Verluste
Sommer auf Perigo IslandVerluste
Es ist Sommer 1991. Der zwölfjährige Pierce und seine Freunde Bennie und Thomas verbringen ihre Ferien auf Perigo Island vor Neufundland und helfen den Fischern im Hafen. Doch dann verschwindet ...
Verluste
Es ist Sommer 1991. Der zwölfjährige Pierce und seine Freunde Bennie und Thomas verbringen ihre Ferien auf Perigo Island vor Neufundland und helfen den Fischern im Hafen. Doch dann verschwindet Anna und daher machen sich die Jungen gemeinsam mit Bennies Cousine Emily aus New York auf die Suche nach ihr. Pierce hat zudem vor drei Jahren seinen Vater auf See verloren und er muss sich nun erneut mit Ängsten, Vorurteilen und ersten Gefühlen auseinandersetzen.
Ich glaube, wir alle hatten in unserer Jugend diesen einen Sommer. Diesen Sommer, in dem etwas passiert ist, hat sich etwas verändert und an den man auch heute immer mal wieder denken muss.
Genau diese Erinnerungen kamen beim Lesen des Buches auch bei mir hoch. Pierce ist ganz wunderbar beschrieben. Noch komplett in seiner Jugend und durch verschiedene Ereignisse doch schon ein bisschen erwachsen. Der Übergang dieser Zeit wurde wirklich intensiv eingefangen.
Die Suche nach Anna spielt natürlich eine Rolle, doch wenn ich so auf das Buch zurückblicke, eher am Rande. Es geht hauptsächlich um Pierce und seine Suche nach sich selbst und seiner Trauer um den Vater. Dabei begegnet er noch einem geheimnisvollen Meeresbiologen, dem er zuerst nicht vertraut, doch mit seinen Freunden für ihn arbeitet. Es folgen Gespräche, Erkenntnisse und ein Epilog, der sehr rührend war.
Ein Buch, das sich um die Frage dreht, wer man ist und was die Vergangenheit mit einem machen kann. Gespickt mit einem kleinen Kriminalfall.
ISBN: 978-3866487208
Autor: Perry Chafe
Verlag: Mare
ET: 24.02.26
Umfang: 272 Seiten