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Veröffentlicht am 16.10.2017

Spannend

Brandmal
3 0

Zum Inhalt:

In mehreren Städten treten plötzlich Fälle von spontaner Selbstentzündung auf. Teilweise ohne eine Vorwarnung brennen Personen und übrig bleibt so gut wie nichts. Das lässt den Geisterjäger ...

Zum Inhalt:

In mehreren Städten treten plötzlich Fälle von spontaner Selbstentzündung auf. Teilweise ohne eine Vorwarnung brennen Personen und übrig bleibt so gut wie nichts. Das lässt den Geisterjäger John Sinclair aufhorchen und er möchte der Sache auf den Grund gehen. Zeitgleich werden der bekannte Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke und sein Team darauf aufmerksam und so kommt es zu einer gemeinsamen und spannenden Untersuchung der Vorfälle.

Die Autoren:

Florian Hilleberg – auch bekannt unter seinem Pseudonym Ian Rolf Hill, schreibt er schon länger für die John Sinclair Reihe und weiß daher Bescheid, wie das Universum um den Geisterjäger zu beschreiben ist.. Der ursprüngliche Autor, Jason Dark, möchte sich so langsam zur Ruhe setzen und daher hat sein Verlag Bastei Lübbe hat nun ein achtköpfiges Autorenteam zusammengestellt, die ihn beim Schreiben unterstützen. Florian Hilleberg aus Göttingen gehört dazu.

Dr. Mark Benecke – er ist ein sehr bekannter, deutscher Kriminalbiologe, Spezialist für forensische Entomologie und Politiker. Nach seiner Promotion an der Uni Köln im Institut für Rechtsmedizin absolvierte er diverse fachspezifische Ausbildungen auf der ganzen Welt, so zum Beispiel beim FBI. Nebenbei veröffentlicht er zahlreiche wissenschaftliche Artikel, diverse Sachbücher sowie Kinderbücher und Experimentierkästen.

Rezension:

Dieser Roman ist meine erste Berührung mit John Sinclair und seiner Welt. Dafür, dass ich ihn vorher nicht kannte und ins kalte Wasser geschmissen wurde, was dieses Universum angeht, kam ich sehr schnell zurecht und konnte mich in die Personen einfühlen und sie mir gut vorstellen.

Das Thema an sich, die spontane Selbstentzündung, hat man ja irgendwann schon mal gehört, aber ich persönlich habe mich nie näher damit beschäftigt. Doch mit dem Buch kam das Interesse daran. Natürlich muss man berücksichtigen, dass hier auch viel Fantasie und Unnatürliches eine Rolle spielt, aber so ein bisschen regt es doch an und man informiert sich.

Die Hintergründe bzw. Personen, sind sehr gut recherchiert. Sicher kann man heute nicht mehr alles nachvollziehen und belegen was mal war, aber dennoch wurden diese hier gut eingebracht und ich habe mich tatsächlich noch gut aufgeklärt gefühlt.

Was für mich erst mal ein bisschen ungewohnt war, dass eine Romanfigur und eine real existierende Perosn aufeinander treffen und zusammen ermitteln. Aber auch das war bald normal und die Handlung konnte gut verfolgt werden.

Der Schreibstil ist flüssig und immer gut nachvollziehbar. Florian Hilleberg kannte ich vorher nicht, doch dieses Buch hat mich dazu gebracht mich mehr mit ihm auseinanderzusetzen und nach weiteren Büchern und Heften von ihm zu schauen. Das hier war sicher nicht mein letzten Werk von ihm.

Von mir daher eine klare Empfehlung und auch für Leute ohne Wissen zu John Sinclair ein spannender Roman.

Veröffentlicht am 26.01.2018

Ein rasanter Krimi ohne Tiefe

In eisiger Nacht
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Inhalt:

Ein Kühllaster und 12 erfrorene Frauen - damit beginnt dieser Krimi von Tony Parsons. Detective Max Wolfe und seine Partner müssen nun herausfinden, wer diese schreckliche Tat zu verantworten ...

