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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2018

4. Fall

Das Grab unter Zedern
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Remy Eyssens Roman „ Das Grab unter Zedern“ ist der 4. Fall mit dem aus Deutschland stammenden Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter. Für mich ist der Erste, aber das stört nicht, man kann ihn ohne Vorkenntnisse ...

Remy Eyssens Roman „ Das Grab unter Zedern“ ist der 4. Fall mit dem aus Deutschland stammenden Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter. Für mich ist der Erste, aber das stört nicht, man kann ihn ohne Vorkenntnisse lesen. Der Krimi spielt in der Provence. Der Krimi ist vom Ullstein Verlag

Ein Vater soll seine Tochter umgebracht haben. Nach Jahren wird er vom Berufungsgericht freigesprochen. Für ihn beginnt eine schlimme Zeit. Die Nachbarn sind aufgebracht. Die Polizei muss diesen Fall neu aufrollen.
Al nächster Fall wird am Strand ein Toter angeschwemmt Leon ist sich sicher, das es kein Unfall ist. Er unternimmt eigene Nachforschungen, die nicht allen gefallen.
Die Dialoge zwischen Leon und seiner Lebensgefährtin Isabelle Morell der Stellvertretende Polizeichefin und deren Tochter Lilou sind interessant. Es wird noch ungemein aufregend.

Der Autor versteht es die Situationen wunderbar darzustellen. Der Roman ist vom Anfang bis zum Ende fesselnd und spannend. Er verwebt Arbeit und Privates, so gefallen mir Krimis. Da werde ich gerne weitere von Remy Eyssen lese. Ich kann ihn empfehlen.


Veröffentlicht am 16.03.2018

Stalking

Yasemins Kiosk
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Yasemins Kiosk ist ein netter leichter lockerer Krimi geschrieben vom Christiane Antons. Der Roman spielt in Bielefeld und wir lernen die Mentalität der Ostwestfalen kennen.Drei Frauen sind der Mittelpunkt ...

Yasemins Kiosk ist ein netter leichter lockerer Krimi geschrieben vom Christiane Antons. Der Roman spielt in Bielefeld und wir lernen die Mentalität der Ostwestfalen kennen.Drei Frauen sind der Mittelpunkt dieser Geschichte.
Die Expolizistin Nina Zieht wieder nach Bielefeld, sie redet von einem Sabbatjahr. Dorothee hat seit Jahren ihre Wohnung nicht verlassen und Yasemin betreibt im Erdgeschoss einen Kiosk. Die Drei freunden sich an. Im Papiercontainer findet Yasemin einen Toten. Sie kennt ihn und die Frauen lassen sich viel einfallen um zu beweisen, das er ermordet wurde. In Bielefeld liegt noch einiges im Argen. Nina deckt mir Hilfe der Freundinnen noch gleich ein paar andere Schandtaten auf.
Ich dachte erst solche Geschichten gibt es oft, aber es entwickelt sich zu einem interessanten Roman und er konnte mich fesseln.
Die Handlung entwickelt sich gut und die verschiedene Charaktere der mitwirkenden Personen sind sympathisch.
Der Autorin ist ein netter Debütroman gelungen. Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen.
Ich möchte gerne weiteres von ihr lesen.

Veröffentlicht am 09.03.2018

Schiller und Goethe als Ermittler

Goethe und Schiller ermitteln / Die Affäre Carambol
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Stefan Lehnberg ist mit diesem Roman ein gutes skurriles Werk gelungen. Aus der Vita des Autors habe ich gesehen, das es schon einen kriminalistischen Teil mit Goethe und Schiller gibt. Was für eine Idee, ...


