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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2026

Highlight!

Moorland. Die Zwillinge
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Andreas Winkelmanns „Moorland“ wurde für mich ganz überraschend zum Pageturner. Ich habe schon einige Thriller von ihm gelesen und war mal mehr, mal weniger begeistert, aber ein Highlight war noch nicht ...

Andreas Winkelmanns „Moorland“ wurde für mich ganz überraschend zum Pageturner. Ich habe schon einige Thriller von ihm gelesen und war mal mehr, mal weniger begeistert, aber ein Highlight war noch nicht dabei - bis jetzt. „Moorland“ war für mich ein Thriller, genau so wie ich ihn mir vorstelle und umso mehr habe ich mich gefreut, dass Band 2 noch dieses Jahr erscheinen wird.

Die beiden 18-Jährigen Zwillinge Jana und Nike verschwinden in der Moorlandschaft. Sie haben einen erfolgreichen TikTok-Kanal und wollten eigentlich Content aufnehmen. Von ihrem Ausflug kehren sie allerdings nicht zurück und als verstörende Inhalte auf besagtem Kanal auftauchen ermittelt die Kommissarin Malia auf Hochtouren. Ich wurde sofort ins Geschehen geworfen und die Ermittlungen waren von Anfang bis Ende konstant spannend. Besonders gut gefällt mir ja immer, wenn ich die Chance bekomme, mitzurätseln und das war hier der Fall. Tatsächlich hatte ich eine Vermutung, die sich auch bestätigt hat, aber das hat der Spannung nicht geschadet, weil noch die ganzen Hintergründe zusammenkamen, die ich nicht erahnen konnte. Es hätte wirklich jeder sein können und nach jedem neuen Kapitel gefühlt hatte ich einen anderen Hauptverdächtigen. 😂

Die Einführung der Charaktere war auch super gelungen. Wir bekommen anfangs schon einige Namen hingeworfen, die man auch erst einmal auseinander halten muss, aber alle hatten ihre Besonderheiten, die sie ausmachen und vor allem unsere Protagonistin Malia kam mit einer geheimnisvollen Vergangenheit daher, von der wir hoffentlich in Band 2 mehr erfahren. Die Atmosphäre war düster, mysteriös und ein wenig gruselig, genau so, wie das in einem Thriller muss. Winkelmann hat aber auch einen grandiosen Schreibstil, der die Bilder in meinem Kopf nochmal deutlicher zum Leben erweckt hat. Ich habe wirklich gar nichts zu meckern und empfehle diesen wunderbaren Thriller mit 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Kein Thriller, aber dafür emotional

Beth is dead
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„Beth is dead“ habe ich sehr gerne gelesen habe, ABER wer hier einen Thriller erwartet, der wird höchstwahrscheinlich enttäuscht werden. Das sehe ich hier so gar nicht und durch andere Rezensionen bin ...

„Beth is dead“ habe ich sehr gerne gelesen habe, ABER wer hier einen Thriller erwartet, der wird höchstwahrscheinlich enttäuscht werden. Das sehe ich hier so gar nicht und durch andere Rezensionen bin ich auch schon mit der richtigen Einstellungen an das Buch herangegangen. Wir begleiten die vier Schwestern Jo, Meg, Amy und Beth, die alle noch relativ jung sind (alle im Teenager-Alter, höchstens junge Erwachsene) und alle Schwestern haben so ihre typischen Probleme beim Erwachsenwerden - Beziehungen, Streit und Neid unter Schwestern und Freundinnen, die Frage: was will ich eigentlich? Das alles treibt sie um und deswegen war das Buch für mich auch eher eine Coming-of-Age Geschichte, als ein Thriller. Klar, der Titel verrät uns schon, Beth stirbt und es geht auch um die Frage, was ist mit ihr passiert, aber für mich lag der Fokus eher auf den zwischenmenschlichen Beziehungen, dem Innenleben der Schwestern und ihren Emotionen. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere lebendig werden zu lassen. Durch ihre Entwicklung, ihre verletzlichen Seiten wurden sie für mich zu individuellen Persönlichkeiten und die Dynamik zwischen den Schwestern war unglaublich realistisch und greifbar. Sie hatten alle ihre Macken und Fehler und das hat sie so menschlich und nahbar gemacht. Sie sind mir allesamt ans Herz gewachsen und ich konnte sie fühlen.

Ich habe das Ende so nicht kommen sehen und mochte die Auflösung. Vor allem das letzte Kapitel aus Beths Sicht hat mich nochmal so richtig emotional werden lassen - ganz untypisch für einen Thriller. 😂 Ich fand’s toll, auch wenns null meine Erwartungen erfüllt hat. Von mir gibt es eine Empfehlung, wenn ihr Lust auf Coming-of-Age oder Young Adult Thriller habt! 4,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Zum Mitfiebern!

Worst Case
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Ich habe vor kurzem „Worst Case“ beendet und das hat wirklich viel zu lange auf meinem Sub gewartet. Und ich weiß noch nicht mal warum, da ich „Absturz“ auch schon richtig gut fand. Was beide Bücher für ...

Ich habe vor kurzem „Worst Case“ beendet und das hat wirklich viel zu lange auf meinem Sub gewartet. Und ich weiß noch nicht mal warum, da ich „Absturz“ auch schon richtig gut fand. Was beide Bücher für mich so einzigartig gemacht hat? Das Gefühl einen Kinofilm zu schauen. Von Anfang bis Ende hält man die Luft an und die Autorin hat es absolut drauf, eine krasse Spannungskurve aufzubauen. Sie steigert sich stetig, obwohl die Spannung von Anfang an konstant vorhanden ist.

