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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2026

In all seiner Einfachheit total berührend!

Warum ich das Leben liebe
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Inhaltsangabe Verlag:
Mr. Skellys Weisheiten für ein glückliches Leben
Was wäre, wenn wir unseren Blick auf das Leben verändern könnten? Wenn wir uns seiner Vergänglichkeit, aber auch der damit verbundenen ...

Inhaltsangabe Verlag:
Mr. Skellys Weisheiten für ein glückliches Leben
Was wäre, wenn wir unseren Blick auf das Leben verändern könnten? Wenn wir uns seiner Vergänglichkeit, aber auch der damit verbundenen einmaligen Schönheit und Kostbarkeit wieder bewusst werden? Und wer wäre besser geeignet, uns an den Wert des Lebens zu erinnern, als ein Skelett?
»Mr. Skelly« ist eine äußerst beliebte Figur in den sozialen Medien, die von dem Künstler Christian Watson erschaffen wurde. Auf Instagram folgt ihm eine rasant anwachsende Community von aktuell rund 5 Millionen Menschen. Durch Mr. Skelly zeigt uns Christian auf mal humorvolle, mal nachdenkliche und stets berührende Weise, was wirklich wichtig ist, woran wir festhalten und was wir loslassen sollten.

Meine Inhaltsangabe:
Ganzseitige Illustrationen, in denen Mr. Skelly den Mittelpunkt bildet, werden begleitet von kleinen Lebensweisheiten. Dazwischen immer wieder eine Seite nur Text, in der der Autor die einzelnen Weisheiten zu einem Gesamtbild zusammenfasst und dabei den Lesern aufzeigt, dass das Leben einfach das Allerbeste ist! Egal, wie schlimm es zwischendurch auch sein mag.

Erster Satz: »Unsere Gesellschaft, vor allem im Westen, hat eine seltsame Einstellung zum Tod.«

Mein Eindruck:
Trost, Freude und Hoffnung. Diese drei Dinge wünscht der Autor, dass seine Leser sie finden, indem sie sich des übergroßen Glücks bewusstwerden, auf der Welt zu sein. Manchmal reicht es, die Perspektive, den Blickwinkel zu ändern, ein anderes Mal sollte man sich selbst einfach nicht zu ernst nehmen. Oder gute Taten zu vollbringen, freundlich zu sein, die kleinen Dinge schätzen und und und. In diesem kleinen, wunderschönen Buch ist so viel drin. Man kann es immer und immer wieder aufschlagen, durchlesen, sich in Erinnerung rufen. Für kleine Denkanstöße ist es nie zu spät, sondern eigentlich immer der richtige Zeitpunkt. Mache jeden Tag zu etwas Besonderem. Denn das ist Dein Leben: eine Aneinanderreihung von Tagen, die zusammen Dein Leben ergeben. Die guten Tage und die schlechten. Beides ist in Ordnung, denn es ist DEIN Leben! Diese Weisheiten zusammen mit den vielen anderen und im Zusammenhang mit den stimmungsvollen, wunderschönen Bildern ergibt einen kleinen Schatz, den man nicht außer Reichweite legen, sondern immer griffbereit haben sollte. Und sei es nur, um den Blick mal wieder ein klein wenig zu schärfen, kurz durchzuschnaufen, achtsamer zu werden und sich dieses großartigen Geschenks LEBEN bewusst zu werden. Wunderschön! 5/5 Sterne.

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  • Handlung
Veröffentlicht am 09.08.2026

England, Klippen, Meer und Mord – gelungener Reihenauftakt

Abbie Barrett’s Tea Time Murder - Die tote Assistentin
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Inhaltsangabe Verlag:
Abbie Barrett hat es wieder getan: Sie ist durchs Anwaltsexamen gerasselt. Ein Tapetenwechsel muss her. Also flieht Abbie zu Onkel Rupert und Tante Rose in das verschlafene Küstenstädtchen ...

