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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2026

Das Buch hat mich begeistert!

Party of Liars
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Die Story bietet keine blutigen Gewaltexzesse, dafür aber eine psychologische Spannung, die sich immer mehr zuspitzt. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, da die Lösung des Ganzen immer wieder ...

Die Story bietet keine blutigen Gewaltexzesse, dafür aber eine psychologische Spannung, die sich immer mehr zuspitzt. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, da die Lösung des Ganzen immer wieder so nah zu liegen schien, dann aber doch wieder in weite Entfernung rückte. Der Perspektivwechsel hat mir sehr gut gefallen, und auch die Tatsache, dass die Erzählstimmen alle unterschiedlichen Alters sind. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Ein auf und ab

Cold Case
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Wir gehen mit Minkyung und dem Erzähler auf Spurensuche: Welche Geschichte steckt hinter dem "gefrorenen Onkel" von Minkyung, warum spricht in ihrer Familie niemand über dieses und weitere Kapitel aus ...

Wir gehen mit Minkyung und dem Erzähler auf Spurensuche: Welche Geschichte steckt hinter dem "gefrorenen Onkel" von Minkyung, warum spricht in ihrer Familie niemand über dieses und weitere Kapitel aus der Vergangenheit? Meine Einstellung zu dem Buch ist ganz klar zwiegespalten. Einerseits fand ich die Story interessant und auch durchaus übertragbar auf viele andere, auch europäische Familien. Wer will schon dunkle Kapitel und alte Geschichten wieder aufrühren? Was mir aber schwer gefallen ist, waren tatsächlich die vielen politischen Anekdoten und Anspielungen, über die ich einfach zu wenig Hintergrundwissen habe. Ich glaube, um das Buch so richtig in seiner Ganzheit wahrzunehmen, müsste man sich parallel mit der koreanischen Geschichte beschäftigen oder das Wissen bereits haben. Alles in allem fand ich es aber trotzdem irgendwie fesselnd, so dass ich es schnell durchgelesen habe.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Spannender Roman mit holprigem Einstieg

Das letzte Buch von Marceau Miller
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Das letzte Buch von Marceau Miller hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich anfangs einige Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Besonders die Erzählperspektive der Sarah machte ...

Das letzte Buch von Marceau Miller hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich anfangs einige Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Besonders die Erzählperspektive der Sarah machte es mir nicht leicht – sie wirkte auf mich zunächst eher unsympathisch und wirr, was den Einstieg etwas zäh gestaltet hat. Mit der Zeit nahm der Roman jedoch deutlich an Dynamik auf. Vor allem die eingestreuten weiteren Perspektiven brachten mehr Spannung in die Handlung. Als Sarah schließlich aus ihrer Lethargie erwacht und beginnt, aktiv herauszufinden, was mit ihrem Mann geschehen ist, entwickelt die Geschichte eine starke Sogwirkung. Ab diesem Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Trotz des etwas schwierigen Einstiegs lohnt es sich also dranzubleiben – die Spannungskurve steigt spürbar an und belohnt die Geduld.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Familie kann man sich nicht aussuchen

Die Schwestern
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Mein erster Colm Tóibín - aber bestimmt nicht der letzte. Sprachlich und inhaltlich hat mich das Buch sehr überzeugt. Die Beziehung zwischen den Schwestern sowie zu ihrer Mutter wird auf eine Art beschrieben, ...

Mein erster Colm Tóibín - aber bestimmt nicht der letzte. Sprachlich und inhaltlich hat mich das Buch sehr überzeugt. Die Beziehung zwischen den Schwestern sowie zu ihrer Mutter wird auf eine Art beschrieben, die fesselt aber auch ungläubig zurücklässt. Mit dieser Familie braucht man keine Feinde mehr. Wir erfahren die Handlung aus der Perspektive von Montse, der jüngsten der drei Schwestern. Neben einigen verletzenden Aktionen ihrer Familienmitglieder ist die Gleichgültigkeit ihr gegenüber aber wohl das Schlimmste. Doch sie lernt dazu und findet ihren Seelenfrieden. Ein wirklich gutes Buch!

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Schade, dass es schon zu Ende ist

Ein guter Blick fürs Böse
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Dieser Kriminalroman ist ein wahres Vergnügen. Die Protagonistinnen sind so echt mit ihren Fehlern und Zweifeln und gleichzeitig so wahnsinnig sympathisch. Ich wünschte, es gäbe noch mehr Geschichten von ...

Dieser Kriminalroman ist ein wahres Vergnügen. Die Protagonistinnen sind so echt mit ihren Fehlern und Zweifeln und gleichzeitig so wahnsinnig sympathisch. Ich wünschte, es gäbe noch mehr Geschichten von Margot, Elsie und Beverly. Die Idee, eine Geschichte aus der Perspektive der Ehefrauen von Serienmördern zu schreiben, fand ich schon sehr gelungen. Und das Setting zu einer Zeit, in der Frauen noch als das schwache Geschlecht angesehen wurden, regt aus heutiger Sicht zwar auf, passt aber perfekt in diesen Roman. Für mich eine echte Entdeckung!

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