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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2026

Ein Ort, der bleibt - informativ und emotional

Ein Ort, der bleibt
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Das Buch ist mir tatsächlich zuerst aufgrund des Covers ins Auge gesprungen (ich liebe botanische Covergestaltungen sehr). Nach dem Lesen des Klappentextes, der schon sehr viele interessante Infos preisgab, ...

Das Buch ist mir tatsächlich zuerst aufgrund des Covers ins Auge gesprungen (ich liebe botanische Covergestaltungen sehr). Nach dem Lesen des Klappentextes, der schon sehr viele interessante Infos preisgab, war ich richtig gespannt auf die Geschichte.
Bei dem Buch handelt es sich um einen historisch-fiktiven Roman über Traurigkeit und Hoffnung. Zum einen bin ich sehr gut in die Geschichte hinein gekommen, das Lesen der Geschichte hat auch sehr bewegt.
Der Schreibstil ist ruhig und einfühlsam und atmosphärisch dicht, die Autorin schafft Details das macht die Stimmungen oft sehr greifbar.
Die Handlung entwickelt sich eher leise und lebt stark von den inneren Prozessen der Figuren.
Die Spannung ist subtil und entsteht vor allem durch die allmähliche Enthüllung der Vergangenheit. Kein klassische „Pageturner“- aber die emotionale Tiefe und die offenen Fragen halten dennoch am Lesen fest.
Insgesamt ist Ein Ort, der bleibt ein ruhiger, berührender Roman, der besonders Leser:innen anspricht, die charaktergetriebene Geschichten und nachdenkliche Themen mögen. Wer sich für Familiengeschichten und emotionale Entwicklungen interessiert, wird hier fündig.
Eine toll erzählte Geschichte mit historischem Background .

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Erfrischendes Wissen rund um die Songs von Taylor Swift

Taylor's Version
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Ich persönlich habe die Musik von Taylor Swift relativ spät (mit der Eras Tour, die ich live erleben durfte) entdeckt. In relativ kurzer Zeit konnte ich mir jedoch viel Wissen aneignen, bin im Herzen immer ...

Ich persönlich habe die Musik von Taylor Swift relativ spät (mit der Eras Tour, die ich live erleben durfte) entdeckt. In relativ kurzer Zeit konnte ich mir jedoch viel Wissen aneignen, bin im Herzen immer noch ein Swiftie und war wirklich sehr auf dieses Buch sehr gespannt.
„Taylors Version“ von Stephanie Burt beschäftigt sich mit dem Werk und der kulturellen Bedeutung von Taylor Swift – insbesondere damit, wie sie ihre Musik und ihr Image im Laufe ihrer Karriere selbst neu definiert hat. Das Buch beleuchtet dabei sowohl die künstlerische Entwicklung als auch die gesellschaftliche Wirkung ihrer Songs.
Mir hat der Schreibstil relativ gut gefallen wenn auch oft sehr analytisch und mit komplexen Zusammenhängen.
Das Buch ist thematisch aufgebaut: beginnend vom ersten Debüt Album an und verschiedene Aspekte von Taylors Karriere werden gezielt beleuchtet.
Für ein Sachbuch ist die Spannung überraschend gut. Manchmal gibt es aber auch Passagen, die sich etwas ziehen, besonders wenn sehr detailliert analysiert wird.
Insgesamt ist „Taylors Version“ ein interessant geschriebenes Buch, dass Fans von Taylor Swift sowie kulturinteressierte Leser:innen ansprechen könnte. Wer sich für Popkultur, Musikentwicklung und Künstleridentität interessiert, wird hier sehr gut unterhalten.
Ein großes plus auch für den wunderschön gestalteten Farbschnitt, das Buch macht an sich einen sehr hochwertigen Eindruck.
4,5 von 5 Sterne ⭐️ von mir.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Ein eindrückliches und relevantes Buch

Eine Hymne an das Leben
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Gisèle Pelicot erzählt in diesem Buch ihre autobiografische Geschichte, in der sie über Jahre hinweg systematisch betäubt (von ihrem eigenen Mann) und Opfer schwerster Gewalt durch über 50 Täter wurde.
Ein ...