Inhaltsangabe Verlag:
Abbie Barrett hat es wieder getan: Sie ist durchs Anwaltsexamen gerasselt. Ein Tapetenwechsel muss her. Also flieht Abbie zu Onkel Rupert und Tante Rose in das verschlafene Küstenstädtchen Candlewood. Erwartet hat sie einen ruhigen Sommer – was sie bekommt, sind drei alte Ladys, die sie täglich mit Tea-Time-Gebäck beliefern soll. Miss Gwen, Miss Mabel und Miss Poppy, drei muntere Damen mit einer Vorliebe für Krimis, Klatsch und Kuchen, trinken täglich ihren Afternoon Tea und reden über Mord und Totschlag – natürlich nur fiktiv. Doch Candlewood wird aus dem Dornröschenschlaf gerissen. Bestseller-Autor Bruce Barton beehrt das Städtchen, und seine PR-Agentin wird tot am Fuß der Klippen gefunden – Bartons Schal um den Hals! Inspektor Chapman wittert eine schnelle Aufklärung, Miss Gwen einen Justizirrtum.
Und so nehmen die drei Ladys die Ermittlungen selbst in die Hand. Zwischen Teegebäck und Todesfällen versucht Abbie, die Chaos-Truppe im Zaum zu halten, und kommt dem Täter näher als geahnt.

Meine Inhaltsangabe:
Abbie will unbedingt Anwältin werden, ist aber gerade zum 2. Mal durchs Examen gefallen. Diese ätzende Prüfungsangst! Um auf andere Gedanken zu kommen, quartiert sie sich bei Onkel und Tante in Candlewood ein, einem kleinen Ort an der Küste von Sussex. Dort nimmt sie bald eine Anstellung in der Villa Camilla ein, wo sie sich ein bisschen um die drei alten Bewohnerinnen Miss Gwen, Miss Mabel und Miss Poppy kümmert. Die wiederum lieben nichts mehr als ihre tägliche Teatime und gute Krimis. Eines Tages wird die Assistentin des bekannten Romanautors Bruce Barton, der in Candlewood einige Lesungen abhält, tot unterhalb der Klippen aufgefunden. Inspektor Chapman nimmt die Ermittlungen auf, eifrig unterstützt von den drei Seniorinnen, ob er will oder nicht. Und die ziehen Abbie mit in den nun sehr realen Krimi hinein. Ein gefährliches Spiel beginnt.

Erster Satz: »Sie sah sich mehrfach um, doch da war niemand.«

Mein Eindruck:
Man merkt, dass es sich um einen Reihenauftakt handelt, da sämtliche Figuren ein bisschen näher vorgestellt werden. Und mir gefallen sie alle ausgesprochen gut. Da ist Abbie, die klug und sympathisch ist, aber irgendwie kein Bein auf den Karierreboden bekommt. Dann der Inspektor, der ein Alkoholproblem hat und wohl sehr einsam ist. Und natürlich die drei Senioren-Ermittlerinnen. Die mag ich besonders gern, weil sie so gegensätzlich sind (Miss Gwen: eigensinnig, zielorientiert, groß, kräftig, schnarcht, Miss Mable: legt viel Wert auf ihr Aussehen und hat einen Sinn für Schönes, Miss Poppy: hat einen grünen Daumen, ist zart und klein, aber keineswegs hilflos), sich aber wunderbar ergänzen. Eine tolle Dreier-Freundschaft ist das. Der Fall an sich war spannend und ich habe eifrig mitgerätselt, wer denn nun den Mord begangen hat und vor allem: warum. Schön auch die bildhaften Beschreibungen der Landschaft, die sofort Fernweh ausgelöst haben und auch die kleine Lovestory passte sehr gut hinein. Die Szenen und Unterhaltungen der drei älteren Damen bringen ordentlich Humor mit hinein, was ich immer sehr schätze. Vor allem, wenn dieser wie hier ein bisschen trocken ist. Der Schreibstil ließ sich sehr gut lesen, so dass ich nur so durch die Geschichte geflogen bin, inkl. schönem Kopfkino und einem mordsmäßigen Appetit auf Tee, Scones und andere Spezereien. Da läuft einem beim Lesen das Wasser im Mund zusammen. Wie schön also, dass hinten im Buch neben einer Playlist mit 16 Songs und einer Strickanleitung für einen Schal auch vier Rezepte enthalten sind: Scones, Apple Crumble, Welsh Cake und London Fog (Getränk mit Earl Grey, meinem Lieblings-Tee). Auf eine Fortsetzung der Reihe freue ich mich jetzt schon! 4/5 Sterne und eine Empfehlung an alle, die Cosy Crime, England-Flair und Tea Time-Vibes mögen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2026

The Truman Show für Teens und Twens

Love Show
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Inhaltsangabe Verlag:
Die siebzehnjährige Ray ist der größte Reality-TV-Star der Welt – ohne es zu wissen. Als sie sich nicht so verhält, wie die Macher der Show es wollen, wird ein junger Schauspieler ...

Inhaltsangabe Verlag:
Die siebzehnjährige Ray ist der größte Reality-TV-Star der Welt – ohne es zu wissen. Als sie sich nicht so verhält, wie die Macher der Show es wollen, wird ein junger Schauspieler in ihre vermeintliche Realität eingeschleust, der dafür sorgen soll, dass sie sich verliebt. Der Plan geht auf. Vielleicht ein bisschen zu gut. Doch kann ihre Liebe echt sein? Und was passiert, wenn rauskommt, dass Ray gar kein »echtes« Leben besitzt?

Meine Inhaltsangabe:
Auf der kleinen Insel Aroha ist das Leben ziemlich perfekt: alle Einwohner sind wie eine einzige große Familie und mittendrin die 17-jährige Ray. Sie liebt ihr Leben, in dem sie zur Schule geht, mit ihrem allerbesten Freund Noah abhängt, sich mit der alten Schildkröte Hona am Strand trifft oder ihrem Onkel im Diner aushilft. Dort lebt sie auch, denn Ray ist Vollwaise. Eines Tages findet Ray ein Kabel im Garten von Noahs Mum. Die faselt etwas von Vogelbeobachtung und verhält sich plötzlich seltsam. Ray und Noah wollen dem auf den Grund gehen, doch Noah landet nach einem Unfall im Krankenhaus. Dafür ist plötzlich der gutaussehende Liam auf der Insel und hängt sich an Ray, die seinem Charme verfällt. Doch ist auch ihr Misstrauen geweckt, denn etwas stimmt mit der Insel und ihren Bewohnern nicht. Und vielleicht auch nicht mit Liam? Die Wahrheit zieht Ray die Füße unter dem Boden weg. Wem kann sie noch trauen?

Erster Satz: »EILMELDUNG: EIN EINWOHNER DER INSEL AROHA, PIT LOHAN (23), WIRD VERMISST.«

Mein Eindruck:
Was mir an dem Buch von vorne bis hinten richtig gut gefallen hat, ist das Setting. Diese Insel, ich sage euch, ein Traum! Was hatte ich Fernweh die ganze Lektüre durch! Britta Sabbag beschreibt das alles aber auch so lebendig und greifbar, dass ich schon fast das Meer rauschen gehört, den warmen Wind gespürt und den Sand zwischen meinen Zehen gesehen habe. Die Idee gefiel mir auch, sie erinnert sehr an die Truman Show. Doch hier eher für Teenies. Für diese Zielgruppe ist die Story auch wirklich perfekt, für ältere Semester vielleicht ein bisschen zu flach. Dennoch hat die Tatsache, dass ich als Leser Bescheid weiß und Ray nicht für viel Spannung gesorgt. Dafür sorgten auch die Blicke hinter die Kulisse, also ins TV-Studio, wo alle Fäden gezogen werden. Mir gefiel der Blick in diese moralisch mehr als fragwürdige Szene, in der Einschaltquoten und damit Geld das Einzige ist, was zählt und wo man buchstäblich über Leichen geht. Der Schreibstil sorgte dafür, dass ich das Buch nahezu in einem Rutsch durchgelesen habe. Lediglich das Ende war für mich dann zu utopisch und driftete zu sehr in die mystische Ecke ab, was ich ein schade finde. Dennoch: ein fesselnder Teenie-Roman voller Romance, Insel-Vibes und Spannung. 4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 24.07.2026

Schräg, absurd, rasant, spannend und so witzig. Kurz: PERFEKT!

Das Hotel am Rande des Zusammenbruchs
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Inhaltsangabe Verlag:
Wenn der Investor zweimal klingelt, die angespannte Lage den Hotelbesitzer kopflos zurücklässt und sich die Notlüge als Kommunikationsmittel der Wahl etabliert.
Perfekt sind im Wellnesshotel ...

