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Veröffentlicht am 24.09.2020

Märchenhaft

Herzfaden
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Der Schriftsteller Thomas Hettche hat mit
„Herzfaden“
mit poetischem Stil, über die Anfänge der Augsburger Puppenkiste geschrieben.
Er lässt die Vergangenheit lebendig werden.
Wie in einem Märchen entdeckt ...


Der Schriftsteller Thomas Hettche hat mit
„Herzfaden“
mit poetischem Stil, über die Anfänge der Augsburger Puppenkiste geschrieben.
Er lässt die Vergangenheit lebendig werden.
Wie in einem Märchen entdeckt ein 12jähriges Mädchen die Marionetten. Sie trifft die Tochter des Theaterdirektor, die ihr alles von damals erzählt.
Man wird an die eigene Kindheit erinnert, die Marionetten werden wieder lebendig.
Wir erfahren viel über das Marionettenspiel und über die Herstellung der Puppen.

Der Roman ist eine romantische Hommage an die Illusion. Er ist märchenhaft und zauberhaft, mit ernstem Hintergrund.
Es ist eine Erinnerung an die Familie Oemichen, die Gründer der Augsburger Puppenkiste.
Der Roman unterhält gut.


Veröffentlicht am 23.09.2020

Nachkriegsleben

Und die Welt war jung
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Die Schriftstellerin Carmen Korn entführt uns in die Zeit nach dem letzten Weltkrieg. Die Zeit wurde inzwischen viel beschrieben.

„Und die Welt war jung“ zeigt die Jahre ab 1950 und geht über drei Familien ...


Die Schriftstellerin Carmen Korn entführt uns in die Zeit nach dem letzten Weltkrieg. Die Zeit wurde inzwischen viel beschrieben.

„Und die Welt war jung“ zeigt die Jahre ab 1950 und geht über drei Familien in verschiedenen Städten. Es ist der 1. Band der Städte Saga.

Es sind Heinrich und Gerda Aldenhovens in Köln.
In Hamburg ist es Gerdas Freundin Elisabeth und ihr Mann Kurt.
In San Remo ist es Margarethe, die Schwester von Heinrich und ihr Mann .
In jeder Familie gibt es erwachsene Kinder, die ihr Leben in die Hand nehmen.

Die Autorin hat jeder Familie ein Schicksal zu geteilt. Wie es eben ist, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Das macht sie recht gut.

Auch wenn ich schon viel aus der Zeit gelesen habe, ist es wieder interessant und ich werde auch den nächsten Band lesen.

Veröffentlicht am 22.09.2020

Schicksale in Kenia

Das Meer der Libellen
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Die kenianische Schriftstellerin Yvonne Adhiambo Owuor ist eine wichtige Stimme Kenias.

Das Meer der Libellen, ist eine Geschichte, die an Kenias Küste auf der Insel Pate, des Lamu-Archipels, angelegt ...

Die kenianische Schriftstellerin Yvonne Adhiambo Owuor ist eine wichtige Stimme Kenias.

Das Meer der Libellen, ist eine Geschichte, die an Kenias Küste auf der Insel Pate, des Lamu-Archipels, angelegt ist.
Simone Jakob hat den Roman übersetzt.
Ich fand schon den Debütroman der Autorin stark.

Ayaana und ihre Mutter Munira leben da. Muhidin landet auf der Insel und Ayaana empfindet für ihn Gefühle, wie zu einem Vater.

Ayaana wachst auf und geht zum Studium nach China und kommt dann zurück. Sie hat kein leichtes Leben. Ihre Erfahrungen sind berührend. Es gibt noch einige Schicksale mehr.

Die Autorin beschreibt die Figuren mit stilistischen Eigenarten.

Der Roman ist stark und ansprechend.

Veröffentlicht am 22.09.2020

Südamerikanische Literatur

Hündin
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Die kolumbianische Schriftstellerin Pilar Quintana ist in Lateinamerika eine Bestsellerautorin.
Ihr Roman „Die Hündin“ zeigt uns einen Ort zwischen Dschungel und Pazifischen Ozean.
Der Roman wurde von ...


Die kolumbianische Schriftstellerin Pilar Quintana ist in Lateinamerika eine Bestsellerautorin.
Ihr Roman „Die Hündin“ zeigt uns einen Ort zwischen Dschungel und Pazifischen Ozean.
Der Roman wurde von Mayela Gerhard übersetzt.

Damaris und Rogelio haben lange auf ein Kind gehofft. Gerade für Damaris ist das eine Schande.
Dann bekommt sie einen kleinen Welpen. Die kleine Hündin war ihre große Liebe.
Damaris Leben ist bewegend.

Die Autorin beschreibt Damaris Emotionen beeindruckend und einfühlsam. Die Sprache ist brillant.

Pilar Quintana ist eine rasante Frauenstimme aus Südamerika.
Der Roman ist eine gute Lektüre.


Veröffentlicht am 22.09.2020

Unterhaltsam

24 gute Taten
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„24 gute Taten“ von Jenny Fagerlund ist ein angenehmer Roman, der in der Adventszeit spielt. Es ist aber nicht unbedingt ein Weihnachtsroman, er passt zu jeder Zeit.

Der Roman spielt in Stockholm. ...




„24 gute Taten“ von Jenny Fagerlund ist ein angenehmer Roman, der in der Adventszeit spielt. Es ist aber nicht unbedingt ein Weihnachtsroman, er passt zu jeder Zeit.

Der Roman spielt in Stockholm. Emmas Mann ist vor 2 Jahren tödlich verunglückt. Seit dem leidet sie an Schuldgefühlen, das sie sich zuletzt gestritten haben. Ihre Schwester macht alles, sie auf andere Gedanken zu bringen.
Sie betreibt einen Geschenkeladen.
Am 1. Dezember hilft sie einem älteren Mann und bemerkt das ihr das Freude macht. Jetzt will sie bis Weihnachten jeden Tag jemandem eine Freude machen.

Die Autorin versteht es gut, von den Emotionen Emmas zu berichten. Das Buch ist ihr sehr gut gelungen und es macht Spaß es zu lesen. Dieser unterhaltsame Roman ist Empfehlenswert.