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Veröffentlicht am 27.06.2025

Die Geschichte hat ab einem bestimmten Zeitpunkt einen gewaltigen Sog entwickelt

City of Dust and Shadows
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Meine Meinung


Ich habe das Buch beim ersten Mal nach ca. 50 Seiten abgebrochen, da ich irgendwie nicht mit dem Schreibstil klargekommen bin. Er erschien mir zu naiv und unausgegoren. Noch etwas quergelesen ...

Meine Meinung


Ich habe das Buch beim ersten Mal nach ca. 50 Seiten abgebrochen, da ich irgendwie nicht mit dem Schreibstil klargekommen bin. Er erschien mir zu naiv und unausgegoren. Noch etwas quergelesen und eigentlich kaum was in Erinnerung behalten. Nun habe ich es in einem Buddy Read gelesen, und das war gut so.


Tess fährt mit dem Zug von Montpellier nach Paris, um mit ihrer Schwester Claire ein paar schöne Tage zu verbringen. Claire hat sich mit ihrer Mutter zerstritten und möchte jetzt in Paris ein selbstbestimmtes Leben führen.

Schon auf dem Weg nach Paris erhält Tess keine Antworten mehr auf ihre Mails. Die letzte Nachricht ihrer Schwester lautete, dass sie nicht kommen soll. In Paris angekommen, macht sie sich auf den Weg zu Claires Adresse und landet in einer schäbigen WG. Claires Mitbewohner stehen alle unter Alkohol und Drogeneinfluss und wissen nicht, wo Claire abgeblieben ist. Ein Hinweis und eine seltsame dunkle Münze führen sie zu einer zwielichtigen Bar ....

Das Worldbuilding hat mir ausnehmend gut gefallen, da es eine Welt zeigt, die wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht vorstellen können. In Paris gibt es dunkle Ecken in Gassen und zwischen Häuserzeilen. Durchschreitet man diese, landet man in einer dunklen Welt, die von Monstern, Alkohol und Drogen beherrscht wird.

Als Tess auf einmal in der Welt aus Dunkelheit und Schatten landet, befindet sie sich in einer Bar. Der Barkeeper versteht nicht, wie sie hier gelandet ist und alles aus dieser Umgebung wahrnehmen kann. Er rät ihr, sofort zu verschwinden. Sie entlockt ihm den Tipp, wo sie ihre Schwester finden könnte. Tess bleibt und gerät in große Gefahr, bei einem Monsterangriff.
Saint Lucien erscheint wie aus dem Nichts und rettet ihr Leben, und so ganz nebenbei stiehlt er ihr Herz.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt war es mir nicht mehr möglich, das Buch zur Seite zu legen. Ich war in einer dunklen Welt gefangen und jedes Mal richtig froh, wenn ich in die Reale zurück durfte, obwohl diese auch schon bald nicht mehr ungefährlicher war. Tess legt ihr Mädchengetue ab und wächst über sich selbst hinaus. Ihre Sorge um Claire wird von Tag zu Tag größer.

Paris ist in fünf adelige Gebiete unterteilt. Jedes muss eigenständig für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. Da jedoch Reichtum und Machtkämpfe an erster Stelle stehen, wird die Bevölkerung schon bald den blanken Horror erleben. Ermöglicht eine neue Droge den Monstern (Anx) den Weg in die reale Welt?

Habt bei dem Buch etwas Geduld. Auf mich hat die Geschichte einen richtigen Sog entwickelt, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Ich war gefangen in dieser dunklen Welt und jedes Mal froh, wenn ich im normalen Paris gelandet bin, um ab einem bestimmten Zeitpunkt festzustellen, hier ist es jetzt noch schlimmer.

Außer meinen anfänglichen Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen, habe ich noch einen Kritikpunkt. Die Liebesszenen zwischen Lucien und Tess haben nur bedingt in das Geschehen gepasst. Da sie im weiteren Verlauf keine tragende Rolle spielen, kann ich darüber hinwegsehen.

Fazit

Eine klare Empfehlung, für diese spannende Geschichte mit einem interessanten Worldbuilding. Alle Figuren wirken authentisch und fast alle sind mit magischen Fähigkeiten ausgestattet.
Meine Lieblingsfigur ist Madame Suang. Warum? Ich rate Euch, es selbst zu entdecken.

Das Ende konnte ich in keinster Weise erahnen und hat mich kalt erwischt. Besonders von einer Figur war ich schwer enttäuscht.

Danke Lara Große

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Shakespeare statt Sauerstoffmasken - Ideen halten jung!

Crime im Heim
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Meine Meinung


Ich bin immer wieder begeistert, was sich in Altenheimen so abspielt. Bitte nicht falsch verstehen; natürlich nur in Büchern.

Das Haus Silberblick beherbergt einige kulturell interessierte ...

