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Veröffentlicht am 30.04.2026

Aufgepasst! Hier kommt Miss Breen

Mord in der Pension Möwennest
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„Was für ein Narr wirft dreißig Jahre der Hingabe weg, um ein Rätsel zu lösen, so beunruhigend es auch sein mag?“ (S. 15)
Als Schwester Agnes den Karmeliterorden nach über dreißig Jahren verlässt, steht ...

„Was für ein Narr wirft dreißig Jahre der Hingabe weg, um ein Rätsel zu lösen, so beunruhigend es auch sein mag?“ (S. 15)
Als Schwester Agnes den Karmeliterorden nach über dreißig Jahren verlässt, steht sie buchstäblich vor dem Nichts. Ihre Kleidung stammt aus dem Fundus des Klosters, ist altmodisch und sitzt mehr schlecht als recht, und sie muss ihren Mädchennamen wieder annehmen – Nora Breen. All dass nimmt sie auf sich, weil sie sich um die ehemalige Novizin Frieda sorgt, die das Kloster aus gesundheitlichen Gründen verlassen hat und nun spurlos aus der Pension „Möwennest“ in Gore-on-Sea in Kent verschwunden ist. Nora ist überzeugt, dass ein Verbrechen dahinter steckt. Detective Inspector Rideout von der Polizei zeigt an dem Fall zunächst nur wenig Interesse, doch Nora lässt sich nicht abwimmeln. Als weitere Gäste der Pension unter rätselhaften Umständen sterben, drängt sich die Frage auf, ob es einen Zusammenhang gibt.

„Was ist in diesem Haus, dass selbst die Unschuldigen darin bösartig erscheinen mögen?“ (S. 295) Eine heruntergekommen Pension am Ende der Welt, eine geistig und körperlich oft abwesende Besitzerin, ihre verwilderte, stumme Tochter, eine strenge Hausdame und eine Gruppe gestrandeter Existenzen mit dunkler Vergangenheit – das ist die Bühne für den Cosy Crime von Jess Kidd im Stil der 1950er Jahre.

Acht Jahre nach dem 2. WK wirkt die Pension Möwennest wie ein Sammelbecken für Menschen, die mit ihrer Vergangenheit ringen und etwas zu verbergen haben, Nora eingeschlossen, wie sich im Laufe der Handlung zeigt. Umso erstaunlicher ist es, dass sie den Aufenthalt dort überhaupt erträgt: Das Haus ist kalt, zugig und schmutzig, und die ungenießbaren Mahlzeiten stellen selbst Nora auf eine harte Probe.

Der Krimi entwickelt sich bewusst nur langsam und lebt weniger von rasanter Spannung als von seinen Figuren, ihren Beziehungen und der rauen, atmosphärischen Küstenlandschaft.
Nora ist direkt, neugierig und unbeirrbar. Ihre Vergangenheit verleiht ihr eine besondere Glaubwürdigkeit, die ihr Türen öffnet und Gespräche erleichtert. Anfangs wirkt sie spröde, doch mit Charme, Klugheit und Beharrlichkeit gewinnt sie nicht nur das Vertrauen der anderen, sondern schließlich auch die Oberhand im Fall – sogar vor Detective Inspector Rideout.
Am Ende bleibt nicht nur die Auflösung eines raffiniert gesponnenen Rätsels, sondern auch die Gewissheit, dass Nora Breen als Ermittlerin noch längst nicht am Ende ihrer Geschichte angekommen ist. Eine Fortsetzung scheint mehr als wahrscheinlich – und durchaus willkommen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

1984 meets Wall-E

Die unendliche Sehnsucht der Haushaltsgeräte
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„Sämtliche Apparate im Haus… verfügten… über ein unterschiedliches Maß an Bewusstsein.“ (S. 20) In einer Welt, in der die Geräte, Wohnungen und Häuser immer smarter werden, wehrt sich ein kleiner Staubsaugerroboter ...

