Cover-Bild Frank & Red
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Hardcover
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 24.06.2025
  • ISBN: 9783365008645
Matt Coyne

Frank & Red

Roman | Ein berührender und mutmachender Roman über Freundschaft und Neuanfänge - egal, in welchem Alter.
Kristian Lutze (Übersetzer)

»So irritiert und glücklich war er noch nie gewesen. Komisch, dass Kinder einen beides gleichzeitig fühlen lassen konnten.«

Frank ist ein einsamer, alter Griesgram, der mit niemandem außer dem „Geist“ seiner verstorbenen Frau Marcie spricht – bis eines Tages ein blonder Haarschopf über seinem Gartenzaun auftaucht. Der sechsjährige Red, der gerade mit seiner Mutter ins Nachbarhaus eingezogen ist, und seitdem ununterbrochen am Schwatzen oder Trampolinspringen ist, geht Frank zunächst gehörig auf die Nerven. Doch die entschlossene Freundlichkeit des Kindes, das neben der Trennung seiner Eltern auch einen schweren Start an seiner neuen Schule verkraften muss, hilft Frank aus seiner Isolation heraus. Es entsteht die unwahrscheinlichste aller Freundschaften. Eine Freundschaft, die das Leben der beiden für immer verändern wird!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2026

Ein warmherziges Buch

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Ein warmherziges Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft

Frank ist nach dem Tod seiner Frau in ein großes schwarzes Loch gefallen. Er geht nicht aus dem Haus, zu seinen Freunden hat er keinen Kontakt, ...

Ein warmherziges Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft

Frank ist nach dem Tod seiner Frau in ein großes schwarzes Loch gefallen. Er geht nicht aus dem Haus, zu seinen Freunden hat er keinen Kontakt, mit seinem Sohn hat er sich überworfen. So vegetiert er nur noch vor sich hin.
Dann zieht im Nachbarhaus der sechsjährige Red mit seiner Mutter ein. Dieser sein eigenes Päckchen zu tragen hat, weil sich seine Eltern getrennt haben, er aus der gewohnten Umgebung weg und in eine neue Schule muss. Die Eingliederung in die neue Klasse gestaltet sich schwierig, da der viel größere Jake ihn auf dem Kieker hat und keiner mit ihm spielen will.
Ein Vorfall in der Schule wird zum Wendepunkt für Frank und Red…

Welch ein wunderschönes und warmherziges Buch. Ich habe es so gern gelesen! Teilweise ist es tragisch, doch nie deprimierend, da meist witzige Szenen die Tragik auflockern, so hat es trotz der Schwere des Themas eine Leichtigkeit.
Red ist in seiner kindlich, naiven Art so liebenswert, dass man ihn einfach gern haben muss. Matt Coyne ist es ausgezeichnet gut gelungen, dem kindlichen Gemüt eine Stimme zu geben, das macht das Lesen zum absoluten Vergnügen. Manchmal habe ich laut losgelacht!

Große Leseempfehlung für dieses warmherzige Buch.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Highlight und Lieblingsbuch

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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Manchmal sind die besten Lesetipps die, die dich einfach mitten im Alltag erwischen, so wie hier: Ich saß gemütlich im Café mit einer Buchfreundin, als plötzlich eine ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Manchmal sind die besten Lesetipps die, die dich einfach mitten im Alltag erwischen, so wie hier: Ich saß gemütlich im Café mit einer Buchfreundin, als plötzlich eine WhatsApp meiner Freundin reinkam: „Schau dir das an, das ist was für dich!“ Kaum hatte ich das Cover gesehen und den Klappentext überflogen, war klar: Das MUSS ich lesen! Natürlich habe ich sofort meine Lese-Partnerin mit meiner Begeisterung angesteckt und schwupps, war der Buddyread geboren.

🔎 Worum geht’s?

Frank ist ein grummeliger älterer Herr, der nach dem Tod seiner Frau Marcie jegliche Lebensfreude verloren hat. Sein einziger Gesprächspartner ist, ja richtig, der Geist seiner verstorbenen Gattin. Doch dann taucht der kleine Red, ein sechsjähriger Wirbelwind mit großem Herz und endlosem Redefluss, über Franks Gartenzaun auf. Anfangs nervt das Kind den alten Eigenbrötler gewaltig, aber nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden eine besondere Freundschaft, die alles verändert und vielleicht sogar ein bisschen Heilung bringt.

🧠 Meine Meinung:

Ich liebe Geschichten, die mich emotional komplett aus der Bahn werfen und Frank & Red hat das mit Ansage geschafft. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten drin, zwischen Lachen, Weinen und tiefem Mitfühlen. Es fühlte sich fast ein bisschen an wie eine moderne Heidi-Variante, das unschuldige Kind, das den mürrischen alten Mann auftaut und das Ganze ohne Kitsch, dafür mit ganz viel Herz.

