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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen

Die Party - Gefangen mit einem Mörder …
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Meinung: Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders weil mir „Silvester“ damals so gut gefallen hat. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Klappentext klang spannend: Eine ...

Meinung: Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders weil mir „Silvester“ damals so gut gefallen hat. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Klappentext klang spannend: Eine traditionelle Flusskrebs-Party in einer luxuriösen Villa in den Stockholmer Schären – ein scheinbar idyllisches Setting, das für eine Gruppe von Freunden zum Albtraum wird. Doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Schon der Einstieg fiel mir überraschend schwer. Ich habe mich zu keiner Zeit mit den Figuren verbunden gefühlt. Die Charaktere wirkten auf mich sehr distanziert und blieben über die gesamte Handlung hinweg blass. Ihre Beweggründe und Beziehungen untereinander waren oft schwer nachvollziehbar, was es mir erschwerte, in die Geschichte einzutauchen oder echtes Mitgefühl zu entwickeln.
Der Schreibstil an sich ist durchaus angenehm und flüssig zu lesen. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit fand ich interessant und stilistisch gut umgesetzt. Was mir am meisten fehlte, war die Spannung. Die Handlung plätscherte stellenweise dahin, ohne wirkliche Höhepunkte oder Wendungen, die mich überrascht oder gefesselt hätten. Obwohl ich natürlich wissen wollte, wie die Geschichte am Ende aufgelöst wird, hat sie mich nie wirklich gepackt. Es fehlte schlicht der Sog, der ein gutes Buch für mich ausmacht.
Das Ende wiederum war in sich schlüssig und hat die Ereignisse logisch abgeschlossen – das rechne ich dem Buch durchaus positiv an.
Insgesamt war dieses Buch für mich leider eine Enttäuschung. Ich kann es daher persönlich nicht weiterempfehlen – aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Vielleicht spricht euch die Geschichte ja mehr an

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Leider konnte das Buch mich nicht richtig überzeugen

Die Witwe
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Meinung: Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch – es war mein erstes von Helene Flood und der Titel hat mich sofort neugierig gemacht. Auf offener Straße bricht Erling zusammen und stirbt. Seine Ehefrau ...

Meinung: Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch – es war mein erstes von Helene Flood und der Titel hat mich sofort neugierig gemacht. Auf offener Straße bricht Erling zusammen und stirbt. Seine Ehefrau Evy denkt dass mit seinem Tod etwas nicht stimmt, denn es passieren ganz komische Dinge...Die Kinder verbergen was, Kellertür die immer verschlossen war, steht offen und plötzlich taucht ein alter Freund auf...
Der Schreibstil ist definitiv angenehm: klar, flüssig und gut lesbar. Man kommt gut in die Geschichte rein, ohne sich durch sperrige Passagen kämpfen zu müssen. Erzählt wird alles aus der Perspektive von Evy, der titelgebenden Witwe. Dadurch erhält man einen sehr persönlichen Einblick in ihr Denken und Fühlen – zumindest theoretisch. Denn obwohl man so nah an ihrer Sichtweise ist, blieb sie mir irgendwie fremd. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen: Es gibt Rückblenden, Erinnerungen und Ereignisse aus der Gegenwart. Eigentlich mag ich solche Zeitsprünge. Hier empfand ich sie jedoch manchmal als zu verwirrend oder unübersichtlich. Ich musste öfter innehalten und überlegen, wo in der Zeitleiste ich mich gerade befinde. Was mir besonders gefehlt hat, war die emotionale Bindung zu den Charakteren. Weder Evy noch die Nebenfiguren sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Sie wirkten oft blass, distanziert oder wenig greifbar. Trotzdem muss ich sagen: Die Grundspannung war da. Es gab definitiv Momente, in denen ich wissen wollte, wie es weitergeht, was hinter den Andeutungen steckt und wie alles zusammenhängt. Der Spannungsbogen ist allerdings eher subtil. Wer auf große Plottwists oder actionreiche Enthüllungen hofft, könnte enttäuscht sein.
Das Finale? Es war okay. Kein Wow-Effekt, aber auch kein völliger Reinfall.

Man kann es lesen, muss aber nicht

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Leider nicht meins

Skin City
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Meinung: Das Cover hat mich regelrecht angezogen, genau wie der Klappentext, der eine mitreißende Story versprach. Die Geschichte ist in drei Erzählstränge unterteilt: Wir begleiten die Polizistin Romina, ...

Meinung: Das Cover hat mich regelrecht angezogen, genau wie der Klappentext, der eine mitreißende Story versprach. Die Geschichte ist in drei Erzählstränge unterteilt: Wir begleiten die Polizistin Romina, eine Einbrecherbande aus Georgien und einen frisch aus dem Gefängnis entlassenen Hochstapler. Diese Konstellation hätte das Potenzial für eine fesselnde und vielschichtige Handlung gehabt. Doch leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Zwar ist der Schreibstil angenehm leicht und flüssig, was das Lesen grundsätzlich erleichtert, und die kurzen Kapitel tragen zu einem schnellen Lesefluss bei. Aber genau hier liegt auch das Problem: Die Geschichte bleibt oberflächlich, und die Charaktere sind wenig greifbar. Ich konnte keine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen, da sie eher schemenhaft als lebendig wirkten.
Die wechselnden Perspektiven fand ich anfangs interessant, doch je weiter die Story fortschritt, desto weniger konnte mich das Konzept überzeugen. Es fehlte an Tiefe und Spannung. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Handlung einfach vor sich hin plätscherte, ohne einen echten Höhepunkt oder Nervenkitzel zu bieten.
Was mir jedoch gut gefallen hat, war die Darstellung Berlins. Leider konnte das allein das Buch nicht retten.
Das Ende hat mich schließlich völlig enttäuscht. Es wirkte überladen, hektisch und stellenweise verwirrend

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Leider nicht meins

Echokammer
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Meinung: Wie ihr wisst, liebe ich skandinavische Thriller. Als ich dieses Buch entdeckte, stand für mich sofort fest: Das muss ich lesen! Besonders das auffällige Cover mit dem gelben Farbschnitt hat meine ...

