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Veröffentlicht am 05.01.2026

Jahreshighlight

Glow of the Everflame
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Ich war ja schon begeistert von Band 1 und Band 2 hat es für mich nochmal getoppt. Ich habe in jeder freien Minute nach dem Buch gegriffen. Trotz der Tatsache, dass ich hier schon wieder mit einem fiesen ...

Ich war ja schon begeistert von Band 1 und Band 2 hat es für mich nochmal getoppt. Ich habe in jeder freien Minute nach dem Buch gegriffen. Trotz der Tatsache, dass ich hier schon wieder mit einem fiesen Cliffhanger am Ende klarkommen musste, liebe ich es.

In diesem zweiten Band begleiten wir Diem ins Schloss und mitten hinein in die Gesellschaft der Descended. Nicht mehr als Mortal, sondern als ihre Königin. Eine Rolle, die längst nicht jeder akzeptiert. Diem muss lernen, wem sie trauen kann, wie sie regieren soll und gleichzeitig damit umgehen, dass ihre eigene Magie ihr nicht gehorcht. Nicht mal ein Funken oder Schattenfitzel will beschworen werden. Ich habe so mit ihr mitgefiebert und mitgelitten. Sie bewegt sich durch ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und Erwartungen, und genau das hat mich komplett abgeholt. Dieses ständige Abwägen, jeder falsche Schritt mit möglichen Konsequenzen. Ich habe es geliebt.

Auch Luther konnte mich hier für sich entdgültig gewinnen. In diesem Band bekommt man so viele neue Facetten von ihm zu sehen, dass am Ende klar ist: Da steckt noch sehr viel mehr unter der Oberfläche. Für mich ist er ein unglaublich vielschichtiger und wichtiger Charakter und weit mehr als nur eine Nebenfigur. Aber auch die anderen Descended, die Stück für Stück Diems innerer Kreis werden, sind so wichtige Nebencharaktere für die Story. Diem findet bei ihnen etwas, das sich nach Familie anfühlt, und es war schön zu sehen, wie sehr sie sich gegenseitig prägen. Sie laufen nicht einfach nebenher, sondern beeinflussen Diems Entwicklung ganz entscheidend. Vor allem Taran hält sich nicht zurück und ist schonungslos ehrlich zu ihr. Insbesondere, wenn sie naive Entscheidungen trifft. Und das tut sie. HInsichtlich Henry, der Hüter, ihren eigenen Gefühlen … und ich denke, einiges wird in Zukunft zu größeren Hindernissen führen.

Die Handlung am Hof war für mich durchgehend spannend. Die Geschichte wechselt fließend zwischen politischen Ränkespielen, emotionalen Momenten und dramatischen Szenen. Ich bin in diese Geschichte eingetaucht und muss so schnell wie möglich Band 3 beginnen. Für mich ist dieser zweite Band ganz klar mein Jahreshighlight 2025.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Liebe die Fortsetzung

The Darlington - Ethan & Grace
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Was ich an der Darlington Reihe mag, ist, dass es im ersten Teil mit dem Vater von Henry, Ethan und Logan eine Hintergrundstory gibt, die sich durch die Reihe zieht und alles miteinander verbindet. Dadurch ...

Was ich an der Darlington Reihe mag, ist, dass es im ersten Teil mit dem Vater von Henry, Ethan und Logan eine Hintergrundstory gibt, die sich durch die Reihe zieht und alles miteinander verbindet. Dadurch wird die Dynamik zwischen den Brüdern lebendig. Ich fand es sehr spannend, dass ich nun Ethans Sicht kennenlernen durfte, nachdem ich ihn im ersten Band schon aus Henrys und Kates Augen sehen durfte. Und Ethan konnte mich wirklich überraschen.

