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Veröffentlicht am 06.05.2026

Grandioser Auftakt der neuen Krimireihe

Die Chemie des Verbrechens - Die Fährte
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Im ersten Band um die DNA-Forensikerin und Strafverteidigerin May Barven geht es um den Fall des Unternehmers Ruben Rickleffs, der für eine Werbeaktion sein Genom in eine Herkunftsdatenbank eingespeist ...

Im ersten Band um die DNA-Forensikerin und Strafverteidigerin May Barven geht es um den Fall des Unternehmers Ruben Rickleffs, der für eine Werbeaktion sein Genom in eine Herkunftsdatenbank eingespeist hat und dem nun vorgeworfen wird, vor Jahren ein Mädchen ermordet zu haben. Die Geschichte wird aus Sicht von May Barven, dem Detektiv Tarek und Ruben Rickleffs erzählt. Es gibt auch einige Rückblenden in die Vergangenheit. Alle Figuren sind sehr gut dargestellt. Besonders May lernt man nicht nur als Rechtsanwältin kennen, sondern auch als Ehefrau und Mutter zweier Kleinkinder. Die Geschichte hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Die letzten 200 Seiten habe ich an einem Stück gelesen. Ich freue mich bereits auf Band 2.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Der Titel verspricht nicht zu viel

Wo kommen bloß die vielen Autos her und wie werden wir sie wieder los?
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Der Titel ist das zentrale Thema des Sachbuches. Es wird sehr anschaulich die Entwicklung des Straßenverkehrs in Deutschland erläutert und auch der Vergleich zu anderen hoch entwickelten Ländern gezogen. ...

Der Titel ist das zentrale Thema des Sachbuches. Es wird sehr anschaulich die Entwicklung des Straßenverkehrs in Deutschland erläutert und auch der Vergleich zu anderen hoch entwickelten Ländern gezogen. Da ich weitestgehend aufs Auto verzichte, fand ich das Thema sehr ansprechend. Der Ton bleibt meist sachlich, auch wenn der Titel ahnen lässt, dass der Autor Stellung zu dem Thema bezogen hat. Anhand einer Beispielfamilie wird klar, dass die Entscheidung, ob man eine Auto anschafft oder darauf verzichtet, oft von den Lebensumständen abhängt und nicht unbedingt in Hinsicht auf das Klima getroffen wird, was eigentlich ja wünschenswert wäre. Es gibt aber auch den Fall einer jungen Frau, die vom Autofahren völlig genervt ist und die mir aus dem Herzen spricht.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Wunderschönes Buch zum Entspannen

Nachts an der Seine
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Die Geschichte, die nur 135 Seiten umfasst, wird im Wechsel von der Engländerin Nell und dem Franzosen Fabien erzählt. Beide sind unglücklich verliebt, Fabien wurde sogar von seiner Freundin vor kurzem ...

Die Geschichte, die nur 135 Seiten umfasst, wird im Wechsel von der Engländerin Nell und dem Franzosen Fabien erzählt. Beide sind unglücklich verliebt, Fabien wurde sogar von seiner Freundin vor kurzem verlassen. Nell hat ihrem Freund Pete einen Wochenendtrip nach Paris geschenkt, um endlich Klarheit zu bekommen, ob er sie wirklich liebt. Pete sagt im letzten Moment ab. Sie reist trotzdem, obwohl sie scheu und weltfremd ist. In Paris lernt sie den Kellner Fabien kennen, der von einer Karriere als Schriftsteller träumt. Durch ihn entdeckt Nell ihre Spontanität und die geheimen Winkel der Stadt. Das Buch habe ich in zwei Stunden gelesen und war vollkommen hingerissen von den beiden Protagonisten.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Sehr langatmig

Doch die Sünde ist scharlachrot
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Inspector Lynley hat dem Polizeidienst nach einem persönlichen Schicksalsschlag abgeschworen und befindet sich seit Tagen auf einer Küstenwanderung in Cornwall. Dann stößt er auf eine Leiche und wird in ...

Inspector Lynley hat dem Polizeidienst nach einem persönlichen Schicksalsschlag abgeschworen und befindet sich seit Tagen auf einer Küstenwanderung in Cornwall. Dann stößt er auf eine Leiche und wird in die Ermittlungen eingebunden. Es ist der 15.Band aus der Lynley-Reihe, allerdings mein erster Roman von Elizabeth George. Ich finde den Schreibstil und das Lokalkolorit umwerfend, die Geschichte an sich zieht sich wie Kaugummi. Vieles wird wiederholt. Es gibt kaum Überraschungen. Ich habe an einige Stellen Seiten übersprungen, nur um dann festzustellen, dass ich offenbar nichts verpasst habe. Die Nebenstränge werden ordentlich zu Ende erzählt, das eigentliche Verbrechen bleibt jedoch ungesühnt. Ich bin überzeugt, es gibt spannendere Romane der Autorin.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Grandioser Schreibstil

Kühn hat zu tun
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Das Buch hat mir noch besser gefallen als der Markisenmann. Ich war eigentlich gar nicht auf Krimi eingestellt, schon gar nicht auf ein so brutales Verbrechen, das in allen Einzelheiten beschrieben wird. ...

Das Buch hat mir noch besser gefallen als der Markisenmann. Ich war eigentlich gar nicht auf Krimi eingestellt, schon gar nicht auf ein so brutales Verbrechen, das in allen Einzelheiten beschrieben wird. Da der Protagonist aber Kommissar ist, müssen auch Mordfälle her. Grundsätzlich nimmt man durch den personalen Erzählstil die ganze Zeit am Leben von Kühn teil, Man erfährt von seinen Sorgen als Familienvater von den finanziellen Ängsten und Nöten und kleineren Unwägbarkeiten. Teils fand ich den Protagonist ein bisschen vertrottelt und er hat mich an Inspektor Columbo erinnert. Aber nichtsdestotrotz mag ich den Mann und musste ganz oft schmunzeln.
Die Probleme von Kühn werden im Laufe des Buches immer mehr und es scheint fast so, als gäbe es keinen Ausweg aus der ganzen Misere. Nach einem Zusammenbruch hat Kühn dann plötzlich die Erleuchtung, wer der Mörder des alten Mannes ist, der quasi vor Kühns Grundstück übel zugerichtet abgelegt wurde. Die Fäden laufen am Ende alle zusammen. Kleine Abstriche für das Cover. Und dass sich alle Probleme quasi in Luft auflösen oder zumindest keine Rolle mehr spielen, ist vielleicht ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Da hilft auch der letzte Satz nicht. Den hätte ich persönlich nicht gebraucht.

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