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Veröffentlicht am 23.05.2025

Spannend, teils langatmig

Thalamus
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Wieder ein ziemlich spannender Roman von Poznanski, der mich gut unterhalten konnte. Teils fand ich ihn ein wenig langatmig, dafür fand ich diesmal die Beziehungen (sowohl die vorhandenen als auch die ...

Wieder ein ziemlich spannender Roman von Poznanski, der mich gut unterhalten konnte. Teils fand ich ihn ein wenig langatmig, dafür fand ich diesmal die Beziehungen (sowohl die vorhandenen als auch die fehlenden) ganz gut. Auch nicht ideal, gerade die angebliche Romanze, die einfach nie eine Rolle spielt, aber ausnahmsweise einmal hat es für die Geschichte durchaus gepasst, wie wenig relevant das alles war. (Auch wenn ich das Gefühl hatte, dass man's dann einfach ganz hätte ignorieren können.)
Die Geschichte war gut zu lesen, Handlung spannend, das Setting hat für mich absolut funktioniert, und insgesamt gibt es ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht so gefallen haben, das Ende kam mir sehr schnell vor, und ich bin unsicher, wie genau ich die ganze Thematisierung von Behinderungen (die irgendwie nicht so ganz vorhanden war, hatte ich das Gefühl, obwohl sie gleichzeitig so eine große Rolle gespielt hat) bewerten soll, weil mir das auch eher schwach umgesetzt vorkam, bzw. voller nicht so super Einstellungen/Einschätzungen zu den jeweiligen Schwierigkeiten, aber rein von der Unterhaltung her war es wieder überzeugend, und ich fand den Fall auch ein bisschen Überzeugender als Layers, was ich zuletzt gelesen hatte (wenn auch gleichzeitig nicht ganz so spannend).
Hat mir insgesamt auf jeden Fall wieder ganz gut gefallen, und auch wenn nicht alle Bücher in meinen Augen perfekt sind, finde ich Poznanski doch weiterhin immer wieder lesenswert.

Veröffentlicht am 22.05.2025

Hat mich sehr (positiv) überrascht

Die Perfekten
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Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich beim Lesen einlassen würde, weil ich das Buch einfach gefunden und nie vorher davon gehört habe, und war dann beim Lesen sowohl positiv als auch negativ überrascht. ...

Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich beim Lesen einlassen würde, weil ich das Buch einfach gefunden und nie vorher davon gehört habe, und war dann beim Lesen sowohl positiv als auch negativ überrascht. Es gibt eine Menge Klischees, bei denen ich das Gefühl hatte, dass Dinge eher typisch wären, und was auch immer da zwischen Rain und Lark abging kann ich so gar nicht nachvollziehen (also faktisch schon, aber auf der Beziehungsebene habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung, wo die beiden stehen/standen/stehen werden, und kann nicht ganz einordnen, inwiefern das gewollt ist oder nicht), gleichzeitig überrascht das Buch aber auch an vielen Stellen in Richtungen, mit denen ich gar nicht gerechnet hätte. Die nebenbei erwähnten queeren Figuren(konstellationen) zum Beispiel fand ich total ansprechend, Rains Art generell und wie sie an Dinge herangeht fand ich großteils recht erfrischend und hatte das Gefühl, dass man da sehr stark gemerkt hat, wie sie aufgewachsen ist, ohne dass es sie zu besonders gemacht hätte, weil eben auch andere Leute so aufwachsen, und die ganzen platonischen Beziehungen waren in meinen Augen sehr lebendig und ansprechend geschrieben.
Ein absolutes Highlight für mich war Rose, die ich einfach perfekt fand, Lark und Rain waren ganz nett, Hail fand ich ziemlich super, und die Beziehung zwischen Rain und Storm hat mir (wie so viele andere) auch gut gefallen. Ich muss aber auch zugeben, dass viele Figuren mir eher egal waren, und ich in vielen Momenten nicht wirklich interessiert daran war, wem was passiert ist.
Das Setting hat mich oft an Tribute von Panem erinnert, gerade auch was Propaganda und Rebellen/Gesegnete anging, und TV/Zuschauer spielen auch eine recht große Rolle, gleichzeitig war das Buch mir an vielen Stellen auch etwas zu deutlich, und ich muss zugeben, dass ich gerade zum Ende hin den dritten Abschnitt nicht mehr mit so viel Begeisterung gelesen habe wie die ersten beiden. Das Ende-Ende fand ich dann wieder recht zufriedenstellend, wenn auch nicht großartig, und alles bis dahin war durchaus spannend, durch zwischendurch gab es eben immer mal wieder ein paar Strecken, die mich nicht so richtig abgeholt haben.
Insgesamt handelte es sich für mich dennoch um ein sehr lesenswertes Buch, und ich bereue das Lesen auf keinen Fall und habe aktuell auch durchaus vor, die Fortsetzung noch zu lesen, es war nur in meinen Augen auch nicht komplett durchgehend solide und für mich hat doch noch ein bisschen was Gefehlt, damit das Buch wirklich fantastisch gewesen wäre. Spaß gemacht hat's trotzdem!

