Platzhalter für Profilbild

Bookie184

Lesejury Profi
offline

Bookie184 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Bookie184 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2025

Schöner Auftakt

Faebound
0

Faebound ist unglaublich schön. Cover und Farbschnitt sind in Blau- und Goldtönen gehalten. Die Umrisse der Bäume zusammen mit der goldenen Sonne hinter dunkelblauen Bergen erinnert mich an ein Bild der ...

Faebound ist unglaublich schön. Cover und Farbschnitt sind in Blau- und Goldtönen gehalten. Die Umrisse der Bäume zusammen mit der goldenen Sonne hinter dunkelblauen Bergen erinnert mich an ein Bild der afrikanischen Savanne.

Der Schreibstil in Faebound ist ähnlich poetisch und metaphernreich gehalten, wie ich es mir erhofft hatte. Im Mittelpunkt der Handlung steht zum einen Yeeran, die zur jüngsten Colonel ihres kriegszerütteten Landes gekürt wurde, bevor ihr auf ihrer ersten Mission ein unverzeihlicher Fehler passierte und sie ins Exil geschickt wurde.
Dorthin folgen ihr ihr treuergebener Kommandant Rayan und ihrer kleine Schwester Lettle. Doch das Exil bringt die drei Elfen ins Land der Fae. Eigentlich gehören diese nur noch ins Land der Legenden, genau wie die Menschen. Umso überraschter sind sie. Die Fae sind ihnen allerdings nicht freundlich gesinnt und so geht der Kampf ums Überleben für Yeeran, Rayan und Lettle weiter.

Faebound ist eine Romantasy, die eher durch ein spannendes Wordbuilding und Magiesystem glänzt als durch aufregende Handlungen. Vielleicht greift der Klappentext aber auch einfach nur zu weit vor.
Das Buch ist queer und bindet vielfältige Charaktere in die Handlung ein. Die Figuren müssen sich teilweise erst im Laufe der Geschichte entwickeln, bevor ich mich für sie erwärmen konnte. Lettle und Rayan mochte ich sofort, während Yeeran erst noch einige Sympathiepunkte sammeln musste. Das passiert aber unter anderem, wenn sie alte Überzeugungen in Frage stellt.
Der Autorin ist mit Faebound ein schöner Auftakt gelungen, den ich gerne gelesen habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2025

Feuermagie und Drachen

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
0

Aemyra lebt im Matriarchat von Tìr Teine. Hier ist sie in der Schmiede ihrer Familie beschäftigt und lebt ein weitestgehend unauffälliges Leben. Niemand weiß, dass sie mächtige Feuermagie beherrscht und ...

Aemyra lebt im Matriarchat von Tìr Teine. Hier ist sie in der Schmiede ihrer Familie beschäftigt und lebt ein weitestgehend unauffälliges Leben. Niemand weiß, dass sie mächtige Feuermagie beherrscht und eines Tages den Thron von Tìr Teine einfordern wird.
Doch als dieser Tag kommt, verläuft alles anders als gedacht. Aemyra scheitert daran, sich an einen mächtigen Drachen zu binden und soll nach einer Finte schließlich auch noch in eine Zwangsheirat mit Prinz Fiorean gedrängt werden. Dieser möchte mit seinem Clan die Macht über Tìr Teine behalten, ist aber ebenfalls nicht begeistert von einer Ehe mit Aemyra. Und obwohl Aemyra an ihren Prinzipien festhalten und unbedingt wieder das Matriarchat in Tìr Teine einführen möchte, knistert es zwischen ihr und Prinz Fiorean ganz gewaltig.

„A Fate Forged in Fire“ ist eine Romantasy, die nicht nur von Drachen und einem magischen Worldbuilding erzählt, sondern die Protagonistin auch um Freiheit in einer Welt kämpfen lässt, die ihre Unterdrückung fordert. Ich habe so sehr zusammen mit Aemyra auf Gerechtigkeit gehofft. Die Beziehung zu Prinz Fioran hat mich gleichzeitig für ihn schwärmen und ihn hassen lassen – ganz so wie es bei Enemies to Lovers ein soll.
Das Ende war spannend und für mich wurden einige Fragen offengelassen.
Ich hoffe, es gibt alle Antworten in der Forstezung, die ich auf jeden Fall auch lesen werde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2025

Fesselnd

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
0

Nach dem brutalen Mord an ihrer Mutter, einer mächtigen Nekromantin, werden ihre magischen Fähigkeiten auf ihrr Tochter Ophelia Grimm übertragen. Doch diese erbt auch die hohen Schulden, die auf dem Haus ...

