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Veröffentlicht am 13.05.2026

Eine Pinnwand mit Bösewichten

Die Therapeutin und ihre Mörder
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„Nicht jeder, der bei den verdammten Seven Sisters zu Tode kommt, wollte sich umbringen!“ (S. 32), sagt Psychotherapeutin Patricia Phillips der Polizei, als sie nach dem angeblichen Selbstmord ihres Patienten ...

„Nicht jeder, der bei den verdammten Seven Sisters zu Tode kommt, wollte sich umbringen!“ (S. 32), sagt Psychotherapeutin Patricia Phillips der Polizei, als sie nach dem angeblichen Selbstmord ihres Patienten Henry befragt wird. Er war nicht wegen Depressionen bei ihr in Behandlung, sondern weil er sich von seinem Freund trennen wollte. Auch der kurze Abschiedsbrief überzeugt sie nicht, ganz im Gegenteil – darauf befinden sich nämlich keinerlei Fingerabdrücke. Doch die ermittelnden Beamten bleiben stur: Henrys Tod war Selbstmord! Also beginnt Pat mithilfe ihres Nachbarn Prichard und einer Pinnwand selber zu ermitteln und stößt dabei auf eine ganze Reihe Verdächtige und möglicher Motive.

Man merkt dem Buch an, dass Autorin Philippa Perry selber Psychotherapeutin ist. Ihre Ermittlerin Pat kann sich hervorragend in andere hineinversetzen und bringt Menschen geschickt zum Reden. Sie analysiert Gesprächspartner, Verdächtige und den Toten gleichermaßen und versucht so, deren Beweggründe zu verstehen. Nebenbei therapiert sie sogar einige der in den Fall verwickelten Personen.

Der Plot erinnert stellenweise an Agatha Raisin: Eine Zivilistin mischt sich hartnäckig in Ermittlungen ein, nervt damit die Polizei, gewinnt aber gleichzeitig das Vertrauen eines Beamten, der ihr Informationen zuspielt. Unterstützt wird sie von dem exaltierten Privatier Prichard, der scheinbar unendlich viel Zeit hat, jeden kennt und mit allen bestens auskommt.

Die berühmten Kreidefelsen im Süden Englands liefern ein atmosphärisches Setting und sind zugleich eng mit dem Fall verknüpft. Direkt an den Klippen soll ein Spa- und Golfresort entstehen, gegen das Henry sich in einer Umweltgruppe engagierte. Wurde ihm dieses Engagement zum Verhängnis? Oder steckt doch sein (Ex-)Freund hinter seinem Tod?

Ein entspannter Cosy Crime mit psychologischem Hintergrund, skurrilen Figuren und einer angenehm britischen Atmosphäre.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt

Ein Ort, der bleibt
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„Zusammen mit ihren Familien, ihren Assistenten, ihren Lieblingsschülern waren es wohl fast eintausend Menschen, die den Holocaust dank Atatürks Hochschulreform überlebten. Die Türkei als Exilland, zumindest ...

„Zusammen mit ihren Familien, ihren Assistenten, ihren Lieblingsschülern waren es wohl fast eintausend Menschen, die den Holocaust dank Atatürks Hochschulreform überlebten. Die Türkei als Exilland, zumindest für die akademische Elite.“ (S. 262/263) Hinter diesem nüchtern klingenden Satzverbirgt sich eine zutiefst bewegende Geschichte, die Sandra Lübkes eindrucksvoll und farbenfroh erzählt. Als der jüdische Botaniker Prof. Afred Heilbronn 1933 aufgrund seiner Herkunft seine Stelle in Münster verliert, drängt ihn seine Frau Magda, ein Angebot aus der Türkei anzunehmen. Unter Atatürks soll er in Istanbul ein Botanisches Institut samt Garten aufbauen.
Vor Ort wird ihm die junge Botanikerin Mehpare als Assistentin zugeteilt, eine der ersten türkischen Frauen, die ein Mädchengymnasium besucht und studiert haben.

„Manchmal schaue ich mir einfach nur die Bilder an – Menschen in meinem Alter … Sie blicken in die Kamera. Doch ich habe das Gefühl, sie schauen mich an. Wollen mir zu verstehen geben, wie wichtig diese Ort für sie gewesen ist. Dass seine Geschichte nicht in Vergessenheit geraten darf, sondern erzählt werden muss. Damit man versteht, was heute passiert.“ (S. 263) Fast ein Jahrhundert später wird die Städteplanerin Imke nach Istanbul geschickt, um an einem Gutachten über das alte Institutsgebäude mitzuarbeiten. Schon bei der ersten Besichtigung ist ihr klar, dass dieser Ort unbedingt erhalten werden muss, doch ihr Chef sieht das anders. Seiner Meinung nach lässt sie sich zu sehr von Dr. Ekici, dem letzten Angestellten des Instituts, und dessen Erzählungen über die Heilbronns beeinflussen.

