Cover-Bild Vertraute Gespenster
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Limmat
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 200
  • Ersterscheinung: 07.05.2026
  • ISBN: 9783039261055
Anna Ruchat

Vertraute Gespenster

Roman
Barbara Sauser Terzaghi (Übersetzer)

Teresa, eine junge Frau aus bescheidenen Verhältnissen kommt aus dem Veltlin nach Zürich, um bei einer wohlhabenden Familie als Kindermädchen zu arbeiten. Sie soll sich um Giovanni und Pietro kümmern, die Kinder des Psychiaters Bruno und der Archäologin Maria. Aus erster Ehe hat Maria eine Tochter, Esther, die ein paar Jahre älter ist als Teresa, und nicht mehr zu Hause wohnt. Über dem Familienleben und der angespannten Beziehung zu Esther schwebt der Schatten von Marias verstorbenem ersten Ehemann. Und ein kaum greifbarer Verdacht, der dem Kindermädchen zu schaffen macht.
Jahrzehnte später, nach dem Tod der Eltern, bringt eine geheimnisvolle Einladung die Familie und Teresa wieder zusammen. Aus verschiedenen Perspektiven erzählt, enthüllt Anna Ruchat nach und nach ein toxisches Familiengefüge, das von seiner Vergangenheit heimgesucht wird. Ein gespenstisch schöner, atmosphärischer Roman, der in glasklarer Sprache das Unaussprechliche beschwört.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Kado82 in einem Regal.
  • Kado82 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2026

Ungesagtes

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'Vertraute Gespenster' von Anna Ruchat ist ein Roman, der mich ziemlich schnell fesseln konnte - mich am Ende aber auch etwas ratlos zurückgelassen hat.

Die junge Teresa verlässt ihre Heimat, um als Kindermädchen ...

'Vertraute Gespenster' von Anna Ruchat ist ein Roman, der mich ziemlich schnell fesseln konnte - mich am Ende aber auch etwas ratlos zurückgelassen hat.

Die junge Teresa verlässt ihre Heimat, um als Kindermädchen bei einer wohlhabenden Familie zu arbeiten. Anfangs läuft alles gut: Sie findet sich schnell in ihrem neuen Alltag zurecht. Nach und nach tun sich jedoch unausgesprochene Ereignisse und rätselhafte Fragen auf, die eine immer düsterere Richtung einschlagen.

Ihre beiden Schützlinge, Giovanni und Pietro, sind liebe Jungen, auch wenn einer von ihnen eher verschlossen wirkt. Eines steht jedoch fest: Das Arbeitszimmer ihres Stiefvaters ist für beide ein Ort, den sie lieber meiden. Und was hat es eigentlich mit der ältesten Tochter der Familie aus Marias erster Ehe auf sich? Warum ist ihr Verhältnis zur Mutter so angespannt und ihre Abneigung gegenüber dem Stiefvater so offensichtlich?

Ein wenig Licht ins Dunkel bringen die Tagebucheinträge der Mutter Maria. Darin schreibt sie an ihren verstorbenen ersten Ehemann, berichtet häufig von ihrer gemeinsamen Tochter Esther und äußert sich ihr gegenüber oft sehr kritisch. Das fand ich wirklich schwer zu lesen, da die Mutter so auf vermeintlich äußerlichen Makeln der Tochter herumreitet. Später kommen außerdem einige Abschnitte aus der Perspektive der inzwischen erwachsenen Giovanni und Pietro hinzu.

Mein Leseerlebnis war insgesamt ehrlich gesagt durchwachsen. Der Roman ließ sich gut lesen, und ich bin vor allem drangeblieben, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Das Ende konnte mich dann jedoch nicht überzeugen.

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