Ethan und Grace hatte man ja schon im ersten Band kennengelernt und da merkte man schon, dass Grace angezogen, aber auch zutiefst genervt war von Ethans Verhalten. Im ersten Band war er auch einfach nur ein saufender Partygänger und es ließ sich nur erahnen, dass so viel mehr in ihm steckt. Und diese Wandlung in Band 2 ist einfach nur toll zu lesen und gleichzeitig auch echt traurig, wenn man die Hintergründe für sein Verhalten erfährt. Meine Abneigung gegen Mr. Darlington wuchs hier in diesem Band nur weiter an. Mit Grace habe ich viel mitgelitten. Einfach wunderbar wie die Autorin Graces Verlust gezeigt hat und wie unterschiedlich Trauer bei Menschen verläuft.

Neben der Liebesgeschichte ist auch die Suche nach dem Täter ein großer Handlungsstrang. Alles schön miteinander verwoben und ich flog einfach nur durch die Seiten, weil ich wissen wollte, wer für Graces Verlust verantwortlich ist und natürlich, ob ihr Verdacht, dass die Darlingtons mitdrin hängen, der Wahrheit entspringt. Das Ende hat mich dann wirklich überrascht.

Ich freue mich jetzt schon auf Band 3, da Band 2 schon die ersten Hintergrundfragen zu Rose aufgeworfen haben. Ihre Abneigung gegen Ethan und allgemein gegen die Darlingtons hat sicherlich noch einen interessanten Hintergrund. Und auch Logan möchte ich nun endlich kennenlernen und wissen, warum er nichts mehr mit seinen Eltern zu tun haben will. Das fragte ich mich ja schon in Band 1. Und natürlich freue ich mich auf das Wiedersehen mit Henry und Kate und Ethan und Grace.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Grandioser Reihenauftakt

Blood and Steel
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Altheas Berufswunsch sollte eigentlich kein Problem sein. Das Talent ist da und sie lebt zufällig als Mündel der Bibliothekarin in der Festung, in der die Krieger der Königreiche ausgebildet werden. Allerdings ...


Altheas Berufswunsch sollte eigentlich kein Problem sein. Das Talent ist da und sie lebt zufällig als Mündel der Bibliothekarin in der Festung, in der die Krieger der Königreiche ausgebildet werden. Allerdings ist es aufgrund einer Prophezeiung allen Frauen verboten, Waffen zu tragen. Und deshalb mussten vor Jahren alle Kriegerinnen ihre Klingen abgeben und sich einen neuen Beruf suchen, wenn sie in den Königreichen verbleiben wollten. Wer dagegen verstößt, muss mit dem Tod rechnen. Wie man aus dem Klappentext schon erfährt, schafft es Althea doch, die Ausbildung beginnen zu dürfen. Wie das Geschehen ist, müsst ihr selbst herausfinden, allerdings haben Altheas Zielstrebigkeit und ihr Sturkopf einen großen Anteil daran. Ich mochte ihren Charakter sehr. Sie lässt sich nicht unterbuttern und steht für andere ein. Sie geht nicht leichten Weg, was sie auch in Schwierigkeiten bringt. Während ihrer Ausbildung, was eigentlich den Hauptteil der Handlung beinhaltet, lernt sie mehr über sich, ihre Schwächen und muss auch mit vielen Schikanen umgehen. Und die sind hier nicht grad auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern könnten auch tödlich enden.

Der Trope Enemies to Lovers wird hier voll erfüllt. Wilder hat so gar kein Bock sich mit Althea auseinanderzusetzen und ist merklich genervt von der Anziehung, die zwischen ihnen herrscht. Ich habe es geliebt wie die beiden miteinander agiert haben. Freue mich schon sehr darauf, wie sich das ganze in den Folgebänden weiterentwickeln wird.