Inhaltsangabe Verlag:
Wenn der Investor zweimal klingelt, die angespannte Lage den Hotelbesitzer kopflos zurücklässt und sich die Notlüge als Kommunikationsmittel der Wahl etabliert.
Perfekt sind im Wellnesshotel Perfekt eigentlich nur drei Dinge: Der Name des Besitzers Felix Perfekt. Die Toplage über dem mondänen Sommerfrischort Reichenau an der Rax. Und die Aussicht auf einen Investor. Der käme den letzten verbliebenen Angestellten des desolaten Hauses so gelegen wie den Gästen frische Semmeln am Frühstücksbuffet. Denn erste haben seit mehreren Monaten kein Gehalt gesehen. Das Manko am potenziellen Retter: Bevor er Geld in die Hand nimmt, will er das Hotel genau inspizieren. Inkognito! Als Felix Perfekt äußerst unglücklich aus dem Fenster stürzt, und sein Hals, noch unglücklicher, Bekanntschaft mit den gefalteten Händen der überdimensionalen Buddha-Statue macht, scheint die allerletzte Chance auf den plötzlichen Geldregen vertan. Scheint! Wäre da nicht sein Zwillingsbruder. Und eine Idee für eine wahnwitzige Scharade, die sich verselbstständigt, bis selbst die Angestellten nicht mehr so recht wissen, wer hier eigentlich ist: Gast, Investor, Handwerker, Mörderin oder Mörder?

Meine Inhaltsangabe:
Das Wellnesshotel Perfekt hat seine besten Zeiten schon lange hinter sich. Ziemlich heruntergekommen lockt es nur noch die ganz harten Stammgäste an. Das Personal ist verzweifelt und der cholerische Chef Felix Perfekt, der seine Mitarbeiter statt mit Gehalt mit beißender Bosheit entlohnt, macht die Situation auch nicht gerade leichter. Da kommt der mögliche Investor gerade recht, der sich für eine Inkognito-Inspektion angemeldet hat. Blöderweise findet genau jetzt Felix Perfekt den Tod. Noch dazu überaus skurril: enthauptet durch einen Fenstersturz, den die übergroße Buddhastatue im Garten unglücklich aufgefangen hat. Jetzt ist guter Rat teuer! Sophie, die Masseurin im Spa-Hotel, versucht mit allen Mitteln, den Investor an Land zu ziehen. Denn irgendwie kann es sich keiner leisten, seinen Job zu verlieren. Doch wer ist der Investor? Wer Handwerker? Wer Gast? Und (denn diese Frage ist auch nicht zu vernachlässigen) warum sterben im benachbarten Ort alle möglichen Menschen plötzlich und blutig?

Erster Satz: »Ich hätte die Einladung in die Sauna nie annehmen dürfen.«

Mein Eindruck:
Ich habe schon sehr viele Krimis gelesen und auch schon viele humorvolle Krimis. Aber was hier abgeliefert wird, ist schlicht zum Brüllen komisch und dabei gleichzeitig super spannend. Ich bin völlig gefesselt von den Zuständen und Charakteren im Wellnesshotel, gleichzeitig werden mir diverse Todesfälle (die alle dieselbe Ursache zu haben scheinen, weil sämtliche Opfer urplötzlich aus allen Köperöffnungen sturzbachartig bluten) aus dem Nachbarort Reichenau an der Rax serviert. Die ganze Zeit frage ich mich, wie das wohl zusammenhängt. Doch auf die tatsächliche Antwort auf diese Frage bin ich nicht gekommen. Was für eine Wendung, einfach genial. Wie Sophie und der Hotelkoch mit dem Tod von Chef Felix Perfekt umgehen ist echt Slapstick vom Feinsten und ich hatte permanent die absurdesten Bilder vor meinem inneren Auge. Nach und nach füllt sich das Hotel mit Menschen, die vermutlich der erwartete Investor sind, vielleicht aber auch Handwerker, eventuell aber auch nur ganz normale Gäste? Dann ist da auch noch Felix Perfekts eineiiger Zwillingsbruder. Und jeder einzelne von Ihnen sowie auch das gesamte Personal sind einfach klasse! Herrlich beschrieben, bildhaft, lebendig, skurril, schräg, aberwitzig. Ich liebs total und kann das Buch nur jedem empfehlen, der spannende Unterhaltung liebt, die an besonderen Orten spielt und für Lachkrämpfe sorgt. 5/5 Sterne. Witzige Idee übrigens: jedes Kapitel beginnt mit einem kleinen Auszug aus der Hotelbroschüre „Perfekte Wellness im Wellnesshotel Perfekt“ mit kleinen Tipps für Gesundheit und Wohlbefinden.

