Profilbild von Angi_molly

Angi_molly

Lesejury Star
offline

Angi_molly ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Angi_molly über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2026

absolut genial

Julimord
0


Meinung: Maia Bohm kehrt mit ihren Kindern in ihre Heimatstadt Motala zurück. Doch an einen ruhigen Neuanfang ist nicht zu denken. Ihr 13-jähriger Sohn Tim wartet im Krankenhaus verzweifelt auf ein Spenderherz ...


Meinung: Maia Bohm kehrt mit ihren Kindern in ihre Heimatstadt Motala zurück. Doch an einen ruhigen Neuanfang ist nicht zu denken. Ihr 13-jähriger Sohn Tim wartet im Krankenhaus verzweifelt auf ein Spenderherz und gleichzeitig übernimmt Maia einen Fall, der immer rätselhafter wird: Johan Sundin wurde lebensgefährlich verletzt, seine Frau Amanda ist bereits seit einem Jahr spurlos verschwunden. Schnell wird klar, dass hinter dem Fall viel mehr steckt, als zunächst vermutet.
Emelie verbindet einen raffiniert aufgebauten Kriminalfall mit einer sehr emotionalen Familiengeschichte. Genau diese Mischung hat mich begeistert. Ich habe nicht nur mit Maia bei den Ermittlungen mitgefiebert, sondern auch ihre privaten Sorgen und Ängste hautnah miterlebt.
Der Schreibstil ist flüssig, spannend und unglaublich packend. Durch die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven wollte ich ständig weiterlesen. Immer wieder gab es neue Wendungen und Enthüllungen, die mich überrascht haben. Besonders spannend fand ich, wie nach und nach ans Licht kommt, welche Fehler in den ursprünglichen Ermittlungen gemacht wurden.
Maia habe ich direkt ins Herz geschlossen. Sie kämpft gleichzeitig mit finanziellen Sorgen, einer schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter, den Herausforderungen als alleinerziehende Mutter und der Angst um ihren schwer kranken Sohn. Gerade diese persönliche Seite hat sie für mich so authentisch und nahbar gemacht. Ich habe mit ihr gelitten, gehofft und bis zum Schluss mitgefiebert.
Das Ende? Hat mich komplett überrascht.
Absolute Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2026

so ein geniales Buch

Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus.
0

Meinung: Was würdest du tun, wenn du ein fremdes Kind rettest und plötzlich mit absoluter Gewissheit weißt: Das ist dein Sohn? Obwohl du nie schwanger warst?
Allein diese Ausgangsidee hat mich sofort gepackt ...

Meinung: Was würdest du tun, wenn du ein fremdes Kind rettest und plötzlich mit absoluter Gewissheit weißt: Das ist dein Sohn? Obwohl du nie schwanger warst?
Allein diese Ausgangsidee hat mich sofort gepackt und neugierig gemacht.
Smilla springt in einen eiskalten See, um einen kleinen Jungen zu retten. Als sie ihm in die Augen blickt, trifft sie eine unerklärliche Gewissheit: Das ist ihr Sohn. Ab diesem Moment entwickelt sich eine Geschichte, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat.
Besonders begeistert hat mich, wie geschickt Nova Winter mit den Erwartungen ihrer Leser spielt. Immer wieder war ich überzeugt, die Wahrheit erkannt zu haben nur um wenige Seiten später festzustellen, dass alles ganz anders ist. Die Wendungen sind überraschend, aber nie konstruiert. Stattdessen greifen sie perfekt ineinander und halten die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht.
Der Schreibstil ist unglaublich flüssig und fesselnd. Dank der kurzen Kapitel bin ich nur so durch die Seiten geflogen und wollte das Buch kaum aus der Hand legen.
Auch die Charaktere haben mir richtig gut gefallen und die düstere, geheimnisvolle Atmosphäre passt perfekt zur Geschichte. Das hohe Erzähltempo sorgt dafür, dass keine Sekunde Langeweile aufkommt.
Das Finale hat mich schließlich vollkommen überzeugt. Es ist spannend, konsequent und überraschend und trotzdem absolut nachvollziehbar. Plötzlich ergeben all die kleinen Hinweise, die vorher fast unbemerkt eingestreut wurden, ein stimmiges Gesamtbild. Genau so wünsche ich mir das Ende eines guten Psychothrillers.
Absolute Leseempfehlung