Wir werden auch in „Worst Case“ mitten ins Geschehen geschmissen. Es geht direkt los, das Flugzeug stürzt ab und die Katastrophe ist unvermeidbar. Die Perspektiven und auch die Settings wechseln regelmäßig und wir erfahren die Auswirkungen und Konsequenzen auf verschiedene Gesellschaftsgruppen. Wir haben Mitarbeiter:innen des Atomkraftwerks, Lehrer:innen, die sich um ihre Schüler:innen sorgen oder auch Einsatzkräfte, die zu verschiedenen Notfällen gerufen werden.
Die Autorin schafft es, die Geschehnisse bildhaft und detailliert zu beschreiben und ich habe von Anfang an mit den verschiedenen Charakteren mitgelitten und vor allem mitgefiebert. Die Ereignisse überschlagen sich immer mehr, die Situation wirkt immer aussichtsloser und selten habe ich die Verzweiflung der Figuren so gespürt, wie in diesem Thriller. Das Kopfkino lässt die Geschichte sehr real erscheinen und die Einzelschicksale gingen mir sehr nah. Das Einzige, was mir ein bisschen weniger gefallen hat, im Vergleich zu „Absturz“: durch die vielen Perspektivwechsel und unterschiedlichen Erzählstränge, war ich den Personen nicht so nah und habe nicht ganz so mit ihnen mitgefühlt, auch wenn die Einzelschicksale sehr betroffen gemacht haben. Trotzdem habe ich es wieder sehr geliebt (wenn man das bei einem Buch sagen kann, das einen leiden lässt 😂) und kann es auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr mal einen Thriller ohne Mörder lesen wollt, der euch den Atem anhalten lässt! 4,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 12.04.2026

So ein toller Abschluss der Reihe!

Diamond Empress. One Heist
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Ich gebe zu, das Buch lag viel zu lange auf meinem Sub, nachdem mir Band 2 ja leider überhaupt nicht gefallen hat. Da hat sich meine Motivation eher in Grenzen gehalten, aber ich bin so froh, dass ich ...

Ich gebe zu, das Buch lag viel zu lange auf meinem Sub, nachdem mir Band 2 ja leider überhaupt nicht gefallen hat. Da hat sich meine Motivation eher in Grenzen gehalten, aber ich bin so froh, dass ich das Buch jetzt endlich zur Hand genommen habe. Der Abschlussband hat mir wieder so gut gefallen und kommt definitiv wieder an Band 1 ran. ❤️

In der Diamond Empress Reihe sind alle Charaktere irgendwie broken Heros, irgendwie speziell und darauf habe ich mich eingestellt. Auch unsere beiden Protagonistinnen Zoe und Seraphina haben ihre Traumata, die sich auch in ihren Charakterzügen bemerkbar machen. Was ich in Band 2 viel zu „drüber“ fand, war hier wieder genau richtig. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden, obwohl vor allem Seraphina alles andere als sympathisch ist. Trotzdem versteht man sie und vor allem die familiären Hintergründe der beiden waren super spannend.

Spannend ist auch das richtige Stichwort, denn im Gegensatz zu Band 1 & 2 steht hier nicht allzu sehr die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern vielmehr der Raubüberfall, der Heist, auf den wir seit Band 1 hinarbeiten. Das Thema war so gut konstruiert, mit einem ganz klaren Fokus, dass ich wieder richtig Spaß beim Lesen hatte. Außerdem gibt es auch noch die ein oder andere Wendung, die ich so nicht habe kommen sehen. Mein Fazit ist also: Band 1 & 3 mega. Lest das. Band 2 ignorieren und sich in Band 3 über manche Gegebenheiten einfach nicht wundern und hinnehmen. 😂 Vielleicht ist das aber auch nur mein persönliches Empfinden. 4,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Nicht mein Favorit

Josh and Hazel's Guide to Not Dating
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„Josh & Hazel’s guide to not dating“ war mein viertes Buch des Duos und auch dieses konnte nicht mit „The Unhoneymooners“ mithalte. Das ist und bleibt einfach mein unangefochtener Favorit. Ich mag die ...


„Josh & Hazel’s guide to not dating“ war mein viertes Buch des Duos und auch dieses konnte nicht mit „The Unhoneymooners“ mithalte. Das ist und bleibt einfach mein unangefochtener Favorit. Ich mag die Geschichten normalerweise immer sehr. Sie sind humorvoll und lustig, süß… aber mehr auch irgendwie nicht. Auch dieses hier hat mich gut unterhalten. Josh und Hazel sind tolle Protas, nur war Hazel nicht ganz meine Lieblingsprotagonistin.

Während Josh der Ruhepol in ihrer Freundschaft ist, ist Hazel überdreht, tollpatschig, quirlig und „unzähmbar“. Ständig wird betont, wie „anders als die anderen“ sie doch ist und dass sie ja niemals jemand lieben könnte, weil sie ja so laut und peinlich ist. Trotzdem war Hazel irgendwo liebenswert und grundsätzlich gibt es Bücher, in denen mich sowas mehr stört, aber das war definitiv einer der Gründe, weshalb es nicht zum Highlight gereicht hat. Die Doppeldates der beiden sind unterhaltsam und meisten schon wieder so bescheuert, dass sie einfach nur lustig sind. Neben der eigentlichen Liebesgeschichte war die Dosis der Doppeldates genau richtig und nicht nur eine kleine Nebenhandlung. Irgendwann werden natürlich aus den „Friends“ „Lovers“ (Surprise) und auch da gab es einen besonderen Twist. Den fand ich leider etwas unpassend. 😅 Sowas nervt mich ja maximal und ich glaube, damit bin ich auch nicht alleine. Aber ich will auch nicht zu viel verraten, deswegen lest selbst und lasst euch berieseln. Ein toller, unterhaltsamer Snack für zwischendurch. 3,5 ⭐️

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