Cover-Bild Der Tod hat einen langen Atem
Band 3 der Reihe "Laufende Ermittlungen"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 01.06.2026
  • ISBN: 9783426567579
Achilles

Der Tod hat einen langen Atem

Kriminalroman | Regionalkrimi aus Berlin mit Tempo und Humor

Ultra-Marathon und eine zerstückelte Leiche in Berlin!

Achilles lässt seinen laufenden Ermittler Peer Pedes im 3. Berlin-Krimi unfreiwillig am Ultra-Marathon entlang der Route der Berliner Mauer teilnehmen.

Während des längsten Rennens der Hauptstadt werden grausame Funde gemacht: einzelne Körperteile, methodisch entlang der historischen Mauer verteilt. Kommissar Peer Pedes und seine queere Kollegin Stephanie stehen vor einem Rätsel, das sie tief in die Geschichte der Stadt und in menschliche Abgründe führen wird.

Während sich ein erbitterter Lauf gegen die Zeit entspinnt, verwebt sich ihr Fall mit dem Berliner Ultra-Marathon. Dabei wird nicht nur ihre Ausdauer, sondern auch ihr polizeiliches Geschick auf die ultimative Probe gestellt. Die Ermittlungen führen das unkonventionelle Duo in die Welt der Laufsucht sowie auf die Spur einer verlorenen Liebe mit fatalen Konsequenzen. Ihr Gegenspieler: ein Mörder, der mit jedem Schritt immer verrückter zu werden scheint …

Regionalkrimi aus Berlin mit einer gehörigen Portion Tempo und Humor

Auch im 3. Teil der humorvollen Krimi-Reihe aus der Welt der Läufer muss Kommissar Peer Pedes wieder alles geben – und das wird nicht reichen: Denn der Berliner Ultra-Marathon zum Gedenken an die Teilung Berlins und die Mauertoten führt über eine Strecke von 161 Kilometern. Und Marathon-Läufer Peer trainiert für 42 Kilometer …

Wer den Humor von Thomas Raab oder Tommy Jaud liebt, wird mit den Kriminalromanen von Achilles viel Spaß haben.

Die »Laufenden Ermittlungen« aus Berlin erscheinen in folgender Reihenfolge:

  • Nur der Tod ist schneller
  • Lügen haben schnelle Beine
  • Der Tod hat einen langen Atem

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.06.2026

Der Puzzle-Killer

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„Hoffentlich erkennt uns niemand.“ (S. 6) denken die Kommissare Peer Pedes und seine Kollegin Stephanie Kramer, als sie die Berliner Pride Parade mit einem grünen Elektro-Golfcart anführen müssen. Doch ...

„Hoffentlich erkennt uns niemand.“ (S. 6) denken die Kommissare Peer Pedes und seine Kollegin Stephanie Kramer, als sie die Berliner Pride Parade mit einem grünen Elektro-Golfcart anführen müssen. Doch schon im nächsten Moment ist das peinliche Auto ihr kleinstes Problem: Auf einer Verkehrsinsel steht ein einsamer Laufschuh, in dem noch ein sauber abgetrennter Fuß steckt.
Während die Ermittlungen anlaufen, findet ausgerechnet die jungen Ukrainerin Uli, die Peer bereits zweimal als V-Frau eingesetzt hat, einen Unterarm in der Nähe des Görlitzer Parks. Und das bleibt nicht das letzte Körperteil. Nach und nach wird klar, dass der Täter die Leichenteile entlang des bald stattfindenden Mauerweglaufs auslegt, eines Ultramarathons über 100 Meilen bzw. 161 Kilometern entlang der ehemaligen Berliner Mauer. Der Mauerweglauf ist dabei nicht nur eine sportliche Herausforderung: Er verläuft entlang des ehemaligen Grenzstreifens und erinnert an die Opfer der Berliner Mauer, was den Verbrechen des Täters eine besonders beklemmende und politisch aufgeladene Dimension verleiht.
Schnell gerät ein Journalist ins Visier der Ermittler, weil er „zufälligerweise“ immer wieder an den Fundorten auftaucht. Oder bekommt der seine Informationen von einem Maulwurf aus ihrem Team? Peers Kollege Koslowski verdächtigt stattdessen einen der Ultramarathonläufer, den Sohn eines Maueropfers. Zwischen beiden Ermittlern entwickelt sich ein ehrgeiziger Wettstreit. Aber sind sie wirklich auf der richtigen Spur? Plötzlich fordert der Täter Peer persönlich heraus: Schafft er den Mauerweglauf nicht innerhalb einer bestimmten Zeit, wird erneut jemand sterben.

Auch der dritte Teil der Reihe hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Ich mag das hohe Tempo der Fälle und die Tatsache, dass Peer immer wieder an seine physischen und psychischen Grenzen gehen muss. Diesmal muss er völlig unvorbereitet einen Ultramarathon absolvieren – zum Glück ist seine Mutter auf nahezu jeden sportlichen Notfall vorbereitet. „… wahnsinnig viel Lauferei für wenig Ruhm und Geld. Das muss man wirklich mögen.“ (S. 85)
Peers Intimfeind und Konkurrent Koslowski sorgt für eine echte Überraschung und unterstützt ihn auf eine Art und Weise, vor der man nur den Hut ziehen kann. Auch Uli bringt Peer zum Staunen. Sie möchte nicht länger nur Peers inoffizielle V-Frau sein, sondern Polizistin werden, und stellt wiedermal eigene Ermittlungen an. Stefanie hält Peer wie gewohnt den Rücken frei, übernimmt Recherchen – inzwischen mithilfe ihres besten Freundes Chat-GPT – und hilft ihm auch dabei, den Mauerweglauf durchzuhalten.

Peers unbedingter Wille, nicht aufzugeben, habt mich erneut beeindruckt. Ich liebe die gelungene Mischung aus Krimi, Humor und Trainingsanleitung und bin schon jetzt gespannt, welcher sportlichen Herausforderung sich Peer im nächsten Fall stellen muss.

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