Meine Meinung


Ich bin immer wieder begeistert, was sich in Altenheimen so abspielt. Bitte nicht falsch verstehen; natürlich nur in Büchern.

Das Haus Silberblick beherbergt einige kulturell interessierte alte Leuchtchen. Darunter Friedhelm Klemp, der eine Inszenierung von Hamlet aufführen möchte. Vielleicht kann er ja damit bei Katia Horenfeld punkten, auf die er seine betagten Äuglein geworfen hat. Die Idee stößt bei einigen Senioren auf Begeisterung. Ob sich alle den Text merken können, wird sich beizeiten herausstellen. Natürlich läuft nicht alles so glatt wie geplant, da zwei Leichen dazwischen kommen. Der Mops Ophelia und ... ups, jetzt hätte ich beinahe gespoilert.

Von Anfang an konnte mich der fesselnde Schreibstil abholen und hat mir die Bewohner näher gebracht. Der Wortwitz ist einfach nur köstlich, da die Senoren nicht auf den Mund gefallen sind. Das eine oder andere Schnäpschen und Likörchen lockert schon mal die Zunge und beruhigt nebenbei auch noch ungemein.

Was treibt Menschen jeden Alters in den Wahnsinn? Geld! Noch dazu, wenn es sich um ein paar Millionen handelt, die irgendwann mal im Garten des Hauses Silberblick begraben wurden. Was macht noch verrückter? Wenn statt Geld eine Leiche im Garten ausgebuddelt wird! Und was setzt dem Fass die Krone auf? Wenn die Heimleiterin, die früher mal mit Kindern gearbeitet hat, zur Bastelstunde aufruft. Das noch dazu, wenn die Laientheatergruppe gerade eine Leiche wegschaffen muss!

Dass es im Haus Silberblick hoch hergeht, kommt den rüstigen Heimbewohnern gerade recht. Und so ganz nebenbei heißt es: >>Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. <<

Fazit

Dieser charmante Cosy Crime lässt einen Seniorenstift richtig abenteuerlich aussehen. Demenz und Lebenslust gehen hier Hand in Hand und zaubern dem Leser ein Lächeln ins Gesicht. Die Auflösung der Mordfälle konnte mich tatsächlich überraschen. Bis auf ein paar kleine Längen fühlte ich mich gut unterhalten.

Von mir eine klare Empfehlung. Danke, Ida Tannert

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Eine Geschichte, die zur Selbstreflexion animiert

Babel
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Meine Meinung


Das kommt nicht oft vor, dass mir nach dem Beenden eines Buches, die Worte fehlen. Bei Babel ist genau das passiert. Ich habe das Buch zugeschlagen und mich gefragt: echt jetzt?
Mit ...

Meine Meinung


Das kommt nicht oft vor, dass mir nach dem Beenden eines Buches, die Worte fehlen. Bei Babel ist genau das passiert. Ich habe das Buch zugeschlagen und mich gefragt: echt jetzt?
Mit Robin Swift hat Kuang einen Charakter geschaffen, der mir mit all seinen Stärken und Schwächen sehr sympathisch war. Ich konnte sein Denken und Handeln nur zu gut nachvollziehen, da es mich an mich selbst, und sämtliche Menschen in meinem Umfeld erinnert. Oftmals will man die Wahrheit nicht erkennen, weil das eigene Leben sonst unbequem wird ...

China - Kanton

Robin liegt schwerkrank im Bett; neben ihm seine verstorbene Mutter, als ihm Professor Lovell mit einem Silberbarren das Leben rettet. Später wird man erfahren, dass es sich um Cholera handelte. Professor Richard Lovell, der sich als Robins Vormund entpuppt, nimmt Robin zu sich nach London und bereitet ihn auf Babel in Oxford vor. Robins chinesische Sprache ist von großer Wichtigkeit.

In der Geschichte haben Silber und Sprachen eine tragende Rolle. In Silberbarren werden Worte graviert, die sämtliche Arbeitsbereiche optimieren. Natürlich, wie kann es auch anders sein, nicht zum Wohle der einfachen Arbeiter und Armen.

Dieses Buch zu lesen, war für mich eine große Herausforderung, da ich im Moment Literatur bevorzuge, die mich positiv stimmt und nichts mit dem aktuellen Zeitgeschehen gemeinsam hat. Die Geschichte spielt zwar in einem anderen Zeitalter; die Parallelen zur Gegenwart konnte ich jedoch gut erkennen. So verglich ich die Silberbarren mit KI, da sie hilfreich sein konnten und gleichermaßen verheerende Auswirkungen hatten.
Rassismus und Kolonialismus sind ein wichtiges Thema, das absoluten Erkennungswert im Jetzt hat. Dazu möchte ich jedoch nicht näher eingehen, da sich jeder - am Buch Interessierte - selbst ein Bild dazu machen sollte.

