Cover-Bild Die Tochter des Gerbers
(1)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 21.09.2022
  • ISBN: 9783734111228
Anne Jacobs, Hilke Müller

Die Tochter des Gerbers

Historischer Roman
Sie war stolz und schön. Ihr Widerstand wurde gebrochen. Doch sie hörte nie auf, um ihr Glück zu kämpfen ...

Die junge Arlette scheint das Glückskind der Gerberfamilie Fulbert zu sein. Sie ist nicht nur ungewöhnlich hübsch, sondern zudem klug und ehrgeizig. Doch als sie von einem Adeligen vergewaltigt und schwanger wird, fällt sie tief. Sie wird als Hure verschrien und mit Verachtung gestraft. Beschämt weist Arlette den Annäherungsversuch eines jungen Ritters ab, der sie bewundert. Noch ahnt sie nicht, dass Herluin de Conteville in einigen Jahren ihr Ehemann und die große Liebe ihres Lebens sein wird. Auch wenn ihr berühmtester Sohn, Wilhelm der Eroberer, von einem anderen stammt: von Robert, dem Herzog der Normandie ...

Mitreißend, opulent, faszinierend – die Bestsellerautorin der »Tuchvilla-Saga« entführt Sie als Hilke Müller ins Mittelalter.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2025

Die kleine Gerberstochter will Macht

0

Arlette ist hübsch und klug und hat keine Angst vor garnichts. Als sie von einem Ritter vergewaltigt wird, und dadurch keine standesgemäße Ehe eingehen kann will sie sich lautstark auf der Burg beschweren. ...

Arlette ist hübsch und klug und hat keine Angst vor garnichts. Als sie von einem Ritter vergewaltigt wird, und dadurch keine standesgemäße Ehe eingehen kann will sie sich lautstark auf der Burg beschweren. Hierbei wird Robert Lautmund auf sie aufmerksam und für sie beginnt ein ganz anderes Leben, als es ihre Eltern für sie vorgesehen hatten

Arlette ist eine starke , junge Frau. Sie muss viele Schicksalsschläge wegstecken, was sie hart werden lässt. Nicht nur gegen ihre Feinde, sondern auch gegen Menschen, die ihr nur Gutes wollen.

Die Geschichte spielt im 11. Jahrhundert und der Leser erfährt vieles über die Machtzusammenhänge zwischen Frankreich und England.

Auch über die Rolle der Frau in jeder damaligen Gesellschaftsschicht wird ausführlich berichtet.
Ebenso die Gottesfürchtigkeit der Menschen, die damals noch sehr stark auf das Seelenheil nach dem Tode hinarbeiteten und die heutzutage abstrusest erscheinenden Möglichkeiten nutzen, um Abbitte vor Gott zu leisten.

Arlette wandelt sich im Laufe des Romans, in meinen Augen , von dem armen Gerberskind, dem übel mitgespielt wurde hin zur herrschsüchtigen, machtbesessenen Frau. Das machte sie mir, trotz der schlimmen Schicksalsschläge, die sie erleiden musste, nicht sympathischer.

Meine Lieblingscharaktere im Buch waren ihre Freundin Godhild, Arlettes Bruder Walter und Herluin de Contville.

Die verhasstesten Charaktere waren eindeutig Ritter Gilbert, der immer schaute das es ihm gut ging und seine Bedürfnisse befriedigt wurden, sowie Herluins Schwester, das eifersüchtige, alte Weib.

Mich hat die Geschichte gut unterhalten, obwohl sie kleine Passagen mit vielen Personen enthielt, bei denen ich beim Lesen leicht den Überblick verlor.
Ich finde das Mittelalter kam perfekt rüber und ich sah beim Lesen die Geschichte wie einen Film vor meinem geistigen Auge vorüber ziehen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere