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Veröffentlicht am 19.11.2020

Die Frauen von Hampton-Hall

Der Faden der Vergangenheit
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Die Schriftstellerin Felicity Whitmore schwärmt für alte Häuser, denen sie gerne eine Geschichte gibt.

Der Faden der Vergangenheit, ist der 1. Teil der Hampton-Hall Trilogie
Der Roman spielt in zwei ...



Die Schriftstellerin Felicity Whitmore schwärmt für alte Häuser, denen sie gerne eine Geschichte gibt.

Der Faden der Vergangenheit, ist der 1. Teil der Hampton-Hall Trilogie
Der Roman spielt in zwei Ebenen, einmal 2017 8nd dann 1841. Zwischen den Personen zieht sich ein Faden.

Die neuernannte Staatsanwältin Melany Stewart bezieht ein altes Gemäuer, das sie geerbt hat. Dort findet sie die Tagebücher ihrer Vorfahrin Lady Abigail.
Die Schicksale aller Figuren sind gut gelungen.

Die Autorin hat die beiden Zeiten nett gewebt. Es ist zwar vieles nicht ganz realistisch, aber für leichte Unterhaltung ist der Roman gut geeignet. Leicht aber nicht zu leicht.
Am Ende gibt es dann noch ein Ereignis und man möchte auch den 2. Teil lesen

Veröffentlicht am 17.11.2020

Denke erst an dich

Ungezähmt
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Die US-amerikanische Schriftstellerin Glennon Doyle hat schon einiges mitgemacht. Als Jugendlicht litt sie an Bullemi, dann ging es mit Alkohol und und Drogen weiter. Erst als sie das erste Kind bekam ...



Die US-amerikanische Schriftstellerin Glennon Doyle hat schon einiges mitgemacht. Als Jugendlicht litt sie an Bullemi, dann ging es mit Alkohol und und Drogen weiter. Erst als sie das erste Kind bekam wurde sie clean. Alle Achtung.

In „Ungezähmt“ berichtet sie über diese Dinge.
Ihr Rat ist: „Höre auf deine eigene Stimme, sei dir selbst die Nächste und tue nichts, nur weil es sich so gehört.“ Na gut, der Rat ist ganz gut.

Die Autorin schreibt dann noch aus ihrem Leben und über ihre Kinder.
Am Besten gefiel mir die Leseprobe mit dem Gepard.
Es gibt noch ein paar nette Passagen mit den Kindern.
Sonnst zeigen sich viele amerikanische Ansichten Die Autorin bezieht sich auch viel auf ihre Gläubigkeit.

Mir konnte das Buch nichts geben, ich bin älter wie die Autorin, aber schon immer ziemlich selbstbewusst.
Für mich war das Buch nicht das Richtige.
Aber für Andere ist es bestimmt inspirierend.


Veröffentlicht am 16.11.2020

Erschütternd Ahnenforschung

Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind
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Die Schriftstellerin Esther Safran Foer erzählt in dem Buch „Ihr sollt wissen, das wir noch da sind“ von ihrer Suche nach ihrer Familie.
Nachdem ihr Sohn seinen Roman , alles ist erleuchtet, keine Hinweise ...



Die Schriftstellerin Esther Safran Foer erzählt in dem Buch „Ihr sollt wissen, das wir noch da sind“ von ihrer Suche nach ihrer Familie.
Nachdem ihr Sohn seinen Roman , alles ist erleuchtet, keine Hinweise auf seinen Großvater gefunden hat und deshalb einen fiktiven Roman geschrieben hat., nimmt Esther die Sache selbst in die Hand.

Ihr Buch fängt erst etwas schwierig an, es sind viele Personen, und viel hin und her, zu verstehen.
Esther Safran Foer ist Jüdin. Sie wurde 1946 geboren, als sie 8 Jahre alt war, nimmt sich ihr Vater das Leben. Erst als sie 40 Jahre alt war, erfährt sie, das er schon mal verheiratet war und ein Kind hatte. Die Beiden wurden von den Nazis ermordet.

2009 macht sie sich auf die Suche in die Ukraine. Es ist erstaunlich, das sie doch noch einiges erfuhr. Diese Reise in die Heimat ihrer Eltern und die Grauen der Zeit, ist erschütternd. Das mag man sich nicht vorstellen.
Es ist gut, das die Autorin von ihrer Familie schreibt. Das sollt nie vergessen werden.





Veröffentlicht am 11.11.2020

Interessant

Die Wahrheit über Metting
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Von dem Schriftsteller Tom Liehr habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, Durch Zufall bekam ich den Roman „Die Wahrheit über Metting“ in die Hände. Es werden viele interessante Themen behandelt.

Den ...


Von dem Schriftsteller Tom Liehr habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, Durch Zufall bekam ich den Roman „Die Wahrheit über Metting“ in die Hände. Es werden viele interessante Themen behandelt.

Den Protagonisten Tom begleiten wir ab seinem 13. Lebensjahr. Seine Eltern betreiben ein Altersheim in der Kleinstadt Metting und leben dort auch. Tom ist Legastheniker und in den 197ßer Jahren ist wird das noch nicht gefördert.

Seine Schulzeit ist deshalb schwierig und sein Freund wird als Zigeuner betitelt. Das die beiden Außenseiter sind ist schon schlimm, aber die Lehrer sind grenzwertig.

Mit 18 Jahren verlässt er das Elternhaus und es geht 30 Jahre später weiter. Jetzt ist meine Sympathie gesunken. Es ist gemein, sich so lange nicht mehr bei seinen Eltern zu melden. Er wusste da ja nicht einmal ob sie noch leben.

Tom Liehr ist ein guter Erzähler, der bei jeder Situation den richtigen Ton trifft.
Die Geschichte hat mich gut unterhalten und der Autor hat einen neuen Leser gefunden.




Veröffentlicht am 10.11.2020

Die Gouvernante

Teatime mit Lilibet
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„Teatime mit Lilibet“ ist ein Roman von der britischen Schriftstellerin Wendy Holden.
Wie sie selber sagt, sammelt sie alle Aufzeichnungen des britischen Königshaus.
Das ist wohl ein britisches Phänomen. ...



„Teatime mit Lilibet“ ist ein Roman von der britischen Schriftstellerin Wendy Holden.
Wie sie selber sagt, sammelt sie alle Aufzeichnungen des britischen Königshaus.
Das ist wohl ein britisches Phänomen.

Ich hatte gedacht, das dieser Roman leicht und locker ist, aber weit gefehlt.
Der Roman behandelt das Leben der Lehrerin und Gouvernante Marion Crawford. Sie wollte eigentlich die Kinder aus den Slums Edinburghs unterrichten. 1932 wurde sie von einer Lehrerin und ihrer Mutter zu einer Stelle beim Prinz Albert an zu nehmen. Sie unterrichtet dann 16 Jahre lang die Prinzessinnen Elisabeth und Margaret.

Sonst hat Marion Pech mit den Männern, sie hätte gerne eigene Kinder gehabt.
Ich kann verstehen, wie enttäuscht sie von der späteren Königin und ihrer Schwester so schnell vergessen wurde. Sie war eben doch nur eine Bedienstete.

Da die Autorin die Aufzeichnungen Marions gefunden hat, denke ich mal, das die Geschichte über die beiden zumeist stimmen, wenn sie sie vielleicht auch etwas ausgeschmückt hat. Es war nett zu lesen, wie es bei Hofe zugeht.