Cover-Bild Unter Gästen
26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Limmat
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 12.03.2026
  • ISBN: 9783039261031
Caroline Roger

Unter Gästen

Roman
Zwischen dem Bistro der Mutter im Erdgeschoss und dem französischen Restaurant des Vaters im ersten Stock spielen sich die Kindheitsjahre der Erzählerin ab, ohne Familienalltag, dafür unter Gästen. Einzelgänger, heimlich Liebende, Büroangestellte und Arbeiter, Professoren und Studierende, Lieferantinnen, Soldaten, eine Nonne und ein Fliegenflüsterer: Alle haben hier ihren Platz.
Um sie herum entfaltet sich das Leben der Angestellten und der Familie der Erzählerin. Im Zentrum steht die Mutter, die sich mit Leidenschaft den Gästen widmet, während ihre Ehe auseinanderbricht.
Entlang der einzelnen Tische erzählt Caroline Roger mit zartem Humor und der Gabe für genaue Beobachtung Geschichten, die von der Absurdität des Alltäglichen, von Intimität und Fremdheit handeln, und dabei die Frage stellen: Wie entsteht Zugehörigkeit und woran erkennt man Familie?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

Brillant

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Unter Gästen, ist das Debüt der Caroline Roger.
Sie lässt ihre Erzählerin zurückdenken, an ihre Kindheit. Die hat sie zwischen den Gästen des Bistros ihrer Mutter und dem Restaurant ihres Vaters erlebt.
Ihre ...



Unter Gästen, ist das Debüt der Caroline Roger.
Sie lässt ihre Erzählerin zurückdenken, an ihre Kindheit. Die hat sie zwischen den Gästen des Bistros ihrer Mutter und dem Restaurant ihres Vaters erlebt.
Ihre Mutter hatte einen guten Draht zu ihren Gästen, sie lies sie sich aussprechen und war immer freundlich.
Der Vater ging immer wieder fremd. Als es dann darauf ankommt zieht die Erzählerin auf die Seite der Mutter.
Die Autorin versteht es gut, diesem Roman einen besonderen Flair einzuhauchen. Solche Wirtinnen wie die Mutter habe ich auch noch erlebt. Für uns Gäste war es immer sehr heimelig. Für die Kinder eher nicht, für die war nicht viel Zeit. Die Erzählerin war mir sehr sympathisch. Ich konnte ihre Eindrücke sehr gut nachempfinden.
Das hat die Autorin sehr gut dargestellt und ich habe den Roman genossen.
Da hätte ich immer weiter lesen mögen.