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2026

absolute Leseempfehlung

Das geheime Buch der Flora Lea
0

Meinung: Das wunderschöne Cover hat mich sofort neugierig gemacht und auch der Klappentext klang nach einer Geschichte voller Geheimnisse. Als eine Frau ein seltenes Buch entdeckt, beginnt eine Reise ...

Meinung: Das wunderschöne Cover hat mich sofort neugierig gemacht und auch der Klappentext klang nach einer Geschichte voller Geheimnisse. Als eine Frau ein seltenes Buch entdeckt, beginnt eine Reise in ihre Vergangenheit und plötzlich scheint nichts mehr so zu sein, wie sie es jahrelang geglaubt hat. Welche Wahrheit verbirgt sich hinter dem Verschwinden ihrer Schwester Flora?
Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht und schon nach wenigen Seiten war ich völlig in der Geschichte versunken. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Besonders berührt hat mich die Vorstellung, wie sich die beiden Schwestern in ihrer schweren Kindheit einen geheimen Ort erschaffen, an dem Fantasie stärker ist als die Realität. Dieser Zufluchtsort hat etwas Magisches und zieht sich wie ein Zauber durch die gesamte Geschichte.

Patti schreibt unglaublich bildhaft und erschafft eine märchenhafte Atmosphäre, in der Realität und Fantasie auf wundervolle Weise miteinander verschmelzen. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen 1939/40 und 1960. Nach und nach werden kleine Puzzleteile enthüllt, die das rätselhafte Verschwinden von Flora in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Mit jeder Seite wollte ich unbedingt wissen, was damals wirklich geschehen ist.
Hazel habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist mutig, stark und gibt die Hoffnung niemals auf. Ihre Gefühle und ihre Entschlossenheit haben mich tief berührt. Auch die liebevoll ausgearbeiteten Nebencharaktere verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und machen sie lebendig.
Besonders begeistert hat mich die Verknüpfung der beiden Zeitebenen mit dem geheimnisvollen Buch. Immer wieder gibt es neue Hinweise, überraschende Wendungen und Momente, in denen ich meine eigenen Vermutungen komplett über Bord werfen musste. Bis zum Schluss bleibt die Geschichte spannend und voller Emotionen.
Neben dem Geheimnis erzählt der Roman vor allem von der Kraft der Fantasie und davon, wie Geschichten Trost spenden und Wunden heilen können. Themen wie Familie, Verlust, Trauer, Vergebung und Liebe werden dabei so einfühlsam erzählt, dass sie mitten ins Herz treffen.
Als ich die letzte Seite gelesen hatte, wollte ich diese Geschichte eigentlich gar nicht verlassen.
Eine ganz klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2026

Absolute Leseempfehlung

Die Hebamme von Auschwitz
0

Meinung: Dieses Buch hat mich emotional vollkommen mitgenommen. Bereits nach wenigen Seiten war ich so tief in der Geschichte gefangen, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
In diesem ...