Nach dem brutalen Mord an ihrer Mutter, einer mächtigen Nekromantin, werden ihre magischen Fähigkeiten auf ihrr Tochter Ophelia Grimm übertragen. Doch diese erbt auch die hohen Schulden, die auf dem Haus liegen und von denen sie nichts wusste. Als Ophelias Schwester Genevieve beschließt, an den tödlichen Phantasma-Spielen teilzunehmen, um einen Wunsch zu gewinnen, folgt Ophelia ihr in das verfluchte Anwesen. Dort muss sie neun gefährliche Prüfungen bestehen und kommt einem sorgsam gehütetem Familiengeheimnis auf die Spur. Als der arrogante Fremde Blackwell auftaucht und ihr einen Deal anbietet, beschließt sie ihm zu vertrauen, ahnt jedoch nicht, dass hinter diesem Entschluss weitere Gefahr lauert.

Phantasma hat mich mit seinen spannenden Gothik-Elementen sofort in seinen Bann gezogen. Das war für mich mal etwas völlig anderes. Ophelia ist eine mutige Heldin. Die Erwähnung ihrer Zwangsstörung machte sie für mich noch nahbarer und authentischer.
Die Beschreibung der Prüfungen fand ich spannend. Was ich jedoch gar nicht gefühlt habe, war ihre Verbindung zum Love-Interest. Leider wurde die Verbindung zwischen den beiden einfach nicht ausreichend oder nachvollziehbar genug für mich beschrieben.

Phantasma ist wie Caraval mit Elementen von Gothik-Horror, Romantik und fesselndem Drama und hat mich wirklich gut unterhalten, aber nicht komplett überzeugt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2025

Für Fans nordischer Mythologie

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
0

"A Fate Inked in Blood" hat sofort mein Interesse geweckt! Ich bin ein absoluter Fan von Büchern, in denen Mythologie eine Rolle spielt. Sei es nun griechische oder nordische Mythologie, mystische Sagengestalten, ...

"A Fate Inked in Blood" hat sofort mein Interesse geweckt! Ich bin ein absoluter Fan von Büchern, in denen Mythologie eine Rolle spielt. Sei es nun griechische oder nordische Mythologie, mystische Sagengestalten, Götter und Heldengeschichten faszinieren mich einfach.

Freya ist eine Heldin wider Willen. Als ihre Magie entdeckt wird, möchte der Fürst der Nordlande sie zur Frau nehmen, denn sie ist eine Schildmaid. Wer sie heiratet, wird das Königreich vereinen. Doch Freya will nicht mehr der Spielball der Männer sein und muss ihre eigene Heldin werden, um einem Schicksal ohne Selbstbestimmung zu entfliehen.

Freya war stark und mutig. Der Anfang des Buches hat mich dadurch sofort in seinen Bann gezogen. Wer "Vikings" kennt, der wird die Vibes der Serie in diesem Buch auf jeden Fall wiedererkennen.

Die Mischung aus Magie und Mythologie hat nich ebenfalls überzeugt. In der Mitte der Handlung hatte ich das Gefühl, Freyas Figur verliert etwas von ihrer Schlagfertigkeit. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt an einem Buch, das mir ansonsten sehr gefallen hat. Da es eine Dilogie ist, hatte ich schon einen gemeinen Cliffhanger befürchtet. Der hat mich dann auch erwartet und gespannt auf die Fortsetzung zurückgelassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2025

Zeitgemäß und relatable

No Hard Feelings
0

Das Cover hätte mich sofort im Buchladen angesprochen und mich neugierig gemacht!

Penny vergleicht sich mit ihren FreundInnen und schneidet dabei jedes Mal schlecht ab: Die eine macht Karriere, die andere ...

Das Cover hätte mich sofort im Buchladen angesprochen und mich neugierig gemacht!

Penny vergleicht sich mit ihren FreundInnen und schneidet dabei jedes Mal schlecht ab: Die eine macht Karriere, die andere verlobt sich und ihr Mitbewohner Leo bringt nach seiner Trennung ständig neue Frauen mit in die WG.

Doch Penny möchte ihr Leben ändern: Ihr On-Off-Freund Max soll sich endlich zu ihr bekennen und ihre anstrengende Chefin mit ihr zufrieden sein.

Doch Panikattacken holen sie immer wieder ein und auch ihre Therapeutin gibt ihr nicht die erhofften Ratschläge. Also muss Penny selbst handeln, um geliebt und erfolgreich zu werden ...

Ich konnte Pennys Gedanken und Handeln sehr oft nachvollziehen. Es ist so viel einfacher, sich auf ausgetreten Pfaden zu bewegen, als sich ins Unbekannte zu stürzen und deswegen notwendige, aber meist schnerzhafte Veränderungen durchmachen zu müssen.

Teilweise fand ich Pennys Selbstzerstörungsmechanismen dann doch etwas anstrengend zu lesen, auch wenn man wusste, wieso sie so handelt.

Für mich war "No Hard Feelings" ein Buch, das Frauen in ihren 20ern in all ihrer Unvollkommenheit mitsamt Wachstumsschmerzen und Erwartungsdruck abbildet und doch auch zeigt: Veränderung ist möglich und oft ist sie sogar gut.

Mir hat es sehr gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere