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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

Eindrucksvoll

Fliegt, Wilde Schwäne
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Durch diesen Roman „Fliegt, wilde Schwäne“ erfahren wir von der Schriftstellerin Jung Chang, wie die Chinesen leben.
Vor vierzig Jahren hat sie den ersten Teil dieses Romans geschrieben, den kenne ich ...



Durch diesen Roman „Fliegt, wilde Schwäne“ erfahren wir von der Schriftstellerin Jung Chang, wie die Chinesen leben.
Vor vierzig Jahren hat sie den ersten Teil dieses Romans geschrieben, den kenne ich allerdings nicht.
Ich habe schon viel von Mao und seinen Machenschaften gehört. Mao war der Gott, was er anordnete , musste befolgt werden.
Jung Changs Eltern waren Kommunisten. Erst ging es ja ganz gut, aber wenn jemand anderer Meinung war , gab es Strafen.
Wir begleiten sie über ihre Kindheit, ihre Jugend, bis sie mit 26Jahren zum Studium nach London durfte.
Es ist erschreckend, wie die Schulkinder gedrillt waren, sie wurden eingesetzt, wenn Erwachsene misshandelt und drangsaliert wurden.

Die Autorin beschreibt ihre Erlebnisse, um ihre Mutter besuchen zu dürfen. Die Mutter machte sich Sorgen, ob ihre Tochter wieder ausreisen durfte, erst wenn sie im Flugzeug saß, war sie beruhigt.
Dann durfte sie nicht mal zu der sterbenden Mutter, traurig.
Jung Chang erzählt mit diesem Roman, die Geschichte Chinas.
Er ist unbedingt zu empfehlen.

Veröffentlicht am 01.05.2026

Erinnerung an Sizilien

Die Scheinheiligen
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Die britische Schriftstellerin Jo Hamya hat in ihrem Roman „Die Scheinheiligen“ über eine nicht so einfache Vater Tochter Beziehung.
Es beginnt 2010 auf Sizilien. Die jugendliche Sophia soll den Urlaub ...



Die britische Schriftstellerin Jo Hamya hat in ihrem Roman „Die Scheinheiligen“ über eine nicht so einfache Vater Tochter Beziehung.
Es beginnt 2010 auf Sizilien. Die jugendliche Sophia soll den Urlaub bei ihrem Vater verbringen. Der ist Schriftsteller und muss sein Buch fertig schreiben.
Es ist erschreckend, denn zwischen den Beiden gibt es kein miteinander.
2020 hat Sophia ein Theaterstück geschrieben, der Vater kommt zur Aufführung und muss sein Versagen mit ansehen.
Der Roman zeigt eine Familie, die nicht miteinander Kommuniziert.
Da ist das gegenseitige Verstehen schwach.
Das hat die Autorin ganz gut hinbekommen, aber das ganze ist etwas kühl.
Das Buch liest sich gut.

Veröffentlicht am 01.05.2026

Perfekt

Unser Sommer endet nie
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Unser Sommer endet nie, ist der erste Roman, den ich von der #Schriftstellerin Virginie Grimaldi gelesen habe.
Er hat mich gleich total gefangen genommen.
Die Autorin schreibt gefühlvoll, mal humorvoll ...



Unser Sommer endet nie, ist der erste Roman, den ich von der #Schriftstellerin Virginie Grimaldi gelesen habe.
Er hat mich gleich total gefangen genommen.
Die Autorin schreibt gefühlvoll, mal humorvoll und dann voller Trauer.
Es geht um zwei Schwestern, Emma und Agathe, die wahrlich keine schöne Kindheit hatten. Blo0 gut, das es die Großmutter in den Ferien versteht sie zu verwöhnen.
Die Geschichte wechselt von dem Gestern, seit 1985 bis zu dem Heute, das ist die Woche, in der die Schwestern sich nach dem Tod der Großmutter noch einmal allein Treffen. Außerdem wechselt es auch von Emma und Agathe, so das man die jeweiligen Empfindungen mitbekommt.
Das ist einfach gut gemacht. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen.
Es war ein großartiges Lesevergnügen.


Veröffentlicht am 30.04.2026

Ein Leben

Tata
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Die Schriftstellerin Valérie Perrin hat mit dem Buch, ,Tata, ein wundervolles Buch geschrieben.
Im Anfang dachte ich noch, naja, geht so, aber als die Audikassetten anfingen, wurde es richtig spannend.
Agnes ...



Die Schriftstellerin Valérie Perrin hat mit dem Buch, ,Tata, ein wundervolles Buch geschrieben.
Im Anfang dachte ich noch, naja, geht so, aber als die Audikassetten anfingen, wurde es richtig spannend.
Agnes war während der Ferien bei ihrer Tante Colette, die war nicht schlecht zu ihr, aber ziemlich ernst.
Mit Colettes Tod gab es ein unerwartetes Ergebnis. Ihre Beerdigung war schon vor drei Jahren. Aber die Kassetten lösen fast alles auf.
Da erfährt man, wie Colette gelebt hat. Die Familie war arm und als das dritte Kind kam, musste Colette die Schule verlassen.
Dann kam es noch zu einem kleinen Krimi. Das Alles hat die Autorin super zusammengefügt.
Das Buch war ein besonders gutes Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 29.04.2026

Ein Geständnis

So, in etwa, ist es geschehen
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Ich durfte wieder einen Roman von Sharon Dodua Otoo, genießen.

„So, in etwa, ist es geschehen“ ist ein besonders gelungenes Werk geworden.
Der Roman beginnt mit einem Brief der Amata Haller an ihre Herausgeberin.
Es ...


Ich durfte wieder einen Roman von Sharon Dodua Otoo, genießen.

„So, in etwa, ist es geschehen“ ist ein besonders gelungenes Werk geworden.
Der Roman beginnt mit einem Brief der Amata Haller an ihre Herausgeberin.
Es wird zu einem Geständnis.
Sie hat ihren Kollegen Heinz Brockhaus erdrosselt.
Die Autorin hat das sehr gut umgesetzt.
Den Heinz hat sie , als eine Labertüte dargestellt. Wenn man so jemanden von der Fahrt von Berlin bis zum Timmerdorfer Strand mitmachen muss, kann man leicht durchdrehen.

Das Alles ist mit einem besonderen Sound gestaltet.
Diesen Roman habe ich gerne gelesen und kann ihn weiter empfehlen.