„Sämtliche Apparate im Haus… verfügten… über ein unterschiedliches Maß an Bewusstsein.“ (S. 20) In einer Welt, in der die Geräte, Wohnungen und Häuser immer smarter werden, wehrt sich ein kleiner Staubsaugerroboter dagegen, dass ihr Besitzer Harold nach dem Tod seiner Frau Edie aus seinem Haus entfernt und in ein Heim gesteckt werden soll.
Scout gehört schon seit Jahren zu diesem Haushalt, hat Edie immer beim Klavierspielen und Harold beim Vorlesen zugehört. In gewissen Grenzen sind die Haushaltgeräte nämlich selbstständig. So hat sich Scout ihren Namen und ihr Geschlecht selber ausgesucht, nach einer Figur aus Harolds Lieblingsbuch. Sie entscheidet auch selber, wann sie was putzt. Und nachts, wenn die Menschen schlafen, trifft sie sich mit den anderen Geräte in der Küche. Sie alle führen ein autarkes, autonomes Leben und haben ein Bewusstsein. Scout ist die jüngste und wird von ihnen als Kind angesehen, deswegen lässt man ihr einiges durchgehen, was eigentlich verboten ist. Doch als Scout Gefühle entwickelt, über den Sinn des Lebens philosophiert und darüber nachdenkt, was sie von Menschen unterscheidet, verstehen die anderen sie nicht mehr. „Du kannst nichts fühlen.“ „Kann ich wohl. Zumindest metaphorisch.“ (S. 136)

„Das Raster ... will besser als die Menschen werden. Es wird bald stärker sein, schneller und klüger.“ „Nur eben nicht menschlich.“ „Nein, aber das ist auch nicht so wichtig.“ (S. 208) Glenn Dixon zeichnet eine dystopische Welt, die mich stark an 1984 erinnert, in der eine KI namens Raster alles kontrolliert und entscheidet. Unbemerkt hat sie die Welt übernommen, doch für die Menschen fühlt sich alles ganz normal an, bis sie alt werden… Sie sind es gewohnt, dass ihre Watch ihre Lebensfunktionen überwacht und im Notfall reagiert. Dass sich der Wasserkocher anschaltet, wenn sie Tee wollen, und der Kühlschrank automatisch nachbestellt, was fehlt. Komfort ersetzt Selbstbestimmung – leise, effizient und scheinbar fürsorglich.
Alle Haushaltsgeräte haben ihre Funktion und eine Stellung innerhalb einer Hierarchie. Scott ist wie das Kind einer Gemeinschaft, das von allen zusammen großgezogen wird. Das fand ich extrem faszinierend. Überhaupt habe ich Scout sofort ins Herz geschlossen: Sie ist neugierig, fürsorglich, beinahe zärtlich in ihrer Wahrnehmung der Welt. Sie schaut gern aus dem Fenster und beobachtet Vögel – und sie ist es auch, die den Plan schmiedet, das Haus für Harold zu retten. Harold wiederum spricht mit ihr, als wäre sie ein Mensch. Und genau darin liegt die leise, berührende Kraft dieses Romans: in den Momenten, in denen die Grenze zwischen Mensch und Maschine verschwimmt.
Beim Lesen hatte ich immer wieder Bilder aus Wall-E vor Augen – und wie im Trickfilm musste ich am Ende tatsächlich weinen. Ein berührender Roman über Einsamkeit, Fürsorge und die Frage, was es eigentlich bedeutet, menschlich zu sein – und vielleicht gerade deshalb ein echtes Lesehighlight.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

One golden Summer

Der Sommer unseres Lebens
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„Als Teenager fühlte ich mich oft unsicher, aber hinter einem Objektiv wurde diese Unsicherheit zu meiner Superkraft.“ (S. 62) Mit 17 verbrachte Alice den perfekten Sommer mit ihren Großeltern in einem ...

„Als Teenager fühlte ich mich oft unsicher, aber hinter einem Objektiv wurde diese Unsicherheit zu meiner Superkraft.“ (S. 62) Mit 17 verbrachte Alice den perfekten Sommer mit ihren Großeltern in einem Cottage in Barry’s Bay am Kamaniskeg-See und entdeckte dabei ihre Leidenschaft – und schließlich auch Berufung – für die Fotografie. Jetzt, 15 Jahre später, ist sie zwar eine erfolgreiche Fotografin, doch wirklich zufrieden ist sie nicht mehr. Immer häufiger muss sie ihre Bilder stark bearbeite, damit die Menschen darauf makellos aussehen. Genau das widerstrebt ihr zunehmend, sie spürt, dass sich etwas ändern muss.
Als sich ihre geliebte Oma Nan beim Tanzen verletzt, beschließt Alice, sie ihrer Genesung zu unterstützen. Kurzerhand bucht sie das Cottage von damals erneut. Ihr Ansprechpartner vor Ort ist Charlie, der sie schon vor der Anreise mit witzigen und leicht flirtenden SMS unterhält. Alice bleibt zwar sachlich, aber insgeheim amüsiert sie sich über ihn.
Am See angekommen hat sie das Gefühl, dass hier die Zeit stehengeblieben ist. Alles sieht noch genauso aus wie damals. Warum also nicht versuchen, diesen unbeschwerten, perfekten Sommer noch einmal zu erleben und endlich all das tun, was sie sich früher nicht getraut hat? Ausgerechnet Charlie will ihr dabei helfen, nachdem er ihre Bucket List entdeckt hat. Dabei hat sie in ihm den attraktiven Jungen wiedererkannt, in den sie damals heimlich verliebt war, ohne ihn je anzusprechen. Er sieht immer noch so gut aus, und das weiß er leider auch ...