Inhalt:

Ein Kühllaster und 12 erfrorene Frauen - damit beginnt dieser Krimi von Tony Parsons. Detective Max Wolfe und seine Partner müssen nun herausfinden, wer diese schreckliche Tat zu verantworten hat. Alles deutet darauf hin, dass sie von Schleusern illegal ins Land geschafft wurden, doch es befinden sich nicht 12, sondern 13 Pässe bei den Leichen. Wer ist Nummer 13 und können die Ermittler sie lebend finden?

Rezension:

Es ist der vierte Krimi in Tony Parsons Reihe rund um den Detective Max Wolfe. Für mich jedoch war es der erste Teil, den ich je von ihm gelesen habe. Doch das war für mich kein Nachteil, denn die Figuren werden einem so gut beschrieben, dass man sie auch ohne Vorkenntnisse kennenlernen kann. Sicher fehlen hier und da ein paar Details aus dem Leben, doch das drückt die Stimmung nicht und der Fall kann unabhängig davon gut verfolgt werden.

So gut gewählt das Thema in der heutigen Zeit ist, ist der Krimi an sich zu schnell gestaltet. Manche Themen werden kurz angerissen und schon wieder verworfen. Es gibt viele Verdächtige und teilweise zu konstruierte Zufälle. Sicher muss ein Autor seinen Weg in die richtige Richtung lenken, doch darf der Leser nicht mitbekommen, dass manches nur deswegen geschieht, damit man in der Handlung weiterkommt. Es muss sich, trotz des Wissens ein Buch und somit eine fertige Geschichte zu lesen, zufällig anfühlen.

Es werden Themen und Vorgänge angerissen um sie innerhalb von 2 Seiten schon wieder zu beenden und abzuhaken. Eine Ermittlung an sich ist kaum gegeben oder man bekommt sie als Leser nicht mit und wird dann vor vollendete Tatsachen gestellt.

Ich hätte mir hier ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, denn an sich ist das Thema und die Handlung spannend und man fiebert teilweise mit (an den Stellen, an denen der Autor es zulässt)
Liegt es an der geringen seitenzahl? Wäre es dann nicht von Vorteil gewesen hier ein bisschen mehr Raum und Luft zu schaffen? Wenn nicht mehr Seiten möglich waren, dann hätte auf ein paar Nebenhandlungen verzichtet werden müssen. Hier wurde aus meiner Sicht viel Potenzial verschenkt. Wer auf schnelle und rasante Kromis und Handlungen nicht verzichten möchte, ist hier gut aufgehoben. Für alle, die jedoch gern mitfiebern und raten ist dieses Buch nichts.

Veröffentlicht am 09.12.2017

Ein bisschen Horror

Die Blutschule
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Inhalt:

Die Brüder Simon und Mark müssen aus der Großstadt raus und in ein abgelegenes Dorf ziehen. Doch die Sommerferien stehen bald an und damit ein bisschen ersehnte Freiheit. Der Vater jedoch hat ...

Inhalt:

Die Brüder Simon und Mark müssen aus der Großstadt raus und in ein abgelegenes Dorf ziehen. Doch die Sommerferien stehen bald an und damit ein bisschen ersehnte Freiheit. Der Vater jedoch hat andere Pläne mit ihnen und so nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. EIne iensame Insel und eine versteckte Schule mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird.

Rezension:

Das Buch, geschrieben von Sebastian Fitzek und seinemr Figur Max Rhode, ist ganz anders als seine "eigentlichen" Bücher.

Das liegt daran, dass es um ein Buch im Buch geht. In seinem Buch "Das Joshua-Profil" geht es eben auch um dieses Buch "Die Blutschule".

Man kann es aber auch unabhängig voneinander lesen.

Man muss jedoch damit leben, dass hier der Horror eine größere Rolle spielt uns eben kein typischer Fitzek Thriller ist. Dennoch habe ich das Buch gern gelesen und finde auch dieser Stil steht ihm gut.