Der Schreibstil ist magisch, trotz der gut 100 Seiten, in der es um Sprachen geht. Diese Thematik wurde für meinen Geschmack zu detailliert behandelt, und hat mir das Gefühl gegeben, ein Sachbuch in den Händen zu halten. Trotzdem konnte mich die Geschichte fesseln. Ich weiß; das klingt total paradox. Kuang hat mich bei der Hand genommen und durch die (für mich) schwierigen Passagen geführt. Sie hat mir gezeigt, dass ich da durch muss, um den späteren Verlauf zu verstehen.

Der Fantasyteil ist eher gering, was mich ein bisschen geärgert hat. Dafür habe ich sehr gerne am Studentenleben teilgenommen. In Oxford werden Ausländer gefördert. Aber eins könnt Ihr mir glauben: rein gar nichts ist so, wie es Anfangs scheint.

Fazit

Wer von Anfang an akzeptiert, dass der Fantasyteil gering - Linguistik groß ist, der wird in keinster Weise von dem Buch enttäuscht sein. Ich bin von der Geschichte und dem Schreibstil beeindruckt. Wären die Sachbuch-Passagen nicht gewesen, könnte ich "Babel" als Highlight vorstellen.

Das Ende kann ich immer noch nicht fassen ...

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Sommerferien und das große Geheimnis um eine Geige 🎻

Wenn die Tage länger werden
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Meine Meinung

Sommerferien und das große Geheimnis um eine Geige 🎻

Diese Geschichte lässt mich ziemlich zwiegespalten zurück, da - für meinen Geschmack - die Hauptfigur Lisa zu viel jammert. Sie ...

Meine Meinung

Sommerferien und das große Geheimnis um eine Geige 🎻

Diese Geschichte lässt mich ziemlich zwiegespalten zurück, da - für meinen Geschmack - die Hauptfigur Lisa zu viel jammert. Sie hat es zwar wirklich nicht leicht, aber im realen Leben würde ich so einer negativ eingestellten Person lieber aus dem Weg gehen. So meine Gedanken am Anfang ...

Die alleinerziehende Musiklehrerin Lisa verbringt zum ersten Mal ohne ihren Sohn Paul die Ferien. Das erste Mal seit sechs Jahren hat sie Zeit für sich, was ihr jedoch auch Angst macht. Ihre beste Freundin ist verreist, und zu ihrer Mutter Barbara pflegt sie einen eher kühlen Kontakt. Womit also die viele Freizeit füllen?

Stets macht ihr ihre Mutter Vorwürfe, dass sie nicht mehr mit der Geige spielt, die ihr der Großvater vererbte und ihr großes Talent verschwendet. Da Lisa nun für ein paar Wochen über sehr viel Freizeit verfügt, holt sie den Geigenkasten vom Speicher herunter.
Der Inhalt ist mehr als erbarmungswürdig. Die Geige muss unbedingt repariert werden.

Auf der Suche nach einem Restaurator lernt Lisa den knapp 90-jährigen Hans und seine Tochter Uta kennen. Hans ist von der uralten Geige fasziniert; jedoch stört es ihn, dass das echte Etikett darin mit einem anderen überklebt wurde. Darunter befindet sich etwas, von dem heutzutage kaum noch jemand etwas wissen möchte ...

Uta ist eine Obstbäuerin, die ziemlich mürrisch daher kommt und ständig ein Kopftuch trägt. Lisa merkt jedoch ziemlich bald, dass sich unter Utas rauer Schale ein weicher Kern befindet. Sie freundet sich mit ihr an, und hilft ihr bei der Kirschernte.

Der Schreibstil ist flüssig und immer wieder sehr poetisch. Die Figuren wirken fast alle melancholisch.

Das große Geheimnis der Geige führt uns in die Geschichte des 2. Weltkriegs, bei der der Besitz von Juden zu Spottpreisen verschachert wurde. Lisa möchte unbedingt wissen, wie ihr verstorbener Großvater zu der Geige kam. Ihre Mutter hüllt sich in Schweigen und reagiert auf Lisas Fragen abweisend.

Wieder einmal zeigt sich klar und deutlich, wie der zweite Weltkrieg über Jahrzehnte hinweg das Leben der Nachfahren beeinflusst. Barbara überträgt ihre Unsicherheiten auf ihre Tochter Lisa, und wollte, dass aus Lisa eine begnadete Violonistin wird. Lisa lebt ständig in dem Gefühl, nicht zu genügen. Warum wertet ihre Mutter ihren Beruf als Musiklehrerin so ab? Sie zweifelt an sich und stellt ihr ganzes Leben infrage.

Man sollte sich von dem blumigen Cover nicht täuschen lassen. Dahinter verbirgt sich eine sehr ernste Geschichte, die zwar im Sommermonat August spielt, aber sehr ernste Themen beinhaltet. Es geht um den mysteriösen Erwerb einer Geige und Lisas Familiengeschichte. Die Unsicherheiten einer Frau, deren Ursprung in der Vergangenheit liegt und ihr Leben stark beeinflusst.