Die Geschichte wird überwiegend aus weiblicher Perspektive erzählt. Mephare widmet sich ganz der Botanik und lehnt eine Heirat, wie sie von ihrer Familie erwartet wird, entschieden ab.
Magda ist auch Botanikerin, darf aber weder in Deutschland noch der Türkei lehren und bleibt auf die Rolle der Assistentin ihres Mannes beschränkt. Sie ist stellt ihre eigenen Bedürfnisse stets hinter Alfreds Arbeit – eines Mannes, der ganz Wissenschaftler ist und ohne sie vermutlich kaum überlebt hätte.
Imke wiederum hat ihr ganzes Leben um ihre Mutter herumgebaut, die ohne sie kaum lebensfähig scheint. Erst in Istanbul erkennt sie, dass ihre Mutter sehr wohl allein zurechtkommt – und dass sie selbst ihren Beruf nicht weiter ausüben möchte, wenn sie dafür ihre eigenen Überzeugungen verleugnen muss.

Mich hat schon lange kein biographischer Roman mehr so beeindruckt, wie „Ein Ort, der bleibt“. Besonders faszinierend fand ich die Frauenfiguren, die unterschiedlichen Zeitebenen und die kunstvolle Verknüpfung ihrer Geschichten. Trotz der oft schweren Thematik gelingt es der Autorin, eine Atmosphäre zu schaffen, in die man sich ganz fallen lassen kann. Die detailreichen Beschreibungen der Pflanzenwelt und das umfangreiche Wissen, das so mühelos vermittelt wird, machen das Lesen zu einem besonderen Erlebnis.
Dabei wirkt das Buch nie trocken oder überladen, sondern weckt Neugier und schärft das Bewusstsein für weniger bekannte kulturelle Zusammenhänge und historische Entwicklungen. Es zeigt eindrücklich, wie eine zufällig zusammengewürfelte Gemeinschaft entwurzelter Menschen zu einer neuen Einheit zusammenwächst, wie sie gezwungen sind, sich eine neue Heimat aufzubauen und dabei Nationalsozialismus und Krieg zu überstehen, trotz aller Ängste, Zweifel und Bedrohungen.

Ein zutiefst bewegendes Buch, das lange im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Aufgepasst! Hier kommt Miss Breen

Mord in der Pension Möwennest
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„Was für ein Narr wirft dreißig Jahre der Hingabe weg, um ein Rätsel zu lösen, so beunruhigend es auch sein mag?“ (S. 15)
Als Schwester Agnes den Karmeliterorden nach über dreißig Jahren verlässt, steht ...

„Was für ein Narr wirft dreißig Jahre der Hingabe weg, um ein Rätsel zu lösen, so beunruhigend es auch sein mag?“ (S. 15)
Als Schwester Agnes den Karmeliterorden nach über dreißig Jahren verlässt, steht sie buchstäblich vor dem Nichts. Ihre Kleidung stammt aus dem Fundus des Klosters, ist altmodisch und sitzt mehr schlecht als recht, und sie muss ihren Mädchennamen wieder annehmen – Nora Breen. All dass nimmt sie auf sich, weil sie sich um die ehemalige Novizin Frieda sorgt, die das Kloster aus gesundheitlichen Gründen verlassen hat und nun spurlos aus der Pension „Möwennest“ in Gore-on-Sea in Kent verschwunden ist. Nora ist überzeugt, dass ein Verbrechen dahinter steckt. Detective Inspector Rideout von der Polizei zeigt an dem Fall zunächst nur wenig Interesse, doch Nora lässt sich nicht abwimmeln. Als weitere Gäste der Pension unter rätselhaften Umständen sterben, drängt sich die Frage auf, ob es einen Zusammenhang gibt.

„Was ist in diesem Haus, dass selbst die Unschuldigen darin bösartig erscheinen mögen?“ (S. 295) Eine heruntergekommen Pension am Ende der Welt, eine geistig und körperlich oft abwesende Besitzerin, ihre verwilderte, stumme Tochter, eine strenge Hausdame und eine Gruppe gestrandeter Existenzen mit dunkler Vergangenheit – das ist die Bühne für den Cosy Crime von Jess Kidd im Stil der 1950er Jahre.

Acht Jahre nach dem 2. WK wirkt die Pension Möwennest wie ein Sammelbecken für Menschen, die mit ihrer Vergangenheit ringen und etwas zu verbergen haben, Nora eingeschlossen, wie sich im Laufe der Handlung zeigt. Umso erstaunlicher ist es, dass sie den Aufenthalt dort überhaupt erträgt: Das Haus ist kalt, zugig und schmutzig, und die ungenießbaren Mahlzeiten stellen selbst Nora auf eine harte Probe.

