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Veröffentlicht am 18.08.2026

Faszinierend und lehrreich

Kleine und große Wunder des Weltalls
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"Wir alle bestehen aus Sternenstaub, genau wie die leuchtenden Körper am Himmel …"

Schon beim ersten Blick war ich verliebt: Das wunderschöne Hardcover mit seiner edlen Goldprägung macht dieses Kinderbuch ...

"Wir alle bestehen aus Sternenstaub, genau wie die leuchtenden Körper am Himmel …"

Schon beim ersten Blick war ich verliebt: Das wunderschöne Hardcover mit seiner edlen Goldprägung macht dieses Kinderbuch zu etwas ganz Besonderem und lässt sofort erahnen, wie viel Liebe in seiner Gestaltung steckt. Als ich dann die ersten Seiten aufgeschlagen habe, war es endgültig um mich geschehen … die Illustrationen sind schlichtweg zauberhaft. (!!) Soll heißen: Dermaßen detailverliebt und farbenfroh, sodass sie automatisch zum Staunen und Entdecken einladen. Mein Highlight waren die niedlich gestalteten Planeten mit ihren ausdrucksstarken Gesichtern.

In neun liebevoll erzählten Geschichten nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise durch unser Sonnensystem und die Weiten des Universums. Sie vermittelt Wissen auf eine spielerische und kindgerechte Art, ohne dabei an Inhalt einzubüßen. Ein Teil der Texte ist in Reimform verfasst, was wunderbar zum Vorlesecharakter des Buches passt und die Geschichten angenehm lebendig wirken lässt.

"Jupiter heiße ich, bin ein Gigant!
Nicht nur groß, sondern RIESIG, und sehr imposant! […] Ich kreise geschwind um die eigene Achse, schnell wie der Wind! Als Riese aus Gas bin ich einsame Spitze: der Größte, der Schnellste - und auf mir zucken Blitze! […] Durch Ammoniak-Wolken, die rings um mich schweifen, seh ich aus wie ein Tiger: mit wirbelnden Streifen!"

Ergänzt werden diese durch leicht verständliche Sachseiten, auf denen die jeweiligen Themen noch einmal genauer erklärt werden.

"Trümmer von Asteroiden und Kometen jagen im Kreis um Saturn herum - ein galaktischer Hula-Hoop-Reifen, der niemals ins Trudeln gerät."

Ob Mond, Sonne, Milchstraße, Planeten oder Sterne - alles wird altersgerecht aufbereitet und gleichzeitig so spannend präsentiert, dass selbst Erwachsene noch Neues entdecken können. Ich persönlich habe definitiv beim Lesen einiges gelernt und mitgenommen.

Das empfohlene Alter ab vier Jahren empfinde ich als passend, wobei natürlich jedes Kind unterschiedlich ist. Mein Kleiner befindet sich genau in dieser Altersgruppe, und ich kann mir kaum vorstellen, dass neugierige Kinder sich der Faszination dieses Buches entziehen können. Allein die wunderschönen Illustrationen laden immer wieder dazu ein, durch die Seiten zu blättern und die Details zu bestaunen.

Besonders berührt haben mich auch die Widmungen am Ende des Buches von Autorin Gabby Dawnay und der talentierten Illustratorin Mona K., in denen es heißt:

"Für alle neugierigen Kinder, die mit staunenden Augen zu den Sternen blicken - möge eure Fantasie so unendlich sein wie das Weltall!
- Mona K -

Für alle Nachwuchs-Sternenforscher und -forscherinnen, für alle kleinen Künstlerinnen und Künstler, Träumerinnen und Träumer...
»Wenn wir ins Universum schauen, werfen wir einen Blick auf unseren eigenen Ursprung - denn wir sind im wahrsten Sinne des Wortes alle Sternenkinder." (Prof. Brian Cox)
- Gabby D - "

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Faszination pur! Für mich ist dieses bezaubernde, gleichermaßen lehrreiche wie hinreißend illustrierte Werk eine absolute Bereicherung für jedes Kinderbuchregal - zudem bin ich überzeugt davon, dass auch erwachsene Weltraum-Fans hier voll auf ihre Kosten kommen werden.

