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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2025

Leider kein Thriller

Pretty Perfect
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Meinung: Das Buch hat mich mit seinem ansprechenden Cover und einem vielversprechenden Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt dieses erste Interesse nicht aufrechterhalten.
Der ...

Meinung: Das Buch hat mich mit seinem ansprechenden Cover und einem vielversprechenden Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt dieses erste Interesse nicht aufrechterhalten.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt leicht: Elly, frisch geschieden, reist allein auf einen ursprünglich als romantischen Paarurlaub geplanten Trip. Die Stimmung ist zunächst entspannt – bis plötzlich zwei Morde geschehen. Ein Unwetter verhindert, dass die Gäste die Insel verlassen können.
Die Ausgangslage klingt spannend und bietet viel Potenzial. Doch leider bleibt die Spannung weitgehend an der Oberfläche. Der Schreibstil ist zwar flüssig und leicht zu lesen – das Buch lässt sich in kurzer Zeit durchlesen.
Was mich jedoch besonders gestört hat, war die Vielzahl an Figuren. Es fiel mir schwer, die Namen auseinanderzuhalten, und ich hatte häufig das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Zudem wirkten die Charaktere auf mich blass und distanziert – ich konnte keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen.
Auch die Thriller-Elemente bleiben für meinen Geschmack zu zahm. Die Geschichte dümpelt stellenweise vor sich hin, ohne echte Spannung aufzubauen. Immer wieder ertappte ich mich bei dem Gedanken: Wann ist dieses Buch endlich zu Ende?
„Pretty Perfect“ bietet eine interessante Grundidee, scheitert aber leider an der Umsetzung. Wer einen fesselnden Thriller erwartet, wird hier wahrscheinlich enttäuscht

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Das Buch konnte mich überhaupt nicht überzeugen

Commissario Gaetano und der lügende Fisch
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Meinung: Ich hatte bisher noch keinen italienischen Krimi gelesen – umso neugieriger war ich auf dieses Buch. Der Einstieg war für mich allerdings ziemlich holprig. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ...

Meinung: Ich hatte bisher noch keinen italienischen Krimi gelesen – umso neugieriger war ich auf dieses Buch. Der Einstieg war für mich allerdings ziemlich holprig. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich richtig in die Geschichte reingefunden habe. Dabei war die Grundidee eigentlich richtig spannend: Ein Mord in Neapel, ausgerechnet am Tag des Heiligen Gennaro – und dann heißt das Opfer auch noch Janus, also Januarius, also Gennaro! Das hatte was Symbolisches, fast schon Mystisches, und die Inszenierung des Mordes fand ich wirklich gelungen.
Was mich leider zunehmend ausgebremst hat, war der Verlauf der Ermittlungen. Die Auflösung zog sich ewig hin, ohne wirklich Spannung aufzubauen. Stattdessen hatte ich das Gefühl, dass immer wieder falschen Spuren gefolgt wurde – besonders von Commissario Gaetano, der mir als Ermittler nicht ganz überzeugend erschien. Er wirkte eher passiv, und irgendwie kam da kein richtiger Drive rein.
Auch mit den Figuren insgesamt wurde ich nicht warm. Sie blieben für mich ziemlich blass, ich konnte keine emotionale Verbindung aufbauen. Und ehrlich gesagt hat mich das viele Italienisch im Text eher gestört als bereichert – es hat mich immer wieder rausgerissen. Dazu kam noch, dass Gaetanos Privatleben sehr viel Raum eingenommen hat, was für mich die Spannung der Krimihandlung eher verwässert hat. Unterm Strich: Die Story hatte definitiv Potenzial, und die Grundidee war kreativ. Ich habe das Buch auch zu Ende gelesen, aber mitgerissen hat es mich leider nicht

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen

Der Stau
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt, und auch der Klappentext versprach eine richtig gute, originelle Idee: Ein kilometerlanger Stau. Im Auto neben dir sitzt eine Leiche. Der Mörder ...

Meinung: Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt, und auch der Klappentext versprach eine richtig gute, originelle Idee: Ein kilometerlanger Stau. Im Auto neben dir sitzt eine Leiche. Der Mörder steckt mitten in der Autoschlange fest – und du auch.
Leider konnte die Umsetzung dieses Potenzials meine Erwartungen nicht erfüllen.
Die Grundidee, einen Mordfall in einem Stau spielen zu lassen, fand ich zunächst spannend und kreativ. Ein solches Setting liest man nicht alle Tage – genau das hat mich neugierig gemacht. Der Schauplatz ist tatsächlich gut gewählt, denn die Enge, das Ausgeliefertsein und die Ungewissheit hätten eine beklemmende Atmosphäre schaffen können – stellenweise ist das auch gelungen. Es gab durchaus Momente, in denen man die angespannte Stimmung spüren konnte. Leider waren diese eher die Ausnahme als die Regel.
Die Handlung entwickelt sich insgesamt sehr schleppend. Viel zu oft hatte ich das Gefühl, auf der Stelle zu treten – so wie die Autos im Stau. Über lange Strecken passiert einfach zu wenig, und echte Spannung kam kaum auf. Auch der große „Thrill“ blieb für mich aus.
Ein weiteres Problem waren für mich die Figuren. Sie wirkten blass und teilweise austauschbar. Ich konnte keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen, was es mir schwer gemacht hat, mitzufiebern oder emotional involviert zu sein. Ihre Handlungen blieben oft wenig nachvollziehbar oder wurden zu distanziert erzählt – dadurch fehlte mir der emotionale Anker in der Geschichte.
Der Schreibstil war grundsätzlich in Ordnung: flüssig und klar, aber wenig auffällig oder besonders.
Die Auflösung hätte ich nicht vorhergesehen – doch selbst sie konnte das Buch für mich nicht mehr retten

