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Veröffentlicht am 11.04.2026

Serienmörderjagd in Augsburg: blutig, fesselnd und humorvoll

Die Maultaschen-Morde
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Inhaltsangabe Verlag:
Ein skalpierter Toter am Augsburger Hochablass, ein zweiter wie gekreuzigt am Segelbootmast - Kommissarin Elsa Dorn und Privatdetektiv Sven Schäfer stehen vor einem Albtraum: Ein ...

Inhaltsangabe Verlag:
Ein skalpierter Toter am Augsburger Hochablass, ein zweiter wie gekreuzigt am Segelbootmast - Kommissarin Elsa Dorn und Privatdetektiv Sven Schäfer stehen vor einem Albtraum: Ein Serienmörder geht um! Und niemand weiß, was die Opfer verbindet.
Je tiefer das ungleiche Ermittlerduo in den Fall eintaucht, desto deutlicher wird: Die Spur führt in die Vergangenheit. Zwischen ominösen Prophezeiungen einer Wahrsagerin, geheimnisvollen Symbolen und absonderlichen Leidenschaften entfaltet sich ein Fall, der alle Beteiligten an ihre Grenzen bringt.
Mit bissigem Humor, messerscharfem Gespür und Augsburger Lokalkolorit ermitteln Dorn & Schäfer in ihrem härtesten Fall - für Fans von schwarzem Humor, überraschenden Wendungen und Ermittlerduos mit Herz und Kante.
Der achte Augsburg-Krimi mit Schäfer und Dorn - geschrieben von einem echten Kommissar!

Meine Inhaltsangabe:
Eigentlich will keiner dieses Wort in dem Mund nehmen: Serienmörder. Doch es scheint, dass in Augsburg einer umgeht. Der tötet auf brutalste Weise Menschen, skalpiert sie und hinterlässt eingeritzte Zeichen auf der Haut. Elsa Dorn, noch ein wenig angekratzt wegen der vergangenen Ereignisse, bekommt von ihrem Chef einen Unterstützer an die Seite gestellt. Niemand anderen als Privatdetektiv und Ex-Polizist Sven Schäfer. Die beiden sind dran an dem Fall und arbeiten wieder einmal perfekt zusammen, auch wenn sie sich zwischendurch auf die Nerven gehen. Doch der Fall ist kompliziert und führt sie nicht nur zu einer Wahrsagerin, sondern offenbart ihnen auch verstörende Einblicke in die Welt des Sado-/Masochismus. Doch sie wären nicht Schäfer und Dorn, wenn sie das nicht mit viel Können, Witz und Zusammenhalt hinbekommen würden.

Erster Satz: »Hilfe!« Sven Schäfer horchte auf.«

Mein Eindruck:
Ich glaube, ich habe schon so 1, 2 x erwähnt, dass ich diese Reihe liebe, oder? Vielleicht waren es auch eher 7 x, denn so viele Vorbände gibt es, das hier ist also Band Nr. 8 und JA! Ich liebe es! Ich mag einfach alles daran, allen voran die Hauptfiguren Sven Schäfer und Elsa Dorn. Die beiden sind ein bisschen wie Hund und Katz, mögen sich aber dennoch sehr gern und sind einfach ein tolles Gespann. Diesmal geht es tatsächlich ganz schön ans Eingemachte und das ist kein CosyCrime, auch wenn das Cover das vielleicht vermuten lässt. Es wird blutig, grausam und heftig. Doch zum Glück wird das alles mit so viel (schwarzem) Humor, so lebendig und frisch erzählt, so dass das Brutale ein wenig abgemildert wird und ich einen wirklich spannenden, sehr unterhaltsamen Krimi erleben durfte. Tiere spielen auch wieder eine Rolle, woran man merkt, dass der Autor nicht nur ein waschechter Kommissar, sondern auch ein Tierfreund ist. Ich mag das total. Und Sven Schäfer ist echt mein Held! Ein muskelbepackter Koloss mit viel Humor und dem Herz am rechten Fleck. Wer auf Krimis mit Hand und Fuß, Spannung, viel Ermittlungsarbeit und rechtsmedizinischen Beschreibungen mag, die nicht weichgespült und dennoch humorvoll sind, sollte die Reihe lesen. Bitte von Anfang an. Die Fälle sind zwar separat, doch die Figuren entwickeln sich so toll, dass man das unbedingt von Anfang an begleiten sollte. 5/5 Sterne verbunden mit der Hoffnung, dass Stern und Schäfer noch ganz lange gemeinsam in Augsburg ermitteln.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Mord, Geheimnisse und ein ermittelnder Schlossmeister in zauberhafter Kulisse