Anfangs konnte ich Lisas negative Einstellung zum Leben nicht ganz nachvollziehen; was sich im Laufe der Geschichte jedoch änderte. Die Zeit ohne ihren Sohn war gut für ihre Selbstreflexion und die damit verbundenen Aktivitäten, die ihrem Leben eine positive Wende gaben.

Fazit
Diese sommerliche Geschichte wirkte überwiegend melancholisch auf mich. Ein paar Szenen am See lockerten die Geschichte auf, und luden zum Träumen ein.

Eine alte Geige 🎻 führt Menschen zusammen. Es ist nie zu spät, für eine neue Liebe und gute Freundschaften. Die Vergangenheit haben wir schon gelebt. Nur die Gegenwart können wir leben und beeinflussen.

Von mir eine klare Empfehlung und vier Sterne.

Danke Anne Stern

PS: Auch ein Teil meiner Familiengeschichte - Väterlicherseits - spielte sich im Schwarzwald ab.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Eine gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen

Iron Flame – Flammengeküsst
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Meine Meinung

Ein gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen

Nachdem mir Fourth Wing ausnehmend gut gefallen hat, war ich nun sehr auf Iron Flame gespannt. Kann der 2. Band mithalten? Vorweg gleich ...

Meine Meinung

Ein gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen

Nachdem mir Fourth Wing ausnehmend gut gefallen hat, war ich nun sehr auf Iron Flame gespannt. Kann der 2. Band mithalten? Vorweg gleich mal: Nicht ganz! Er enthält noch mehr Spannung, aber auch einige nervige Szenen, die ich noch genauer beschreiben werde. Der Humor ist etwas weniger vertreten. Während ich bei Fourth Wing mehrmals richtig lachen konnte, brachte mich Iron Flame nur noch hin und wieder zum schmunzeln.

Total niedlich fand ich Ardana wieder. Der kleine Drache ist nun um einiges größer und nicht mehr golden. Ihre Kräfte sind etwas eingeschränkt ... Dennoch zeigt sie sich mutiger denn je. Ein paar Dialoge zwischen Ardana und Tairn haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Der mächtige Drache Tairn ist von dem störischen Teenager so manches Mal sichtlich genervt.

Violet Sorrengail weiß nicht ob sie Xaden Riorson noch trauen kann. Zuviel hat er ihr verschwiegen. Die gebrechliche junge Frau hat sich bisher erfolgreich durchgesetzt. Dennoch erwarten sie weitaus größere Hürden, die es zu meistern gilt. Sei es körperlicher oder emotionaler Natur - sie wird über alle Maßen gefordert.

Xaden setzt alles daran, Violets Vertrauen wieder zu gewinnen. Fordert sie zur Selbstreflexion auf. Violet muss sich eingestehen, dass auch sie Geheimnisse vor Xaden hat. Beide müssen erkennen: Nur zusammen sind sie stark. Nur zusammen können sie einen Krieg gewinnen, der das Leben aller Drachen und Reiter rettet. Es finden Koalitionen statt, die Violet noch vor kurzer Zeit nicht für möglich gehalten hätte. Sie erlernt die Runen Magie. Versucht ein Tagebuch zu übersetzen, welches lebensrettende Maßnahmen offenbart.
Violet bekommt Unterricht, um ihre Magie kontrollierter einzusetzen. Ein Konduit bietet ihr dabei große Hilfe.

Die Figuren sind wieder wunderbar gezeichnet. Auch dieses Mal hat Violet Feinde, die sie in Schach halten muss. Das Setting spiegelt die bergigen Landschaften wider. Viele spannende Szenen machen die Geschichte zu einem Pageturner. Das Wort "Himmel" (im ersten Band) wurde in den Liebesszenen überwiegend durch "Götter" ersetzt. Nicht immer fand ich diese Szenen passend. Sie wurden - nach meinem Geschmack - unpassend eingesetzt. Das Geplänkel zwischen Violet und Xaden kam zu gewollt rüber. Während bei Fourth Wing diese Szenen passend und durchaus glaubwürdig daher kamen, haben sie mich dieses Mal einfach nur genervt. Das ist jedoch mein einziger Kritikpunkt, und wie immer Geschmackssache.

Fazit

Das episches Abenteuer, mit vielen überraschenden Momenten, hat mich bestens unterhalten. Es gab eine Szene, die mich sehr traurig gemacht hat. Das Ende hat mich fassungslos zurück gelassen.

Trotz meines Kritikpunktes kann ich eine klare Empfehlung aussprechen, an alle, die gute 900 Seiten Action mögen.

Danke Rebecca Yarros

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