Der Krimi entwickelt sich bewusst nur langsam und lebt weniger von rasanter Spannung als von seinen Figuren, ihren Beziehungen und der rauen, atmosphärischen Küstenlandschaft.
Nora ist direkt, neugierig und unbeirrbar. Ihre Vergangenheit verleiht ihr eine besondere Glaubwürdigkeit, die ihr Türen öffnet und Gespräche erleichtert. Anfangs wirkt sie spröde, doch mit Charme, Klugheit und Beharrlichkeit gewinnt sie nicht nur das Vertrauen der anderen, sondern schließlich auch die Oberhand im Fall – sogar vor Detective Inspector Rideout.
Am Ende bleibt nicht nur die Auflösung eines raffiniert gesponnenen Rätsels, sondern auch die Gewissheit, dass Nora Breen als Ermittlerin noch längst nicht am Ende ihrer Geschichte angekommen ist. Eine Fortsetzung scheint mehr als wahrscheinlich – und durchaus willkommen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

1984 meets Wall-E

Die unendliche Sehnsucht der Haushaltsgeräte
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„Sämtliche Apparate im Haus… verfügten… über ein unterschiedliches Maß an Bewusstsein.“ (S. 20) In einer Welt, in der die Geräte, Wohnungen und Häuser immer smarter werden, wehrt sich ein kleiner Staubsaugerroboter ...

„Sämtliche Apparate im Haus… verfügten… über ein unterschiedliches Maß an Bewusstsein.“ (S. 20) In einer Welt, in der die Geräte, Wohnungen und Häuser immer smarter werden, wehrt sich ein kleiner Staubsaugerroboter dagegen, dass ihr Besitzer Harold nach dem Tod seiner Frau Edie aus seinem Haus entfernt und in ein Heim gesteckt werden soll.
Scout gehört schon seit Jahren zu diesem Haushalt, hat Edie immer beim Klavierspielen und Harold beim Vorlesen zugehört. In gewissen Grenzen sind die Haushaltgeräte nämlich selbstständig. So hat sich Scout ihren Namen und ihr Geschlecht selber ausgesucht, nach einer Figur aus Harolds Lieblingsbuch. Sie entscheidet auch selber, wann sie was putzt. Und nachts, wenn die Menschen schlafen, trifft sie sich mit den anderen Geräte in der Küche. Sie alle führen ein autarkes, autonomes Leben und haben ein Bewusstsein. Scout ist die jüngste und wird von ihnen als Kind angesehen, deswegen lässt man ihr einiges durchgehen, was eigentlich verboten ist. Doch als Scout Gefühle entwickelt, über den Sinn des Lebens philosophiert und darüber nachdenkt, was sie von Menschen unterscheidet, verstehen die anderen sie nicht mehr. „Du kannst nichts fühlen.“ „Kann ich wohl. Zumindest metaphorisch.“ (S. 136)

„Das Raster ... will besser als die Menschen werden. Es wird bald stärker sein, schneller und klüger.“ „Nur eben nicht menschlich.“ „Nein, aber das ist auch nicht so wichtig.“ (S. 208) Glenn Dixon zeichnet eine dystopische Welt, die mich stark an 1984 erinnert, in der eine KI namens Raster alles kontrolliert und entscheidet. Unbemerkt hat sie die Welt übernommen, doch für die Menschen fühlt sich alles ganz normal an, bis sie alt werden… Sie sind es gewohnt, dass ihre Watch ihre Lebensfunktionen überwacht und im Notfall reagiert. Dass sich der Wasserkocher anschaltet, wenn sie Tee wollen, und der Kühlschrank automatisch nachbestellt, was fehlt. Komfort ersetzt Selbstbestimmung – leise, effizient und scheinbar fürsorglich.
Alle Haushaltsgeräte haben ihre Funktion und eine Stellung innerhalb einer Hierarchie. Scott ist wie das Kind einer Gemeinschaft, das von allen zusammen großgezogen wird. Das fand ich extrem faszinierend. Überhaupt habe ich Scout sofort ins Herz geschlossen: Sie ist neugierig, fürsorglich, beinahe zärtlich in ihrer Wahrnehmung der Welt. Sie schaut gern aus dem Fenster und beobachtet Vögel – und sie ist es auch, die den Plan schmiedet, das Haus für Harold zu retten. Harold wiederum spricht mit ihr, als wäre sie ein Mensch. Und genau darin liegt die leise, berührende Kraft dieses Romans: in den Momenten, in denen die Grenze zwischen Mensch und Maschine verschwimmt.
Beim Lesen hatte ich immer wieder Bilder aus Wall-E vor Augen – und wie im Trickfilm musste ich am Ende tatsächlich weinen. Ein berührender Roman über Einsamkeit, Fürsorge und die Frage, was es eigentlich bedeutet, menschlich zu sein – und vielleicht gerade deshalb ein echtes Lesehighlight.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

One golden Summer

Der Sommer unseres Lebens
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„Als Teenager fühlte ich mich oft unsicher, aber hinter einem Objektiv wurde diese Unsicherheit zu meiner Superkraft.“ (S. 62) Mit 17 verbrachte Alice den perfekten Sommer mit ihren Großeltern in einem ...