Tod auf Hohenzollern
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Inhaltsangabe Verlag:
Rätselhafte Vorkommnisse auf Burg Hohenzollern
Wolfgang Kramer ist Schlossmeister auf der Burg Hohenzollern, wie schon Generationen vor ihm. Jeder Winkel der Burg ist ihm vertraut, ...

Inhaltsangabe Verlag:
Rätselhafte Vorkommnisse auf Burg Hohenzollern
Wolfgang Kramer ist Schlossmeister auf der Burg Hohenzollern, wie schon Generationen vor ihm. Jeder Winkel der Burg ist ihm vertraut, jeder Tag für ihn Routine – bis ein Wachmann tot auf den Stufen der St. Michaelskapelle liegt. Schnell ist Wolfgang klar: Das war kein Unfall. Gemeinsam mit seiner Tochter Hannah beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt sich dabei selbst in Gefahr. Denn innerhalb der Mauern lauern finstere Schatten ...
Tod auf Hohenzollern vereint Charme, Humor und Spannung zu einem Wohlfühlkrimi, der mit einem einmaligen Setting und unerwarteten Wendungen begeistert.

Meine Inhaltsangabe:
In der Kapelle auf Burg Hohenzollern liegt der Wachmann Sebastian (Basti) Lauer tot vor dem Altar, umgeben von einer Blutlache. Schlossmeister Wolfgang Kramer findet den Toten, der gleichzeitig einer seiner engsten Freunde ist. Jeder tut den Fall als Unfall ab, ist doch allseits bekannt, dass Basti gern und oft einen über den Durst getrunken hat und zuweilen veilchenblau bei der Arbeit erschienen ist. Doch Wolfgang ist sich sicher: da steckt mehr dahinter! Zusammen mit seiner ältesten Tochter Hannah stellt er auf eigene Faust und sehr zum Missvergnügen einiger Menschen, eigene Ermittlungen an. Als dann auch noch Hannahs beste Freundin, ebenfalls Angestellte auf der Burg, spurlos verschwindet, ist dem Vater-Tochter-Gespann klar: hier stimmt etwas ganz und gar nicht.

Erster Satz: »Der Winter kündigte sich an und dichter Nebel umschloss den bewaldeten und kegelförmigen Berg, auf dem die Zollerburg thronte.«

Mein Eindruck:
Das Buch beginnt mit einem Epilog aus dem 2. Weltkrieg auf der Burg und ich fragte mich schon, was das zu bedeuten hat. Doch dann startet die Geschichte im Hier und Jetzt und ich hatte den Anfang irgendwann nicht mehr auf dem Schirm. Bis er dann im Zusammenhang mit der Story wieder thematisiert wurde. Dieses Einbringen der Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen. Mit den Figuren habe ich allerdings ein wenig gehadert, weil sie alle irgendwie nicht sonderlich sympathisch sind, sondern fast jeder etwas zu verbergen scheint oder aus sonstigen Gründen unfreundlich rüberkommt. Doch der Aufbau, wie eins zum andern führt, welche Wendungen eingebaut wurden, hat mich bei der Stange gehalten. Ich musste einfach wissen, was da jetzt dahintersteckt und wie es sich auflöst. Wirklich humorvoll, wie vom Verlag angekündigt, ist der Roman nicht und ich würde ihn auch eher nicht als CosyCrime betiteln. Er ist zwar relativ unblutig und die Ermittler sind Vater und Tochter, doch es ist kein Wohlfühlkrimi, wie man ihn sich unter dem Stichwort CosyCrime vielleicht vorstellt. Die Burg Hohenzollern als Setting ist natürlich der Hammer! Vor allem, wenn man (wie ich) schon dort war. Mir gefällt, wie Wissenswertes zur Burg eingeflochten wir und wie alles bildhaft beschrieben ist. Da kriegt man direkt Lust, nochmal hinzufahren. Hinten im Buch gibt es dann noch das Hohenzollernlied sowie einen kurzen Einblick in die Kindheitserinnerungen der Autorin zur Burg. Dann noch ein paar geschichtliche Infos zu Hohenzollern sowie ein Literaturverzeichnis. Von mir 4/5 Sterne und eine Empfehlung für alle, die wendungsreiche Krimis an realen Schauplätzen mögen und über vielleicht ein wenig zu überzeichnete Figuren hinwegsehen können.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Vegane Kartoffel-… äh… Grumbeersupp mit verdächtiger Fleischeinlage

