Cover-Bild Haus der Hoffnung
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Musketier Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 220
  • Ersterscheinung: 22.02.2018
  • ISBN: 9783946635055
Sven Morscheck

Haus der Hoffnung

Ein brutaler Ritualmord erschüttert die kleine Gemeinde Kahlensee. Auf dem verfallenen Gelände einer ehemaligen Nervenheilanstalt wird eine grausam verstümmelte Männerleiche gefunden. Kriminalhauptkommissar Ingo Steeger, gerade mit seiner schwangeren Frau nach Kahlensee gezogen, wird mit den Ermittlungen betraut.

Als eine weitere Leiche auf dem Klinikgelände auftaucht, ahnt Steeger, dass er und sein Team Teil eines perfiden Katz- und Mausspiels sind, denn die Geister der Vergangenheit fordern ihren blutigen Tribut.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2020

Haus der Hoffnung

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Kriminalhauptkommissar Ingo Steegers erster Fall seit seinem Umzug nach Kahlensee ist ein Mord, der ihn an einen Serienmörder aus der Vergangenheit erinnert. Als dann eine zweite Leiche auftaucht, ist ...

Kriminalhauptkommissar Ingo Steegers erster Fall seit seinem Umzug nach Kahlensee ist ein Mord, der ihn an einen Serienmörder aus der Vergangenheit erinnert. Als dann eine zweite Leiche auftaucht, ist er sich sicher, dass es sich dabei um ein und den selben Täter handelt.
Allerdings war es mir irgendwann zu viel: Kindsmissbrauch, Mord bzw. Serienmord (teilweise auch ohne das am Ende erkannte Motiv), Vergewaltigung, Ehebruch, Kindsentführung. Es war so viel los, dass die Ermittlungen für mich in den Hintergrund getreten sind. Mit dem Perspektiv- bzw. Zeitwechsel konnte ich mich leider auch nicht anfreunden. Allgemein war der Thriller aber spannend, da ich bzgl. der Motive recht lange im Dunkeln getappt bin.

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Veröffentlicht am 19.04.2019

Dorfpolizist löst Geheimnis um Nervenheilanstalt

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Kriminalhauptkommissar Ingo Steeger zieht der Familie wegen nach Kahlensee, um dort ein ruhigeres Leben als Dorfpolizist zu haben. Doch klar, alles kommt anders als er denkt. Schnell wird klar, dass seine ...

Kriminalhauptkommissar Ingo Steeger zieht der Familie wegen nach Kahlensee, um dort ein ruhigeres Leben als Dorfpolizist zu haben. Doch klar, alles kommt anders als er denkt. Schnell wird klar, dass seine Nachbarn, die Bürgermeisterin und deren Geschäftspartner auch nicht astrein sind. Passieren doch in der sonst ruhigen kleinen Gemeinde plötzlich Ritualmorde. Aber was haben diese mit der ehemaligen Nervenheilanstalt und den Bewohnern Kahlensees zu tun?


Relativ schnell war ich in der Geschichte drin und habe die 197 Seiten in zwei Tagen durchgelesen. Die Geschichte war abwechslungsreich und hat sich zum Ende hin gut aufgelöst. Allerdings muss man über ein paar Fehler (Schreibfehler, Logik, Doppelerzählung) einfach hinwegsehen und man hat einen kurzweiligen Zeitvertreib. Das Buch ist in einer größeren Schrift als gewöhnlich geschrieben und kurze Kapitel machen einen Fortschritt recht einfach.

Veröffentlicht am 03.04.2018

Blutige Treiben und keine Hoffnung

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Nachdem ihm die Aufklärung einer Mordserie nicht gelungen ist, verschlägt es Kommissar Ingo Steeger mit seiner hochschwangeren Frau aufs Land. Hier verspricht er sich Zeit und Ruhe für sein kommendes Familienleben. ...

Nachdem ihm die Aufklärung einer Mordserie nicht gelungen ist, verschlägt es Kommissar Ingo Steeger mit seiner hochschwangeren Frau aufs Land. Hier verspricht er sich Zeit und Ruhe für sein kommendes Familienleben. Leider kommt es ganz anders, als bei der Ruine der ehemaligen Nervenheilanstalt eine übel zugerichtete Leiche gefunden wird. Es sieht ganz so aus, als würde der Mörder aus Hamburg nun im neuen Wirkungskreis von Steeger seine Serie fortsetzen.
Der Thriller war für mich anfangs eine interessante und spannende Mischung aus Tagebuch und Drehbuch. Die „Persönlichen Notizen“ des Mörders haben die Spannung extrem hochgehalten und einen Einblick in dessen Vergangenheit und Gedankenwelt gegeben. Der andere Teil, der in der Gegenwart spielt und die Mordermittlung verfolgt, las sich anfangs eher wie ein Drehbuch, denn ein Roman. Ich finde das eine interessante Konstellation.
Das furiose Ende des Buches war für mich eine absolute Überraschung und bis auf ein paar Kleinigkeiten gut nachvollziehbar. Allerdings war es mir zu viel an Grausamkeit, Rache, Blut und Toten. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor im letzten Abschnitt in einen wahren Blutrausch verfallen ist. Etwas weniger hätte hier gereicht und der Handlung bzw. der Fortsetzung bestimmt nicht geschadet. Die Idee zum Buch und ein so unheimlicher Ort wie die Ruine einer Heilanstalt sind super gewählt, aber die Umsetzung hat mich enttäuscht. Die zahlreichen Charaktere blieben recht flach und gerade Kommissar Steeger reagiert plötzlich ganz unangemessen. Da hätten dem Buch ein paar Seiten mehr gut getan, denn Potential und genug Spannung hatte die Geschichte allemal.

Veröffentlicht am 20.03.2018

Haus der Rache

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Kommissar Ingo Steeger verlässt Hamburg, nachdem er eine brutale Mordserie nicht aufklären konnte und als leitender Ermittler abgesetzt wurde. Da sich auch seine privaten Verhältnisse verändert haben, ...

Kommissar Ingo Steeger verlässt Hamburg, nachdem er eine brutale Mordserie nicht aufklären konnte und als leitender Ermittler abgesetzt wurde. Da sich auch seine privaten Verhältnisse verändert haben, seine Frau ist im 8.Monat schwanger, zieht es ihn aufs Land, um mehr Ruhe und Zeit zu finden für das zu erwartende Familienleben. Doch seine Hoffnung wird enttäuscht, denn bereits am ersten Tag wird bei der nahe gelegenen ehemaligen Nervenheilanstalt ein grausam getöteter Mann gefunden, und es bleibt nicht bei dem einen. Steeger merkt, dass der Mörder ihm gefolgt ist und hier sein übles Handeln fortsetzt.....
Das Buch lässt sich schnell lesen, umfasst auch nur knapp 200 Seiten. Der Schreibstil ist klar und übersichtlich, die Wortwahl für mich manchmal etwas zu 'deftig' und einseitig.
Die Charaktere in diesem Buch sind vielfältig, jedoch konnte ich mit keiner der Personen warm werden, für mich ist kein Sympathieträger darunter, höchstens noch die eine oder andere Nebenrolle. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu wenig über die einzelnen Personen erfahren habe. Eine detailliertere Beschreibung der Gefühlswelt wäre hier sinnvoll gewesen. Außerdem sind die meisten Charaktere klischeebeladen.
Der Plot als solches gefällt mir gut, eine originelle Idee, den Mörder dem Ermittler folgen zu lassen, aber hier passiert zuviel und man verliert den Überblick. Ich vermisse Erklärungen zu den einzelnen Mordfällen. Es gibt viele Tote, auf unterschiedliche Art und Weise zur Strecke gebracht, aber bisweilen ist das Motiv nicht erkennbar. Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht und ab und an ein paar mehr logische Schlussfolgerungen. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies in den Nachfolgebänden (es ist eine Trilogie geplant) finden lässt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gern Horrorgeschichten liest, denn Blut fließt hier reichlich. Für mich etwas zu viel....vielleicht wäre weniger mehr gewesen!

Veröffentlicht am 20.03.2018

Keine Hoffnung mehr!

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Kriminalhauptkommissar Ingo Steeger zieht mit seiner hochschwangeren Frau von Hamburg aufs Land, um in Kahlensee die Leitung der dortigen Polizeiinspektion zu übernehmen. Doch kaum angekommen, wird eine ...

Kriminalhauptkommissar Ingo Steeger zieht mit seiner hochschwangeren Frau von Hamburg aufs Land, um in Kahlensee die Leitung der dortigen Polizeiinspektion zu übernehmen. Doch kaum angekommen, wird eine brutal verstümmelte Leiche auf dem Gelände einer ehemaligen Nervenheilanstalt aufgefunden. Der Tote wurde auf die gleiche grausame Art und Weise getötet wie eine Reihe von Männern in Hamburg. Leider konnte Steeger den Täter nicht fassen, nun kümmert sich sein Nachfolger um diesen Fall. Ist der Mörder ihm aufs Land gefolgt?

Anfangs war es ja noch ganz spannend, dann wurde es aber in meinen Augen immer unglaubwürdiger. Erklärungen fehlen, dazu muss man manche Dialoge zweimal lesen, um zu wissen, wer mit wem spricht. Es wird wie am Fließband brutal gemordet - ein guter Thriller bemisst sich nicht an der Anzahl der blutigen Leichen - und das alles auf gerade mal 200 Seiten, die sehr groß geschrieben und entsprechend sehr schnell zu lesen sind. Ich bin mit dem Schreibstil nicht warm geworden - schade - die Beschreibung hat sich sehr interessant angehört, da hätte man wesentlich mehr daraus machen können!