Cover-Bild Frei sein
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Kein & Aber
  • Themenbereich: Philosophie und Religion - Philosophie
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Ersterscheinung: 15.03.2024
  • ISBN: 9783036996523

Frei sein

Das Ringen um unseren höchsten Wert | Eine Anthologie
Tanja Raich (Herausgeber)

Wir alle wollen es sein: frei! Gut also, dass die Freiheit im Grundgesetz verankert ist. Nur: Wir meinen sehr unterschiedliche Sachen damit. Das gleiche Wort, inbrünstig gerufen aus unterschiedlichen Kehlen: von Abgeordneten sämtlicher Parteien, von Demonstrierenden jeglicher Gesinnung, von sehr vielen Menschen mit sehr unterschiedlichen Zielen.
Haben wir die »Freiheit, frei zu sein« (Hannah Arendt)? Was bedeutet Freiheit für das Individuum wirklich? Und welche Rückschlüsse lassen sich daraus für die Gesellschaft ziehen? Die Autor:innen dieses Bandes begeben sich auf Spurensuche in ihrem eigenen Leben und gewähren überraschende Einblicke in zentrale Aspekte wie Konsum, Körper, Populismus, Arbeit, Klasse, Literatur und Liebe.
Mit Texten von Deniz Utlu, Şeyda Kurt, Sven Pfizenmaier, Alexandra Stanić, Jayrôme C. Robinet, Franziska Gänsler, Ninia LaGrande, Marlene Engelhorn, Luna Al-Mousli, Anna Kim, Linus Giese, Sophia Süßmilch, Madita Oeming, Çiğdem Akyol, Elisabeth Wellershaus, Caroline Kraft, Franziska Hauser, Markus Liske, Barbara Blaha und Illustrationen von Nicolas Mahler
»Entscheidend ist, welche Bedeutung ich der Freiheit zumesse und welche Vorstellung ich von ihr habe.« DENIZ UTLU
»Freiheit ist: das bisschen letzte Hoffnung, dass es anders werden kann, dass es besser werden kann.« SOPHIA SÜSSMILCH
»Wenn Geld Freiheit und Sicherheit bedeutet, darf es nicht verdienbar sein.« MARLENE ENGELHORN
»Unfreie, die sich für frei halten, kämpfen nicht mehr.« MADITA OEMING

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2025

Wichtiges und kluges Buch: „Die Freiheit, die Menschen zu sein, die wir sind.“

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Die Anthologie „Frei sein! Das Ringen um unseren höchsten Wert“, herausgegeben von Tanja Raich, beinhaltet Texte von zwanzig Autor:innen rund um das Thema „Freiheit“. Diese Beiträge fallen ganz unterschiedlich ...

Die Anthologie „Frei sein! Das Ringen um unseren höchsten Wert“, herausgegeben von Tanja Raich, beinhaltet Texte von zwanzig Autor:innen rund um das Thema „Freiheit“. Diese Beiträge fallen ganz unterschiedlich aus, sind aber allesamt sehr interessant und lesenswert. Die Autor:innen beschäftigen sich mit Aspekten der Freiheit in Bezug auf Körper, Arbeit, Klasse, Liebe, Sex, Feminismus, Literatur, Konsum und so weiter.

"Freiheit entzündet etwas in uns, vielleicht das, was wir (auch) mit dem Menschsein verbinden oder uns zumindest vom Menschsein wünschen."

"Gerade deshalb ist es ein Begriff, der für jede neue Revolution, für jede neue Bewegung notwendig bleibt, nichts anderes steht immer noch so sinnbildlich für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Wir wollen frei sein. Wir wollen in einer freien Gesellschaft leben, doch scheitert dieses Wort vor allem und gerade an diesem Wir. Wer spricht hier von Freiheit, und von welcher Freiheit ist überhaupt die Rede?"

"Was ist überhaupt eine "freie" Gesellschaft, und worin ist unsere ganz persönliche Freiheit begründet? Kurzum: Wie frei sind wir wirklich, und was braucht es, um frei zu sein?"

Mich persönlich haben ganz besonders die Beiträge von Elisabeth Wellershaus, Linus Giese, Luna Al-Mousli, Ninia LaGrande, Sophia Süßmilch, Şeyda Kurt, Marlene Engelhort, Madita Oeming, Jayrôme C. Robinet, Franziska Hauser und Alexandra Stanić bewegt und beührt.

Meiner Meinung nach ein wirklich sehr lesenswertes und kluges Buch, das viel Stoff zum Nachdenken bietet. Ganz klare Empfehlung von mir!

„Unfreie, die sich für frei halten, kämpfen nicht mehr.“ Madita Oeming

"Genau das steckt für mich in dem Satz "Leben und lesen lassen": Die Freiheit, die Menschen zu sein, die wir sind - ohne Angst ohne Scham und ohne dafür angefeindet oder bedroht zu werden." - Linus Giese

„Freiheit ist: das bisschen letzte Hoffnung, dass es anders werden kann, dass es besser werden kann.“ - Sophia Süßmilch

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