Grumbeersupp
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Inhaltsangabe Verlag:
Pälzer Grumbeersupp aus der Dose? Eigentlich nicht Paula Sterns Geschmack. Doch was nur ein schnelles Mittagessen werden sollte, entpuppt sich für die Oberkommissarin als Beginn eines ...

Inhaltsangabe Verlag:
Pälzer Grumbeersupp aus der Dose? Eigentlich nicht Paula Sterns Geschmack. Doch was nur ein schnelles Mittagessen werden sollte, entpuppt sich für die Oberkommissarin als Beginn eines kniffligen Falls – denn in der Suppe schwimmt ein Finger. Zusammen mit ihrem Kollegen Bernd Keeser stattet Paula der frisch eröffneten Suppenmanufaktur einen kritischen Besuch ab. Die Hände der jungen Betreiberin sind unversehrt, aber ob sie auch rein sind, muss sich erst noch herausstellen. Ist zwischen Kesseln und Töpfen ein schrecklicher Mord geschehen?
Der 10. Fall für das pfälzisch-fränkische Ermittler-Duo Paula Stern und Bernd Keeser überzeugt mit originellen Wendungen, witzigen Dialogen und Spannung bis zum Schluss. Ein Must-Read für alle Fans von Regionalkrimis mit kulinarischer Komponente.

Meine Inhaltsangabe:
Das Mittagessen muss schnell gehen, deswegen gibt es im Haus Stern/Weber heute vegane Kartoffelsuppe aus der Dose. Vegan? Aber da schwimmt doch ein Würstchen drin? Das Würstchen entpuppt sich jedoch bald als menschlicher Finger. Paula und ihr Kollege Bernd Keeser statten der neu eröffneten Suppenmanufaktur im Nachbarort einen Besuch ab, doch die Betreiberin ist noch im Besitz aller zehn Finger und schwört auch Stein und Bein, dass niemand außer sie selbst die Küche betreten hat. Gut, dass die Spurensicherung weggewischtes Blut sichtbar machen kann, denn davon gibt es in besagter Küche genug. Die Suche nach dem möglichen Mordopfer hält Paula und Keeser ordentlich auf Trab und ihre Hauptverdächtige ist weiterhin die Suppenköchin, die zudem von ihren Nachbarn nicht wirklich geschätzt wird.

Erster Satz: »Hm, das riecht gut.«

Mein Eindruck:
Hier wird wieder pälzisch gebabbelt und (bis auf die Fingersuppe) auch lecker geschmaust. Gewohnt humorvoll und mit viel spannender Ermittlungsarbeit meistern Paula und Lieblings-Keeser ihren nunmehr zehnten gemeinsamen Fall. Und ich muss sagen: hoffentlich folgen noch mindestens weitere zehn Bände dieser köstlichen Pfalz-Krimi-Reihe, deren Figuren mir inzwischen so sehr ans Herz gewachsen sind. Ich mag sie alle. Punkt! Toll auch wieder am Ende das Wissenswerte zu den Tatorten/Restaurants des Buches sowie das erklärende Glossar. Auch nicht mehr wegzudenken: die Rezepte. Diesmal natürlich die namensgebende Pfälzer Grumbeersupp und für die Schleckermäulchen unter uns der Mango-Schokoladen-Kuchen. Wer humorvolle und dennoch realistische Regionalkrimis mit kulinarischem Einfluss mag, der sollte sich diese Reihe unbedingt antun. Und zwar auch unbedingt von Band 1 der Reihe nach lesen. Die Fälle sind zwar unabhängig voneinander, aber alles andere baut aufeinander auf. Und das zu verpassen wäre zu schade. 5/5 Sterne. Gina, wann kommt Band 11??? 😜

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Leiser Reihenauftakt, der mich nicht packen konnte

Tatort Trelleborg - Gunni Hilding ermittelt
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Inhaltsangabe Verlag:
Ein Kind kann kein Mörder sein – oder doch? Die junge Polizistin Gunni ist überzeugt, dass der wahre Täter noch nicht gefasst wurde ...
Trelleborg, Südschweden, 1989: Polizeimeisterin ...

