Überraschend ein Highlight!
Quicksilver - Tochter des Silbers. Gefangener der SchattenIch bin ohne große Erwartungen in das Buch gestartet. Nie hätte ich damit gerechnet, dass mich „Quicksilver“ so verzaubern und überraschen würde. Am Ende blieb ich staunend zurück mit einer riesigen Vorfreude ...
Ich bin ohne große Erwartungen in das Buch gestartet. Nie hätte ich damit gerechnet, dass mich „Quicksilver“ so verzaubern und überraschen würde. Am Ende blieb ich staunend zurück mit einer riesigen Vorfreude auf den zweiten Band („Brimstone“).
Die Geschichte beginnt in einer rauen und staubigen Welt. Wasser ist kostbar, und die, die keines haben, zählen kaum. Die Protagonistin Saeris wächst genau dort auf. Sie ist klug, scharfzüngig und zäh. Eine echte Anti-Heldin, die ich von Anfang an mochte.
Als sie es schafft, das Portal zur sagenumwobenen Fae-Welt zu durchqueren, beginnt ein neues Kapitel. Hier trifft sie auf Kingfisher, einen Fae-Krieger, der mit seiner abweisenden und kühlen Art zunächst wenig Sympathie weckt. Zwischen den beiden knistert es jedoch gewaltig. Es ist dieses klassische Enemies-to-Lovers-Duell, das einfach so viel Spaß macht. Mit bissigen Dialogen, Reibung und Momenten, in denen man als Leserin am liebsten beide gleichzeitig schütteln und umarmen würde.
Was dieses Buch aber besonders macht, ist nicht nur die Liebesgeschichte, sondern der Weltenaufbau. Über 800 Seiten lang taucht man ein in ein magisches Universum, das erfrischend anders ist, als andere Fantasy-Welten. Obwohl die Autorin sich Zeit nimmt, wurde es beim Lesen nie langweilig. Selbst die Liebes-Szenen (weil es ja ein Romantasy-Buch ist) und die Kampfszenen fügten sich gut ins Gesamtbild ein.
Je weiter ich kam, desto schwerer fiel es mir, das Buch aus der Hand zu legen. Alles fügte sich zusammen und der Sog wurde stärker und stärker. Und dann kam der Epilog. Uff. Ich dachte, ich wäre bereit. War ich nicht.
Fazit:
Quicksilver hat mich überrascht und komplett geflasht: Highlight! 5*/5 Sternen