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Veröffentlicht am 09.11.2025

Humorvoller Cosy-Crime

Entführung im Himmelreich
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Im zweiten Band von Andreas Winkelmann ist plötzlich der Bäcker verschwunden, das geht ja gar nicht im Himmelreich (Campingplatz), dass die morgendlichen Brötchen für Björn Kopernikus (ehemaliger Schauspieler ...

Im zweiten Band von Andreas Winkelmann ist plötzlich der Bäcker verschwunden, das geht ja gar nicht im Himmelreich (Campingplatz), dass die morgendlichen Brötchen für Björn Kopernikus (ehemaliger Schauspieler und Hobbydetektiv) nicht pünktlich vorhanden sind - Ordnung muss schließlich sein. Und dann findet sich in seiner Brötchentüte auch eines mit Mohn - das hat er doch gar nicht bestellt. Mysteriöse Dinge passieren im Himmelreich und an der Seite von Kopernikus nimmt Annabelle - seine quasi rechte Hand - die Fährte mit auf und die beiden stürzen sich in die Ermittlungen warum der Bäcker aus Caputh verschwunden ist, seine Schuhe am See stehen und im Schockfroster ein Toter liegt, der dem Bäcker so gar nicht ähnlich sieht. Fragen über Fragen für die beiden Hobbyermittler - sehr zum Leidwesen des zuständigen Kommissar Fass - die sich von Eierlikörtorte bis hin zu "getunten" Keksen der Eisenbahnerwitwen für nichts zu schade sind.

Für mich war es der erste Fall von Andreas Winkelmann. Obwohl ich den Vorgängerband noch nicht gelesen habe, habe ich mich sehr schnell und gut im Himmelreich zurecht gefunden. Klasse fand ich die geschickt drapierten Pointen des Autors - Sprachwitz, Humor und Spannung in einem. Neben dem eigentlichen Krimifall wurde ich dadurch auf eine angenehme, kurzweilige und lustige Art und Weise unterhalten. Das "Hobby-Ermittler-Pärchen" ist eine total geniale Mischung von zwei unterschiedlichen Persönlichkeiten. Aber auch die anderen Protagonisten wie z.B. Solveig Bach mit ihrer spirituellen Persönlichkeit oder Thiago, der "Mann für alle Fälle am Campingplatz" oder Fass mit Freundin Sabrina und den Herausforderungen mit seiner Mutter - für Witz und Unterhaltung neben dem eigentlichen Fall ist immer gesorgt.

Abgerundet wird die Mörderjagd mit einem farbenfrohen Buchcover auf dem neben den Bäckerwagen und der abgebildeten Campingplatz-See-Idylle Pinguin, Kopernikus Hund den Schuh des Bäckers am Schnürsenkel hält.

Da mir Band zwei sehr gut gefallen hat, werde ich mir auch noch den ersten Band besorgen.

Fazit: humorvolle Unterhaltung gepaart mit einem Krimifall

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Veröffentlicht am 22.09.2025

süßes, liebevolles Kinderbuch mit zwei Mäusen in der Hauptrolle

Maxi & Helium – Das magische Loch in der Wand
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Das Buchcover mit Maxi und Helium in der Mitte umringt von weiteren im Buch relevanten Protagonisten (Ta-ta und Tante Geierline) strahlt durch den liebevollen Blick der beiden Mäuse förmlich. Da kann auch ...

Das Buchcover mit Maxi und Helium in der Mitte umringt von weiteren im Buch relevanten Protagonisten (Ta-ta und Tante Geierline) strahlt durch den liebevollen Blick der beiden Mäuse förmlich. Da kann auch die Anwesenheit eines Taubenjägers keine Abbruch daran tun. Auch im Inneren der Buchdeckel finden sich wunderschöne Abbildungen und auch in den einzelnen Kapiteln gibt es megatolle weitere Bilder. Alleine die Illustration der Geschichte um die beiden Mäuse ist eine Klasse für sich - im Fußball würde man sagen Champions League.
Die Autorin nimmt uns mit in das erste Abenteuer der beiden Mäuse, was in übersichtliche Kapitel aufgeteilt ist. Die Sprachwahl und der Satzbau ist zielgruppengerecht gewählt. Die Gefühle der beiden Mäusekinder werden gut beschrieben und es wird die ganze Bandbreite bedient (von lustig über traurig), aber eben alles kindgerecht aufbereitet. Besonders an der Geschichte ist, dass die Autorin selbst als menschliche "Mäusemama" fungiert und den beiden total lieb Klamotten näht und ihnen ein eigenes kleines Zuhause in ihrem Zuhause schafft. Einfach herzig.

Fazit: wunderschöner Auftakt für das große Abenteuer von Maxi und Helium

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Veröffentlicht am 21.09.2025

schöner, winterlicher Cosy-Crime

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Das Buchcover ist eine perfekte Einstimmung auf den Krimi: ein herrschaftliches Anwesen eingehüllt in einer Winterlandschaft. Eigentlich ja ganz "nett", wäre da nicht die Tatsache, dass die Zugbrücke und ...

Das Buchcover ist eine perfekte Einstimmung auf den Krimi: ein herrschaftliches Anwesen eingehüllt in einer Winterlandschaft. Eigentlich ja ganz "nett", wäre da nicht die Tatsache, dass die Zugbrücke und damit die einzige Verbindung zur Außenwelt hochgefahren ist, ein brutaler Schneesturm tobt und die Gastgeberin Jane plötzlich tot ist. D.h. der Mörder muss in der Villa unter den restlichen Gästen sein. Eine schaurige Vorstellung für mich und ich möchte nicht mit Addie und ihrer Großmutter Rosemary tauschen. Letztere zählte zu den "geladenen" Gästen und hat ihre Enkelin als "Unterstützung" mitgenommen, denn die Einladung war keine gewöhnliche Einladung. Eine Tote wäre zu wenig und die beiden Damen haben dann alle Hände voll zu tun sich als Miss Marple zu verdingen und müssen aufpassen, dass sie die restlichen Gäste nicht auch noch gegen sich aufbringen und irgendwo ist ja auch ein Mörder unter den Gästen.
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen: das winterliche Setting in Kombination mit dem herrschaftlichen Anwesen, den detaillierten Beschreibungen der Umgebung und der Spannung, die permanent hochgehalten wird. Dazu kommen die "Irrungen und Wirrungen" u.a. im Rahmen der Ermittlungen der zwei Hobby-Detektivinnen, der überschaubare Täterkreis und v.a. die Erkundung der nahezu herrschaftlichen Villa durch die beiden Frauen. Alles wurde zwar detailliert beschrieben, lies mir aber immer noch genügend Raum für eigene Spekulationen. Ich fühlte mich gut unterhalten und hoffe auf noch weitere Werke der Autorin.

Fazit: mörderische "Schnitzeljagd" durch ein herrschaftliches Anwesen auf einer mysteriösen Party

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Veröffentlicht am 04.08.2025

alt und kein bisschen müde

Ihr habt es gut, ihr habt ja mich
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So kennt man Renate Bergmann, die alle ihre vier Ehemänner schon unter die Erde gebracht hat und nun ihr Seniorenleben u.a. damit verbringt u.a. ihrem Neffen Steffen zur Seite zu stehen. Denn der arme ...

So kennt man Renate Bergmann, die alle ihre vier Ehemänner schon unter die Erde gebracht hat und nun ihr Seniorenleben u.a. damit verbringt u.a. ihrem Neffen Steffen zur Seite zu stehen. Denn der arme Junge wird nun zum Strohwitwer auf Zeit, weil seine Frau Ariane zu den Eltern fahren muss, weil sich ihre Mutter verletzt hat. Ganz klar, dass hier Renate aushelfen "muss" - ob Steffen Hilfe braucht oder nicht und schon packt sie ihre Sachen und macht sich auf den Weg zu ihm. Tja, und dann kommt ihr der Bürgermeister in Steffens Dorf noch "dumm daher" - und schwupps gibt es einen Haupt- und einen Zweit-Wohnsitz und Renates Bild findet sich nun auf den Wahlplakaten wieder.
Auch der vorliegende Band ist wieder gespickt mit humorvollen Einlagen und Aussprüchen von Renate Bergmann. Da bleibt phasenweise kein Auge trocken - mit ihrer Berliner Schnauze schafft sie sich in die Herzen der Leser zu spielen. Es ist einfach immer wieder spannend, weil ich mir als Leser die Frage stelle "was heckt sie denn als nächstes aus?". Der Autor schreibt die Geschichte in schöner Kapitellänge mit einer bunten Mischung aus Erzählung, Einwürfen von Renate und Co und eingestreuten Dialektausdrücken. Abgerundet wird das Buch von einem farbenfrohen Buchcover, das die Online-Omi "mittendrin" zeigt - im Wahlkampf auf Stimmenfang. Mit 82 muss man ja auch noch Ziele haben!

Fazit: humorvolle Fortsetzung der Reihe

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Veröffentlicht am 17.05.2025

sommerlich leicht wie eine Meeresbrise....

Mordseemusik
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… so liest sich der Borkum-Krimi "Mordseemusik" von Emmi Johannsen. Es ist der sechste Band der Reihe vom Hobbyermittlerin Caro Falk und Jan Akkermann. Ich kannte die Reihe bisher nicht und konnte mich ...

… so liest sich der Borkum-Krimi "Mordseemusik" von Emmi Johannsen. Es ist der sechste Band der Reihe vom Hobbyermittlerin Caro Falk und Jan Akkermann. Ich kannte die Reihe bisher nicht und konnte mich trotzdem sehr gut und schnell in die Geschichte einfinden.
Optisch fällt zunächst das farblich stimmig gestaltete Buchcover mit Blick auf Meer und Strand sowie einer Möve, einer Gitarre und einem Musikpavillon auf, jedem Pavillon in dem der Schlagerstar Pablo Lavega bei einem Konzert zusammenbricht und vor Ort noch verstirbt. Eine junger Mann plötzlich tot? Die "Spürnase" Caro, die bei dem Auftritt im Chor live dabei ist, will der Sache nachgehen und fängt das ermitteln an. Sehr zum Leidwesen von Kommissar Bachmann. An ihrer Seite ist Jan, der in der Geschichte auch einen Anlauf nimmt um aus dem Ermittlerpaar Caro und Jan vielleicht ein Liebespaar Caro & Jan zu machen, aber aufgrund Caros "Aktion" wird das eine "Bruchlandung" - der arme Jan. Neben dem "Liebes-/Beziehungs-Hin- und Her" wird der Leser durch eine Vielzahl an Verdächtigen und Geschehnissen aus der Vergangenheit konfrontiert, so dass der "Saubermann" Pablo gar nicht der ist, der er nach außen bisher erschienen ist.
Die Autorin hat mich erfolgreich an der Nase herumgeführt und dann am Ende einen Täter zu präsentieren, den ich nicht im Visier hatte. Mit ihrem Schreibstil, der Mischung aus Spannung und Humor sowie der "möglichen Liebeskiste" von Caro und Jan hat sie eine schöne Mischung geschaffen um ein paar vergnügliche, kurzweilige Lesestunden auf Borkum zu haben. Die sich zusätzlich im Inneren es Buches abgedruckte Karte von Borkum mit den relevanten Schauplätzen fand ich eine sinnvolle Ergänzung.

Fazit: sommerlich leichte Unterhaltung mit Spannung und Wohlfühlgefühl

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