Der großkleine Schweizer
Tatsächlich haben wir schon seit über 5 Jahren einer Berner und ich habe mich erst mit der Rssse beschäftigt, als er eingezogen ist, da er quasi zugeflogen kam. 😅
Ich finde, das Werk thematisiert viele ...
Tatsächlich haben wir schon seit über 5 Jahren einer Berner und ich habe mich erst mit der Rssse beschäftigt, als er eingezogen ist, da er quasi zugeflogen kam. 😅
Ich finde, das Werk thematisiert viele Aspekte sowohl generell für (Neu-)Hundehalter als auch für rassespezifische Interessenten. Ob Ausstattung, Erziehung, Haltung oder auch die Anschaffung und Warnsignale.
Nun ist das Buch schon etwas älter und einige Dinge zum Glück weiterentwickelt bzw. die allgemeine Akzeptanz dieser Ansätze anders gefasst, daher will ich das in der Bewertung nicht gewichten.
Was ich mir allerdings gewünscht hätte, wäre ein Nachwort, Rückblick oder ähnliches, in dem (oder auch zu einem anderen Zeitpunkt im Buch) darauf eingegangen wird, dass Ausnahmen bei Regeln beachtet werden sollten. Insbesondere das typische Rassebild kann durch den individuellen Charakter eines Hundes komplett ausgehebelt werden. Das kann so sein und es darf so sein. Deshalb kann man immer noch einen tollen Lebensgefährten haben, man muss sich - wie immer- aber auch auf den Hund einlassen.
Im Übrigen hätte ein leider schon sehr langer Trend der Rasse zu Erkrankungen gerne thematisiert werden dürfen, zusätzlich zu allgemein auftretenden Krankheitsbildern.
Aus meinen Begegnungen der letzten Jahre, ist diese Rasse an einem Punkt angekommen, bei der Diskussion um Qualzucht gerechtfertigt ist.
Zwar bin ich generell kein Fan davon, überhaupt den Schritt zum Züchter zu gehen, aber die Krankheitsthematik Berner ist davon losgelöst ein sehr ernstzunehmendes Thema, mit dem sich jeder, der überhaupt in Erwägung zieht einen Hund dieser Rasse vom Züchter zu holen, beschäftigt haben muss.
Bei allem Egoismus, der mit dem Einzug eines Hundes einhergeht, es handelt sich dabei um ein Lebewesen, dessen Leben Respekt verdient.