Veröffentlicht am 06.05.2025

Spannende Story, nicht so stark wie andere Poznanski-Bücher

Layers
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Ein weiterer spannender Thriller von Poznanski, der mich sehr schnell überzeugen konnte. Im letzten habe ich eine Weile kämpfen müssen, weil ich die Hauptfigur nicht wirklich mochte, hier war mir Dorian ...

Ein weiterer spannender Thriller von Poznanski, der mich sehr schnell überzeugen konnte. Im letzten habe ich eine Weile kämpfen müssen, weil ich die Hauptfigur nicht wirklich mochte, hier war mir Dorian von Anfang an ziemlich sympathisch, und entsprechend habe ich mich wesentlich mehr für sein Leben interessiert.
Die ganze Aufmachung der Geschichte ist verdammt spannend und auch ein wenig düster, und das ein oder andere Mal (gerade am Anfang) lag ich eindeutig falsch damit, worum es ging (ich bin aber ganz glücklich damit, weil für einen Jugend-Thriller wäre das in meinen Augen vielleicht doch etwas sehr düster geworden). Vieles konnte ich gerade ab einem gewissen Punkt dann doch irgendwie vorhersehen, oder habe zumindest damit gerechnet, dass es in entsprechende Richtungen gehen würde, bin gleichzeitig aber auch der Meinung, dass das Buch ein wenig zu einfach in entsprechende Schlussfolgerungen hineingespielt hat.
Und das hat zwar für ein sehr spannendes Leseerlebnis gesorgt, gerade am Ende jetzt frage ich mich aber auch, inwiefern alles davon nun wirklich logisch war. Denn einige Dinge lassen zwar genau die Schlussfolgerungen zu, die Dorian auch macht, aber in Anbetracht der ganzen Auflösung ... weiß ich nicht, inwiefern ich die entsprechenden Handlungen noch abkaufen würde.
Auch recht schwach fand ich wieder die Romanze bzw. generell das zwischenmenschliche Verhältnis zwischen Dorian und Leuten. Also auch seine Mutter wird ein paar mal erwähnt, aber in meinen Augen recht spät und auch sehr spärlich dafür, wie wichtig sie ihm angeblich ist.
Zu lesen also wieder echt gut, und der Fall an sich auch verdammt spannend, ich sehe aber auch eindeutig ein paar Schwächen, und von allem, was ich bisher von Poznanski gelesen habe, befindet sich dieses Buch hier für mich eher im unteren Bereich. Dennoch nichts, was ich bereue gelesen zu haben, unterhalten hat das Buch mich eindeutig gut, auch mit den Schwächen!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

War gut

Asche und Phönix
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Ein in meinen Augen wieder einmal sehr spannendes Buch von Kai Meyer, das mich wirklich schnell in seinen Bann gezogen hat, und an dem ich eine Menge Spaß beim Lesen hatte.
Es gibt eindeutig schwächen ...

