Cover-Bild Cold Case
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21,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Wagenbach, K
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 19.02.2026
  • ISBN: 9783803144331
Alexandre Labruffe

Cold Case

Frank Sievers (Übersetzer)

Als seine koreanische Freundin eines Abends wie nebenbei fallen lässt, dass sie einen »gefrorenen Onkel« in Kanada habe, wird der Erzähler hellhörig. Er spürt, dass er sie nur dann wirklich verstehen wird, wenn er ihre Herkunft versteht. Und Minkyung macht sich, leicht widerstrebend, mit ihm auf die Suche.
Manch kulturelle Verschiedenheit und entzückende Sprachhürden erschweren den Zugang zur koreanischen Realität und Geschichte und zu den geschwärzten Stellen in der Familienbiografie. Und doch nähert sich das Paar im verliebten Streit- und Zwiegespräch vielen unbeantworteten Fragen: Weshalb schickt ein Vater seine Söhne so weit fort? Erst nach China, dann nach Übersee? Welche Hoffnung liegt in Kanada für einen Menschen aus Südkorea? Weshalb ist der Onkel geflohen, weshalb erfroren? Und: Kann man absichtlich den Verstand verlieren?
Alexandre Labruffe ist ein überaus origineller Autor, ein geistreicher Philosoph mit viel Humor und ein verspielter Poet. Sein detektivischer, interkultureller Liebesroman ist eine Entdeckung!

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Cat83 in einem Regal.
  • Cat83 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2026

Ein auf und ab

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Wir gehen mit Minkyung und dem Erzähler auf Spurensuche: Welche Geschichte steckt hinter dem "gefrorenen Onkel" von Minkyung, warum spricht in ihrer Familie niemand über dieses und weitere Kapitel aus ...

Wir gehen mit Minkyung und dem Erzähler auf Spurensuche: Welche Geschichte steckt hinter dem "gefrorenen Onkel" von Minkyung, warum spricht in ihrer Familie niemand über dieses und weitere Kapitel aus der Vergangenheit? Meine Einstellung zu dem Buch ist ganz klar zwiegespalten. Einerseits fand ich die Story interessant und auch durchaus übertragbar auf viele andere, auch europäische Familien. Wer will schon dunkle Kapitel und alte Geschichten wieder aufrühren? Was mir aber schwer gefallen ist, waren tatsächlich die vielen politischen Anekdoten und Anspielungen, über die ich einfach zu wenig Hintergrundwissen habe. Ich glaube, um das Buch so richtig in seiner Ganzheit wahrzunehmen, müsste man sich parallel mit der koreanischen Geschichte beschäftigen oder das Wissen bereits haben. Alles in allem fand ich es aber trotzdem irgendwie fesselnd, so dass ich es schnell durchgelesen habe.

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