Besonders gelungen fand ich die feine Balance zwischen Humor und Tragik. Franks Dialoge mit seiner verstorbenen Frau Marcie, die als liebevoller Spiegel seiner Fehler fungiert, haben mich gleichermaßen gerührt und amüsiert. Normalerweise bin ich bei übersinnlichen Elementen eher skeptisch, aber hier hat es einfach gepasst, weil es ja nicht ein Geist im Sinne von menschlichem Spuk war, sondern eher wie ein moralischer Kompass wirkte und man damit den Schmerz und die Einsamkeit des alten Mannes besser verstanden hat.

Und ja, es gab einen kleinen Erzählstrang, der am Ende weniger Bedeutung hatte, als ich zunächst dachte, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau. Ich hätte einfach nur gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt, um mich emotional weiter von dieser Geschichte tragen zu lassen, und dafür dann lieber auf den anderen Erzählstrang verzichtet.

Kurz gesagt: Ich habe gelacht, geweint, geflucht, gehofft  und am Ende mein Herz verloren. 

✅️ Fazit:

Frank & Red ist eine dieser Geschichten, die man nicht einfach liest, sondern erlebt. Warmherzig, humorvoll, berührend und voll kleiner Wahrheiten über das Leben, den Verlust und die Macht der Freundschaft. Für mich

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Herzensbuch über eine generationenübergreifende Freundschaft

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Inhaltsangabe Verlag:
»So irritiert und glücklich war er noch nie gewesen. Komisch, dass Kinder einen beides gleichzeitig fühlen lassen konnten.«
Frank ist ein einsamer, alter Griesgram, der mit niemandem ...

Inhaltsangabe Verlag:
»So irritiert und glücklich war er noch nie gewesen. Komisch, dass Kinder einen beides gleichzeitig fühlen lassen konnten.«
Frank ist ein einsamer, alter Griesgram, der mit niemandem außer dem „Geist“ seiner verstorbenen Frau Marcie spricht – bis eines Tages ein blonder Haarschopf über seinem Gartenzaun auftaucht. Der sechsjährige Red, der gerade mit seiner Mutter ins Nachbarhaus eingezogen ist, und seitdem ununterbrochen am Schwatzen oder Trampolinspringen ist, geht Frank zunächst gehörig auf die Nerven. Doch die entschlossene Freundlichkeit des Kindes, das neben der Trennung seiner Eltern auch einen schweren Start an seiner neuen Schule verkraften muss, hilft Frank aus seiner Isolation heraus. Es entsteht die unwahrscheinlichste aller Freundschaften. Eine Freundschaft, die das Leben der beiden für immer verändern wird!

Meine Inhaltsangabe:
Frank, fast 70, kommt über den Tod seiner Frau Marcie nicht hinweg, verlässt sein Haus nicht mehr und hat mit seinem Sohn nach einem Streit auf Marcies Beerdigung keinen Kontakt mehr. Zu viel trinkend, ein bisschen verwahrlost und sehr abweisend lebt er mehr schlecht als recht vor sich hin. Seine unsoziale Ungestörtheit genießt er, in dem er mit Marcie spricht, die sich ihm immer wieder zeigt. Die Ruhe endet jäh, als im Nachbarhaus die alleinerziehende Mama mit dem 6jährigen Red (eigentlich Leonard) und einem quietschenden Trampolin einzieht. Red ist im Gegensatz zu Frank kontaktfreudig und redet gern, viel und pausenlos. In seiner naiven Freundlichkeit will er Frank gern näher kennenlernen, malt ihm ein Bild, quasselt ständig auf ihn ein und lässt sich auch von Franks abweisendem Gebrumme nicht aufhalten. Nach und nach holt er Frank so aus dessen selbsterwählter Trauerisolation und eine für beide Seiten wichtige Freundschaft beginnt sich zu entwickeln.