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Veröffentlicht am 30.07.2026

Gefühlvoller Frauenroman

Der Geschmack von Sommer und Karamell
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"Amrum hatte einen besonderen Zauber, der sich nicht erklären ließ. Es war, als ob die Insel einen empfinge, als würde sie leise sagen: «Du gehörst hierher», auch wenn man es gar nicht wusste."

Mit ihrem ...

"Amrum hatte einen besonderen Zauber, der sich nicht erklären ließ. Es war, als ob die Insel einen empfinge, als würde sie leise sagen: «Du gehörst hierher», auch wenn man es gar nicht wusste."

Mit ihrem aktuellen Werk hat Anne Barns mich erneut dorthin entführt, wo sie uns seit Jahren besonders gut abzuholen weiß: ans Meer - an einen Sehnsuchtsort voller Erinnerungen, Wärme, Emotionen und besonderer Begegnungen.

Schon das wunderschön gestaltete Cover mit seiner edlen Goldprägung macht Lust aufs Lesen … und nach nur wenigen Seiten war ich bereits vollkommen in die berührende Story eingetaucht.

Im Mittelpunkt stehen Ella und ihre Oma Henny, die gemeinsam auf die Insel ihrer Jugend zurückkehrt. Während wir Ella in der Gegenwart begleiten, erfahren wir nach und nach mehr über Hennys Vergangenheit, ihre Erinnerungen, Freundschaften und Geheimnisse. Diese Wechsel zwischen den Zeitebenen stellten jedoch nicht etwa eine Unterbrechung dar, sondern verliehen der Geschichte vielmehr zusätzliche Tiefe.

Anne Barns' Schreibstil ist wie immer ein Genuss: federleicht und durchwegs angenehm zu lesen. Die Autorin versteht es hervorragend, emotionale Themen aufzugreifen, ohne diese schwer wirken zu lassen. Stattdessen entsteht eine wunderbare Mischung aus Wohlfühlatmosphäre, Nachdenklichkeit und Herzensmomenten.

Die Darstellung von Ellas Freundschaft zu ihrer ehemaligen besten Freundin fand ich richtig genial - so realistisch! Freundschaften können sich ebenso verändern, auseinanderleben oder zerbrechen wie Liebesbeziehungen - ein Thema, das in Büchern oft weniger Aufmerksamkeit erhält und hier sehr feinfühlig, authentisch und nachvollziehbar umgesetzt worden ist. Die damit verbundenen Gefühle - Enttäuschung, Resignation, Unverständnis - wirkten auf mich durchweg glaubwürdig und haben Ella als Figur noch greifbarer gemacht.

Überhaupt mochte ich die zwischenmenschlichen Beziehungen in diesem Roman sehr. Die Verbindung zwischen Ella und ihrer Oma, die enge Familiendynamik mit ihren Geschwistern und ihrer leicht chaotischen Mutter sowie die vielen kleinen Begegnungen auf Amrum vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit, wie man es sich in einem Familienroman nur wünschen kann.

Natürlich darf auch die Romantik nicht fehlen, diese nahm für mich jedoch eher eine Nebenrolle ein. Die Begegnungen mit dem wortkargen Vogelkundler Jonte entwickeln sich angenehm unaufgeregt und fügen sich harmonisch in die Geschichte ein, ohne die anderen Aspekte der Handlung zu überlagern.

Mit ihren traumhaften atmosphärischen Beschreibungen hat Anne Barns in mir definitiv den Wunsch geweckt, diese besondere Insel selbst einmal zu besuchen.

"Amrum schien mir wie ein Ort, den man verlassen konnte, der einen aber nie ganz loslassen würde."

All die kulinarischen Köstlichkeiten haben ihr Übriges dazu beigetragen - Friesenwaffeln, Zimtwaffeln, Kirschkuchen, gebackene Kirschmarmelade oder Scottish Tablet … dieses Buch solltet ihr besser nicht hungrig lesen, hihi. Umso schöner, dass sich - typisch für Barns'sche Werke - einige der Rezepte im Anhang befinden. Besonders die Zimtwaffeln klingen sooooo lecker!

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Klare Empfehlung für Fans von gefühlvollen Frauenromanen mit historischen Elementen, starken Familiengeschichten und einer Prise Meeresluft.

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Veröffentlicht am 28.07.2026

Nicht nur für Hundefreunde ein Genuss

Harold und der Buchhändler
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Bücher? Liebe ich. Hunde? Liebe ich sogar noch mehr. Beides thematisch vereint in einem Buch? Say no more.

