Bilderbuch als Allegorie für Migration?
Heute möchte ich euch dieses schnuckelige Bilderbuch vorstellen. Darin lebt Wolf in seinem Haus im Wald in Ruhe und Routine. Morgens gibt’s Frühstück, einen Waldspaziergang und Arbeit, mittags Garten- ...
Heute möchte ich euch dieses schnuckelige Bilderbuch vorstellen. Darin lebt Wolf in seinem Haus im Wald in Ruhe und Routine. Morgens gibt’s Frühstück, einen Waldspaziergang und Arbeit, mittags Garten- und Küchenarbeit, und Abends wird Schach gespielt, gelesen und gebadet vor dem Schlafengehen. Wolf hat einen Plan vom geregelten Leben. Dieser wird nachhaltig gewaltig durcheinandergebracht von den drei auftauchenden Schweinchen, die sich in Wolfs Nachbarschaft niederlassen und gehörig Krach machen. Wolf ist genervt, will seine geliebte Ruhe wiederhaben und die Schweinchen loswerden. Doch weder sprechen die Schweine die Wolfssprache noch spricht der Wolf die Schweinchensprache, und so gehen alle Versuche die drei Nervensägen loszuwerden ins Leere. Als dann eines flockigen Wintermorgens der Wald ganz ruhig ist und der Wolf schon denkt, die Schweinchen sind weg, wird er doch ein bisschen wehmütig, als hätte er sich an den Rummel auf der Lichtung gewöhnt. Er zieht sich Stiefel an, geht raus und findet die frierenden Schweinchen in ihrer Hütte vor. Das geht dem Wolf doch ein bisschen zu weit – er nimmt die drei mit zu sich nach Hause, pflegt sie gesund und alle lernen dabei einander besser kennen. Da sie nun einander besser verstehen, kommen sie auch besser miteinander aus, werden richtige Freunde und ziehen sogar beim Wolf ein. Und dann passiert das Ungeheuerliche – ney, das findet ihr selbst raus, höhö!
Ein in warmen Farben illustriertes Bilderbuch mit einer Botschaft über offene Arme und Empathie füreinander. Würden die von der AfD das Buch mal gemeinsam lesen, wären die nicht mehr so griesgrämig und hasserfüllt. Na wenn das mal kein Argument ist, dieses Buch als neuen Mitbewohner zu sich zu holen!