Samuel, ...

Bei diesem Buch bin ich etwas unentschlossen, wie ich es bewerten soll. Aber zuerst mal ein paar Informationen zum Buch. Es ist der erste Band der Mountain Dreams Reihe, in der die drei Brüder Samuel, Noah und Hudson eine große Rolle spielen. Laut Verlag sind sie unabhängig voneinander zu lesen, mal sehen wie das beim zweiten Band dann ist.
Noah liebt die Adirondacks und das kleine Städtchen Berryfield. Als eines Tages Emma auftaucht und alles durcheinander wirbelt, ist er zuerst gar nicht begeistert. Doch dann entdeckt er, dass sein erster Eindruck vielleicht nicht ganz richtig war. Doch Emma hat ihre ganz eigenen Probleme der Vergangenheit, die sie immer wieder einholen.
Soweit ist es nichts Neues, so oder ähnliche Geschichten gibt es ja schon einige. Nur hatte ich hier noch ein bisschen mehr Kleinstadtflair erwartet und gleichzeitig auch mehr von der Natur. So richtig bin ich nicht in den Adirondacks angekommen, ich konnte es mir nicht wirklich bildlich vorstellen, was ich sehr schade finde. Denn an sich klingt die Abgeschiedenheit, die weite Aussicht und die Berge einfach wunderschön. Doch mir fehlten Details und auch der Ort Berryfield kommt eindeutig zu kurz.
Emma selbst vergräbt sich in ihrer neuen Arbeit und bedient sich einiger Klischees. Gerade auch wegen ihrer Naivität musste ich manches Mal den Kopf schütteln, aber scheinbar kann das ja auch klappen. Dennoch bin ich immer wieder gerne in die Story eingetaucht, auch wenn es wirklich wenige Überraschungen gab und es für mich zu schnell zu Ende war. Aber mir hat die Atmosphäre im Buch gefallen und ich möchte gerne noch mehr über Hudson und Samuel lesen.
Für mich fehlte etwas und doch war es angenehm zu lesen. Mal sehen, ob mich die weiteren Bände mehr überzeugen können.

Veröffentlicht am 18.02.2025

Anders als erwartet

Something Old, Someone New
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Die Leseprobe fand ich interessant und als ich das Buch dann zum Lesen hatte, war ich zeitweise wirklich zwiegespalten. Einerseits fand ich es interessant und ganz besonders, dass mich der Verlauf auch ...

Die Leseprobe fand ich interessant und als ich das Buch dann zum Lesen hatte, war ich zeitweise wirklich zwiegespalten. Einerseits fand ich es interessant und ganz besonders, dass mich der Verlauf auch noch überraschen konnte und gar nicht so vorhersehbar war wie gedacht. Andererseits hat mir manchmal der Pfiff und der Sog gefehlt. Ich fühlte mit zeitweise eher wie ein Außenstehender und nicht in der Story gefangen.
Kurz zur Story: Shea hat ein paar klare Vorstellungen im Leben, eine davon ist, dass sie niemals einen bereits getragenen Verlobungsring möchte. Doch dann schenkt ihr John genau so einen Ring, was Shea so zu schaffen macht, dass sie wissen muss, was der Ring bisher erlebt hat. Also macht sie sie auf die Suche und findet auf dem Weg auch so einiges über sich selbst heraus.
Das Buch ist viel mehr als nur eine seichte Story und der Suche nach der früheren Besitzerin des Ringes. Denn Shea muss sich selbst bewusst werden, was sie für ihre Zukunft möchte und zeitgleich mit ihrer Vergangenheit abschließen. Dabei lernt sie nicht nur sich besser kennen, auch ihre Familie und vieles mehr rückt in den Fokus. Mir hat die Reise sehr gefallen, auch wenn es zeitweise ein paar Längen gab, die man durchaus packender hätte schreiben können. Dennoch fand ich es schön, wie Shea merkt, auf was es wirklich ankommt und sie ihren Platz im Leben findet.
Ein Roman, in dem mehr steckt, als nur die Suche nach der Vorbesitzerin des Rings. Es geht um Familie, Vertrauen und auch der Suche nach sich selbst und den eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Ein paar Längen gab es, dennoch hatte ich das Buch schnell gelesen.