Cover-Bild Plötzlich Pflege
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Soziale Dienste und Sozialwesen, Kriminologie
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 03.11.2025
  • ISBN: 9783426563281
Christina Käßhöfer

Plötzlich Pflege

Das Buch, das Sie lesen sollten, wenn Ihre Liebsten Sie brauchen

Pflege betrifft uns alle - doch sind wir vorbereitet? Ein bewegendes Buch über die emotionale Achterbahnfahrt der Pflege. 

»Zwischen Überforderung, Zeitdruck und persönlichen Sorgen gibt es in der Pflege keine perfekten Entscheidungen, nur gute.«

Christina Käßhöfer nimmt uns mit auf ihre persönliche Reise durch das deutsche Pflegesystem - ein System, das Angehörige fordert und überfordert. Seit Jahren kümmert sie sich um ihren an Parkinson erkrankten Vater, navigiert durch einen undurchsichtigen Dschungel aus Anträgen, Pflegegraden, Pflegealltag und der Suche nach guten Fachkräften. Dabei stößt sie an ihre eigenen Grenzen - körperlich, mental und finanziell.

Solange es uns nicht selbst betrifft, verdrängen wir das Thema. Doch wenn die Krise eintritt und ein Elternteil oder der eigene Partner pflegebedüftig wird, sind wir gefordert, für einen anderen Menschen lebensverändernde Entscheidungen zu treffen.

Erschöpfung, Zeitdruck, fehlende Unterstützung, verwirrende Informationen - die Belastungen sind enorm. Besonders Frauen tragen oft die Hauptverantwortung und fühlen sich zwischen Pflichtgefühl und Überforderung gefangen.

Dieses Buch ist mehr als ein Erfahrungsbericht. Es ist ein ehrlicher, kraftspendender Wegweiser für alle, die sich in der Pflege ihrer Liebsten wiederfinden und vorbereitet sein wollen.

Neben ihren persönlichen Erfahrungen und Schicksalsschlägen erzählt Christina Käßhöfer von Unsicherheiten und Ängsten - aber auch von Mut und Durchhaltevermögen und teilt praktische Tipps und wichtige Hilfestellungen, um sich der Verantwortung zu stellen, ohne sich dabei selbst zu verlieren.

  • Aufbau eines Unterstützernetzwerks
  • Beantragung von Pflegestufen und Widerspruch
  • Möglichkeiten häuslicher und stationärer Pflege
  • Vor- und Nachteile einzelner Pflegeoptionen
  • Führen schwieriger Gespräche
  • Wissenswertes von Patientenverfügunge, Vollmachten bis Palliativversorgung
  • Selbstfürsorge: Grenzen erkennen und setzen

Ein informativer, ermutigender Leitfaden für pflegende Angehörige, der Trost spendet und Orientierung bietet für eine der schwierigsten Phasen des Lebens.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Verantwortung und Selbstfürsorge im emotionalen Ausnahmezustand

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Dieses Buch von Christina Käßhöfer widmet sich einem Thema, das oft ganz plötzlich und ungefragt in unsere Lebensplanung bricht und all unsere Träume von Freiheit oder einem Neuanfang erst einmal in den ...

Dieses Buch von Christina Käßhöfer widmet sich einem Thema, das oft ganz plötzlich und ungefragt in unsere Lebensplanung bricht und all unsere Träume von Freiheit oder einem Neuanfang erst einmal in den Hintergrund rücken lässt. Wenn Menschen, die uns nahestehen, auf Hilfe angewiesen sind, verändert sich die gesamte Statik unseres Alltags von einem Moment auf den anderen. Die Autorin schafft es hier auf beeindruckende Weise, das Thema Pflege aus der Tabuzone zu holen und Betroffenen eine Hand zu reichen, die sowohl praktisches Wissen als auch emotionalen Halt bietet. Es ist kein trockenes Handbuch über Paragrafen, sondern ein zutiefst menschlicher Wegweiser durch eine Phase, in der man sich oft zwischen Liebe, Pflichtgefühl und der eigenen Erschöpfung verliert.
Besonders wichtig finde ich an diesem Werk den Fokus auf die Selbstfürsorge derer, die die Pflege übernehmen. Es wird sehr deutlich gemacht, dass es niemandem hilft, wenn man sich selbst bis zur Selbstaufgabe aufopfert. Für mich ist das Buch deshalb eine essenzielle Lektüre für ein bewusstes Leben, weil es dabei hilft, in einer emotionalen Extremsituation handlungsfähig zu bleiben und die eigene seelische Gesundheit zu schützen. Es vermittelt die nötige Klarheit, um die Organisation der Pflege so zu gestalten, dass neben der Verantwortung für andere auch noch ein kleiner Raum für das eigene Ich und die eigenen Bedürfnisse bestehen bleiben kann. Wer in dieser Situation steckt, findet hier die Bestärkung, dass es in Ordnung ist, Grenzen zu setzen und sich Unterstützung zu suchen, um nicht unter der Last der Verantwortung zu zerbrechen.

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