Cover-Bild Das Buch der Schuld
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Ersterscheinung: 11.03.2026
  • ISBN: 9783641333218
Catherine Chidgey

Das Buch der Schuld

Roman
Dietlind Falk (Übersetzer)

Ein literarisches Meisterwerk von der Wucht eines Kazuo Ishiguro und Haruki Murakami

England, in einem anderen Jahr 1979. Die Drillinge Vincent, Lawrence und William wachsen in einem Sycamore-Heim für Waisen auf. Das alte Herrenhaus ist abgelegen und weitläufig, die Jungen erhalten Privatunterricht und es fehlt ihnen scheinbar an nichts. Doch warum dürfen sie keinen Kontakt zu Kindern außerhalb der Sycamore-Heime haben? Warum müssen sie täglich eine besondere Pille einnehmen? Und warum träumen alle drei regelmäßig von einem kleinen Mädchen in einem dunklen Wald? Erst als einer der Jungen eines Tages beschließt, die Pille nicht mehr zu schlucken, löst sich ein Geheimnis nach dem anderen auf – und die drei Brüder kommen der finsteren Geschichte auf die Spur, die ihrer Existenz zugrunde liegt.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2026

Spannender Roman

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Der Roman „Das Buch der Schuld“ von Catherine Chidgey spielt in einem alternativen England des Jahres 1979: Drei Waisenkinder wachsen abgeschottet in einem Heim auf und beginnen nach und nach zu hinterfragen, ...

Der Roman „Das Buch der Schuld“ von Catherine Chidgey spielt in einem alternativen England des Jahres 1979: Drei Waisenkinder wachsen abgeschottet in einem Heim auf und beginnen nach und nach zu hinterfragen, warum ihr Leben so streng kontrolliert wird. Als einer von ihnen Regeln bricht, kommen nach und nach dunkle Wahrheiten ans Licht.
Der Schreibstil ist schon zu Beginn ruhig aber dennoch so, dass ich immer weiter lesen wollte. Durch Andeutungen statt klaren Erklärungen erzeugte es eine dichte Atmosphäre. Auch die Handlung an sich entfaltete sich eher langsam, was bei fast 500 Seiten auch ok ist. Vieles wirkte rätselhaft und ich wollte mit jedem Kapitel wissen, was es mit den Geheimnissen rund um die Kinder im Waisenhaus auf sich hat. Die Geschichte ist dabei weniger von Action geprägt, dafür aber psychologisch intensiv und gedanklich fordernd. Fragen wie „Warum müssen sie Medikamente nehmen?“ oder „Was wird ihnen verheimlicht?“ treiben die Handlung an.
Dabei fand ich Teile der Geschichte aber auch etwas lang gezogen, die Spannung hat mir an manchen Stellen einfach gefehlt.
Fazit:
Ein ruhiger, literarisch anspruchsvoller Roman mit dystopischen Elementen, der mich durch die psychologische Tiefe überzeugt hat.

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