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen

Die Party - Gefangen mit einem Mörder …
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Meinung: Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders weil mir „Silvester“ damals so gut gefallen hat. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Klappentext klang spannend: Eine ...

Meinung: Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders weil mir „Silvester“ damals so gut gefallen hat. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Klappentext klang spannend: Eine traditionelle Flusskrebs-Party in einer luxuriösen Villa in den Stockholmer Schären – ein scheinbar idyllisches Setting, das für eine Gruppe von Freunden zum Albtraum wird. Doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Schon der Einstieg fiel mir überraschend schwer. Ich habe mich zu keiner Zeit mit den Figuren verbunden gefühlt. Die Charaktere wirkten auf mich sehr distanziert und blieben über die gesamte Handlung hinweg blass. Ihre Beweggründe und Beziehungen untereinander waren oft schwer nachvollziehbar, was es mir erschwerte, in die Geschichte einzutauchen oder echtes Mitgefühl zu entwickeln.
Der Schreibstil an sich ist durchaus angenehm und flüssig zu lesen. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit fand ich interessant und stilistisch gut umgesetzt. Was mir am meisten fehlte, war die Spannung. Die Handlung plätscherte stellenweise dahin, ohne wirkliche Höhepunkte oder Wendungen, die mich überrascht oder gefesselt hätten. Obwohl ich natürlich wissen wollte, wie die Geschichte am Ende aufgelöst wird, hat sie mich nie wirklich gepackt. Es fehlte schlicht der Sog, der ein gutes Buch für mich ausmacht.
Das Ende wiederum war in sich schlüssig und hat die Ereignisse logisch abgeschlossen – das rechne ich dem Buch durchaus positiv an.
Insgesamt war dieses Buch für mich leider eine Enttäuschung. Ich kann es daher persönlich nicht weiterempfehlen – aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Vielleicht spricht euch die Geschichte ja mehr an

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Leider konnte das Buch mich nicht richtig überzeugen

Die Witwe
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Meinung: Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch – es war mein erstes von Helene Flood und der Titel hat mich sofort neugierig gemacht. Auf offener Straße bricht Erling zusammen und stirbt. Seine Ehefrau ...

Meinung: Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch – es war mein erstes von Helene Flood und der Titel hat mich sofort neugierig gemacht. Auf offener Straße bricht Erling zusammen und stirbt. Seine Ehefrau Evy denkt dass mit seinem Tod etwas nicht stimmt, denn es passieren ganz komische Dinge...Die Kinder verbergen was, Kellertür die immer verschlossen war, steht offen und plötzlich taucht ein alter Freund auf...
Der Schreibstil ist definitiv angenehm: klar, flüssig und gut lesbar. Man kommt gut in die Geschichte rein, ohne sich durch sperrige Passagen kämpfen zu müssen. Erzählt wird alles aus der Perspektive von Evy, der titelgebenden Witwe. Dadurch erhält man einen sehr persönlichen Einblick in ihr Denken und Fühlen – zumindest theoretisch. Denn obwohl man so nah an ihrer Sichtweise ist, blieb sie mir irgendwie fremd. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen: Es gibt Rückblenden, Erinnerungen und Ereignisse aus der Gegenwart. Eigentlich mag ich solche Zeitsprünge. Hier empfand ich sie jedoch manchmal als zu verwirrend oder unübersichtlich. Ich musste öfter innehalten und überlegen, wo in der Zeitleiste ich mich gerade befinde. Was mir besonders gefehlt hat, war die emotionale Bindung zu den Charakteren. Weder Evy noch die Nebenfiguren sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Sie wirkten oft blass, distanziert oder wenig greifbar. Trotzdem muss ich sagen: Die Grundspannung war da. Es gab definitiv Momente, in denen ich wissen wollte, wie es weitergeht, was hinter den Andeutungen steckt und wie alles zusammenhängt. Der Spannungsbogen ist allerdings eher subtil. Wer auf große Plottwists oder actionreiche Enthüllungen hofft, könnte enttäuscht sein.
Das Finale? Es war okay. Kein Wow-Effekt, aber auch kein völliger Reinfall.

Man kann es lesen, muss aber nicht

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