Gerade als Autor ist es sicher schwer, sich in ein anderes Genre einzufinden.

Veröffentlicht am 11.09.2017

Gemischte Gefühle

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
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Ich habe mit voller Freude auf den neuen Moers Roman gewartet. Ich war sogar richtig happy, den Roman schon am freitag vor Veröffentlichung zufällig in meiner Bücherei gesehen zu haben. Also gekauft, und ...

Ich habe mit voller Freude auf den neuen Moers Roman gewartet. Ich war sogar richtig happy, den Roman schon am freitag vor Veröffentlichung zufällig in meiner Bücherei gesehen zu haben. Also gekauft, und das Wochenende mit lesen verbracht. Nun ja, die Geschichte als solche war schön beschrieben und mit dem Nachwort auch sehr nachvollziehbar. Die Illustrationen haben für mich auch gepasst und die Fantasie noch zusätzlich anregen können - doch so richtig überzeugen konnte es mich nicht. Man war eben nicht in Zamonien. Es gab so gut wie keine anderen Akteure, als die Hauptakteure. Nur sie haben sich zu 90% miteinander unterhalten und alles andere waren kleine Randfiguren. Ich empfehle ihn Moers Fans dennoch und möchte ihn auch nicht missen gelesen zu haben, doch wenn Jemand diesen als Einstiegsbuch in diese Welt nimmt, wird er vermutlich keine weiteren der Reihe/der Welt lesen wollen.

Veröffentlicht am 09.10.2018

Was wäre wenn...

NSA - Nationales Sicherheits-Amt
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NSA wurde von dem Autor Andreas Eschbach verfasst. Er gilt als einer der bedeutendsten europäischen Science-Fiction-Autoren. Er erhielt bereits etliche Auszeichnungen und Ehrungen.

NSA umfasst mehrere ...

NSA wurde von dem Autor Andreas Eschbach verfasst. Er gilt als einer der bedeutendsten europäischen Science-Fiction-Autoren. Er erhielt bereits etliche Auszeichnungen und Ehrungen.

NSA umfasst mehrere Jahre, doch sind diese hauptsächlich in den 1930/40er Jahren angesiedelt und umfassen den 2ten Weltkrieg. Wir lernen Helene und Eugen kennen und wie unterschiedlich sie mit all den Geschehnissen umgehen, die sie erleben. Nur eins haben sie gemeinsam – irgendwann landen beide beim NSA und arbeiten dort an und mit Programmen um Deutschland zum Sieg zu verhelfen. Programme zu dieser Zeit? Ja, denn genau darum geht es hier. Wie hätte es laufen können, wenn es damals schon Computer und eine Weltvernetzung wie heute gegeben hätte? Was hätte man mit all diesem Wissen anfangen können?

Neben viel privaten Erlebnissen und Konfrontationen erleben wir eine Welt in der man Menschen ohne große Probleme aufspüren und sie somit vernichten kann. Es ist natürlich viel fiktional, doch hat Eschbach auch einige reale Personen der Zeit einfließen lassen.

Das macht den Roman noch ein bisschen realer und lässt einen oft über diese Situationen nachdenken. Und genau das ist es, was dieses Buch für mich zu einem ganz wichtigem Buch macht. Heutzutage hinterlässt jeder seinen digitalen Fußabdruck. Hier mal schnell die Adresse eingegeben und hier die PayBack Karte genutzt um Punkte zu sammeln. Vermutlich wissen manche Firmen mehr von einem als Freunde, Familie und vermutlich man selbst über einen.

Lasst euch nicht von den Seiten anschrecken – die sind so schnell gelesen, dass man das Gefühl hat man hat doch eben erst zu lesen begonnen. Ich kann dieses Buch nur jeden ans Herz legen. Ein Roman, der sich leicht und flüssig lesen und dennoch viel zum nach- und umdenken anregen lässt.