Hat mich nicht abgeholt..
Dr. Andreas Drouve ist Journalist und Autor und hat auf 123 Seiten über Nordspanien geschrieben.
Nach den ersten Seiten war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht darüber, dass es kein einziges Bild, ...
Dr. Andreas Drouve ist Journalist und Autor und hat auf 123 Seiten über Nordspanien geschrieben.
Nach den ersten Seiten war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht darüber, dass es kein einziges Bild, keine Karte, Route Darstellung o.ä. gab. Im weiteren Verlauf musste man also die Motivation mitbringen und alles separat googlen.
Dann kann ich mir meiner Meinung nach Lektüre aber auch gleich komplett sparen.
Pro Stadt hat er je eine nennenswerte Sache herausgearbeitet. Mal etwas über Traditionen und Bräuche, zu Sport, zur Stadtentwicklung usw.
Mir ist aufgefallen, dass Drouve keine Reise an sich gemacht hat. Die einzelnen Orte hat er lediglich besucht, um dort geschäftliche Interviews zu tätigen. Also für mich persönlich peut a peut unbrauchbar.
Kann jeder anders sehen, aber ich hätte mich gefreut etwas mehr über die jeweiligen Orte zu erfahren. Große Städte wie Bilbao haben so viele nennenswerte Sehenswürdigkeiten, Geschichten und Geheimnisse.. zu denen ich auch nach den 123 Seiten nicht mehr weiß (außer ich hab sie gegoogelt).
Weiterhin gefällt mir neben dem Inhalt leider auch nicht der Schreibstil.
Im Kapitel um Seite 40ff sind auffällige Fehler wie Façade, Thürme, Haupttheil (copy/paste?).
Hinzu kommt die besonders am Anfang sehr subjektive Art zu schreiben getreu dem "Das Mittelmeer ist scheisse und der Atlantik ist am besten." Man kann doch auch beides gut finden, ich fahre als Hamburgerin auch gerne nach München. ..
Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt. Die Reise ist schlecht nachvollziehbar, der Lesefluss wurde zu oft gestoppt, eine Begeisterung kam entweder nicht auf oder wurde letztendlich versiegt.