Gisèle Pelicot erzählt in diesem Buch ihre autobiografische Geschichte, in der sie über Jahre hinweg systematisch betäubt (von ihrem eigenen Mann) und Opfer schwerster Gewalt durch über 50 Täter wurde.
Ein wirklich erschütterndes und gleichzeitig eindrückliches und relevantes Buch. Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie viel Mut diese Frau zeigt – ich bin tief beeindruckt von ihrer Stärke und dass die Autorin ihre persönlichen Erlebnisse dieser schweren Tat zu Papier gebracht hat. Eine Autobiografie zu bewerten fällt mir generell nicht leicht. Das Buch war schonungslos, ehrlich, eine emotionale Lesereise und ich war gefesselt. Dass Gisele sich entschieden hat, ihre Geschichte mit der Welt zu teilen, ist sehr mutig. Wer starke Nerven hat, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Es ist definitiv ein wichtiges Werk in unserer heutigen Zeit.
5/5 Sterne ⭐️

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Eine bewegende Geschichte

Der andere Arthur
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In dem gefühlvollen Roman geht es um zwei Protagonisten, deren beider Leben auf unerwartete Weise miteinander verknüpft sind.
Der Schreibstil von Liz Moore ist ruhig und feinfühlig. Die Kapitel spielen ...

In dem gefühlvollen Roman geht es um zwei Protagonisten, deren beider Leben auf unerwartete Weise miteinander verknüpft sind.
Der Schreibstil von Liz Moore ist ruhig und feinfühlig. Die Kapitel spielen abwechselnd aus Sicht der beiden Hauptfiguren. Ich habe auch bemerkt, dass sich die Autorin Zeit für die Charaktere und ihre Facetten genommen hat. Die Wendungen überraschen, wenn auch eher ruhig und nicht allzu mit Action geladen. Die Handlung lebt vor allem von den Gegensätzen der beiden Lebenswelten, das hat für mich die eigentliche Spannung ausgemacht.
Es gibt, wie erwähnt, keine durchgehende Action, sondern eine leise, stetige Neugier darauf, wie sich die Geschichten entwickeln. Der Fokus liegt klar auf den Figuren und ihren inneren Kämpfen. Für mich war es ein außergewöhnliches und bezauberndes sowie emotionales Leseerlebnis.
Der Roman ist für Leserinnen und Leser, die literarische Romane mit psychologischem Fokus mögen und bereit sind, sich auf eine langsam erzählte, nachdenkliche Geschichte einzulassen.
Ein Buch über Einsamkeit, aber auch über Hoffnung - berührend, tiefgründig und absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Gänsehaut mit Sci-Fi Elementen

REM
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Schon das Cover sprang mir direkt ins Auge: düster und unheimlich: das hat bei mir definitiv Gänsehaut erzeugt. An diesem Buch wäre ich ganz sicher kein zweites Mal vorbeigelaufen!
Die Handlung nimmt ...

Schon das Cover sprang mir direkt ins Auge: düster und unheimlich: das hat bei mir definitiv Gänsehaut erzeugt. An diesem Buch wäre ich ganz sicher kein zweites Mal vorbeigelaufen!
Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf, wirkt jedoch von Kapitel zu Kapitel stellenweise etwas wirr. Ich hatte manchmal das Gefühl, die Kapitel gehören nicht zueinander. Dennoch hat mich der Schreibstil dazu bewegt, immer weiterzulesen. Zu Beginn präsentiert sich die Geschichte als klassische Horrorstory mit viel Spannung. Im Verlauf schleichen sich dann mehr Science-Fiction-Elemente ein.
Zu den Charakteren konnte ich zwar keine tiefere Verbindung aufbauen, dennoch sind sie gut beschrieben. Die Handlung selbst ist definitiv außergewöhnlich und stellenweise abgedreht. Dranzubleiben hat sich aber gelohnt: Das Ende war überraschend und unvorhersehbar – auch wenn es mich mit einigen offenen Fragen zurückgelassen hat.
Trotz kleinerer Kritikpunkte hat mich das Buch gut unterhalten.

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