Cover-Bild Die Hebamme von Auschwitz
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 29.05.2026
  • ISBN: 9783492067706
Anna Stuart

Die Hebamme von Auschwitz

Roman nach einer wahren Geschichte | Diese Heldin des Holocausts war der »weibliche Schindler«
Anja Mehrmann (Übersetzer)

Eine Hebamme, ein Konzentrationslager, und der Mut, Hoffnung zu säen, wo es keine geben sollte. Ana Kaminskis Geschichte zeigt, wie Menschlichkeit selbst in der dunkelsten Zeit überleben kann.

Lodz, 1939: Die deutsche Besetzung Polens verändert alles, auch für die Hebamme Ana Kaminski und die jüdische Krankenschwester Ester Pasternak. Beide kämpfen um das Überleben ihrer Familien. Als sie schließlich nach Auschwitz deportiert werden, müssen sie sich einer grausamen Realität stellen: Neugeborene sollen getötet oder für das Lebensborn-Programm der SS verschleppt werden. Doch Ana und Ester leisten Widerstand. Heimlich tätowieren sie Babys mit den Häftlingsnummern ihrer Mütter, um ihre Identität zu bewahren – ein gefährlicher Akt der Hoffnung und Menschlichkeit inmitten des Grauens.

Für Leser:innen von Heather Morris und Lea Kampe: Eine bewegende Hommage an die stillen Heldinnen, die in den dunkelsten Stunden der Geschichte für das Leben kämpften.

Dieser Roman beruht auf der wahren Geschichte der polnischen Hebamme Stanisława Leszczyńska (1896–1974). Sie begleitete im KZ Auschwitz über 3.000 Geburten, und trotz der schrecklichen Bedingungen starben unter ihrer Betreuung weder Mütter noch Kinder während der Geburt. Ihr Mut, sich gegen unmenschliche Befehle zu stellen, rettete Leben und inspiriert noch immer. Nach dem Krieg berichtete Stanisława Leszczyńska über ihre Erlebnisse und gilt heute als Symbol für Mitmenschlichkeit, Mut und Zivilcourage in einer Zeit größter Unmenschlichkeit.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2026

Absolute Leseempfehlung

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Meinung: Dieses Buch hat mich emotional vollkommen mitgenommen. Bereits nach wenigen Seiten war ich so tief in der Geschichte gefangen, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
In diesem ...

Meinung: Dieses Buch hat mich emotional vollkommen mitgenommen. Bereits nach wenigen Seiten war ich so tief in der Geschichte gefangen, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
In diesem Buch begleiten wir die Hebamme Ana Kaminski und die jüdische Krankenschwester Ester Pasternak, deren Leben durch die deutsche Besetzung Polens von einem Tag auf den anderen aus den Fugen gerät. Als beide schließlich nach Auschwitz deportiert werden, erleben sie das unvorstellbare Grauen des Konzentrationslagers.
Besonders erschütternd war für mich das Schicksal der Neugeborenen und ihrer Mütter. Die Vorstellung, dass unschuldige Babys unmittelbar nach ihrer Geburt ermordet oder ihren Familien entrissen wurden, ist kaum zu ertragen.
Anna Stuart schreibt unglaublich eindringlich und schafft es, die Atmosphäre, die Angst und die Verzweiflung ihrer Figuren so greifbar zu machen, dass ich das Gefühl hatte, direkt an ihrer Seite zu stehen.
Dieses Buch löst eine ganze Bandbreite an Emotionen aus. Ich war wütend über die unvorstellbare Brutalität, fassungslos über die Grausamkeiten, zu denen Menschen fähig sind, und gleichzeitig unendlich traurig über das unermessliche Leid, das so viele Familien erfahren mussten. Mehr als einmal liefen mir dabei die Tränen über das Gesicht. Es gibt Szenen, die sich tief ins Gedächtnis einprägen und die man so schnell nicht wieder vergisst.
Trotz all der Dunkelheit erzählt die Geschichte aber auch von Hoffnung, Mut und Menschlichkeit. Ana und Ester riskieren ihr eigenes Leben, um den Neugeborenen ihre Identität zu bewahren, indem sie ihnen heimlich die Häftlingsnummern ihrer Mütter tätowieren. Dieser stille Widerstand hat mich unglaublich beeindruckt.
Er zeigt, dass selbst an einem Ort wie Auschwitz Mitgefühl, Nächstenliebe und Hoffnung nicht vollständig ausgelöscht werden konnten.
Besonders gelungen finde ich, dass Anna die historischen Ereignisse mit großem Respekt behandelt. Obwohl es sich um einen Roman handelt, basiert die Geschichte auf wahren Begebenheiten. Gerade dadurch wirkt alles noch intensiver und erschütternder. Das Buch erinnert eindringlich daran, wie wichtig es ist, die Geschichte niemals zu vergessen und auch kommende Generationen darüber aufzuklären.
Gerade in der heutigen Zeit halte ich solche Bücher für wichtiger denn je, weil sie uns eindringlich vor Augen führen, wohin Hass, Ausgrenzung und menschenverachtende Ideologien führen können.
Absolute Leseempfehlung!

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