Meinung: Wie ihr wisst, liebe ich skandinavische Thriller. Als ich dieses Buch entdeckte, stand für mich sofort fest: Das muss ich lesen! Besonders das auffällige Cover mit dem gelben Farbschnitt hat meine Neugier geweckt. Doch leider konnte die Geschichte meine Erwartungen nicht erfüllen.

Die Handlung setzt 35 Tage vor den Parlamentswahlen in Norwegen ein. Der Thriller erzählt die Geschehnisse aus zwei Perspektiven, die sich nach und nach verflechten: Einerseits begleiten wir Jens Meidell der Arbeiterpartei, der mitten im Wahlkampf steckt. Andererseits folgt die Polizei der Spur eines Toten und deckt dabei die erschreckenden Pläne einer rechtsextremen Gruppe auf, die ein Attentat plant. Klingt nach einer brisanten, fesselnden Story, oder?
Leider hatte ich große Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Der Einstieg war für mich zäh, und obwohl der Schreibstil handwerklich gut ist, konnte ich mich nicht richtig darauf einlassen. Ich hatte mehrfach das Gefühl, dass die Erzählweise distanziert bleibt und mich nicht emotional abholt. Auch die Figuren blieben mir fremd – ich konnte weder mit Jens Meidell noch mit den Ermittlern eine Verbindung aufbauen. Sie wirkten auf mich eher wie Schachfiguren in der Handlung, aber nicht wie lebendige Charaktere mit Tiefe und Entwicklung.
Besonders frustrierend fand ich die wechselnde Spannungskurve. Es gab immer wieder Passagen, in denen sich die Handlung zog, fast schon langatmig wurde. Doch dann kamen Momente, in denen ich dachte: "Jetzt geht es endlich los!" – nur um dann erneut in eine träge Erzählweise abzurutschen. Diese inkonstante Dynamik hat es mir schwer gemacht, das Buch wirklich zu genießen.

Selbst das Finale konnte für mich nichts mehr retten. Ich hatte gehofft, dass zumindest das Ende noch einmal alles rausreißt, mich überrascht oder emotional packt – doch stattdessen blieb ich eher enttäuscht zurück.
Insgesamt hat mich das Buch leider nicht überzeugt. Natürlich ist das eine subjektive Einschätzung, und vielleicht spricht es andere Leser:innen mehr an. Wer sich für politische Thriller mit einem realistischen, fast dokumentarischen Stil interessiert, könnte hier vielleicht mehr Freude daran haben. Für mich persönlich war es jedoch eine eher zähe Lektüre, die mich nicht wirklich mitgerissen hat.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Konnte mich nicht komplett überzeugen

Mörderfinder – Das Muster des Bösen
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Meinung: Fallanalytiker Max Bischoff und Handschriftenexperte Marvin Wagner stehen kurz vor der Eröffnung ihrer gemeinsamen Detektei, als der erste Fall nicht lange auf sich warten lässt. Der neunjährige ...

Meinung: Fallanalytiker Max Bischoff und Handschriftenexperte Marvin Wagner stehen kurz vor der Eröffnung ihrer gemeinsamen Detektei, als der erste Fall nicht lange auf sich warten lässt. Der neunjährige Sohn eines Richters wird entführt, doch die Polizei tappt im Dunkeln. Plötzlich meldet sich ein Häftling bei Max: Rainer Klinke, der wegen der Entführung einer Minderjährigen in Untersuchungshaft sitzt. Er bittet Max und Marvin um Hilfe, da er befürchtet, indirekt für das Verbrechen verantwortlich zu sein.
Was zunächst wie ein einzelner Vermisstenfall wirkt, entwickelt sich schnell zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Als der Junge tot aufgefunden wird und kurz darauf ein weiteres Kind verschwindet, eskaliert die Lage. Können Max und Marvin den Täter rechtzeitig fassen? Klingt spannend, oder?

Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und fesselnd. Besonders die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Ein echtes Highlight war für mich die Erzählperspektive des Täters – sie verlieh der Geschichte eine besonders düstere und psychologisch tiefgründige Note. Die Einblicke in seine Gedanken und Motive steigerten die Spannung zusätzlich.
Die Charaktere waren mir bereits aus vorherigen Büchern bekannt, sodass ich schnell wieder eine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Dennoch fehlte mir dieses Mal der letzte Funke. Obwohl die Handlung gut durchdacht war, hätte ich mir an manchen Stellen mehr Tiefgang gewünscht. Besonders das Ende wirkte zu abrupt und fast lieblos.
⭐️⭐️⭐ ,5 /5 ⭐

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