Erster Satz: »Ah, Himmelherrgott …«

Mein Eindruck:
Dieses Buch ist urkomisch und gleichzeitig tief berührend. Ich habe es nicht einfach nur gelesen, sondern es gefühlt und miterlebt. Quasselstrippe Red muss man einfach ins Herz schließen und was er da teils vom Stapel lässt, ist crazy, klug, gaga und gleichzeitig tiefgründig und so aus dem Leben gegriffen. Wie Kinder halt einfach sind. Ihm gegenüber steht Frank, der durch den zu frühen Tod seiner über alles geliebten Frau völlig aus der Bahn geworfen wurde. Anfangs kann man ihn nur unmöglich finden, was sich dann aber in Mitleid wandelt und später in große Sympathie. Das Miteinander der beiden sowie deren jeweils eigene Geschichten (Frank und seine Trauer, Red und sein ganz eigenes Familiendrama mit der Scheidung seiner Eltern und der Tatsache, dass er in der Schule immer ein bisschen der Nerd ist und gemobbt wird) sind berührend, fesselnd und so gut zu lesen. Es wird einfach nie langatmig oder übertrieben, ich hatte beim Lesen durchgehend entweder ein Glucksen oder einen Kloß im Hals und war richtiggehend traurig, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Das war Kopfkino vom Allerfeinsten und der Stoff, aus dem die besten Filme entstehen. Lest es! Sonst verpasst ihr was! 5/5 + Highlight-Sternchen und eine von Herzen kommende Empfehlung für alle, die wundervolle Dramödien zum Lachen und Mitfühlen lieben.

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Generationsübergreifende Geschichte

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Generationsübergreifende Geschichte

Ich mag solche Generationsübergreifenden Bücher sehr und daher wollte ich das Buch gern lesen. Ich war sofort von der gefühlvollen Art der Geschichte berührt. Zwei ...

Generationsübergreifende Geschichte

Ich mag solche Generationsübergreifenden Bücher sehr und daher wollte ich das Buch gern lesen. Ich war sofort von der gefühlvollen Art der Geschichte berührt. Zwei wirklich sehr unterschiedliche Charaktere treffen aufeinander und genau darin liegt die Grundidee dieses Romans. Frank ist ein Mann, der nach dem Verlust seiner Frau kaum weiß, wie er sein Leben weiterführen soll. Er hängt noch sehr an seiner verstorbenen Partnerin, sieht sie überall und sucht nach einem neuen Sinn. Red dagegen ist ein offener Junge, neu in die Gegend gezogen und der ohne Scham spricht und sich ganz frei ausdrückt. Die Gespräche zwischen den beiden sind mal tiefgründig, mal kindlich direkt und gerade deshalb so ehrlich und bewegend.

Auch wenn die Grundidee nicht neu ist, überzeugt die Umsetzung auf eine ganz besondere Weise. Coyne schafft es, die sensible Frage danach, wie das Leben nach einem schweren Verlust weitergehen kann, in eine Geschichte zu verpacken, die trotz aller Schwere warm und tröstlich wirkt. Es ist ein Roman, der ans Herz geht, einen zum Nachdenken bringt und dennoch ein echtes Wohlfühlbuch bleibt. Besonders die kindliche Sichtweise, die ungeschönt und frei herauskommt, macht diese Begegnung zwischen Frank und Red so besonders und hat mich beim Lesen tief bewegt.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Umwerfend

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Ich hatte direkt schon im Prolog Tränen der Freude und Trauer im Auge. Passiert mir auch selten, dass mich schon so wenige Seiten so mitreißen. Da wars mir eigentlich schon klar, dass dies ein absolutes ...

Ich hatte direkt schon im Prolog Tränen der Freude und Trauer im Auge. Passiert mir auch selten, dass mich schon so wenige Seiten so mitreißen. Da wars mir eigentlich schon klar, dass dies ein absolutes Highlight-Buch wird. Erinnert ein bisschen an „ein Mann namens Ove“

Red ist ein sehr eigenwilliger Junge, der erstmal sehr anstrengend wirkt, aber auch engagiert, großherzig und absolut kindlich unschuldig ist.
Meine Lieblingsepisoden des Buches drehen sich viel um Marcie, ihr Auftauchen und die Interaktionen mit Frank, sowie die Erinnerungen die damit verknüpft sind. Die Beziehung der beiden hört sich so erfüllt an, ihre gemeinsame Geschichte ist voller bedeutender Meilensteine, Lachen und Weinen.

Es ist ein Buch voller sehr menschlicher Themen, dass mich emotional sehr angesprochen hat. Die zwei Erzählperspektiven von Red und Frank ergänzen einander perfekt und helfen zu verstehen, wie die Figuren denken und fühlen. Und obwohl Red und Frank oberflächlich betrachtet nicht viele Gemeinsamkeiten haben, so sind sie genau das, was der jeweils andere brauchte.

Es ist eine absolut berührende Geschichte über Freundschaft und Familie, darüber wie schwer es manchmal ist, den ersten Schritt zu machen und aufeinander zuzugehen. Aber auch vom Verzeihen und von Versöhnung. Ganz ehrlich , hab sehr geheult am Ende, so schön wars.

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