Meinung: Dieses Buch hat mich emotional vollkommen mitgenommen. Bereits nach wenigen Seiten war ich so tief in der Geschichte gefangen, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
In diesem Buch begleiten wir die Hebamme Ana Kaminski und die jüdische Krankenschwester Ester Pasternak, deren Leben durch die deutsche Besetzung Polens von einem Tag auf den anderen aus den Fugen gerät. Als beide schließlich nach Auschwitz deportiert werden, erleben sie das unvorstellbare Grauen des Konzentrationslagers.
Besonders erschütternd war für mich das Schicksal der Neugeborenen und ihrer Mütter. Die Vorstellung, dass unschuldige Babys unmittelbar nach ihrer Geburt ermordet oder ihren Familien entrissen wurden, ist kaum zu ertragen.
Anna Stuart schreibt unglaublich eindringlich und schafft es, die Atmosphäre, die Angst und die Verzweiflung ihrer Figuren so greifbar zu machen, dass ich das Gefühl hatte, direkt an ihrer Seite zu stehen.
Dieses Buch löst eine ganze Bandbreite an Emotionen aus. Ich war wütend über die unvorstellbare Brutalität, fassungslos über die Grausamkeiten, zu denen Menschen fähig sind, und gleichzeitig unendlich traurig über das unermessliche Leid, das so viele Familien erfahren mussten. Mehr als einmal liefen mir dabei die Tränen über das Gesicht. Es gibt Szenen, die sich tief ins Gedächtnis einprägen und die man so schnell nicht wieder vergisst.
Trotz all der Dunkelheit erzählt die Geschichte aber auch von Hoffnung, Mut und Menschlichkeit. Ana und Ester riskieren ihr eigenes Leben, um den Neugeborenen ihre Identität zu bewahren, indem sie ihnen heimlich die Häftlingsnummern ihrer Mütter tätowieren. Dieser stille Widerstand hat mich unglaublich beeindruckt.
Er zeigt, dass selbst an einem Ort wie Auschwitz Mitgefühl, Nächstenliebe und Hoffnung nicht vollständig ausgelöscht werden konnten.
Besonders gelungen finde ich, dass Anna die historischen Ereignisse mit großem Respekt behandelt. Obwohl es sich um einen Roman handelt, basiert die Geschichte auf wahren Begebenheiten. Gerade dadurch wirkt alles noch intensiver und erschütternder. Das Buch erinnert eindringlich daran, wie wichtig es ist, die Geschichte niemals zu vergessen und auch kommende Generationen darüber aufzuklären.
Gerade in der heutigen Zeit halte ich solche Bücher für wichtiger denn je, weil sie uns eindringlich vor Augen führen, wohin Hass, Ausgrenzung und menschenverachtende Ideologien führen können.
Absolute Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2026

Tolle Fortsetzung

Blutroter Sommer
0

Da mir bereits Band 1 und Band 2 richtig gut gefallen haben, war für mich sofort klar, dass ich auch den dritten Teil lesen muss.
Ein idyllischer Spätsommer im Wendland wird von einer Serie von Brandstiftungen ...

Da mir bereits Band 1 und Band 2 richtig gut gefallen haben, war für mich sofort klar, dass ich auch den dritten Teil lesen muss.
Ein idyllischer Spätsommer im Wendland wird von einer Serie von Brandstiftungen erschüttert. Als auf einem der betroffenen Höfe die verbrannte Leiche eines jungen Mädchens gefunden wird und kurz darauf ein weiteres Opfer auftaucht, beginnt für Carla Seidel und ihr Team ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit.
Sia hat mich auch diesmal wieder vollkommen in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig einmal angefangen, wollte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Es war schön, die bekannten Charaktere aus den vorherigen Bänden wiederzutreffen. Auch die neuen Figuren haben die Geschichte bereichert, auch wenn ich zwischendurch kurz den Überblick verloren habe, wer zu wem gehört. Zum Glück gibt es am Anfang des Buches einen Stammbaum, der die Orientierung deutlich erleichtert.
Besonders begeistert haben mich wieder die atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen. Sie sind so lebendig, dass ich das Gefühl hatte, selbst durch das Wendland zu laufen. Die düstere und beklemmende Stimmung zieht sich durch die gesamte Geschichte und sorgt für eine durchgehend hohe Spannung.
Ein echtes Highlight waren für mich die Kapitel aus der Sicht des Täters. Sie haben mich emotional gepackt und die Geschichte noch intensiver gemacht.
Mit der Auflösung habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich hatte während des Lesens immer wieder andere Verdächtige im Kopf, lag am Ende aber komplett daneben. Genau solche Krimis liebe ich!
Ich freue mich auf weitere Fälle mit Carla Seidel.
4,5*

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere