Cover-Bild Das Tor
Band 1 der Reihe "Das Portal nach Xibalbá"
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Nova MD
  • Themenbereich: Belletristik - Science-Fiction
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 314
  • Ersterscheinung: 31.01.2024
  • ISBN: 9783989423459
Brandon Q. Morris, Timo Leibig

Das Tor

Hard Science Fiction
Brandon Q. Morris (Herausgeber)

Ein Portal, das besser nie geöffnet worden wäre.

Tyler Drake ist ein reicher Abenteurer – und hat einen Traum: Er will Xibalbá finden, die legendäre Unterwelt der Maya-Mythologie, und stellt dafür ein Team zusammen. In Mexiko trifft er auf die Taucherin Adriana Ramírez, die jeden Peso zusammenkratzen muss, um ihre kleine Familie durchzubringen. Drake macht ihr ein Angebot, arbeitet dann aber doch mit ihrem ärgsten Konkurrenten zusammen.

Als Adriana mitbekommt, um welche Summen es geht, siegt ihre Neugier, und sie folgt Drakes Expedition heimlich. Dabei ahnt sie nicht, welch fantastische und gleichzeitig gefährliche Welt sich wirklich hinter dem Namen Xibalbá verbirgt. Wenn sie es nicht schafft, sich den Kreaturen dieses außerirdischen Planeten zu stellen, droht das Tor, die gesamte Menschheit ins Chaos zu stürzen.

Portal Science Fiction: Stargate unter Wasser.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei reni74 in einem Regal.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2025

Portal zu einer fremden Welt

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Die Mythologie der Maya fasziniert Tyler Drake, seines Zeichens reicher Abenteurer, sehr, besonders der Kult um die Sagenumwobene Unterwelt Xibalba. Mit einem kleinen Team macht er sich auf den Weg nach ...

Die Mythologie der Maya fasziniert Tyler Drake, seines Zeichens reicher Abenteurer, sehr, besonders der Kult um die Sagenumwobene Unterwelt Xibalba. Mit einem kleinen Team macht er sich auf den Weg nach Mexiko, um dort einen Tempel zu suchen, in dem er einen Zugang dorthin vermutet. Der Tempel liegt in einer längst überschwemmten Höhle und ist nur mit Hilfe eines einheimischen Tauchers zu finden, hier kommt Höhlentaucherin Adriana ins Spiel, die den Auftrag zwar dringend bräuchte, ihn aber trozdem ablehnt. Die Neugier auf das, was der reiche Amerikaner dort treibt bleibt allerdings und so beschließt sie der Gruppe zu folgen.

Dieses Buch entstand durch eine Zusammenarbeit zwischen Timo Leibig, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe und Brandon Q. Morris, den ich bereits durch die Tachyon-Reihe kenne. Morris Bücher zählen, genau wie dieses auch, zum Genre Hard Science Fiction und fokussieren sich sehr stark auf den Wissenschafts-, bzw Technikaspekt in der Geschichte. Manchmal habe ich damit so meine Schwierigkeiten, hier habe ich das aber überhaupt nicht so wahrgenommen.

Die Geschichte beginnt erstmal recht klassisch, schließlich wird antiken Zivilisationen wie den Maya schon länger unterstellt, Kontakt zu Außerirdischen gehabt zu haben, sie sollen Besucher von anderen Planeten gar als Götter verehrt und durch ihre Hilfe ihre Kulturen begründet haben. Zeugnisse hierfür finden sich bei entsprechender Deutung in vielen archäologischen Funden. An ein solches Szenario kann man nun glauben, oder nicht, die Autoren nehmen es hier als Ausgangspunkt für die gefährliche Reise ihrer Protagonisten. Diese aktivieren ein Portal, dass die Maya für ihre Rituale benutzt haben und landen auf einem fremden und exotischen Planeten.

Bis zu diesem Punkt könnte sich die Geschichte in verschiedene Richtungen entwickeln, Brandon Q. Morris ist sich hier aber treu geblieben und nimmt den Leser mit in den Weltraum, bzw auf einen anderen Planeten. Hier muss man sich dann ein bisschen auf die Geschichte einlassen, denn es wird sehr fremdartig und exotisch, die Autoren haben hier aus dem Vollen geschöpft. Dürfen sie aber auch, denn der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, schließlich kann niemand sagen, wie sich Leben, auch intelligentes Leben auf anderen Planeten entwickelt haben könnte, wie es auf einem Gasplaneten aussieht, oder eben auf einem, der fast ausschließlich aus Wasser besteht. Die Figuren machen hier einige faszinierende, aber auch verstörende Entdeckungen.

Die Figuren sind sehr sympatisch, allen voran Adriana, die die Mutterrolle für ihren jüngeren Bruder übernommen hat. Hier wäre durchaus Potential für weitere Abenteuer, gerade im Bezug auf einige offene Fragen, die am Ende Bleiben. An erster Stelle natürlich die zum Verbleib von Adrianas Mutter, aber eben auch speziell im Bezug auf den Planeten und eben das Titelgebende Portal. Hier fehlen mir so ein paar Hintergründe, etwa wie die Maya es entdeckt haben und ob sie sich bewusst waren wohin es führt, Dinge, die im Rahmen der vorliegenden Geschichte nicht geklärt werden konnten, die aber wie gesagt Stoff für weitere Bücher liefern könnten.

Die Zusammenarbeit der beiden Autoren hat für mich hier gut funktioniert, die Geschichte ist stimmig erzählt und ich könnte nicht sagen welcher Abschnitt von wem geschrieben wurde. Gern mehr davon.

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