Ein in meinen Augen wieder einmal sehr spannendes Buch von Kai Meyer, das mich wirklich schnell in seinen Bann gezogen hat, und an dem ich eine Menge Spaß beim Lesen hatte.
Es gibt eindeutig schwächen und Dinge die mir nicht gefallen haben (zum Beispiel wie sehr Ash ein "not like other girls"-Mädchen war), aber im Vergleich zu den Dingen, die mir gut gefallen haben, waren sie bei weitem in der Minderheit. Ich mochte sowohl Ash als auch Parker sehr als Hauptfiguren, fand sie hatten einen interessanten Gegenspieler, und ich persönlich war ein großer Fan davon, dass Ash und Parker tatsächlich mehr verbindet als nur "die andere Person ist attraktiv", denn damit kann ich nie was anfangen und es stört mich immer. Mir ging alles mit den beiden trotzdem ein wenig zu schnell, aber ich habe ihre Freundschaft gerne gelesen und es fühlte sich für mich auch wirklich wie Freundschaft an, und entsprechend glücklich bin ich damit, wie die beiden miteinander umgegangen sind. Perfekt war's nicht, aber hat mich trotzdem gefreut.
Fantasy und modernes Setting waren für mich ziemlich gut verwoben, das Ende hat mich zufriedenstellen können, und alles in allem fand ich es einfach eine sehr solide Geschichte, die auch sehr ansprechend verpackt ist. denn das Buch ist wirklich hübsch, und sowohl der Schutzumschlag als aus was darunter liegt stimmt für mich wirklich schön mit dem Inhalt überein, bzw. passt auf jeden Fall gut zusammen, und Hörbuch war ebenfalls gut. (Ich hatte gebundenes Buch + Hörbuch aus der Bibliothek, entsprechend hier meine Einordnung zu beidem.)

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Fantastische Bilder, mit denen die Geschichte nicht immer mithalten kann

Timeless - Retter der verlorenen Zeit
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Es fällt mir relativ schwer, dieses Buch zu bewerten, weil es von der Aufmachung her einfach unglaublich schön ist, die Illustrationen sind (großteils, einige wirken etwas schräg/als wären die Menschen ...

Es fällt mir relativ schwer, dieses Buch zu bewerten, weil es von der Aufmachung her einfach unglaublich schön ist, die Illustrationen sind (großteils, einige wirken etwas schräg/als wären die Menschen eher aus Schnipseln zusammengesetzt) echt fantastisch, die Welt war interessant/eine coole Idee, und das Setting gibt verdammt viel Potential, inhaltlich ... nicht ganz so sehr.
Die Geschichte ist durchaus solide, hat aber eindeutig ihre Schwächen. Teils verlässt sie sich wirklich sehr stark auf die Bilder (sodass ohne Bilder sowas wie kleine Lücken entstehen), teils arbeitet sie in meinen Augen etwas zu sehr mit Klischees (gerade im Umgang mit den Mädchen), teils haben mich kleine Plotpunkte etwas frustriert (wie die Tatsache, dass grob gesagt die Hauptfigur verraten wird und er sich dann am Ende dafür entschuldigen muss, dass er verständlicherweise sauer deshalb war), und teils funktioniert die Geschichte aber echt gut für mich (die grobe Idee und das Setting waren super, und wie ein paar Themen aufgegriffen wurden hat mir auch gefallen, auch wenn ich teils das Gefühl hatte, dass es eher oberflächlich war).
Das Buch ist sehr vollgepackt, und während das in den Illustrationen für mich gut funktioniert, ist es in der Geschichte selbst teils etwas viel gewesen. Wie die Figuren miteinander interagiert haben war an vielen Stellen natürlich, an anderen aber zu viel in meinen Augen. Und dann hat mich das Buch an einer Stelle tatsächlich emotional voll erwischt ... ist da aber gleichzeitig auch zurückgerudert, sodass ich jetzt gerade nicht ganz weiß, was ich davon halten soll. Auch scheint es im Ansatz Magie/Übernatürliches zu geben, was aber nie so richtig erklärt wird oder wozu es nicht wirklich Infos gibt, und während die Welt sehr cool wirkt, hatte ich teils das Gefühl, dass sich über das "das wäre cool" nicht so richtig Gedanken gemacht wurde.
Ich hatte insgesamt trotzdem eine gute Zeit, und das Zusammenspiel aus Bild und Story hat durchaus funktioniert, für mich haben die Bilder (gerade die mit Landschaft) aber wesentlich mehr Eindruck hinterlassen, als die teils eher oberflächlichen oder klischeehaften Figuren/Story-Elemente.

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