Stefan Lehnberg ist mit diesem Roman ein gutes skurriles Werk gelungen. Aus der Vita des Autors habe ich gesehen, das es schon einen kriminalistischen Teil mit Goethe und Schiller gibt. Was für eine Idee, die Beiden zu einem Ermittlerteam werden zu lassen.
Der Autor lässt Friedrich Schiller als Erzähler brillieren. Die Altdeutsche Schreibweise sind eine gute Einlage und beeinträchtigt den Lesefluss nicht.
Schon die Reise der Beiden mit der Postkutsche nach Frankfurt am Main ist witzig erzählt und der Besuch bei Goethes Mutter zum Tee, famos.
Dann sollen sie Ermitteln, wer hat die zwei Stadträte ermordet. Die Todesfälle nehmen zu und auch unser Ermittler sind in Gefahr. Manche Szenen sind humorvoll dargestellt.
Dubiose Mehllieferungen werden in die Stadt gebracht. Da will sich wohl jemand bereichern, falls Frankfurth von Napoleon belagert wird. Die Ermittler suchen das Versteck. Man erfährt dann noch von einigen Intrigen und Verbrechen.
Der Roman ist ein historischer Krimi, mit guten humorvollen Stil, der sich ganz ordentlich lesen lässt.



Veröffentlicht am 18.01.2018

Männer unter sich

Die Herzen der Männer
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Shotgun Lovesongs war schon ein guter Roman von Nickolas Butler.
In dem Roman „Die Herzen der Männer“ befasst sich der Autor hauptsächlich mit Männern. Es fängt in einem Pfadfinderlager an. Der 13jährige ...


Shotgun Lovesongs war schon ein guter Roman von Nickolas Butler.
In dem Roman „Die Herzen der Männer“ befasst sich der Autor hauptsächlich mit Männern. Es fängt in einem Pfadfinderlager an. Der 13jährige Nelson
hat keine Freunde und wird von den anderen Jungen auch noch gemein gemobbt. Von seinem Großvater hat er eine Trompete, da wird er in der Truppe der Trompeter. Der einzige Junge der Nelson wie ein Freund ist, ist Jonathan.
In dem Roman zeigt der Roman, wie Kriege die Männer belasten. Nelsons Vater ein Trauma aus den 2. Weltkrieg mitbringt. Nelson selber macht den Vietnamkrieg mit. Dann lernen wir Jonathans Sohn Trevor kennen und dann ist Trevors Sohn Thomas schon 16 Jahre alt. Von den Männern lesen wir immer in Rückblenden. So erleben wir 3 Generationen mit ihren vielen Kriegen, an denen die USA beteiligt waren. Der Roman zeigt den Rückgang des Pfadfindergedanken. So richtig warm konnte ich mit diesem Roman nicht werden. Am Ende zog sich die Geschichte etwas. Trotzdem war der Roman nicht schlecht geschrieben, teilweise sogar sehr gut, aber vielleicht etwas zu lang.
Trotzdem lesenswert-


Veröffentlicht am 03.01.2018

Korsisch

Das korsische Begräbnis
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Vitu Falconi startet mit „Das korsische Begräbnis“ eine Krimireihe, mit dem Schauplatz Korsika. Der Name Vitu Falconi ist das Pseudonym eines deutschen Thriller und Jugendbuchautors.
So richtig gelang ...

Vitu Falconi startet mit „Das korsische Begräbnis“ eine Krimireihe, mit dem Schauplatz Korsika. Der Name Vitu Falconi ist das Pseudonym eines deutschen Thriller und Jugendbuchautors.
So richtig gelang mir der Einstieg leider nicht gleich, aber die Geschichte wird doch noch spannend. Allerdings stören mich die deutschen Sprüche etwas, z. B. „etwas mehr oder weniger, das macht den Kohl auch nicht fett“, das kommt mir nicht so passend vor.
Der französische Schriftsteller Eric Marchand kommt nach Korsika. Aus dem Nachlass seiner Mutter, erfuhr er das die Familie ihre Wurzeln hier haben musste. Aber da ist die Korsika Mafia, mit dem Sohn der Familie Santini gerät er gleich aneinander. Die Fehden zwischen den Familien sind noch ziemlich aktuell, und Erik gerät dazwischen. Die Personen sind gut beschrieben, man kann sie fast persönlich vor sich sehen. Für Erik wird es immer gefährlicher. Es wird ganz interessant, wie solche Familien agieren und denken. Die Landschaft Korsikas passt gut in die Geschichte, malerisch und gefährlich.
Das korsische Begräbnis ist der Beginn einer neuen Krimiserie um Eric Marchand.