Cover-Bild Zwei Wochen im Juni
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 10.05.2021
  • ISBN: 9783328107125
Anne Müller

Zwei Wochen im Juni

Roman
»Ein Familienroman, bei dem man permanent salzigen Meeresduft in der Nase hat.« freundin

Ada liebt ihr Elternhaus mit dem herrlichen Bauerngarten, von dem aus man das Meer glitzern sieht. Doch ohne die Mutter ist Gragaard nicht mehr das, was es immer war. Gemeinsam mit ihrer Schwester Toni räumt Ada das Haus samt Bootsschuppen aus. Dabei werden längst vergessene Erinnerungen wieder wach, als hätten all die alten Dinge Geschichten in sich bewahrt und warteten nur darauf, sie zu erzählen. Die juniblauen Tage an der Ostsee werden zu einer Reise in die Vergangenheit der Familie – und zeigen zugleich beiden Schwestern neue Wege auf. Aus einem schmerzlichen Abschied wird ein mutiger Aufbruch.

»Eine Geschichte über Geschwisterliebe und Selbstfindung als leichte Sommerlektüre.« Hörzu

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2021

Leise, aber überzeugend

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MEINE MEINUNG
Die Geschichte erzählt von Ada, Anfang 40, von Beruf Künstlerin und in ihrem Wesen sehr ruhig und verträumt. Ihre Mutter ist verstorben und zusammen mit ihrer Schwester Toni will sie das ...

MEINE MEINUNG
Die Geschichte erzählt von Ada, Anfang 40, von Beruf Künstlerin und in ihrem Wesen sehr ruhig und verträumt. Ihre Mutter ist verstorben und zusammen mit ihrer Schwester Toni will sie das wunderschöne Elternhaus an der Ostsee ausräumen und verkaufen. Dabei stoßen die beiden Schwestern auf viele kleine Schätze, auf Erinnerungen, die einander wieder näherbringen. Die beiden Schwestern haben auf den ersten Blick nämlich nicht viel gemein, vielleicht auch nicht auf den zweiten Blick, aber trotzdem sind sie beide auf ihre ganz eigene Art liebenswert.

Die Autorin hat es wunderbar verstanden, die Charaktere Toni und Ada in meinen Gedanken lebendig werden zu lassen und ihnen ein Gesicht zu geben. Auch die Landschaft und das Haus waren so wunderschön beschrieben, dass man ganz leicht Fernweh bekommen könnte. Die Stimmung allgemein war immer etwas melancholisch, sehr herzerwärmend und sanft. Die beiden Schwestern müssen mit dem Tod der Mutter umgehen, was ihnen sicher nicht leicht fällt, doch trotzdem schaffen sie es gemeinsam das Elternhaus auszuräumen. Ada erinnert sich dabei an viele schöne Momente ihrer Kindheit, was sie letztendlich dazu führt, ihre eigene Zukunft in die Hand zu nehmen und endlich etwas zu ändern, von dem sie bis jetzt nicht einmal wusste, dass sie es ändern sollte, um glücklicher zu werden. Die Geschichte zeigt uns damit, wie wichtig die Vergangenheit für die eigene Zukunft sein kann. Der Roman von Anne Müller enthält somit eine wichtige Botschaft, die aber sehr leise daherkommt.

FAZIT
Ein kleines, aber feines Büchlein, das mich absolut überzeugen konnte.

https://gedankenbuecherei.wordpress.com/

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