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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 13.02.2025
  • ISBN: 9783462005684
Susann Pásztor

Von hier aus weiter

Roman

Von zweiten und dritten Chancen im Leben

Nach dreißig Jahren Ehe ist Marlene plötzlich Witwe, doch statt zu trauern, ist sie vor allem wütend. Die Mitglieder ihrer angeheirateten Großfamilie wundern sich über ihr Verhalten, aber Marlene lässt niemanden an sich heran. Bis sie eines Tages einen unerwarteten Mitbewohner bekommt: Jack ist nicht nur ein begnadeter Koch, sondern stellt auch die richtigen Fragen. Und er ist nicht der Einzige, der Marlene noch mal so richtig aus dem Konzept bringt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2025

Ein solides Buch, jedoch keine Top-Empfehlung

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Dieser Roman lag schon etwas länger auf meinem Lesestapel und ist jetzt wieder nach oben gewandert. Die Geschichte war nett. Sie las sich gut durch. Aber insgesamt hat es mich (leider) nicht übermäßig ...

Dieser Roman lag schon etwas länger auf meinem Lesestapel und ist jetzt wieder nach oben gewandert. Die Geschichte war nett. Sie las sich gut durch. Aber insgesamt hat es mich (leider) nicht übermäßig vom Hocker gerissen.

Marlene verliert ihren Mann Rolf, der an Krebs erkrankt und sich selbstbestimmt das Leben nimmt. Sie kann nicht trauern. Sie ist wütend. Denn der ursprüngliche Plan sah vor, dass sie beide gemeinsam sterben. Nun ist sie allein in ihrem Haus und zieht sich völlig zurück. Ignoriert alles und jeden. Und möchte einfach nicht mehr leben. Bis ihr ehemaliger Schüler Jack in ihrem Leben auftaucht und sie beginnt, sich mit ihrer Trauer und ihrem Dasein auseinanderzusetzen... die Wärme kehrt zurück.

Im letzten Drittel nimmt das Ganze mehr Fahrt auf, Hintergründe kommen ans Licht. Hier hat es sogar ein wenig Road Movie-Charakter. Jedoch für mein Gefühl etwas, das ich so oder so ähnlich schon kenne. Insgesamt hat die Geschichte für meinen Geschmack zu wenig Spannung, zu wenig Handlung, zu wenig Tiefgang. Positiv: Obwohl es in dem Roman um Tod, Suizid und Trauer geht, ist das Buch nicht so schwer. Nicht zu sentimental. Und, es werden zwischen den Zeilen wichtige Fragen aufgeworfen: Wie bedeutsam ist für manche selbstbestimmtes Sterben? Wie lebt man weiter ohne den anderen? Grundsätzlich ein solides Buch, jedoch würde es nicht auf meiner Top-Empfehlungsliste landen.

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Ganz nett, aber wenig Nachhall

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Marlene bleibt nach dem Suizid ihres Partners alleine zurück und muss ihr Leben irgendwie neu sortieren. Während sie noch überlegt, ob und wie sie weiterleben kann, stolpert Jack, ein ehemaliger Schüler ...

Marlene bleibt nach dem Suizid ihres Partners alleine zurück und muss ihr Leben irgendwie neu sortieren. Während sie noch überlegt, ob und wie sie weiterleben kann, stolpert Jack, ein ehemaliger Schüler in ihr Leben, bekocht sie und ist zusammen mit Ida, einer jungen Hausärztin, aufmerksam und zurückhaltend an ihrer Seite. Beim Lesen gibt es immer wieder ein warmes Gefühl des Trostes, wenn Menschen in einer schweren Krisenzeit zusammenrücken und Unterstützung erleben. Und trotz des schweren Themas ist der Roman eher leicht, zum Teil mit trockenem Humor geschrieben. Für meinen Geschmack plätscherte er jedoch so vor sich hin und außer einem "achja, ganz nett", konnte mich keine der Figuren wirklich berühren oder mitreißen. Immer wieder gab es irritierende Momente beim Lesen, die nicht aufgeklärt wurden und von meinem Gefühl auch nichts zur Handlung beigetragen haben. Zum Ende hab ich eher etwas lustlos zu Ende gelesen und mir sind keine Szenen tiefer als Bilder in Erinnerung geblieben. Zwischendrin hat mich das Buch von der Stimmung her etwas an "Was man von hier aus sehen kann" erinnert, wobei mir letzteres deutlich besser gefallen hat. Das Buch ist nicht schlecht, hat aber bei mir keinerlei Nachhall gehabt.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Es geht langsam weiter

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Dies war mein erstes Buch von Susan Pasztor und obwohl es mich in vielerlei Hinsicht für sich einnehmen konnte, weiß ich nicht, ob ich mehr von ihr lesen möchte.

Die Geschichte von Marlene, deren Mann ...

Dies war mein erstes Buch von Susan Pasztor und obwohl es mich in vielerlei Hinsicht für sich einnehmen konnte, weiß ich nicht, ob ich mehr von ihr lesen möchte.

Die Geschichte von Marlene, deren Mann sie mit seinen Söhnen und deren Familien zurückgelassen hat, als er seinem Leben ein selbstbestimmtes Ende gesetzt hat, beginnt vielversprechend.

Es klingt interessant, dass sie bei der Trauerfeier mehr in ihrer Wut als in ihrem Verlust schwelgt. Zu den Kindern ihres Mannes hat Marlene ein eher reserviertes Verhältnis. Und dann ist da noch ihr ehemaliger Schüler Jack, der eigentlich nur die Dusche reparieren soll und dann plötzlich bei ihr einzieht.

Das klingt skurril, etwas abgefahren- eben ganz eine Geschichte, die das Leben schreibt. Nur leider hat es sie etwas zu langamtig geschrieben. Und mit ein paar zu seltsamen Wendungen.

Darüber hätte ich hinwegsehen können, wenn michd afür die Figuren restlos von sich hätten überzeugen können. Aber leider bleiben Marlene, Jack und Ida dafür etwas zu blass.

So bleibt "Von hier aus weiter" zwar eine ganz nette, wenn auch nicht mitreißende Geschichte.

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