Cover-Bild I Have a Dream
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40,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Manesse
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 960
  • Ersterscheinung: 16.04.2026
  • ISBN: 9783717525912

I Have a Dream

250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika – Ein Roadtrip in Storys, Gedichten, Songs, Essays, Reden, Briefen und Reportagen
Horst Lauinger (Herausgeber), Stefan Wagner (Herausgeber), Renate Haen (Übersetzer), Marion Kraft (Übersetzer), Klaus Modick (Übersetzer), Bernhard Robben (Übersetzer), Thomas Überhoff (Übersetzer)

250 Jahre USA: Ein epochenumspannendes Panorama des amerikanischen Geistes und ein buchgewordener Lichtblick in trüben Zeiten

Eine literarische Feier des American Dream und eine Hommage der ältesten Demokratie der Welt anlässlich ihres 250. Jubiläums am 4. Juli 2026

Freiheit, Gleichheit, pursuit of happiness : Dieser facettenreiche Band erweist den Gründungsideen der Vereinigten Staaten und ihrem individuellen Glücksversprechen die Ehre. Er präsentiert ein Amerika unterschiedlicher Kulturen und Herkünfte, ein hoffnungsfrohes, im steten Wandel begriffenes Amerika, die Heimstatt des Geistes und der Dichtung, der Wahrhaftigkeit und Toleranz, des unbeirrten Glaubens an eine bessere Welt, ein Land der Zukunftsvisionen und des mutigen Eintretens für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung. In «I Have a Dream» kommt eine Nation zur Sprache, die sich immer wieder neu erfunden hat und die der tiefen Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zum Trotz heute dringender denn je verteidigt werden muss.

Die Text-Jukebox mit Proklamationen, Reden, Predigten, Reportagen, Briefen, Essays, Storys, Gedichten und Songs ist ein vielfältiger Kontrapunkt zur einfältigen Gegenwart, eine literarische Echokammer dessen, wofür diese Nation steht: für den American Dream und den American Way of Life, Yankees und Hippies, Jazz Age und Pop Art, Columbo und Kojak, Woodstock und Hollywood, Sitting Bull und Buffalo Bill, Grand Canyon und Silicon Valley, Mardi Gras und Rock’n’Roll, Moby Dick und Donald Duck, Apollo 11 und Route 66, Indian Summer und Brooklyn Bridge, Barfly und Bartleby, Dixie und Diner, Jukebox und Drugstore, Big Apple und Big Business, Harlem und Vegas, Shopping-Malls und Shiloh Ranch, Moonwalk und Wall Street, Crossroads und Broadway ...

Die Spurensuche führt in die historischen US-Metropolen Boston, New York City, Chicago, Los Angeles, Philadelphia, Houston, Phoenix, San Francisco oder New Orleans wie auch ins Outback – von Superior, Wisconsin, bis Luckenbach, Texas, von Sacramento bis Winchester, vom Yukon River bis zum Golf von Mexiko.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Alrik in einem Regal.
  • Alrik hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.06.2026

Ein literarischer Roadtrip durch den amerikanischen Traum

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Manesse haut hier nicht einfach ein Buch raus, sondern eher einen literarischen Roadtrip quer durch die Seele Amerikas. I Have a Dream fühlt sich an wie eine riesige Jukebox, in die jemand Freiheit, Hoffnung, ...

Manesse haut hier nicht einfach ein Buch raus, sondern eher einen literarischen Roadtrip quer durch die Seele Amerikas. I Have a Dream fühlt sich an wie eine riesige Jukebox, in die jemand Freiheit, Hoffnung, Widerspruch, Jazz, Staubstraßen, Großstadtlichter und eine ordentliche Portion Sehnsucht geworfen hat.

Beim Lesen hatte ich immer wieder dieses Gefühl: Mensch, Amerika ist eben nicht nur laute Politik, grelle Schlagzeilen und dieses ewige Kopfschütteln vor dem Fernseher. Da steckt so viel mehr drin. Träume, Kämpfe, große Worte, gebrochene Versprechen, mutige Stimmen und Menschen, die trotz allem an eine bessere Welt glauben.

Der Band ist natürlich ein echter Brocken. 960 Seiten nimmt man nicht mal eben mit ins Wartezimmer, außer man möchte nebenbei noch den Bizeps trainieren. Aber genau das passt auch. Dieses Buch will nicht schnell konsumiert werden. Es will aufgeschlagen, durchstöbert, wieder weggelegt und später erneut entdeckt werden.

Besonders schön ist diese Mischung aus Reden, Briefen, Essays, Gedichten, Storys und Songs. Das wirkt nicht trocken, sondern lebendig. Mal nachdenklich, mal poetisch, mal wuchtig und manchmal fast überraschend zart. Gerade die Gegensätze machen den Reiz aus.

Für mich ist I Have a Dream ein Buch für Menschen, die Amerika nicht verklären wollen, aber trotzdem spüren möchten, warum dieser Traum so viele bewegt hat. Ein edler, kluger und emotionaler Band, der zeigt: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegt oft ein tiefer Riss, aber genau dort beginnt Literatur manchmal am stärksten zu leuchten.

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