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Veröffentlicht am 19.07.2026

Keefes Abenteuer in der Menschenwelt

Keeper of the Lost Cities – Enthüllt (Band 9,5) (Keeper of the Lost Cities)
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Inhaltsangabe Verlag:
Bitte sei vorsichtig. Bitte sei glücklich. Und BITTE vergiss mich. So ist es für alle am besten.
Das sind die letzten Worte, die Keefe an Sophie schreibt, bevor er in die Verbotenen ...

Inhaltsangabe Verlag:
Bitte sei vorsichtig. Bitte sei glücklich. Und BITTE vergiss mich. So ist es für alle am besten.
Das sind die letzten Worte, die Keefe an Sophie schreibt, bevor er in die Verbotenen Städte flieht. Keefe will nicht gehen, doch er muss untertauchen. Es ist die einzige Möglichkeit, um seine Freunde in Sicherheit zu bringen und herauszufinden, wie er seine beängstigenden neuen Kräfte kontrollieren kann. Doch auf der Suche nach Antworten findet Keefe so viel mehr als nur ein Abenteuer im Reich der Menschen.

Meine Inhaltsangabe:
Keefe muss sich seiner neuen Kräfte bewusstwerden, sie unter Kontrolle kriegen und herausfinden, wie er künftig damit umgehen möchte, welche Richtung sein Leben damit nehmen soll. Um keinen seiner Freunde zu verletzen (er hat seine Kraft wirklich noch gar nicht im Griff), flüchtet er dafür in die Menschenwelt. Und auch um herauszufinden, ob er am Tod der beiden Menschen schuld ist, denen er als Kind im Auftrag seiner Mutter einen Brief überbracht hat und die kurz darauf getötet wurden. Er geht also auf die Suche: nach dem Haus der Getöteten (von dem er nur weiß, dass es in London steht), nach einer Möglichkeit, seine Kräfte zu kontrollieren und nach einer Antwort auf die Frage, ob Sophie und er jemals eine Chance haben werden. Dabei trifft er auf diverse Probleme, auf eine totgeglaubte Person, auf Hilfe von gänzlich unerwarteter Seite und auf menschliches Essen in all seinen Variationen. Wird er die Antworten finden, die er so dringend braucht?

Erster Satz: »Das ist eine ganz miese Idee.«

Mein Eindruck:
Das Cover, naja, mir gefällt es diesmal irgendwie so gar nicht. Einfach nicht meins. Aber egal, viel wichtiger ist, was drin steckt! Dieses Buch erzählt die Geschichte, die Keefe erlebt hat, als er im Vorgängerband STERNENMOND über einen langen Zeitraum gefehlt hat. Es schließt also quasi eine Lücke, ist eine Art Bonus zur Reihe, daher auch Band 9,5 und das finde ich großartig! Das liegt nicht nur daran, dass ich fast von Anfang an TEAM KEEFE bin (ich mochte seinen Charakter einfach schon immer am allermeisten). Obwohl, doch, wahrscheinlich liegt es genau daran, hihi. Aber wie auch immer: Enthüllt ist komplett anders und dennoch ganz gleich. Schwer zu beschreiben. Wie immer gelingt es der Autorin, mich mit ihrem unvergleichlichen Schreibstil sofort wieder in ihren Bann zu ziehen und macht es mir fast unmöglich, das Buch wegzulegen. Das ist jedes Mal so und ich feiere das echt! Neben ganz viel Spannung, traurigen und berührenden Momenten und der einen oder anderen großen Überraschung ist auch hier wieder der Humor allgegenwärtig. Typisch Keefe eben. Ich sag’s ja: Team Keefe! Für mich eine großartige Bonusgeschichte, die ich nicht missen möchte. Nun noch so lange auf Band 10 zu warten, fühlt sich schrecklich an. Aber mir bleibt ja nichts anderes übrig. KOTLC Enthüllt ist kein Stand-Alone-Buch, sondern muss zwingend in Reihenfolge gelesen werden. Wie auch die gesamte Reihe. Wer Fantasy-Epen voller Freundschaft, Feindschaft, Liebe, Magie, Fantasie und Humor mag, dem lege ich KOTLC ans Herz. Fang aber unbedingt bei Band 1 an. Für mich eine der besten Kinder-/Jugend-Fantasy-Reihen überhaupt. 5/5 Sterne.

Band 10 soll im Herbst 2027 erscheinen.

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