Als Hundemama konnte ich einem Roman, der aus der Perspektive eines Hundes erzählt wird, unmöglich ...

Bücher? Liebe ich. Hunde? Liebe ich sogar noch mehr. Beides thematisch vereint in einem Buch? Say no more.

Als Hundemama konnte ich einem Roman, der aus der Perspektive eines Hundes erzählt wird, unmöglich widerstehen - was ich allerdings dennoch nicht erwartet hatte, war das Level an Emotionen … denn gleich zu Beginn stellt die Autorin klar: der knuffelige Vierbeiner nähert sich seinem Lebensende. Diese Info war mir vorab nicht bewusst gewesen - und ganz ehrlich: Ich denke nicht, dass ich mich ansonsten an diesen Read herangewagt hätte.

Ich hatte aufgrund des Klappentextes zwar selbstverständlich keinen quirligen Welpen erwartet - aber eben auch nicht, dass Harold unmittelbar vor seinem Lebensende steht schnief … allein dieser Gedanke ließ mir während der Lektüre, egal wie heiter es mitunter zuging, immer wieder das Herz schwer werden. Gemeinsam mit der unglaublich authentisch dargestellten Trauer um Miguels verstorbene Partnerin Amelia entfaltet eine cute Geschichte, die gleichzeitig schmerzt und dennoch voller Hoffnung steckt. Haltet also definitiv eure Taschentücher griffbereit!

Harolds Erzählperspektive ist natürlich der Knüller für jedes Dog-Parent-Herz. Seine liebevollen, amüsanten Beobachtungen über uns Menschen haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, während seine bedingungslose Loyalität und seine Mission, Miguel zurück ins Leben zu führen, mich ehrlich berührt haben. Zu gerne wüsste ich, was meine zwei Fellbabies wohl über unseren Alltag denken.

Die Lakeside-Buchhandlung mit den zahlreichen liebenswerten Charakteren ist ein absoluter Wohlfühlort. Die Liebe zu Büchern liegt spürbar in der Luft … ebenso die Sorge um die Zukunft des charmant-heimeligen Geschäfts (in dem ich sofort einen gemütlichen Nachmittag verbringen würde … um in Ruhe durch die Regale zu stöbern, mit allen Protas zu plauschen und Harold zu kuscheln.) Gleichzeitig wird Miguels Trauer so feinfühlig und glaubwürdig beschrieben, dass sich seine Hilflosigkeit, sein Rückzug und seine Hoffnungslosigkeit dermaßen realistisch anfühlen, dass man ihn am liebsten in den Arm nehmen würde. Welch ein Glück, dass er Harold hat … und es viele Menschen gibt, denen sein Glück ehrlich am Herzen liegt.

Die unterliegende Message - dass man trotz eines schrecklichen Verlustes irgendwann den Mut finden kann (und 'darf'), sein Herz wieder zu öffnen - fand ich wunderschön.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein ruhiger, sanfter, herzerwärmender, bittersüßer Roman über Trauer & Heilung, Freundschaften & Herzklopfen, Bücherliebe & die Magie von Buchhandlungen … nicht nur für Hundefreunde ein wahrer Lesegenuss.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Schöne NA-Sports-Romance

Holt Hockey - Play to Keep
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Ich glaube, ich bin inzwischen offiziell in meiner Sports-Romance-Ära angekommen. Auch wenn ich selbst sportlich eher auf der Zuschauerbank zuhause bin (und Eislaufen definitiv nicht zu meinen Talenten ...

Ich glaube, ich bin inzwischen offiziell in meiner Sports-Romance-Ära angekommen. Auch wenn ich selbst sportlich eher auf der Zuschauerbank zuhause bin (und Eislaufen definitiv nicht zu meinen Talenten gehört), verschlinge ich Geschichten rund um Eishockey, Basketball, American Football oder auch Formel 1 unglaublich gerne. Tatsächlich hätte ich nach diesem Buch sogar richtig Lust, mal wieder ein Eishockeyspiel live zu besuchen!

Der Auftaktband der Holt-Hockey-Reihe ist eine klassische New-Adult-Sports-Romance mit allem, was das Genre verspricht: stimmungsvolle Sportszenen, College-Setting, ansprechende Tropes (Enemies to Lovers, Forced Proximity & Co.) und natürlich jeder Menge Chemistry.

Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und modern, sodass ich direkt in der Story angekommen bin. Besonders die Szenen rund ums Eishockey haben Spaß gemacht und haben das Sport-Feeling super realistisch transportiert. Conor und Harlow waren sympathische Hauptfiguren, deren Vergangenheit und die ungewöhnliche Verbindung über Landon(s Familie) für zusätzliche Spannung gesorgt haben. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich nachvollziehbar und ihre Annäherung war richtig cute. Sie konnten es selbst kaum fassen, dass sie plötzlich kaum mehr ohne einander sein konnten, hihi.

Trotzdem muss ich sagen, dass mich die Geschichte emotional nicht komplett mitreißen konnte. Sie macht im Grunde alles richtig, folgt dabei aber auch sehr den bekannten Mustern des Genres. So gab es für mich wenig Überraschungen oder Momente, die wirklich herausgestochen sind. Vielleicht merke ich inzwischen auch einfach, dass ich langsam ein kleines bisschen aus den klassischen New-Adult-Handlungen herauswachse und mittlerweile etwas mehr Tiefgang oder neue Impulse brauche. We will see.

Nichtsdestotrotz hatte ich ein angenehmes Wohlfühl-Leseerlebnis mit dieser unterhaltsamen Sports Romance und empfehle sie allen NA-Fans gerne weiter.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Wieder sehr schön cozy

Lucky – Was ich dir sagen will
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Nach dem tollen ersten Band habe ich mich sehr auf die Rückkehr nach Junos Bay gefreut - und das gemütliche Small-Town-Feeling hat mich sofort wieder abgeholt. Diese besondere Atmosphäre des cozy Städtchens ...

Nach dem tollen ersten Band habe ich mich sehr auf die Rückkehr nach Junos Bay gefreut - und das gemütliche Small-Town-Feeling hat mich sofort wieder abgeholt. Diese besondere Atmosphäre des cozy Städtchens am Meer sorgt einfach für absolute Wohlfühl-Vibes.

Dieses Mal begleiten wir Bailey und Jackson, die sich vom ersten Moment an herrlich in den Haaren liegen. Haters to Lovers ist (neben Fake Dating) sowieso einer meiner absoluten Lieblingstropes und ich hatte richtig Spaß dabei, die Wortgefechte der beiden zu verfolgen. Dass die Story im Dual POV erzählt wird empfand ich als genau richtig. Auch Fans von Grumpy x Sunshine und Forced Proximity werden hier voll auf ihre Kosten kommen, die Dynamik, zwischen den zwei Protas hat mich jedenfalls immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Ein kleines Highlight waren für mich auch die geheimnisvollen Postkarten, die der Geschichte einen besonderen, leicht magischen Touch verleihen und immer wieder neugierig machen, was als Nächstes passieren wird. Ebenso haben mir die kurzen Gedanken von Jackson zu Beginn der Kapitel richtig gut gefallen – sie haben perfekt auf das kommende Kapitel eingestimmt.

Mit dem Stalking-Handlungsstrang bin ich persönlich nicht warm geworden. Das liegt allerdings daran, dass dies generell ein eher schwieriges Thema für mich ist. (Zu viel Negatives habe ich im realen Leben im Bekanntenkreis erlebt - und die Polizei scheint oft machtlos zu sein, ehe etwas Schlimmes passiert … bis es letztlich zu spät ist.) Soll heißen: hätte ich jetzt nicht wirklich gebraucht, da es für mich nicht ganz zur sonst so heimeligen Atmosphäre passt. ABER: Zum einen war ich ja dank des Klappentextes vorgewarnt gewesen und zum anderen sorgte genau dieser Aspekt letztlich dafür, dass die Geschichte zum Ende hin noch spannender und dramatischer wurde.

Schreibstil: Dagmar Bach schreibt routiniert locker, humorvoll und leicht, sodass sich das Buch trotz der ernsteren Aspekte angenehm lesen lässt.

Gestaltung: Top! Das Cover und der farbenfrohe Farbschnitt versprühen einfach pure Summer Vibes.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Auch wenn der Stalking-Aspekt nicht my Cup of tea ist, habe ich die Zeit in Junos Bay sehr genossen. Cozy Atmosphäre + sommerliches SmallTown-Feeling + sympathische Figuren = glückliche Lesestunden.

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