Cooler Sport und interessante Themen, Schwächen bei den Charakteren
Feeling NothingIch hatte zuvor noch nie eine Football-Romance gelesen, daher fand ich das Thema echt spannend. Zwischendurch gibt es immer wieder Trainingseinheiten und Einblicke in den Sport, unbekannte Begriffe für ...
Ich hatte zuvor noch nie eine Football-Romance gelesen, daher fand ich das Thema echt spannend. Zwischendurch gibt es immer wieder Trainingseinheiten und Einblicke in den Sport, unbekannte Begriffe für Neulinge werden im Glossar erklärt. Schade hierbei war nur, dass es kein "richtiges" Spiel gab, bei dem man mitfiebern konnte.
Auf der anderen Seite stand Physiotherapeutin Robin: Auch bei ihr hat man einen kleinen Einblick in ihren Beruf erhalten, interessanter war jedoch ihre Alexithymie, quasi eine Gefühlsblindheit. Darüber eine Liebesgeschichte zu schreiben war eine spannende und coole Idee, von der Art und Weise, wie sie ihre Gefühle versucht einzuordnen und zu erkennen bis hin zu Tylers Umgang damit und den Auswirkungen in Konfliktsituationen.
Schwächer waren dafür einige andere Aspekte der Charaktere für mich. Generell bin ich nicht komplett warm mit ihnen geworden, so hab ich ihre Beziehung ganz gerne verfolgt, aber nicht richtig mitgefiebert. Vor allem Tylers Verhalten hat mich manchmal leider ein wenig genervt, auch wenn ich ihn an anderen Stellen noch als toll empfunden habe. Problematisch waren hierbei einige Wiederholungen, die Geschichte drehte sich ein wenig im Kreis, und Tylers Inkonsequenz (gefasste Vorsätze werden 3 Seiten später wieder ignoriert). Die Nebencharaktere sind recht blass geblieben, ich kann mich eigentlich nur an den Gegenspieler erinnern, der jedoch eher eine Klischee-Nervensäge war.
Insgesamt war die Geschichte durchaus unterhaltsam und hatte einige schöne Momente, jedoch auch einige Schwächen.