„Du siehst nach Trouble aus. Ich glaube, in deiner Nähe muss ich mich in Acht nehmen.“ (S. 88) Carley Fortune beschreibt die Beziehung zwischen Alice und Charlie wie einen Tango: leidenschaftlich mit einer leisen Melancholie, ständig in Bewegung und voller Richtungswechsel, was die Spannung bis zum Ende aufrecht hält.
Alice hat eine vierjährige Beziehung hinter sich. Ihr Ex-Freund hat sie verlassen und ihr das Gefühl gegeben, sie sei selbst daran schuld. Auch beruflich fühlt sie sich unter Druck: die Agenturen verlangen immer perfektere, retuschierte Bilder, und ihre ehemalige Professorin hat eines ihrer Fotos für eine Ausstellung eingereicht, mit dem Alice selbst unzufrieden ist.
Am See fühlt sich das Leben plötzlich wieder leichter an, auch wenn sie ihre Probleme nicht vollständig ausblenden kann. Doch Charlie gibt sich große Mühe, sie davon abzulenken. Er weiß, wie gut er aussieht und kokettiert gern damit, dass er jede haben kann. Gleichzeitig zeigt er sich tiefsinnig, humorvoll und als echter Familienmensch, der sich rührend um Nan kümmert. Eigentlich der perfekte Schwiegersohn – warum finden die beiden also nicht zueinander?!

„Der Sommer unseres Lebens“ ist eine wunderschöne Sommerromanze mit viel Gefühl, Romantik und einer guten Portion Spice. Zwischen Alice und Charly knistert es von Anfang an, doch sie will sich auf keinen Fall auf einen Casanova einlassen. Er wiederum betont immer wieder, dass sie zu schade für einen Sommerflirt ist. Das wirkt anfangs etwas übertrieben und konstruiert, doch schon bald wird klar, dass mehr dahintersteckt – ein tiefergehender, ernster Grund.
Eine Geschichte, die zeigt, dass manche Sommer nie ganz vergehen und manche Gefühle nur auf den richtigen Moment warten. Trotz kleiner Schwächen überzeugt sie mit viel Gefühl und einer Atmosphäre, die noch lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Das schwarze Schaf der Familie

Widdersehen
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„Was soll so ein Schaf schon tun? Glauben Sie, er ruft die Polizei?“ (S. 262) Kaum ist die Herde rund um Miss Marple mit ihrer Schäferin Rebecca aus Frankreich auf die heimische Weide in Glennkill in Irland ...

„Was soll so ein Schaf schon tun? Glauben Sie, er ruft die Polizei?“ (S. 262) Kaum ist die Herde rund um Miss Marple mit ihrer Schäferin Rebecca aus Frankreich auf die heimische Weide in Glennkill in Irland zurückgekehrt, verschwindet Rebecca. Zurück lässt sie ihre Schafe ohne Kraftfutter und Geschichten (die sie doch so sehr lieben), dafür mit einem Zaun um die Weide, drei neuen Schafen und der Ziege Madouc, einem Schaf auf Probe. Als Maple im Schäferwagen einen Brief und einen abgeschnittenen Finger findet – zum Glück keinen von Rebecca – wird ihnen klar, dass sie ihre Schäferin unbedingt finden müssen.

Wie schon in „Glennkill“ und „Garaou“ stehen auch im dritten Band der Reihe die Schafe im Mitteltpunkt. Menschen sind meist nur nützliches Beiwerk oder aber Bösewichte, die es zu entlarven gilt. Dabei greifen die Schafe auf ihre besonderen Fähigkeiten zurück: Miss Maple ist die Klügste, Mopple the Whale hat das beste Gedächtnis, Othello führt als Leitschaf die Herde an, Maud ist die beste Spürnase und der alte Ritchfield liebt Duelle – mit lebenden und unbelebten Gegnern. Dass sie von den Menschen konsequent unterschätzt werden, erweist sich dabei als unschätzbarer Vorteil.

