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Mirja103

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Veröffentlicht am 28.06.2026

Wohlfühlroman

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
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Für mich ist das Buch ganz klar ein Wohlfühlroman. Die Geschichte geht ruhig vorwärts, es passieren keine allzu großen Dramen und es gibt immer wieder Szenen, die berührend sind, ohne aufwühlend zu sein. ...

Für mich ist das Buch ganz klar ein Wohlfühlroman. Die Geschichte geht ruhig vorwärts, es passieren keine allzu großen Dramen und es gibt immer wieder Szenen, die berührend sind, ohne aufwühlend zu sein. Ab und zu hätte ich mir doch etwas mehr Tempo gewünscht, aber das ist ja Geschmackssache.

Den Schreibstil finde ich sehr angenehm. Alles wird sehr anschaulich und liebevoll beschrieben. Den Briefladen hat man sehr schnell vor Augen und möchte am liebsten selbst dort stöbern. Die Begegnungen der Figuren sind sehr stimmig und auch, wie sich Beziehungen langsam aufbauen bzw. verändern. Die Briefe verleihen dem Buch einen zusätzlichen Charme.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Mangelnde Kommunikation

Eigentlich wollte ich das nicht schreiben
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Mirja103
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Freya Bromley
Eigentlich wollte ich das nicht schreiben
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Lisa Ridzén
Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
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Hitzetage
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Bewertung zu "Eigentlich wollte ich das nicht schreiben" von Freya Bromley
Mirja103vor 17 Minuten
Mangelnde Kommunikation
Nola dachte, dass sie in ihrem Buch überwiegend die Wahrheit über sich und ihre Familie erzählt hat. Es wird jedoch immer deutlicher, dass sie einiges ändern bzw. weglassen musste/wollte. Trotzdem versteht sie nicht, dass ihre Familie nicht stolz auf sie und das Buch ist. Anstatt mlt ihnen zu reden, geht Nola der Familie überwiegend aus dem Weg. Am Familientreffen nimmt sie nur teil, um ihren lukrativen Filmdeal zu retten. Werden alle Konflikte geklärt?

Mich konnte die Geschichte leider nicht so richtig fesseln. Nola fand ich zunehmend anstrengend. Sie spricht nicht an, was sie beschäftigt. Anstatt Dinge zu klären, lässt sie einfach alles laufen. Der Rest der Familie macht es ähnlich. Bis Nola einmal kurz explodiert. Aber auch darüber wird am nächsten Tag wieder geschwiegen. Am Ende wird die Beziehung zu ihren Geschwistern enger. Das war schön zu lesen, aber für mich nicht ganz nachvollziehbar, da es eher plötzlich passiert.

Das Buch behandelt wichtige Themen, aber für mich bleibt zu vieles unausgesprochen und nicht geklärt. Das hatte ich nach dem Klappentext anders erwartet. Die Figuren sind mir leider nicht richtig nahe gekommen. Die Szene, in der Nola aus ihrer Danksagung aus ihrem Buch vorliest hat mich sehr berührt, aber ansonsten konnte ich kaum mit den Figuren mitfühlen. Auch der Witz hat mich leider nicht angesprochen.

Neben der Erzählung aus Nolas Perspektive gibt es Auszüge aus ihrem Buch. Das hat meinen Lesefluss irgendwie unterbrochen, weil ich mich gefragt habe, ob das alles der Wahrheit entspricht.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Fehlende Ehrlichkeit

Hitzetage
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Zu Beginn hat mir das Buch ganz gut gefallen. Aber nach und nach ging es mir auf die Nerven, dass niemand ehrlich ist und sich alles im Kreis dreht. Es gab zu viele unnötige Situationen und die Geschichte ...

Zu Beginn hat mir das Buch ganz gut gefallen. Aber nach und nach ging es mir auf die Nerven, dass niemand ehrlich ist und sich alles im Kreis dreht. Es gab zu viele unnötige Situationen und die Geschichte ging nicht voran. Außerdem muss man erstmal die vielen Personen zuordnen. Etwas weniger Drama wäre für mich besser gewesen oder mehr Zeit. Am Ende wird auf einmal überraschend schnell alles geklärt und in neue Bahnen gelenkt. Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen.


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Veröffentlicht am 21.05.2026

Berührend, wichtige Themen

Palastplatte
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Mich hat die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Durch den lockeren Schreibstil kann man schnell eintauchen. Die erste Hälfte habe ich sehr begeistert gelesen. Henri wird klar, dass etwas mit ihrem ...

Mich hat die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Durch den lockeren Schreibstil kann man schnell eintauchen. Die erste Hälfte habe ich sehr begeistert gelesen. Henri wird klar, dass etwas mit ihrem Vater nicht stimmt. Sie ist (verständlicherweise) überfordert. Zunächst wird mit ihr nicht offen gesprochen und sie soll auch mit anderen nicht darüber sprechen. Zum Glück vertraut sie sich Mo doch an, wodurch sie sich noch näher kommen. Henri schwankt zwischen erster Liebe und Sorge/Fürsorge für Ihren Vater.

Ich fand die Beschreibungen sehr berührend und eindrücklich. Der Autorin gelingt es sehr gut zu beschreiben, wie Henri sich fühlt. Sie achtet auf Kleinigkeiten und entwickelt ein Gespür für die Stimmung ihres Vaters und übernimmt viel Verantwortung.

Nach einem größeren Zeitsprung (Henri ist erwachsen und arbeitet schon länger) konnte mich die Geschichte leider nicht mehr so fesseln. Die Einblicke in Hernis Leben und ihre Gefühlswelt sind oberflächlicher, so dass man ihr nicht mehr so nahe ist und weniger mit ihr mitfiebert. Das fand ich sehr schade.

Das Thema "psychisch kranker Elternteil" finde ich dennoch sehr gut umgesetzt. Es ist wichtig und notwendig, noch mehr über psychische Erkrankungen zu schreiben/lesen und zu sprechen. Hier kann man einen Eindruck bekommen, wie es sich für Kinder anfühlen kann.

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Zu oberflächlich

Weird Girls
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Mich hat die Geschichte leider nicht überzeugt. Eine innige Freundschaft war für mich zwischen den Figuren nicht erkennbar. Überwiegend feiern sie zusammen und es wird viel Alkohol genommen und abgesehen ...

Mich hat die Geschichte leider nicht überzeugt. Eine innige Freundschaft war für mich zwischen den Figuren nicht erkennbar. Überwiegend feiern sie zusammen und es wird viel Alkohol genommen und abgesehen von einer der Frauen auch Drogen. Der Verlust der Freundin wird untereinander sehr selten thematisiert und es wird nicht darüber gesprochen, wie es ihnen damit geht. Insgesamt fand ich die Kommunikation untereinander und auch mit anderen eher oberflächlich. Ich hatte etwas anderes erwartet: 3 Frauen, die sich mit dem Verlust der 4.Freundin auseinandersetzen und sich weiterentwickeln. Da passiert wenig und deshalb hat mich das Buch enttäuscht. Ich bin keiner der Frauen nahegekommen und sympathisch fand ich sie auch nicht.

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