Auch wenn das Buch als spicy Romantasy angepriesen wurde, ist im ersten Band noch wenig Spice zu finden. Stattdessen haben wir hier die Annäherung der beiden und natürlich die Einführung in die Welt von Thezmarr. Eine Welt, die in Gefahr ist. Zwei Königreiche sind schon gefallen und der Schutzschleier bekommt immer mehr Risse. Die „Ungeheuer“ sind spannend umrissen und ich bin schon gespannt, was man noch über diese und deren Entstehung herausfinden wird. Irgendwie denke ich, dass die „Finsternis“ noch einen „Oh Wow“-Effekt auf mich haben wird. Die Kampfszenen sind spannend und so beschrieben, dass ich ein gutes Kopfkino entwickeln konnte. Über die Magie in diesem Buch werden bisher nur die Grundlagen erwähnt, allerdings klingt es interessant. Ich finde Magiesystem ja immer toll. Wie funktioniert sie, wie ist sie beschränkt, etc. Ich liebe Details dazu und hoffe auf ganz viel Input in den Folgebänden dazu.

„Blood and Steel“ ist für mich ein wunderbar gelunger Einstieg in die Reihe und freue mich schon auf die weiteren Bände.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Ein Wohlfühlroman

Books & Coffee - Das Beste liegt immer vor uns
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Achtung! Wenn ihr diese Buch lest, besteht die Gefahr, Heißhunger auf Cupcakes und Kuchen zu bekommen. Lesen auf eigene Gefahr! Zumindest ging es mir so als ich Ella Lindbergs neuen Reihenauftakt gelesen ...

Achtung! Wenn ihr diese Buch lest, besteht die Gefahr, Heißhunger auf Cupcakes und Kuchen zu bekommen. Lesen auf eigene Gefahr! Zumindest ging es mir so als ich Ella Lindbergs neuen Reihenauftakt gelesen habe. Die Kuchen und Torten klingen aber auch lecker und werden so toll beschrieben. Vor allem diese Zitronentorte…. Aber wir haben hier kein Backbuch vor uns, sondern einen humorvollen Liebesroman oder wie der Verlag es auch beschreibt: ein Feelgood-Roman.

Der Beginn der Geschichte lässt Lucy gleich mal 1000 Sympathiepunkte gewinnen, während ich mich bei ihrem Freund fragte, was sie nur von dem Kerl will. Aber während sich Lucy mutig in ihr neues Café-Abenteuer stürzt, mistet sie den Kerl auch gleich mal aus. Ein doppelter Neustart also mit Selbstzweifeln, Stolperfallen und Chaos. Lucy ist so eine herzerwärmende Person, dass ich ihren Weg total gern begleitet habe. Auch wenn ich wusste, dass ein Feelgood-Roman ja nur positiv enden kann, hatte ich trotzdem ein bisschen Angst gehabt, dass Lucy einmal zu oft „stolpert“. Denn ihr werden auch Fallen gelegt, die sie erst einmal erkennen muss. Nicht nur Lucy ist eine Person, die ich direkt toll fand, auch Clara hat mich mit ihrer Art sofort eingenommen. Ben ließ mich jedoch erstmal im Dunkeln tappen, aber seine Art war erfrischend.

Der Schreibstil ist flüssig und mit Details gespickt. Nicht nur das Café wird so schön beschrieben, dass ich direkt ein Bild im Kopf hatte, auch die Kuchenbeschreibungen ließen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Am zweiten Lesetag war ich jedoch vorbereitet und hatte ein Stück Kuchen vor mir stehen.

Das Ende bei Romance Büchern ist ja meistens vorhersehbar – am Ende gibt es ein Pärchen. Daher ist der Weg dorthin besonders wichtig. Hier entwickeln sich die Gefühle langsam und man konnte zusammen mit Lucy den Mann kennenlernen. Die Liebe fand ich glaubwürdig, ebenso die kleinen Missverständnisse und Gefühle, die diese hervorriefen. Vor allem, da sich Lucy erst frisch getrennt hatte, fand ich es wichtig, dass die neue Liebe nicht einfach so plötzlich da war, sondern das es für mich verständlich war, dass sich Lucy nach einer Trennung so schnell auf etwas Neues einlassen konnte. Zum Glück lernt man auch genug über ihren Ex kennen, um zu verstehen, was Lucy an Ben so toll findet.