„Als Teenager fühlte ich mich oft unsicher, aber hinter einem Objektiv wurde diese Unsicherheit zu meiner Superkraft.“ (S. 62) Mit 17 verbrachte Alice den perfekten Sommer mit ihren Großeltern in einem Cottage in Barry’s Bay am Kamaniskeg-See und entdeckte dabei ihre Leidenschaft – und schließlich auch Berufung – für die Fotografie. Jetzt, 15 Jahre später, ist sie zwar eine erfolgreiche Fotografin, doch wirklich zufrieden ist sie nicht mehr. Immer häufiger muss sie ihre Bilder stark bearbeite, damit die Menschen darauf makellos aussehen. Genau das widerstrebt ihr zunehmend, sie spürt, dass sich etwas ändern muss.
Als sich ihre geliebte Oma Nan beim Tanzen verletzt, beschließt Alice, sie ihrer Genesung zu unterstützen. Kurzerhand bucht sie das Cottage von damals erneut. Ihr Ansprechpartner vor Ort ist Charlie, der sie schon vor der Anreise mit witzigen und leicht flirtenden SMS unterhält. Alice bleibt zwar sachlich, aber insgeheim amüsiert sie sich über ihn.
Am See angekommen hat sie das Gefühl, dass hier die Zeit stehengeblieben ist. Alles sieht noch genauso aus wie damals. Warum also nicht versuchen, diesen unbeschwerten, perfekten Sommer noch einmal zu erleben und endlich all das tun, was sie sich früher nicht getraut hat? Ausgerechnet Charlie will ihr dabei helfen, nachdem er ihre Bucket List entdeckt hat. Dabei hat sie in ihm den attraktiven Jungen wiedererkannt, in den sie damals heimlich verliebt war, ohne ihn je anzusprechen. Er sieht immer noch so gut aus, und das weiß er leider auch ...

„Du siehst nach Trouble aus. Ich glaube, in deiner Nähe muss ich mich in Acht nehmen.“ (S. 88) Carley Fortune beschreibt die Beziehung zwischen Alice und Charlie wie einen Tango: leidenschaftlich mit einer leisen Melancholie, ständig in Bewegung und voller Richtungswechsel, was die Spannung bis zum Ende aufrecht hält.
Alice hat eine vierjährige Beziehung hinter sich. Ihr Ex-Freund hat sie verlassen und ihr das Gefühl gegeben, sie sei selbst daran schuld. Auch beruflich fühlt sie sich unter Druck: die Agenturen verlangen immer perfektere, retuschierte Bilder, und ihre ehemalige Professorin hat eines ihrer Fotos für eine Ausstellung eingereicht, mit dem Alice selbst unzufrieden ist.
Am See fühlt sich das Leben plötzlich wieder leichter an, auch wenn sie ihre Probleme nicht vollständig ausblenden kann. Doch Charlie gibt sich große Mühe, sie davon abzulenken. Er weiß, wie gut er aussieht und kokettiert gern damit, dass er jede haben kann. Gleichzeitig zeigt er sich tiefsinnig, humorvoll und als echter Familienmensch, der sich rührend um Nan kümmert. Eigentlich der perfekte Schwiegersohn – warum finden die beiden also nicht zueinander?!

„Der Sommer unseres Lebens“ ist eine wunderschöne Sommerromanze mit viel Gefühl, Romantik und einer guten Portion Spice. Zwischen Alice und Charly knistert es von Anfang an, doch sie will sich auf keinen Fall auf einen Casanova einlassen. Er wiederum betont immer wieder, dass sie zu schade für einen Sommerflirt ist. Das wirkt anfangs etwas übertrieben und konstruiert, doch schon bald wird klar, dass mehr dahintersteckt – ein tiefergehender, ernster Grund.
Eine Geschichte, die zeigt, dass manche Sommer nie ganz vergehen und manche Gefühle nur auf den richtigen Moment warten. Trotz kleiner Schwächen überzeugt sie mit viel Gefühl und einer Atmosphäre, die noch lange nachhallt.

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