Auf der Suche nach ihrer Schäferin wachsen die Tiere körperlich und geistig über sich hinaus. Sie erkunden das Dorf, stürmen Läden und Gärten, durchwaten das Meer und wagen sich über Bergepässe und gefährlich Straßen. Dabei finden sie einem Hilfs-Schäfer, dem sie nicht ganz trauen, stoßen auf weitere Finger – mal mit, mal ohne passende Leiche – und verlieren trotz aller Gefahr nie ihren Sinn für philosophische Fragen: über das Leben, über Erinnerung, über den Zusammenhalt der Herde und darüber, warum ihre Weide plötzlich kleiner und weniger grün erscheint als zuvor.

Ein unterhaltsamer Cosy Crime mit tierischem Charme, feinem Humor und einer Herde, die einem schnell ans Herz wächst.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

No-Talk

Das Lavendelkloster
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„… wie soll man sich denn verlieben, wenn man zum Schweigen verdammt ist?“ (S. 222)
In einem abgelegenen Schweigekloster in der Provence begegnen sich Julien und Emma – zwei Fremde, die sich aus ganz unterschiedlichen ...

„… wie soll man sich denn verlieben, wenn man zum Schweigen verdammt ist?“ (S. 222)
In einem abgelegenen Schweigekloster in der Provence begegnen sich Julien und Emma – zwei Fremde, die sich aus ganz unterschiedlichen Gründen für eine Woche aus der Welt zurückgezogen haben, um wieder zu sich selbst zu finden. Sie kennen weder die Namen noch die Geschichten des jeweils anderen, und doch ist da vom ersten Moment an eine leise, aber unübersehbare Anziehung, der sie sich kaum entziehen können. Aus der geplanten inneren Einkehr entwickelt sich schnell ein intensives „No-Talk“: Blicke, ein kaum merkliches Heben der Augenbraue oder eine zufällige Berührung gewinnen plötzlich eine Bedeutung, die Worte niemals erreichen könnten – und werden zu stillen Versprechen.

„Abschalten, die Ruhe genießen, den Gedanken nicht mehr nachjagen, sondern ihnen vielleicht wirklich nachspüren können.“ (S. 21)
Julien hat sein Leben bislang ganz der Arbeit und dem Erfolg gewidmet und dabei sein Privatleben verloren. Nun steht er an einem Punkt, an dem er nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll. Von Beziehungen hat er eigentlich genug, doch Emma, die geheimnisvolle Fremde, zieht ihn unweigerlich in ihren Bann. Ausgerechnet in der Stille, ohne seine gewohnte Souveränität, ohne Worte und Auftreten, scheint er ihr näherzukommen, als er es je für möglich gehalten hätte.

„Ich möchte zu mir finden – und endlich den Mut haben, von dem ihr alle denkt, dass ich ihn schon lange habe.“ (S. 34)
Auch Emma trägt ihre eigenen Brüche mit sich. Gefangen in einem Leben, das sie so nie wollte, fehlt ihr bislang der Mut, grundlegende Entscheidungen zu treffen und neue Wege zu gehen. Der Rückzug ins Kloster ist für sie mehr als nur eine Pause, er ist der erste Schritt zu einer Veränderung, die längst überfällig ist.

Unabhängig voneinander erfahren beide, wie die Stille nicht nur zur Selbstreflexion zwingt, sondern auch die Wahrnehmung schärft. Plötzlich rückt das Wesentliche in den Fokus: die Natur, die einfachen Abläufe des Alltags, das bewusste Erleben jedes einzelnen Moments. Jede Mahlzeit wird zu einem kleinen Ritual, zu einem „Seelenessen“, das nährt und heilt. Ebenso intensiv ist die schweigend geteilte Zeit zwischen ihnen – eine stille Intimität, die in der Abgeschiedenheit wachsen darf, frei von Erwartungen und äußeren Einflüssen.
Doch was bleibt nach dieser einen Woche? Kehren sie einfach in ihre alten Leben zurück – oder ist aus der wortlosen Verbindung etwas entstanden, das auch außerhalb der Klostermauern Bestand haben kann?

Mit „Das Lavendelkloster“ erzählt Alexander Oetker einen Liebesroman der leisen Töne. Es wird kaum gesprochen, und gerade darin liegt seine besondere Stärke. Statt Dialogen stehen Gedanken und Gefühle im Mittelpunkt, die den Lesern die Figuren auf eindringliche Weise nahebringen. Gleichzeitig entfaltet sich das sinnliche Panorama der Provence: der Duft von Lavendel, die Weite der Landschaft, die Ruhe und Magie des Ortes. Wie in all seinen Büchern verbindet Oetker auch hier Genuss, Atmosphäre und Emotion zu einer Geschichte, die lange nachklingt.

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