Inhaltsangabe Verlag:
Ein Kind kann kein Mörder sein – oder doch? Die junge Polizistin Gunni ist überzeugt, dass der wahre Täter noch nicht gefasst wurde ...
Trelleborg, Südschweden, 1989: Polizeimeisterin Gunni Hilding wird überraschend vom Dezernat für Gewaltverbrechen rekrutiert. Doch die junge Beamtin fühlt sich der Aufgabe alles andere als gewachsen: Von ihren eigenen Eltern verstoßen, muss ausgerechnet Gunni ein Verbrechen aufdecken, das eine Familie zu zerreißen droht. Denn ein achtjähriges Kind ist spurlos im Wald verschwunden … Fünf Jahre später wiederholt sich ein ähnlicher Fall – Gunni sieht als Einzige eine Parallele. Und wenn sie recht hat, bedeutet das, dass ein gefährlicher Serientäter noch immer auf freiem Fuß ist.

Meine Inhaltsangabe:
1989 in Südschweden in einer kleinen Gemeinde mit einer Handvoll Häusern verschwindet der achtjährige Robin im Wald, wo er mit Nachbarjungen gespielt hat. Da Gunni ursprünglich aus der Gegend kommt, wird sie kurzerhand zur Mordkommission abkommandiert. Und tatsächlich können sie im Wald nur noch Robins Leiche finden. Verdächtige gibt es zur Genüge, jeder scheint etwas zu verbergen, bis die Nachbarjungen, die mit Robin im Wald waren, die Tat gestehen. Gunni, ehemalige Zeugin Jehovas und von ihren Eltern, die Teil dieser Organisation sind, verstoßen fühlt sich unzulänglich in der Mordkommission und geht wieder zurück zum Streifendienst und ist fünf Jahre später, 1994, eine der ersten an einem neuen Tatort: wieder ein etwa achtjähriger Junge, der Robin zudem verblüffend ähnlichsieht. Bei Gunni schrillen die Alarmglocken! Wurde Robins Fall vielleicht zu schnell zu den Akten gelegt?

Erster Satz: »Vom Hängesessel neben der blühenden Traubenkirsche hatte Lola Falk einen freien Blick auf die wogende Hügellandschaft jenseits des Grönbyvägen.«

Mein Eindruck:
Nachdem ich vom Autor bereits DIE LÜGE kenne, bin ich mit großen Erwartungen an diesen Reihenauftakt rangegangen. Die sehr kurzen Kapitel machen es einem leicht, immer weiter und weiter zu lesen, dennoch konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Der Anfang war ein wenig zäh und die vielen Abstecher in Gunnis Privatleben, welches von ihrem Ausschluss bei den Zeugen Jehovas dominiert wird, waren mir einfach zu viel. Klar, man muss als Leser die Hauptfigur einer Reihe anfangs kennenlernen, doch hier war mir der Zeugen Jehovas-Anteil einfach to much. Ebenso wie die vielen Verdächtigen, die sich hier quasi die Klinke in die Hand geben. Vom Autor auf falsche Fährten gelockt zu werden, mag ich total gerne. Aber wenn quasi jede Figur mithilfe kleiner Ungereimtheiten zum Verdächtigen hochstilisiert wird, finde ich das nicht gut. Das letzte Drittel etwa war dann durchaus spannend und sehr gut zu lesen. Die Aufklärung ging mir dann aber zu flott, da hätte ich gern ein bisschen mehr Ausführlichkeit gehabt zu Motiven und Hintergründen. Toll dagegen fand ich wie ausgearbeitet wurde, was Anschuldigungen anrichten können. Ich habe das Buch vor drei Tagen beendet und es spukt mir so gar nicht mehr im Kopf herum. Von daher vergebe ich hier 3 Sterne (was bei mir GUT bedeutet, nur halt nicht (4) SEHR GUT und schon gar nicht (5) AUSGEZEICHNET). Die Fortsetzung reizt mich eher wenig, mir liegt das Hauptaugenmerk hier zu dolle auf Gunni und die Zeugen Jehovas.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Hase und Elefant auf der magischen Suche nach ihren besten Freunden