Am Ende des Buches war ich zum einen traurig, dass es hier in der Gegend kein Café wie das Café Zuckerzeit gibt und zum anderen hatte ich wahnsinnig Lust aufs Backen. Wenn ich Band 2 lese, werde ich definitiv ein Stück Kuchen bereitstehen habe.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Lieblingsbuch

In Blut geschrieben
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Es gibt Bücher, bei denen weiß man schon nach wenigen Seiten: Dieses Buch wird mich nicht mehr loslassen. So ging es mir mit „In Blut geschrieben“ von Anne Bishop, dem ersten Band der Anderswelt-Reihe. ...

Es gibt Bücher, bei denen weiß man schon nach wenigen Seiten: Dieses Buch wird mich nicht mehr loslassen. So ging es mir mit „In Blut geschrieben“ von Anne Bishop, dem ersten Band der Anderswelt-Reihe. Eine Geschichte, die mit ihrer düsteren Atmosphäre und faszinierenden Welt sofort in ihren Bann zieht.

Stell dir eine Welt vor, in der Menschen nicht die dominante Spezies sind, sondern Gestaltwandler, Vampire und noch viel mächtigere Wesen – die „Anderen“. Eine Welt, in der du als Mensch niemals sicher sein kannst, und in der jeder Schritt gut überlegt sein muss. In dieser Welt lebt Meg Corbyn, eine junge Frau mit einer besonderen Gabe – sie kann Prophezeiungen sprechen. Doch der Preis dafür ist hoch.

Meg ist auf der Flucht und landet im Lakeside Courtyard. Dort wo Menschengesetz keine Gültigkeit hat und ein falsches Wort oder Schritt den Tod bedeuten kann. Hier trifft sie auf Simon Wolfgard, einen Gestaltwandler und Leiter des Courtyard, der sich mehr als einmal fragt, ob es wirklich eine gute Idee ist, Meg zu vertrauen. Doch zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte, aber tiefgreifende Bindung, die Dinge in den Gang setzen wird, die über Tod und Leben von so vielen entscheiden wird.

Was mich an diesem Buch so begeistert, ist die einzigartige Mischung aus Spannung, tiefgründigen Charakteren und einer faszinierenden Welt. Anne Bishop schafft es, die Welt der „Anderen“ und der Menschen mit so viel Detail zu erschaffen, dass man sich sofort in diese fremde Realität hineinversetzt fühlt. Die Welt ist gleichzeitig fremd und erschreckend real. Die sozialen Spannungen zwischen Menschen und Anderen spiegeln Themen wie Ausgrenzung, Vorurteile und Machtmissbrauch – aber ohne dabei belehrend zu wirken.

Und dann sind da die Figuren. Simon Wolfgard, der Anführer des Courtyard, ist rau, ungestüm, manchmal absolut überfordert mit menschlichen Gefühlen – aber seine Entwicklung zusammen mit Meg ist einfach großartig geschrieben. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern eine vorsichtige Annäherung zweier Wesen aus völlig verschiedenen Welten.

Meg selbst ist eine ganz besondere Heldin. Sie ist unbeholfen, kennt sich in der Welt nicht aus und muss die einfachsten Dinge neu erlernen. Dabei wirkt sie aber nicht blöd, sondern man merkt schnell, dass ihre Wärter ihr jede Art von Selbstständigkeit abgesprochen haben. Meg ist oft überfordert von all den neuen Dingen, und dennoch steckt sie voller Mitgefühl, Stärke und einer ganz eigenen Weisheit. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen.

„In Blut geschrieben“ ist der perfekte Einstieg in die Anderswelt-Reihe. Wenn du Geschichten liebst, die düster, aber auch voller Herz sind, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Es hat mich von der ersten Seite an gepackt – und ich bin sicher, du wirst es genauso lieben.

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