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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2026

Spannender Roman mit holprigem Einstieg

Das letzte Buch von Marceau Miller
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Das letzte Buch von Marceau Miller hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich anfangs einige Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Besonders die Erzählperspektive der Sarah machte ...

Das letzte Buch von Marceau Miller hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich anfangs einige Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Besonders die Erzählperspektive der Sarah machte es mir nicht leicht – sie wirkte auf mich zunächst eher unsympathisch und wirr, was den Einstieg etwas zäh gestaltet hat. Mit der Zeit nahm der Roman jedoch deutlich an Dynamik auf. Vor allem die eingestreuten weiteren Perspektiven brachten mehr Spannung in die Handlung. Als Sarah schließlich aus ihrer Lethargie erwacht und beginnt, aktiv herauszufinden, was mit ihrem Mann geschehen ist, entwickelt die Geschichte eine starke Sogwirkung. Ab diesem Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Trotz des etwas schwierigen Einstiegs lohnt es sich also dranzubleiben – die Spannungskurve steigt spürbar an und belohnt die Geduld.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Familie kann man sich nicht aussuchen

Die Schwestern
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Mein erster Colm Tóibín - aber bestimmt nicht der letzte. Sprachlich und inhaltlich hat mich das Buch sehr überzeugt. Die Beziehung zwischen den Schwestern sowie zu ihrer Mutter wird auf eine Art beschrieben, ...

Mein erster Colm Tóibín - aber bestimmt nicht der letzte. Sprachlich und inhaltlich hat mich das Buch sehr überzeugt. Die Beziehung zwischen den Schwestern sowie zu ihrer Mutter wird auf eine Art beschrieben, die fesselt aber auch ungläubig zurücklässt. Mit dieser Familie braucht man keine Feinde mehr. Wir erfahren die Handlung aus der Perspektive von Montse, der jüngsten der drei Schwestern. Neben einigen verletzenden Aktionen ihrer Familienmitglieder ist die Gleichgültigkeit ihr gegenüber aber wohl das Schlimmste. Doch sie lernt dazu und findet ihren Seelenfrieden. Ein wirklich gutes Buch!

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Schade, dass es schon zu Ende ist

Ein guter Blick fürs Böse
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Dieser Kriminalroman ist ein wahres Vergnügen. Die Protagonistinnen sind so echt mit ihren Fehlern und Zweifeln und gleichzeitig so wahnsinnig sympathisch. Ich wünschte, es gäbe noch mehr Geschichten von ...

Dieser Kriminalroman ist ein wahres Vergnügen. Die Protagonistinnen sind so echt mit ihren Fehlern und Zweifeln und gleichzeitig so wahnsinnig sympathisch. Ich wünschte, es gäbe noch mehr Geschichten von Margot, Elsie und Beverly. Die Idee, eine Geschichte aus der Perspektive der Ehefrauen von Serienmördern zu schreiben, fand ich schon sehr gelungen. Und das Setting zu einer Zeit, in der Frauen noch als das schwache Geschlecht angesehen wurden, regt aus heutiger Sicht zwar auf, passt aber perfekt in diesen Roman. Für mich eine echte Entdeckung!

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Leider hat mir der Zugang gefehlt

Barfuß bei Luke
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Ich bin interessiert an die Geschichte herangegangen, neugierig darauf, was mich erwartet. Leider bin ich aber nur schwer in die Story hineingekommen. Dies lag unter anderem am für mich nicht so angenehmen ...

Ich bin interessiert an die Geschichte herangegangen, neugierig darauf, was mich erwartet. Leider bin ich aber nur schwer in die Story hineingekommen. Dies lag unter anderem am für mich nicht so angenehmen Erzählstil. Das Thema Ballett und was es den angehenden Profitänzern abverlangt sowie der Konkurrenzdruck wurden gut wiedergegeben. Jedoch kam das Ende für mich eindeutig viel zu abrupt.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Überzeugender Auftakt

Die weiße Dame
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"Die weiße Dame" ist ein unterhaltsamer Krimi mit sympathischen Figuren. Die Psychotherapeutin Salome Liebenskind wird unfreiwillig in eine Mordermittlung hineingezogen, kann sich aber nach kurzer Zeit ...

"Die weiße Dame" ist ein unterhaltsamer Krimi mit sympathischen Figuren. Die Psychotherapeutin Salome Liebenskind wird unfreiwillig in eine Mordermittlung hineingezogen, kann sich aber nach kurzer Zeit selbst nicht mehr aus den Ermittlungen heraushalten. So befördert sie nach und nach lang gehegte Geheimnisse ans Tageslicht und gerät immer wieder an den attraktiven, aber vergebenen Kommissar Julian Christ. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, besonders, da sich die Lösung des Falles nicht schon von Beginn an angekündigt hat. Auch die Figur des Kommissars und das private Umfeld von Salome Liebeskind fand ich sehr erfrischend. Diese Buchreihe würde ich auf jeden Fall weiterverfolgen.

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