Herwig und Elsie – Wo ist der große Zauberer?
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Inhaltsangabe Verlag:
Wo ist Hokus van Pokus?
Herwig, ein Hase, der jahrelang vom Zauberer Hokus van Pokus in den Hut hinein- und wieder herausgezaubert wurde, findet sich eines Tages alleine wieder. Der ...

Inhaltsangabe Verlag:
Wo ist Hokus van Pokus?
Herwig, ein Hase, der jahrelang vom Zauberer Hokus van Pokus in den Hut hinein- und wieder herausgezaubert wurde, findet sich eines Tages alleine wieder. Der wichtigste Mensch in seinem Leben hat ihm eine magische Brille (damit können Tiere lesen), einen Zauberstab, seinen Hut und einen Brief hinterlassen. Natürlich macht sich Herwig auf die Suche nach Hokus und trifft dabei auf Elsie, die Elefantendame. Elsie sucht ebenfalls ihren besten Freund, der wurde nämlich an einen anderen Zoo abgegeben. Die beiden beschließen, erst einmal aus der Not heraus, gemeinsame Sache zu machen und finden auf ihrem Weg viele Abenteuer und eine tiefe Freundschaft …

Meine Inhaltsangabe:
Hase Herwig ist ein kleiner Hasenfuß und fühlt sich eigentlich nur daheim, bei seinem besten Freund dem Zauberer Hokus van Pokus wohl und sicher. Doch der ist plötzlich weg und hinterlässt seine Zauberbrille, mit der Tiere lesen können, sein Zauberbuch, seinen Zauberhut und seinen Zauberstab. Herwig ist verzweifelt und möchte seinen besten Freund wieder herbeizaubern. Sollte doch mit Brille, Buch und Stab zu schaffen sein, oder? Doch statt Hokus erscheint nach dem Aufsagen des Zauberspruchs ein riesengroßer Elefant, pardon, eine Elefantin im Zimmer: Elsie. Auch sie vermisst ihren besten Freund, Elefant Emil. Und so tun sich der ängstliche und unsichere Herwig mit der mutigen, forschen Elsie zusammen, um ihre jeweiligen besten Freunde zu finden. Ihr gemeinsames Abenteuer beginnt und damit gleichzeitig eine tiefe Freundschaft.

Erster Satz: »Eines Tages erwachte Herwig, und alles war anders.«

Mein Eindruck:
Als ich gehört habe, dass Ute Krause ein neues Buch geschrieben hat war klar: muss ich haben! Ich liebe ihre Muskeltiere-Reihe nämlich über alles. Und so ist das auch mit Herwig & Elsie. Was für eine zauberhafte Geschichte! Wie immer bei der Autorin mit wichtigen Botschaften verbunden, hier nun geht es um Freundschaft, Selbstvertrauen, Akzeptanz, aber auch Trauer ist ein Thema. All das wird mit so viel Humor und Liebenswürdigkeit verpackt, dass einem das Herz aufgeht. Die unglaublich süßen Illustrationen, von denen es eine ganze Menge gibt (nämlich auf jeder Doppelseite mindestens eine, mal groß, mal klein, aber immer bunt und so herzallerliebst und ausdrucksstark) lassen mich das Abenteuer noch intensiver erleben. Allein Herwigs Gesichtsausdrücke, so passend zum Geschriebenen, dass ich jedes Mal kichern muss. In Herwig und Elsie habe ich mich von der ersten Begegnung an schockverliebt! Eine Geschichte so liebenswert, voller Herz, Witz und einem bisschen Magie. Kindgerecht, perfekt zum Vorlesen, gemeinsam Lesen oder auch für Erstleser und bis ins hohe Alter. Einfach für jeden. Große Klasse und eine von Herzen kommende Empfehlung von mir. Was für ein zuckersüßes, wunderbares Herzens-Buch! 5/5 Sterne.

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