Cover-Bild Trümmerkind
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition Reichenbach
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 22.09.2023
  • ISBN: 9783910231108
Bernd Späth

Trümmerkind

Roman
Eine Kindheit und Jugend in den Abgründen eines Münchner Vororts nach dem Zweiten Weltkrieg.

Als der Roman 'Trümmerkind' des Autors Bernd Späth im Jahr 2002 erstmals erschien, wurde er von der Kritik gefeiert. Doch seine Darstellung der biederen Verlogenheit, Hitler-Sehnsucht und des kaum versteckten Antisemitismus in den Jahren nach dem Weltkrieg gefiel nicht allen: Es gab Hetzartikel in den Lokalzeitungen, die der Autor mit seinen Anwälten stoppte, und es gab Übergriffe und Todesdrohungen von Nazis. – Jahrelang trug Bernd Späth mit behördlicher Erlaubnis eine Waffe.
Wie war es, unter solchen Menschen aufzuwachsen, mit häuslicher Gewalt, Entbehrungen und Schikanen?
„Trümmerkind“ ist zeitlos und heute aktueller denn je, denn es schildert eine Epoche, aus der die aktuelle braune Gefahr für unser Land sich erklären lässt. Verdrängen, verleugnen und hassen, statt Reflexion und Aufarbeitung.
Der Autor zeichnet ein drastisches Bild, das in vieler Hinsicht an die 'Blechtrommel' von Günter Grass erinnert.

Gebundene Neuausgabe des umstrittenen autobiografischen Romans von Bernd Späth über die Nachkriegszeit in Bayern.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Babsi1965 in einem Regal.
  • Babsi1965 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2025

Sehr tragisch

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Mein Fazit:
" Trümmerkind " ist wirklich sehr umstritten. Ich lese viel über den Zweiten Weltkrieg, die Schicksale der Menschen in dieser Zeit und der beschwerliche Neuanfang nach dem Krieg.

Der lockere ...

Mein Fazit:
" Trümmerkind " ist wirklich sehr umstritten. Ich lese viel über den Zweiten Weltkrieg, die Schicksale der Menschen in dieser Zeit und der beschwerliche Neuanfang nach dem Krieg.

Der lockere Schreibstil des Autors macht es dem Leser einfach, in die Handlung reinzufinden. Obwohl ich am Anfang Schwierigkeiten hatte, die Erfahrungen und Erlebnisse des Hauptprotagonisten einzuordnen. Er wird in eine schwere Zeit geboren, von der Mutter nicht gewollt und vernachlässigt, vom Vater durchs Leben geschleift, Oma und Opa sind auch nicht gerade präsent in seinem Leben. Die neue Stiefmutter am Anfang liebevoll, entwickelt sich später zur herrschsüchtigen Hexe.Was er in der Familie an Gewalt erlebt, passt in diese tragische Zeit, und durch den bildhaften Schreibstil ist man mittendrin in der Handlung . Er durchlebt alle Gefühle, die man haben kann: das Aufbegehren gegen die damalige Regierung, die Probleme in der beginnenden Liebesbeziehung, das kleinbürgerliche Leben in der Nachkriegszeit, Angst vor dem gewalttätigen Opa, seiner Stiefmutter, Angst vor dem braunen Sumpf, der noch vorherrscht, und dem Leben überhaupt …

Hier wird die Nachkriegszeit mit bissigem Humor, einer Spur Taktlosigkeit und fehlender Akzeptanz betrachtet. Der Autor schreibt sachlich, modern gehalten, humorvoll und mit bissigen Einlagen, um den Leser zum Nachdenken anzuregen. Für mich mal eine andere Sichtweise der Nachkriegszeit.

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