Packender Krimi mit Lokalkolorit aus dem Oberbergischen
Der erste Krimi aus der Feder der Wipperfürther Autorin Anne Schmitz hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Das harmlos anmutende Cover und der Titel täuschen darüber hinweg, dass in ...
Der erste Krimi aus der Feder der Wipperfürther Autorin Anne Schmitz hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Das harmlos anmutende Cover und der Titel täuschen darüber hinweg, dass in der Geschichte viel Blut fließt. Direkt zu Beginn wird ein älterer Herr in seiner Küche mit einem Messer im Kopf aufgefunden. Und es gibt noch einen zweiten Mord.
Durch den multiperspektivischen Schreibstil erfährt der Leser, wie die jeweiligen Figuren ihre Umgebung und ihre Mitmenschen wahrnehmen. Das Lokalkolorit wird wunderbar vermittelt. Man reist im Geiste durch die bergische Landschaft, wobei es keine Rolle spielt, ob man die Gegend kennt oder nicht. Alles wird lebhaft beschrieben, egal, ob es sich um die Vegetation, Gebäude oder Personen handelt. Der Plot ist sehr gut durchdacht und das Ende absolut überraschend. Auch Humor und Schmunzelfaktor sind vorhanden.
Die Figur der Kriminaloberkommissarin hat mir außerordentlich gut gefallen. Eine alleinerziehende Mutter im Spagat zwischen stressigem Job und ihrem Sohn.