Merci, für die gelungene Fortsetzung
Meine Meinung
Nach Bonjour Agneta durfte ich jetzt wieder dem Kloster in Saint Carelle einen Besuch abstatten und in dem herrlichen Garten gemütliche Stunden verleben. In das Städtchen in der Provence ...
Meine Meinung
Nach Bonjour Agneta durfte ich jetzt wieder dem Kloster in Saint Carelle einen Besuch abstatten und in dem herrlichen Garten gemütliche Stunden verleben. In das Städtchen in der Provence habe ich mich hoffnungslos verliebt; besonders Einar wiederzusehen, war ein besonderes Erlebnis. Zugegeben, ich hätte den alten Knaben nicht unbedingt tanzend im pink farbigen Seidenslip erleben müssen; aber, was schert sich der demenzkranke Mann, der Wein 🍷 Käse 🧀 und Agneta über alles liebt?
Agneta möchte nicht mehr zurück in ihr altes Leben, aber das Kloster steckt ganz tief in den roten Zahlen. Die Aktionen, um das Kloster zu retten, haben mich sehr amüsiert, da solche Ideen nur die liebevollen Bewohner im Ort und Agneta haben können. Paul kommt ihnen auch zur Hilfe, indem er sich um den ganzen Papierkram kümmert. Wer Paul ist, möchte ich nicht verraten, da Ihr ihn am besten im ersten Band selbst kennengelernt; solltet Ihr das bisher noch nicht getan haben.
Der Schreibstil liest sich wie Butter, mit einem würzigen Käse und einem kräftigen Schluck Rotwein. In Frankreich konnte Agneta bisher ihren kulinarischen Genüssen frönen, ohne dass irgendjemand Anstoß an ihrer immer fülliger werdenden Figur nahm.
Ab jetzt wird es schwierig etwas zu schreiben ✍️, ohne zu spoilern. Daher werde ich nicht zu viel verraten, um Euch die Gelegenheit zu geben, die Geschichte selbst zu erkunden.
Agneta schwebt, trotz der finanziellen Probleme um das Kloster, im siebten Liebeshimmel. Ein trauriges Ereignis zwingt sie jedoch Wege zu gehen, die sie eigentlich nie mehr gehen wollte. Mich hat das sehr, sehr traurig gestimmt. Doch es gibt weiterhin viele Szenen, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.
Ich war erst überglücklich, dass im späteren Verlauf, Agneta wieder den richtigen Weg eingeschlagen hat. Leider passieren Dinge, die ihr die Vernunft schon vorher mitgeteilt hat; ihre Selbstlügen aber nicht wahrhaben wollten.
Fazit
Ich hatte wunderbare Lesestunden mit Agneta, die gelernt hat, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen und den Mut aufgebracht hat, ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Sie hatte es nicht von langer Hand geplant, und somit war es ein Sprung ins kalte Wasser.
Die Figuren sind hinreißend gezeichnet und haben mein Herz erneut im Sturm erobert. Mit einigen Wendungen habe ich im Leben nicht gerechnet und bin mir nicht sicher, ob ich das Buch zufrieden zuklappen konnte. Ich habe irgendwie das Gefühl, da kommt noch was. Auf mich wirkt es noch nicht vollständig.
Ich empfehle Euch, das Nachwort zu lesen.
Merci Beaucoup, Emma Hamberg. Wird es nochmal eine Fortsetzung geben?