Biblische Geschichte erleben
Mimmi, ein kleines Schaf, wohnt mit ihrer Familie auf einer großen, schönen Weide. Als eines Tages das Tor offen steht, macht sie sich auf den Weg in die weite Welt. Als der Hirte bemerkt, dass Mimmi fehlt, ...
Mimmi, ein kleines Schaf, wohnt mit ihrer Familie auf einer großen, schönen Weide. Als eines Tages das Tor offen steht, macht sie sich auf den Weg in die weite Welt. Als der Hirte bemerkt, dass Mimmi fehlt, geht er ihr hinterher.
Aus Sicht eines kleinen Schafes erzählt Rebekka Grassl hier die Geschichte vom verlorenen Schaf (Mt 18, 12-14). Dabei sind die Texte sprachlich dem Niveau der Kinder angepasst und in angemessener Länge auf die Seiten verteilt. Zu Beginn gibt es auffordernde Fragen an die Kinder, die zum Mitdenken anregen, das hat mir gut gefallen, tauchte später aber nicht mehr auf. Auch wird hier die Botschaft des Gleichnisses sehr schön auf Kinderebene wiedergegeben und verständlich gemacht.
Die Illustrationen sind eher schlicht, dennoch freundlich und einladend gestaltet. Als von den 100 Schafen die Rede waren, waren weiterhin nur ein paar (Mimmis Familie) zu sehen, da hätte ich mir in der Ferne zumindest mehr erhofft.
Besonders gut gefällt mir die Informationsseite am Ende des Buches, die erklärt, dass es sich hier um ein Gleichnis handelt, was es aussagt und wo es zu finden ist.
Wir lesen das Buch sehr gerne, ab vier Jahren wird es empfohlen, es bietet wirklich viel Gesprächsanlass über Gott und lässt ihn durch das Bild des guten Hirten schon etwas greifbar werden.